EP1288120A2 - Verfahren zur Beurteilung des Antriebsverhaltens eines propellerangetriebenen Bootes - Google Patents

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EP1288120A2
EP1288120A2 EP02016533A EP02016533A EP1288120A2 EP 1288120 A2 EP1288120 A2 EP 1288120A2 EP 02016533 A EP02016533 A EP 02016533A EP 02016533 A EP02016533 A EP 02016533A EP 1288120 A2 EP1288120 A2 EP 1288120A2
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EP
European Patent Office
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maximum
propeller
boat
power
speed
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EP02016533A
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Inventor
Thomas Bader
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Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
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Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B71/00Designing vessels; Predicting their performance

Definitions

  • the invention relates to a method according to the preamble of patent claim 1.
  • a propeller should be understood to mean any device which is capable of turning movements of the machine's output shaft in water parallel to the longitudinal axis of the boat and thus in the drive or direction of travel implement. If necessary, several of these facilities, so for example, two propellers can be provided.
  • an adjustment must be made to optimize the drive behavior of the boat between this and the propeller (as defined above) including one may be made between the two arranged gears. This usually happens because the maximum achieved at the machine output Speed of the boat is determined.
  • the maximum achievable speed at Propeller drive is known; by comparing the measured A maximum speed with this known speed results in a Possibility of assessment of the defined adjustment, so that, if necessary, another Propeller used or appropriate changes made to the shape of the propeller can be.
  • the invention has for its object to provide a generic method which is a sufficiently precise assessment of the drive behavior of a boat with a Drive internal combustion engine enables.
  • the invention thus takes advantage of the fact that the machine has maximum performance then releases when the amount of fuel supplied to it has its maximum. It is from Advantage that in diesel engines, as preferred as prime movers for boats be used anyway, a fuel quantity tap in the context of electronic Diesel control (EDC) is provided which is used to obtain an optical signal for the existence of the maximum power of the machine can be exploited.
  • EDC electronic Diesel control
  • the presence of the maximum value is expediently indicated the amount of fuel and thus the machine performance, for example by lighting up of symbols, such as stars or bars, conveniently in one anyway existing instrument, such as a tachometer, the is accordingly to be referred to as an instrument cluster.
  • symbols such as stars or bars
  • an instrument cluster Such a symbolic display is also useful because a common boat user does not have the technical Has knowledge to recognize what physical value is actually for display arrives.
  • the method according to the invention can be advantageous both in the development of boats as well as in the daily operation of them, i.e. both by experts as well as laypersons.

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Combined Controls Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)

Abstract

Zur optimalen Abstimmung eines von einer Brennkraftmaschine angetriebenen Propellers (einschließlich Getriebe) an ein Boot bzw. zum Erkennen von Beschädigungen oder Algenbewuchs am Bootsrumpf betrachtet man die bei maximaler Maschinenleistung erzielte Bootsgeschwindigkeit. Zieht man zur Feststellung des Leistungsmaximums die Drehzahl heran, so ist diese Messung wegen der Flankensteilheit des Zusammenhangs zwischen Leistung und Drehzahl neben dem Leistungsmaximum sehr ungenau. Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil vermieden, indem das Maximum der der Maschine zugeführten Kraftstoffmenge als Indiz für das Leistungsmaximum erfaßt wird.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Unter einem Propeller soll im Rahmen der Erfindung jede Einrichtung verstanden sein, die geeignet ist, Drehbewegungen der Abtriebswelle der Maschine im Wasser in Kräfte parallel zur Längsachse des Bootes und damit in Antriebs- oder Fahrtrichtung desselben umzusetzen. Gegebenenfalls können auch mehrere dieser Einrichtungen, also beispielsweise zwei Propeller, vorgesehen sein.
Wie bekannt, muß zur Optimierung des Antriebsverhaltens des Bootes eine Anpassung zwischen diesem und dem Propeller (im oben definierten Sinne) einschließlich eines gegebenenfalls zwischen beiden angeordneten Getriebes vorgenommen werden. Üblicherweise geschieht das dadurch, daß bei maximaler Maschinenleistung die erzielte Geschwindigkeit des Bootes ermittelt wird. Die maximal erreichbare Geschwindigkeit bei Antrieb durch Propeller ist bekannt; durch Vergleich der gemessenen Maximalgeschwindigkeit mit dieser bekannten Geschwindigkeit ergibt sich eine Beurteilungsmöglichkeit der definierten Anpassung, so daß gegebenenfalls ein anderer Propeller eingesetzt oder zweckmäßige Änderungen der Propellerform vorgenommen werden können.
Der erfaßte Zusammenhang von maximaler Leistung der Brennkraftmaschine und dabei erzielter maximaler Geschwindigkeit des Bootes ist signifikant auch für das Vorliegen von Beschädigungen im weitesten Sinne. So können durch Grundberührung einzelne Flügel des Propellers verbogen sein; auch kann ein Algenbesatz des Rumpfes des Bootes die erzielbare Geschwindigkeit beeinträchtigen.
Der Genauigkeit der Bestimmung des Vorliegens der maximalen Maschinenleistung und damit der Ursache für das Vorliegen der maximalen Bootsgeschwindigkeit hat also erhebliche Bedeutung nicht nur für die Auslegung des Bootes, sondern auch für das Erkennen von Fehlern oder Beschädigungen während des Betriebs des Bootes.
Bekannt ist, zur Ermittlung des Vorliegens der maximalen Leistung der Maschine die Drehzahl derselben meßtechnisch zu erfassen, da zwischen ihr und der Leistung ein eindeutiger Zusammenhang besteht. Die entsprechende Kurve hat ein relativ schmales Maximum, so daß eine sehr genaue meßtechnische Erfassung der Drehzahl erforderlich ist, wenn man das Maximum der Leistung genau erfassen will. Selbst wenn man den Drehzahlmesser so auslegt, daß dieser kurvenverlauf relativ "breit" ist, ergeben sich schon im normalen Betrieb des Bootes momentane Drehzahländerungen, die die Erfassung des Leistungsmaximums mit Toleranzen von weniger als 10 % kaum möglich machen.
Die Figur, in der ein typischer Verlauf der effektiven Leistung N über der Drehzahl n wiedergegeben ist, läßt erkennen, daß insbesondere bei oberhalb des Nutzdrehzahlbereichs, also rechts vom Leistungsmaximum NM, liegenden Drehzahlwerten der Kurvenverlauf derart steil ist, daß Ungenauigkeiten bei der Drehzahlerfassung auftreten können, die die Maschinenleistung als 10% unterhalb der tatsächlichen vorliegenden maximalen Leistung liegend erscheinen lassen (Kurvenpunkte A und B). Das sind aber Leistungseinbußen, die echte Fehlauslegungen (Punkt A: zu großer Propellerdurchmesser, Punkt B: zu kleiner Propellerdurchmesser, in beiden Fällen gegebenenfalls auch falsche Propellersteigung) signalisieren können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Verfahren zu schaffen, das eine hinreichend genaue Beurteilung des Antriebsverhaltens eines Bootes mit einer Antriebs-Brennkraftmaschine ermöglicht.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht in einem gattungsgemäßen Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs, vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung beschreiben die Unteransprüche.
Die Erfindung nützt also die Tatsache aus, daß die Maschine die maximale Leistung dann abgibt, wenn die ihr zugeführte Kraftstoffmenge ihr Maximum hat. Dabei ist von Vorteil, daß bei Dieselmaschinen, wie sie bevorzugt als Antriebsmaschinen für Boote eingesetzt werden, ohnehin ein Kraftstoff-Mengenabgriff im Rahmen der elektronischen Diesel-Kontrolle (EDC) vorgesehen ist, der zur Gewinnung eines optischen Signals für das Vorliegen der maximalen Leistung der Maschine ausgenutzt werden kann.
Zweckmäßigerweise erfolgt eine optische Anzeige des Vorliegens des Maximalwertes der Kraftstoffmenge und damit der Maschinenleistung, beispielsweise durch Aufleuchten von Symbolen, wie Sternen oder Balken, und zwar zweckmäßigerweise in einem ohnehin vorhandenen Instrument, beispielsweise einem Drehzahlmesser, das demgemäß als Kombi-Instrument zu bezeichnen ist. Eine derartige symbolische Anzeige ist auch deshalb sinnvoll, weil ein üblicher Bootsbenutzer nicht die technischen Kenntnisse hat, um zu erkennen, welcher physikalische Wert tatsächlich zur Anzeige gelangt.
Es kann auch zweckmäßig sein, beim Vorliegen von Leistungswerten in unmittelbarer Nachbarschaft der Maximalleistung, also hier erfaßt durch entsprechende Werte der Kraftstoffmenge, beispielsweise durch verschiedene Farben dem Betrachter zu signalisieren, daß seine Maschine noch Leistungsreserven hat.
Wie ohne weiteres ersichtlich, kann das erfindungsgemäße Verfahren mit Vorteil sowohl bei der Entwicklung von Booten als auch im täglichen Betrieb derselben, also sowohl von Fachleuten als auch von Laien, verwendet werden.

Claims (4)

  1. Verfahren zur Beurteilung des Antriebsverhaltens eines propellergetriebenen, mit einer Brennkraftmaschine ausgerüsteten Bootes, wobei die bei maximaler Maschinenleistung erzielte Bootsgeschwindigkeit erfaßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßgröße für das Vorliegen der maximalen Leistung das Maximum der der Maschine zugeführten Kraftstoffmenge erfaßt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorliegen des Maximums der Kraftstoffmenge ein individuelles optisches Signal erzeugt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch bei Vorliegen maximumnaher Werte der Kraftstoffmenge individuelle Signale erzeugt werden.
  4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wiedergabe des zumindest einen individuellen Signals ein ohnehin vorhandenes Meßinstrument als Kombi-Instrument verwendet wird.
EP02016533A 2001-08-28 2002-07-24 Verfahren zur Beurteilung des Antriebsverhaltens eines propellerangetriebenen Bootes Withdrawn EP1288120A3 (de)

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