Die Erfindung betrifft einen Souvenirartikel mit einer darauf aufgebrachten
Abbildung.
Es sind eine Vielzahl Souvenirartikel erhältlich, die lediglich zum Anschauen
geeignet sind. Auch sind auf dem Markt sind viele unterschiedliche Lineale
erhältlich.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Souvenirartikel
zu schaffen, der auch einen praktischen Nutzen aufweist. Er soll kostengünstig
herstellbar sein und eine ansprechende Optik aufweist. Es soll dem
Bedarf nachgekommen werden, dass der Verbraucher Gegenstände benutzen
möchte die ihm optisch gefallen und ihn vorzugsweise an ein positives
Erlebnis erinnern.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch einen Souvenirartikel mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der erfindungsgemäße Souvenirartikel kann demnach als Lineal verwendet
werden. Im Sinne der vorliegenden Erfindung sind solche Lineale gemeint,
die eine im Wesentlichen rechteckige Außenkontur aufweisen. Entscheidend
ist aber, dass eine Längserstreckung eine Quererstreckung des Lineals deutlich
übersteigt. Die eine Skalierung aufweisende Längskante kann gerade
oder geschwungen ausgeführt sein. Die Form des Souvenirartikels kann vorteilhafterweise
an den Inhalt des Panoramabildes angepasst sein. Beispielsweise
kann auf dem Panoramabild ein Abschnitt eines Flusses mit einer bestimmten
Biegung gezeigt sein, der die Längskante des Souvenirartikels
folgt.
Als Träger kann vorteilhafte Weise eine Klebefolie verwendet werden, auf die
das Panoramabild aufgebracht ist. Die Klebefolie kann schnell und einfach
auf das Lineal aufgeklebt werden. Auch hat sich gezeigt, dass mit Hilfe von
Klebefolien eine dauerhafte und feste Verbindung erreicht werden kann.
Alternativ ist es auch möglich, das Panoramabild auf einen festeren Träger
aufzubringen, der dann aufgeklebt oder in eine entsprechende Halterung
seitlich eingeschoben wird und sich letztendlich vor der Grundfläche befindet.
Somit ist es möglich, das Panoramabild nachträglich auszuwechseln.
In einer bevorzugten Ausführung bildet das Lineal den Träger, das Panoramabild
wird also direkt auf das Lineal bzw. auf die Grundfläche gedruckt.
Ein Panoramabild zeigt vorteilhafterweise Inhalte, die in dem entsprechenden
Format der Grundfläche darstellbar sind, ohne das gezeigte Objekte oder
Gegenstände darauf relativ zueinander verändert werden müssen. Dies wiederum
bedeutet, dass vorzugsweise sich längs erstreckende Inhalte geeignet
sind.
Besonders geeignet sind deshalb beispielsweise Skylines von Städten, aus
der Vogelperspektive gezeigte Fluss- oder Schluchtabschnitte, Gebirgsketten,
breite Gebäude, längliche Bauwerken (wie z.B. Teile der chinesischen Mauer)
oder Menschengruppen wie Sportmannschaften oder Orchester. Die Erfindung
soll aber nicht auf diese Beispiele beschränkt sein, sie erstreckt sich
vielmehr auf alle denkbaren Panoramabilder.
Panoramabilder sind genau deswegen besonders geeignet, weil ihr oft als
"ungünstig" empfundenes Verhältnis zwischen Quer- und Längserstreckung
bei der erfindungsgemäßen Verwendung mit einem Lineal sogar zum Vorteil
wird.
Durch die Hinzufügung einer solchen Abbildung wird das Erscheinungsbild
des Lineals vollständig verändert. Insbesondere eignet sich die Verwendung
von Panoramabildern zur Schaffung äußerst ansprechender Souvenirs.
Grundsätzlich wird der Träger derart auf der Grundfläche angebracht, dass
das Panoramabild dem Benutzer dann zugewandt ist, wenn er das Lineal
verwendet. Bei der Verwendung von transparenten Kunststoffmaterialien hat
es sich allerdings gezeigt, dass dann optisch besonders ansprechende Effekte
erzielt wird, wenn der Träger auf der dem Benutzer abgewandten Seite des
Souvenirartikels angebracht wird, wobei dann das Panoramabild durch das
transparente Lineal hindurch sichtbar ist. Dies führt zu einem quasi dreidimensionalen
Effekt. Auch kann ein ansprechender optischer Effekt dadurch
erreicht werden, dass auf der dem Benutzer zugewandten Seite eine transparente
konkav oder konvex geformte Abdeckung vorgesehen ist, durch die das
Panoramabild hindurch betrachtet wird. Auch ist es möglich, durch die farbige
Gestaltung des transparenten Materials weitere optisch ansprechende
Effekte zu erzielen.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
Dabei sind die Figuren nicht einschränkend, sondern lediglich als Beispiele
zu verstehen. Es zeigen:
- Fig. 1:
- ein erfindungsgemäßer Souvenirartikel ohne Träger und Abbildung,
- Fig. 2:
- ein erfindungsgemäßer Souvenirartikel mit Träger und Abbildung,
- Fig. 3:
- ein erfindungsgemäßer Souvenirartikel mit entfernbarem Träger,
- Fig. 4:
- der erfindungsgemäße Souvenirartikel aus Figur 3 im Querschnitt.
Figur 1 zeigt einen Souvenirartikel 10 mit einer Skalierung 12. Das Lineal
weist zwei Längskanten 16 und zwei Querkanten 18 auf, wobei die Skalierung
12 entlang einer der Längskanten 16 angeordnet ist. Zwischen der Skalierung
12 und der gegenüberliegenden Längskante 16 erstreckt sich zwischen
den Querkanten 18 eine Grundfläche 20. Diese Grundfläche 20 ist
beidseitig des Souvenirartikels 10 vorhanden.
Figur 2 zeigt den erfindungsgemäßen Souvenirartikel 10 mit einem Träger
22, der auf der Grundfläche 20 angebracht ist und wiederum ein Panoramabild
24 aufweist. Dabei kann der Träger 22 ebenfalls wahlweise auf einer der
beiden Seiten des Souvenirartikels 10 angeordnet sein, das Panoramabild 24
sollte (muss aber nicht) dem Benutzer aber dann zugewandt sein, wenn er
den Souvenirartikel 10 als Lineal benutzt. Insofern ist es bei einem transparenten
Material möglich, den Träger 22 rückseitig anzuordnen.
Besonders einfach und schnell ist der erfindungsgemäße Souvenirartikel 10
herzustellen, wenn als Träger eine Klebefolie verwendet wird, auf den das
Panoramabild 24 aufgedruckt ist. Als Panoramabild 24 eignet sich insbesondere
ein Panoramafoto, das konventionell oder digital erstellt werden kann.
Figur 3 zeigt eine Alternative zur Verwendung einer Klebefolie. Der Träger 22
besteht aus einem festen Material und ist in eine Halterung 26 einschiebbar.
diese Ausführung hat den Vorteil, dass der Träger 22 und damit das Panoramabild
24 austauschbar sind.
In Figur 4 ist der Souvenirartikel 10 mit der Halterung 26 und dem Träger
22 im Querschnitt gezeigt.
Die Halterung 26 weist Halterungsarme 28 auf, die den eingeschobenen Träger
umgreifen. Die Halterungsarme 28 erstrecken sich vorzugsweise entlang
der Längskanten 16 der Grundfläche 20. Weiterhin können Halterungsarme
28 an den Querseiten 18 vorgesehen sein, wobei dann die Halterungsarme
28 einer Seite der Grundfläche wegklappbar ausgeführt sein müssen, um
den Träger in Richtung der gezeigten Pfeile hinein und wieder hinausschieben
zu können. Alternativ sind auch andere Halterungen 26 denkbar, die
den Träger 22 in seiner Position halten, auch kann es ausreichen, wenn die
Längsseiten 16 und nur eine Querseite 18 oder die Querseiten 18 und nur
eine Längsseite 16 Halterungsarme 28 aufweisen.
Zusätzlich kann eine transparente Schutzfolie 30 eingeschoben werden, die
das Panoramabild 24 schützt. Das Panoramabild 24 wird also zwischen die
Grundfläche 20 und die Schutzfolie 30 geschoben.
Die beschriebenen Ausführungsformen sind nur beispielhaft zu verstehen,
die Erfindung umfasst alle gleichwirkenden Ausführungsformen.