Die vorliegende Erfindung betrifft einen Strömungskanal mit einer Kanalwand zum
Führen eines strömenden Fluids, sowie einen Wärmetauscher mit einem solchen
Kanal. Ferner betrifft die Erfindung einen Luftkondensator zur Kondensation von
Wasserdampf, insbesondere Turbinendampf eines Kraftwerks, wobei zu
kondensierender Dampf über eine Dampfzufuhrleitung und Verteilleitungen den
Wärmetauschern zuführbar ist, und wobei Leitungen zur Kondensatabfuhr und
Inertgasableitung vorgesehen sind.
In einer Vielzahl von Anwendungen werden Fluide zum Speichern und zum
Transport von Wärme eingesetzt. Beispielsweise wird in einer Vorrichtung dem
Fluid Wärme zugeführt, wobei das Fluid über ein Kanalsystem zu einer weiteren
Stelle gefördert wird, an der die entsprechende Wärmeleistung bereitgestellt
werden soll. An dieser Stelle ist eine weitere Vorrichtung vorhanden, die es
ermöglicht, dem Fluid die Wärme zu entziehen. Derartige Vorrichtungen sind als
Heizwände, Wärmetauscher oder dergleichen bekannt. Eine solche Vorrichtung
weist in der Regel einen Strömungskanal auf, welcher von dem Fluid
durchströmbar ist. Die Wand des Kanals dient neben der Führung des strömenden
Fluids auch zum Wärmeaustausch mit dem Fluid.
Bekannte Kanalanordnunen weisen beispielsweise Wände mit glatten Oberflächen
auf, um dem strömenden Fluid möglichst wenig Widerstand entgegenzusetzen. So
kann der Energieaufwand, der erforderlich ist, um das Fluid im strömenden
Zustand zu halten, gering gehalten werden. Üblicherweise bildet sich an der
Kanalwand eine in Strömungsrichtung im wesentlichen laminare Strömung aus, so
daß ein Wärmeaustausch zwischen dem Fluid und der Kanalwand im wesentlichen
nur mit dem Teil der Strömung erfolgt, der in der Nähe der Kanalwand strömt. Ein
Großteil der vom Fluid bereitgestellten Wärmekapazität kann somit nicht genutzt
werden.
Im Stand der Technik ist es daher bekannt, im Kanal Hindernisse vorzusehen, um
die laminare Strömung zu stören und eine turbulente Strömung zu erreichen.
Hierdurch kann eine deutliche Verbesserung der Ausnutzung der Wärmekapazität
des Fluids erreicht werden. Gleichwohl führt dies dazu, daß der
strömungstechnische Widerstand des Kanals erheblich erhöht wird. Es ist daher
ein deutlich größerer Aufwand zu treiben, um das Fluid in den strömenden Zustand
zu versetzen bzw. in diesem Zustand zu erhalten. Besonders wirkt sich dies bei
Heizspiralen und Wärmetauschern aus.
Wärmetauscher mit gatttungsgemäßen Strömungskanälen werden vielfach im
Bereich von Kraftwerken eingesetzt, um aus einem Fluid, welches einen
Wärmekraftprozeß durchlaufen hat, verbliebene Energie zurückzugewinnen und
nutzbar zu machen. Unter anderem ist es üblich und wünschenswert, diese
Energie zumindest teilweise dem Prozeß wieder zuzuführen oder anderweitig
nutzbar zu machen, um die Wirksamkeit des Prozesses zu erhöhen. Besonders
vorteilhaft werden derartige Wärmetauscher in Luftkondensatoren verwendet, wie
sie beispielsweise zur Rückgewinnung der Wärmeenergie aus einem
Turbinenabdampf verwendet werden.
Die optimale Leistungsfähigkeit eines Wärmetauschers hängt nicht nur von der
übertragbaren Wärmeleistung ab, sondern auch von der Leistung, die erforderlich
ist, um die Fluide durch den Wärmetauscher durchzuführen. Um diesen
Leistungsaufwand möglichst gering zu halten, ist innerhalb des Kanalsystems des
Wärmetauschers eine weitgehend laminare Strömung erwünscht, weil diese zu
geringen Strömungsverlusten führen kann. Dadurch ergibt sich darüber hinaus,
daß möglichst wenige Umlenkungen des Fluids erfolgen sollten. Dem steht
entgegen, daß eine laminare Strömung einen erheblich geringeren
Wärmeaustausch zuläßt als eine turbulente Strömung. Die bekannten
Wärmetauscher werden diesen Anforderungen nur zum Teil gerecht.
Wärmetauscher, die aufgrund ihrer im wesentlichen laminaren Durchströmung
einen geringen Druckverlust aufweisen, ermöglichen in der Regel nur einen
geringen Wärmeaustausch, so daß ein Großteil der Energie des ersten
durchströmenden Fluids verloren geht. Dagegen sind Wärmetauscher, die
aufgrund ihrer im wesentlichen turbulenten Strömung einen hohen Druckverlust
aufweisen, auf eine Zuführung des ersten Fluids mit einem hohen Druck
angewiesen. In der Regel ist es notwendig, entsprechende Mittel zur
Druckerhöhung wie Kompressoren, Pumpen oder dergleichen vorzusehen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen
gattungsgemäßen Strömungskanal derart weiterzubilden, daß bei einem geringen
Druckabfall eine hohe Wärmetransferrate von einem Fluid zur Kanalwand
ermöglicht wird.
Als Lösung wird mit der vorliegenden Erfindung ein Strömungskanal mit einer
Kanalwand zum Führen eines strömenden Fluids vorgeschlagen, wobei zwischen
dem Fluid und der Kanalwand Wärme austauschbar ist, und wobei die Kanalwand
zumindest teilweise an der dem Fluid zugewandten Seite eine strukturierte
Oberfläche aufweist.
Erstmals ist es somit möglich, die an einen Wärmeaustausch zwischen einem
strömenden Fluid und einer Kanalwand gestellten, entgegengesetzten
Anforderungen zu verbessern. Aufgrund der strukturierten Oberfläche ist es
nunmehr möglich, die Wärmeübertragungsleistung bei geringem Druckabfall am
Kanal deutlich zu erhöhen. Mit der strukturierten Oberfläche kann erreicht werden,
daß die Turbulenz der Strömung im Bereich der Kanalwand erhöht wird, welches
eine erhöhte Wärmeübertragung ermöglicht. Eine strömungstechnische
Grenzschicht kann reduziert werden. Zugleich kann die Turbulenz jedoch so gering
gehalten werden, daß dadurch der Druckabfall am Strömungskanal nicht
wesentlich erhöht wird. Die strukturierte Oberfläche kann beispielsweise durch die
Kanalwand selbst oder auch durch eine Beschichtung gebildet sein. Zum Beispiel
kann die Kanalwand eine Prägung aufweisen, die die strukturierte Oberfläche
bildet. Die Kanalwand oder auch eine Beschichtung der Kanalwand kann einen
hohen Reibungskoeffizienten zum Fluid aufweisen, um die erforderliche Turbulenz
zu erreichen. Die Eigenschaften der Kanalwand und die Art der strukturierten
Oberfläche sind vorteilhaft auf das zur Durchströmung vorgesehene Fluid
abgestimmt, um eine möglichst optimale Wirkung zu erreichen. So kann
beispielsweise bei einem hochviskosen Fluid eine sehr feine Oberflächenstruktur
vorgesehen sein, während bei einem niederviskosen Fluid eine grobe
Oberflächenstruktur vorgesehen sein kann. Weiterhin ist auch die
Durchströmungsgeschwindigkeit des Fluids zu berücksichtigen, die Einfluß auf die
strukturierte Oberfläche haben kann. Die strukturierte Oberfläche kann teilweise
auf der dem Fluid zugewandten Seite vorgesehen sein. Sie kann aber auch über
die gesamte Kanallänge und/oder über den gesamten Umfang des
Strömungskanals vorgesehen sein. Vorteilhaft ist sie an den Stellen angeordnet,
bei denen es auf die Wärmeübertragung besonders ankommt. So kann der
Strömungskanal in einem Bereich, der nur zur Förderung des Fluids vorgesehen
ist, eine glatte Oberfläche aufweisen, wohingegen in einem Bereich des
vorgesehenen Wärmeaustauschs eine erfindungsgemäße Oberfläche vorgesehen
ist. Unerwünschte Wärmeverluste können gering gehalten werden.
In einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, daß die
strukturierte Oberfläche Ausformungen aufweist. Diese Ausformungen sind
vorteilhaft in der Kanalwand ausgebildet und ragen in den Strömungskanal hinein.
Eine Vergrößerung der Oberfläche der Kanalwand kann erreicht werden. Die
Größe, die Anzahl und auch die Anordnung der Ausformungen zueinander kann so
gewählt werden, daß der Einfluß auf den Druckabfall in diesem Strömungskanal
weitgehend vernachlässigbar ist. Zugleich bewirken die Ausformungen
Turbulenzen der Fluidströmungen im Bereich der Kanalwand. Diese Oberfläche ist
mit bekannten Mitteln kostengünstig herstellbar.
Darüber hinaus wird vorgeschlagen, daß die strukturierte Oberfläche Vertiefungen
aufweist. Mit den Vertiefungen kann ebenso wie mit den Ausformungen eine
Erhöhung der Turbulenz der Fluidströmung im Bereich der Kanalwand erreicht
werden. Eine weitere Vergrößerung der Oberfläche kann erreicht werden. Ferner
ist eine Kanalwand mit Vertiefungen sehr kostengünstig herstellbar, indem diese
beispielsweise durch ein entsprechendes Prägewerkzeug, welches auf der
Kanalwand abläuft, hergestellt wird.
Es wird weiterhin vorgeschlagen, daß in Strömungsrichtung des Fluids
abwechselnd Ausformungen und Vertiefungen angeordnet sind. Eine besonders
günstige Wärmeübertragung kann erreicht werden. Insbesondere wenn die
Ausformungen und Vertiefungen strömungstechnisch beabstandet zueinander
angeordnet sind, kann in Abhängigkeit vom durchströmenden Fluid die
Wärmeübertragungsleistung weiter erhöht werden.
Darüber hinaus wird vorgeschlagen, daß die Ausformungen und/oder Vertiefungen
ein gleichmäßiges Muster bilden. So können beispielsweise die Ausformungen
und/oder Vertiefungen versetzt zueinander in Strömungsrichtung angeordnet sein.
Auch die Form der Ausformung und/oder Vertiefung kann zur Erreichung einer
optimalen Wärmeübertragungsleistung angepaßt werden. So kann die Form
beispielsweise durch einen Kugelabschnitt, Kegelabschnitt, eine Pyramide oder
dergleichen gebildet sein.
In einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, daß die
Abweichung der Ausformung und/oder der Vertiefung von einer Mittellinie der dem
Fluid zugewandten Oberfläche der Kanalwand wenige Zehntel Millimeter beträgt.
So kann eine Erhöhung des Druckabfalls weiter reduziert werden.
Darüber hinaus wird vorgeschlagen, daß die Abweichung der Ausformung
und/oder der Vertiefung von der Mittellinie der dem Fluid zugewandten Oberfläche
wenige Hundertstel Millimeter beträgt. Eine Erhöhung des Druckabfalls kann weiter
reduziert werden. Es können auch verschiedene Abweichungen von der Mittellinie
und Formen der Ausformungen oder Vertiefungen miteinander kombiniert sein.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der vorliegenden Erfindung wird
vorgeschlagen, daß in wenigstens einem der Strömungskanäle eine
wärmeleitende, in Längsrichtung des Strömungskanals ausgerichtete,
durchströmbare Mäanderstruktur angeordnet ist, die zumindest teilweise an ihren
mäanderseitigen Umkehrpunkten mit einer benachbarten Platte in
wärmetechnischer Verbindung steht. Vorteilhaft kann eine Vergrößerung der
wärmeübertragenden Oberfläche erreicht werden. Darüber hinaus kann die
Mäanderstruktur ebenfalls mit einer strukturierten Oberfläche versehen sein,
wodurch eine weitere Erhöhung der Wärmeübertragungsleistung erreicht werden
kann. Die wärmetechnische Verbindung kann durch Löten, Schweißen, Kleben
oder dergleichen gebildet sein.
Mit der Erfindung wird ferner ein Wärmetauscher mit von Fluiden durchströmbaren
Strömungskanälen vorgeschlagen, die zueinander in wärmetechnischer
Wirkverbindung stehen, wobei wenigstens ein erfindungsgemäßer Strömungskanal
vorgesehen ist. Vorteilhaft kann die Wärmeübertragungsleistung eines
Wärmetauschers erhöht werden, ohne daß seine Bauform deutlich vergrößert
werden muß und/oder ein höherer Druckabfall zu verzeichnen ist. So kann
vorteilhaft auch nachträglich in einer bestehenden Anlage ein erfindungsgemäßer
Wärmetauscher mit einer höheren Wärmeübertragungsleistung nachgerüstet
werden, ohne daß dazu ein größerer Raum erforderlich wäre. Daneben kann auch
bei gleicher Wärmeleistung eine kleinere Bauform des Wärmetauschers erreicht
werden, um so beispielsweise in einer bestehenden Anlage Raum zu gewinnen.
Durch den im wesentlichen gleichen Druckabfall kann erreicht werden, daß
anlagentechnisch weitere Maßnahmen vermieden werden können, wie
beispielsweise Vorsehen eines zusätzlichen Kompressors oder dergleichen.
Darüber hinaus kann mittels der strukturierten Oberfläche nicht nur die Steifigkeit
des hiermit versehenen Strömungskanals erhöht werden, sondern auch die des
gesamten Wärmetauschers. Dieser kann somit einer vergrößerten mechanischen
Beanspruchung standhalten.
Es wird ferner vorgeschlagen, daß die Strömungskanäle zumindest teilweise eine
plattenförmige Kanalanordnung bilden. Durch Stapelung von plattenförmigen
Kanalanordnungen kann eine einfach anpaßbare Bauform des Wärmetauschers
erreicht werden.
In einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß der Wärmetauscher eine
Vielzahl von gestapelten plattenförmigen Kanalanordnungen aufweist, wobei
benachbartige plattenförmige Kanalanordnungen abwechselnd jeweils von einem
unterschiedlichen Fluid durchströmbar sind. So kann mit der guten Anpaßbarkeit
durch Stapelung zugleich eine hohe Wärmeübertragungsleistung von einem Fluid
zu einem zweiten Fluid, welche unterschiedliche Kanalanordnungen durchströmen,
erreicht werden.
Ferner wird vorgeschlagen, daß das erste Fluid durch Luft gebildet ist. Luft ist
kostengünstig und mit einfachen bekannten Mitteln bereitstellbar.
Darüber hinaus wird vorgeschlagen, daß das zweite Fluid durch Wasserdampf
gebildet ist. Wasserdampf enthält sehr viel Energie, die durch Abkühlung und
Kondensation zurückgewonnen werden kann. Eine hohe Energieausbeute kann
erreicht werden.
Mit der Erfindung wird ferner ein Luftkondensator zur Kondensation von
Wasserdampf, insbesondere Turbinenabdampf eines Kraftwerks, vorgeschlagen,
wobei zu kondensierender Dampf über eine Dampfzufuhrleitung und Verteilungen
den Wärmetauschern zuführbar ist, und wobei Leitungen zur Kondensatabfuhr und
Inertgasableitung vorgesehen sind, wobei der Wärmetauscher ein
erfindungsgemäßer Wärmetauscher ist. Vorteilhaft kann eine hohe
Wärmeübergangsleistung erreicht werden. Der Luftkondensator kann daher eine
kleinere Bauform aufweisen und kostengünstiger hergestellt werden.
Mit besonderem Vorteil wird vorgeschlagen, daß der Luftkondensator ein
Naturzug-Kühlturm ist. Somit kann auch der Kühlturm kleiner ausfallen, wodurch
der Eingriff in die Umgebung reduziert werden kann.
Weitere Vorteile und Merkmale sind der folgenden Beschreibung von
Ausführungsbeispielen zu entnehmen. Im wesentlichen gleichbleibende Bauteile
sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Ferner wird bezüglich gleicher
Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung zum Ausführungsbeispiel in Fig. 1
verwiesen. Die Zeichnungen sind Schemazeichnungen und dienen nur der
Erläuterung der folgenden Ausführungsbeispiele.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematisch perspektivische Schnittansicht eines
erfindungsgemäßen Wärmetauschers,
- Fig. 2
- schematisch eine erste Ausgestaltung einer Oberflächenstruktur in
einer Kanalwand,
- Fig.3
- schematisch eine zweite Ausgestaltung einer strukturierten
Oberfläche in einer Kanalwand und
- Fig. 4
- einen Schnitt entlang einer Linie IV ― IV in Fig. 2.
Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Wärmetauscher 10 mit einem Kanal 14 und
Strömungskanälen 12, die im Kreuzstrom durchströmbar sind. Der Strömungskanal
14 wird von Wasserdampf durchströmt, während die Strömungskanäle 12 von Luft
durchströmt werden. Strömungskanäle 12 und 14 sind voneinander getrennt
angeordnet. Strömungskanal 14 ist als breiter, flacher Kanal ausgebildet
bestehend aus zwei parallel beabstandet angeordneten Ebenen, die zur
Ausbildung des geschlossenen Kanals 14 seitlich mit Halbkreisprofilen verbunden
sind. Die Strömungskanäle 12, 14 bilden eine plattenförmige Kanalanordnung 16.
Mehrere derartige Wärmetauscher 10 können einen Stapel bildend übereinander
angeordnet sein. Solche Wärmetauscherplattenstapel können in einem Kühlturm,
insbesondere einem Naturzug-Kühlturm, angeordnet sein.
In den Strömungskanälen 12 ist in Strömungsrichtung ein mäanderförmiges
Metallband angeordnet, welches an seinen Umkehrpunkten 34 mit den ebenen
Außenseiten der Kanalwand 18 des Strömungskanals 14 in wärmetechnischer
Verbindung steht. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die wärmetechnische
Verbindung als Klebeverbindung ausgeführt. Die wärmetechnische Verbindung
kann daneben auch als Löt- oder Schweißverbindung ausgebildet sein. Das
Metallband ist aus Edelstahl gebildet.
Die Kanalwand 18 des Strömungskanals 14 weist auf ihrer Innenseite eine
strukturierte Oberfläche 20 auf, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist. Die strukturierte
Oberfläche 20 ist mit Ausformungen 22 und Vertiefungen 24 versehen, die die
Form eines Kugelabschnitts aufweisen. In Strömungsrichtung 26 sind abwechselnd
Ausformungen 22 und Vertiefungen 24 angeordnet, die ein gleichmäßiges Muster
bilden. Ausformungen 22 und Vertiefungen 24 sind beabstandet und versetzt
zueinander angeordnet.
Fig. 4 zeigt die Anordnung an der Kanalwand 18 im Schnitt entlang einer Linie IV -
IV in Fig. 2. Die Abweichung von der Mittellinie 28 beträgt im vorliegenden Beispiel
ca. 0,3 mm.
Eine alternative strukturierte Oberfläche ist in Fig. 3 dargestellt. In dieser
Ausgestaltung sind in Strömungsrichtung jeweils paarweise aufeinanderfolgende
Ausformungen 22 und Vertiefungen 24 vorgesehen, die untereinander einen
großen Abstand aufweisen. Die Grundform ist durch einen Pyramidenstumpf mit im
wesentlichen rechteckiger Grundfläche gebildet. Im vorliegenden Beispiel ist auch
das Metallband 32 mit einer erfindungsgemäßen, strukturierten Oberfläche
versehen. In diesem Beispiel beträgt die Abweichung von der Mittellinie ca. 0,07
mm.
Die in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele dienen lediglich der
Erläuterung der Erfindung und sind für diese nicht beschränkend. So können
insbesondere die Form der Ausprägungen als auch deren Anordnung im Kanal
variieren.
Bezugszeichenliste
- 10
- Wärmetauscher
- 12
- Strömungskanal
- 14
- Strömungskanal
- 16
- Platte
- 18
- Kanalwand
- 20
- Strukturierte Oberfläche
- 22
- Ausformung
- 24
- Vertiefung
- 26
- Strömungsrichtung
- 28
- Mittellinie
- 30
- Oberfläche
- 32
- Mäanderförmiges Metallband
- 34
- Umkehrpunkt