EP1708925B1 - Ventil zum abfüllen fliessfähiger produkte mit und ohne stückigen anteil - Google Patents
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B39/00—Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers
- B65B39/001—Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers with flow cut-off means, e.g. valves
- B65B39/004—Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers with flow cut-off means, e.g. valves moving linearly
Definitions
- the present invention relates to a valve for filling flowable products with and without lumpy portion with a mouthpiece and with a plunger, wherein the mouthpiece has an outlet bore, wherein the plunger in the extension direction of the outlet bore between a closed and an open position is displaceable, wherein the Tappet having a cutting edge, wherein the cutting edge is aligned in the direction of the outlet bore parallel to the direction of extension thereof, wherein the cutting edge extends along a line completely surrounding the plunger and wherein the cutting edge is disposed in the closed position within the outlet bore.
- valves are used when filling flowable food used. These may be juices or yoghurt or vegetable products which contain, for example, pieces of fruit or vegetable parts as a lumpy portion.
- the valves are installed in filling machines in which the products are filled into individual packages. It is necessary that these valves close reliably, as dripping between the individual filling operations would lead to contamination of the machine.
- these filling machines should be versatile for a variety of products can be used without complex conversion measures would be necessary.
- a valve of the type mentioned is from the DE 28 24 680 A1 , from which the present invention proceeds known.
- the known valve has a mouthpiece whose inner wall narrows conically to an outlet bore. Further, a displaceable in the outlet bore plunger is provided which has a completely circumferential cutting edge. When closing the valve, the plunger engages in the outlet bore, wherein the cutting edge is guided past a pressure edge.
- the pressure edge is the inner edge of the conical downwardly tapered inner wall of the mouthpiece, which also serves as a sealing surface, for sealing the interior of the mouthpiece relative to the outlet bore.
- this object is achieved in that in the region of the outlet bore, a counter-cutting edge is provided which completely surrounds the outlet bore, and that a collecting groove is provided on the side of the counter-cutting edge facing away from the outlet bore.
- the closed line may extend in a plane which is perpendicular to the extension direction of the outlet bore.
- the entire edge of the outlet hole is simultaneously passed by the cutting edge, which is associated with the advantage that only a small stroke of the plunger is necessary.
- the collecting groove preferably has a drain which can be connected to the outlet bore.
- the cutting edge 8 shown in Fig. 1 lies in a plane which is inclined to the extension direction 6 of the outlet bore 5 is arranged. Therefore, the cutting edge 8 at only two points at a time passes the edge of the counter-blade 12.
- the cutting edge 8 is arranged as a closed line in a plane which is inclined relative to the extension direction 6 of the outlet bore 5, the cutting edge 8 passes the counter-blade 12 at only two points at a time.
- lumpy portions of the product to be filled which are located at the edge of the outlet bore 5 within the mouthpiece 2, cut and not only sheared off.
- those of the lumpy portions which do not fall into the outlet hole 5 after cutting can be accommodated in the collecting groove 13.
- liquid portions can reach the outlet bore 5 via the outlet 14 from the collecting groove 13.
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ventil zum Abfüllen fließfähiger Produkte mit und ohne stückigen Anteil mit einem Mundstück und mit einem Stößel, wobei das Mundstück eine Auslassbohrung aufweist, wobei der Stößel in der Erstreckungsrichtung der Auslassbohrung zwischen einer geschlossenen und einer geöffneten Stellung verschiebbar ist, wobei der Stößel eine Schneide aufweist, wobei die Schneide in Richtung der Auslassbohrung parallel zu deren Erstreckungsrichtung ausgerichtet ist, wobei die Schneide sich entlang einer den Stößel vollständig umlaufenden Linie erstreckt und wobei die Schneide in der geschlossenen Stellung innerhalb der Auslassbohrung angeordnet ist.
- Derartige Ventile kommen beim Abfüllen fließfähiger Lebensmittel zum Einsatz. Dies können zum einen Säfte sein oder auch Joghurt- oder Gemüseprodukte, die als stückigen Anteil beispielsweise Fruchtstücke oder Gemüseteile enthalten. Die Ventile sind in Abfüllmaschinen angebracht, in denen die Produkte in einzelne Verpackungen abgefüllt werden. Dabei ist es erforderlich, dass diese Ventile zuverlässig schließen, da ein Nachtropfen zwischen den einzelnen Abfüllvorgängen zu einer Verschmutzung der Maschine führen würde. Außerdem sollen diese Abfüllmaschinen vielseitig für die unterschiedlichsten Produkte einsetzbar sein, ohne dass aufwendige Umbaumaßnahmen notwendig wären.
- Ein Ventil der eingangs genannten Art ist aus der
DE 28 24 680 A1 , von der die vorliegende Erfindung ausgeht, bekannt. Das bekannte Ventil weist ein Mundstück auf, dessen Innenwand sich konisch zu einer Auslassbohrung verengt. Ferner ist ein in der Auslassbohrung verschiebbarer Stößel vorgesehen, der eine diesen vollständig umlaufende Schneide aufweist. Beim Schließen des Ventils greift der Stößel in die Auslassbohrung ein, wobei die Schneide an einer Druckkante vorbeigeführt wird. Bei der Druckkante handelt es sich um den inneren Rand der sich konisch nach unten hin verjüngenden Innenwand des Mundstücks, die gleichzeitig als Dichtfläche, zur Abdichtung des Innenraums des Mündstücks gegenüber der Auslassbohrung dient. - Bei dem bekannten Ventil werden stückige Anteile wie Fruchtstücke, Gemüseteile oder dergleichen zerschnitten, die sich während des Schließvorganges im Bereich der Auslassbohrung bzw. zwischen der Schneide und der Druckkante befinden. Dadurch soll vermieden werden, dass die stückigen Anteile des abzufüllenden Produktes im Bereich der Auslassbohrung ein Verschließen des Abfüllventils behindern, indem die stückigen Anteile zwischen die Dichtungsflächen von Mundstück und Stößel gelangen.
- Die Schneide umgibt den Umfang des Stößels vollständig und erstreckt sich so entlang einer den Stößel vollständig umlaufenden Linie, dass der gesamte Rand bzw. die Druckkante der Auslassöffnung von der Schneide erfasst wird. Befindet sich die Schneide in der geschlossenen Stellung und damit vollständig innerhalb der Auslassbohrung, hat sie die Auslassbohrung vollständig passiert und dabei die sich in diesem Randbereich befindlichen stückigen Anteile erfasst und zerschnitten.
- In der geschlossenen Stellung des Ventils kommt ferner die sich verjüngende Dichtfläche des Mundstücks an einer oberhalb der Schneide an dem Stößel vorgesehenen Ringfläche in Anlage, wodurch ein Nachlaufen von Produkt verhindert werden soll.
- Nachteilig an dem bekannten Ventil ist jedoch, dass auch nach dem Zerschneiden von im Bereich der Auslassbohrung befindlichen stückigen Anteilen im Dichtungsbereich des Ventils Teile der zerschnittenen Anteile zurückbleiben und dort zwischen die Dichtflächen geraten können. Dadurch kann vollständiges Schließen des Ventils verhindert werden. Ferner ist es von Nachteil, dass beim Abfüllen von Produkten mit festen, stückigen Anteilen wir etwa Kerne oder dergleichen hohe Kräfte zum Schließen des Ventils aufgewendet werden müssen. Da die Ventile zum Abfüllen von Teilmengen des Produkts in Verpackungen verwendet und dabei sehr häufig geöffnet und geschlossen werden, müssen ausgesprochen leistungsfähige Stellantriebe verwendet und die Stellantriebe sowie die Ventile selbst sehr robust ausgestaltet werden, um Funktionsstörungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Die vorgenannten Ventile sind daher sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb verhältnismäßig kostenintensiv.
- Davon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Ventil zum Abfüllen fließfähiger Produkte mit und ohne stückigen Anteil bereitzustellen, das bei niedrigviskosen Flüssigkeiten und bei Produkten mit stückigen Anteilen zuverlässig schließt und bei dem auch bei harten stückigen Anteilen nur geringe Kräfte und mechanische Belastungen beim Schließen des Ventils auftreten.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass im Bereich der Auslassbohrung eine Gegenschneide vorgesehen ist, die die Auslassbohrung vollständig umgibt, und dass auf der von der Auslassbohrung abgewandten Seite der Gegenschneide eine Sammelnut vorgesehen ist.
- Mittels der im Bereich der Auslassbohrung an dem Mundstück vorgesehenen und die Auslassbohrung vollständig umgebenden Gegenschneide können auch besonders feste stückige Anteile des abzufüllenden Produktes zuverlässig durchtrennt werden, ohne dass dabei hohe Kräfte aufgewendet werden müssen. Dabei ist die Gegenschneide fertigungstechnisch leicht zu realisieren, wenn die Gegenschneide in einer Ebene senkrecht zur Erstreckungsrichtung der Auslassbohrung verläuft.
- In der Sammelnut, die auf der von der Auslassbohrung abgewandten Seite der Gegenschneide vorgesehen ist, können zerschnittene Teile des stückigen Anteils aufgefangen werden, die nicht in den Bereich der Auslassbohrung gelangen konnten. Diese können im Rahmen eines späteren Reinigungsvorganges entfernt werden.
- In einer bevorzugten Ausführungsform verläuft die Schneide entlang einer geschlossenen Linie, was mit dem Vorteil verbunden ist, dass die Schneide keine Punkte aufweist, an denen besondere Belastungsspitzen während des Verschließens auftreten können.
- Einerseits kann die geschlossene Linie in einer Ebene verlaufen, die senkrecht zur Erstreckungsrichtung der Auslassbohrung angeordnet ist. In diesem Fall wird der gesamte Rand der Auslassbohrung gleichzeitig von der Schneide passiert, was mit dem Vorteil verbunden ist, dass lediglich ein geringer Hub des Stößels notwendig ist.
- Alternativ kann die geschlossene Linie auch in einer Ebene verlaufen, die geneigt zur Erstreckungsrichtung der Auslassbohrung angeordnet ist. In diesem Fall passiert die Schneide nur an jeweils zwei Punkten gleichzeitig den Rand der Auslassbohrung, so dass ein vergleichsweise geringer Kraftaufwand zum Überführen des Stößels von der geöffneten in die geschlossene Stellung notwendig ist.
- Um zu verhindern, dass sich in geschlossenem Zustand des Ventils an der Sammelnut Flüssigkeit aufstaut, weist die Sammelnut in bevorzugter Weise einen Ablauf auf, der mit der Auslassbohrung verbunden sein kann.
- Dabei kann der Ablauf einen parallel zur Auslassbohrung verlaufenden Abschnitt und einen senkrecht zur Auslassbohrung verlaufenden Abschnitt aufweisen, was sich wiederum in fertigungstechnisch einfacher Weise durch zwei Bohrungen realisieren lässt, wobei die eine Bohrung von der Sammelnut ausgeht und die andere von der Auslassbohrung.
- Die vorliegende Erfindung wird im folgenden anhand einer lediglich zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Ventils im Längsschnitt und
- Fig. 2
- den Bereich nahe der Auslassbohrung eines zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Ventils im Längsschnitt.
- In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Ventils 1 dargestellt, wobei das Ventil 1 ein Mundstück 2 aufweist, in dem ein Stößel 3 angeordnet ist. Des Weiteren weist das Mundstück 2 eine Einlassöffnung 4 sowie eine Auslassbohrung 5 auf. Das Innere des Mundstücks 2 läuft zumindest in einem äußeren Bereich von der Einlassöffnung 4 aus gesehen konisch in Richtung der Auslassbohrung 5 zusammen.
- Der Stößel 3 ist entlang seiner zwischen der Einlassöffnung 4 und der Auslassbohrung 5 verlaufenden Erstreckungsrichtung 6 zwischen einer in Fig. 1 dargestellten geschlossenen Stellung und einer geöffneten Stellung verschiebbar.
- Der Stößel 3 weist an der zur Auslassbohrung 5 zugewandten Seite einen kegelstumpfförmigen Abschnitt 7 auf. Von der Auslassbohrung 5 aus gesehen hinter dem kegelstumpfförmigen Abschnitt 7 ist an dem Stößel 3 .eine Schneide 8 vorgesehen. Die Schneide 8 weist in Richtung der Auslassbohrung 5 und ist parallel zu deren Erstreckungsrichtung 6 ausgerichtet. Ferner erstreckt sich die Schneide 8 entlang einer den Stößel 3 vollständig umlaufenden Linie, so dass der Umfang des Stößels 3 vollständig von der Schneide 8 umgeben ist.
- Dadurch wird der gesamte Rand der Auslassbohrung 5 von der Schneide erfasst.
- Wie Fig. 1 weiter zu entnehmen ist, ist die Schneide 8 in der geschlossenen Stellung vollständig innerhalb der Auslassbohrung 5 angeordnet. Zudem verläuft die Schneide 8 entlang einer geschlossenen Linie, die den Stößel 3 vollständig umgibt. Durch die "geschlossene" Schneide 8 weist diese keine Punkte auf, an denen besondere Belastungsspitzen auftreten können. Von der Auslassbohrung 5 aus gesehen hinter der Schneide 8 ist an dem Stößel 3 ein Stützring 10 angeordnet, der wiederum einen O-Ring 11 hält.
- Im Bereich der Auslassbohrung 5 weist das Mundstück 2 gemäß dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel eine Gegenschneide 12 auf, die mit der Schneide 8 zusammenwirkt. Die Gegenschneide 12 umgibt die Auslassbohrung 5 vollständig und verläuft in einer Ebene senkrecht zur Erstreckungsrichtung 6 der Auslassbohrung 5.
- Des Weiteren weist das erfindungsgemäße Ventil 1 auf der von der Auslassbohrung 5 abgewandten Seite der Gegenschneide 12 eine Sammelnut 13 auf. Dabei dient die Sammelnut 13 dazu, die von den Scheiden 8, 12 zerschnittenen stückigen Anteile des abzufüllenden Produktes zwischenzeitlich aufzunehmen.
- Die in Fig. 1 dargestellte Schneide 8 liegt in einer Ebene, die geneigt zur Erstreckungsrichtung 6 der Auslassbohrung 5 angeordnet ist. Daher passiert die Schneide 8 an nur jeweils zwei Punkten gleichzeitig den Rand der Gegenschneide 12. Die Ebene, in der die Scheide 8 liegt, kann alternativ aber auch senkrecht zur Erstreckungsrichtung 6 angeordnet sein, wenn beispielsweise ein geringer Hub zum Öffnen und Schließen des Ventils 1 erzielt werden soll.
- In der geschlossenen Stellung liegt der O-Ring 11 an dem konischen Teil der Innenwand des Mundstücks 2 an, so dass der Innenraum des Mundstücks 2 gegenüber der Auslassbohrung 5 abgedichtet wird. Dabei verbleibt ein wenn auch kleiner Volumenbereich zwischen dem O-Ring 11 und dem Rand der Auslassbohrung 5 bzw. der Schneide 8, der die Sammelnut 13 zur zwischenzeitlichen Aufnahme zerschnittener stückiger Anteile des abzufüllenden Produktes umfasst.
- Das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Ventils 1 weist zunächst einen Stößel 3 auf, der identisch zu dem des in Fig. 1 dargestellten Ventils 1 ist. Ferner weist das Mundstück 2 im Bereich der Auslassbohrung 5 ebenfalls eine Gegenschneide 12 auf, die mit der Schneide 8 des Stößels 3 zusammenwirkt. Die Gegenschneide 12 umgibt die Auslassbohrung 5 vollständig und verläuft in einer Ebene senkrecht zur Erstreckungsrichtung 6 der Auslassbohrung 5. Des Weiteren ist auf der von der Auslassbohrung 5 abgewandten Seite der Gegenschneide 12 auch eine Sammelnut 13 vorgesehen.
- Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ventil 1 ist die Sammelnut 13 darüber hinaus noch über einen Ablauf 14 mit der Auslassbohrung 5 verbunden. Der Ablauf 14 weist einen parallel zur Auslassbohrung 5 verlaufenden Abschnitt 15 und einen senkrecht zur Auslassbohrung 5 verlaufenden Abschnitt 16 auf. Über den Ablauf 14 können flüssige Anteile, die nach dem Schließen des Ventils 1 in der Sammelnut 13 verbleiben, durch die Auslassbohrung 5 abfließen.
- Das erfindungsgemäße Ventil 1 kann im Bereich einer Füllmaschine eingesetzt werden, wobei es mit seiner Einlassöffnung 4 mit einer nicht näher dargestellten Zuleitung verbunden ist und unterhalb der Auslassbohrung 5 die zu befüllenden Verpackungen angeordnet sind.
- Beim Befüllen der Verpackungen befindet sich der Stößel 3 zunächst in der geöffneten Stellung, in der sich auch der kegelstumpfförmige Abschnitt 7 außerhalb der Auslassbohrung 5 befindet, so dass das abzufüllende Produkt durch die Auslassbohrung 5 in die Verpackung fließen kann. Ist ein hinreichender Füllstand in der Verpackung erreicht, wird der Stößel 3 nach unten in die geschlossene Stellung bewegt, wobei die Schneide 8 die Gegenschneide 12 passiert.
- Wenn der Stößel 3 in die geschlossene Stellung gelangt ist, hat die Schneide 8 die Gegenschneide 12 vollständig passiert und der 0-Ring 11 liegt an dem kegelstumpfförmig zulaufenden Abschnitt des Mundstücks 2 an. Durch den O-Ring 11 wird zunächst gewährleistet, dass das Ventil 1 zuverlässig abdichtet. Durch das Vorhandensein der Schneiden 8, 12 und der Sammelnut 13 wird vermieden, dass stückige Anteile im Bereich der Auslassbohrung 5 bzw. im Bereich der Innenseite des Mundstücks 2, der als Dichtfläche dient, ein zuverlässiges Schließen verhindern.
- Dadurch, dass die Schneide 8 als geschlossene Linie in einer Ebene angeordnet ist, die relativ zur Erstreckungsrichtung 6 der Auslassbohrung 5 geneigt ist, passiert die Schneide 8 die Gegenschneide 12 jeweils an nur zwei Punkten gleichzeitig. Dadurch werden stückige Anteile des abzufüllenden Produktes, die sich am Rand der Auslassbohrung 5 innerhalb des Mundstücks 2 befinden, zerschnitten und nicht nur abgeschert. Gemäß dem in Fig. 1 dargestellten Ventil können diejenigen der stückigen Anteile, die nach dem Schneiden nicht in die Auslassbohrung 5 fallen, in der Sammelnut 13 aufgenommen werden. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ventil 1 können zudem flüssige Anteile über den Ablauf 14 aus der Sammelnut 13 in die Auslassbohrung 5 gelangen.
Claims (8)
- Ventil zum Abfüllen fließfähiger Produkte mit und ohne stückigen Anteil mit einem Mundstück (2) und mit einem Stößel (3), wobei das Mundstück (2) eine Auslassbohrung (5) aufweist, wobei der Stößel (3) in der Erstreckungsrichtung (6) der Auslassbohrung (5) zwischen einer geschlossenen und einer geöffneten Stellung verschiebbar ist, wobei der Stößel (3) eine Schneide (8) aufweist, wobei die Schneide (8) in Richtung der Auslassbohrung (5) parallel zu deren Erstreckungsrichtung (6) ausgerichtet ist, wobei die Schneide (8) sich entlang einer den Stößel (3) vollständig umlaufenden Linie erstreckt und wobei die Schneide (8) in der geschlossenen Stellung innerhalb der Auslassbohrung (5) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich der Auslassbohrung (5) eine Gegenschneide (12) vorgesehen ist, die die Auslassbohrung (5) vollständig umgibt, und dass auf der von der Auslassbohrung (5) abgewandten Seite der Gegenschneide (12) eine Sammelnut (13) vorgesehen ist. - Ventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schneide (8) entlang einer geschlossenen Linie verläuft. - Ventil nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die geschlossene Linie in einer Ebene verläuft, die senkrecht zur Erstreckungsrichtung (6) der Auslassbohrung (5) angeordnet ist. - Ventil nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
dass die geschlossene Linie in einer Ebene verläuft die geneigt zur Erstreckungsrichtung (6) der Auslassbohrung (5) angeordnet ist. - Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Gegenschneide (12) in einer Ebene senkrecht zur Erstreckungsrichtung (6) der Auslassbohrung (5) verläuft. - Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Sammelnut (13) einen Ablauf (14) aufweist. - Ventil nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Ablauf (14) die Sammelnut (13) mit der Auslassbohrung (5) verbindet. - Ventil nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Ablauf (14) einen parallel zur Auslassbohrung (5) verlaufenden Abschnitt (15) und einen senkrecht zur Auslassbohrung (5) verlaufenden Abschnitt (16) aufweist.
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