EP1025966A2 - Verfahren zum Herstellen einer Furnierstreifenbahn unbegrenzter Länge - Google Patents
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- EP1025966A2 EP1025966A2 EP20000101215 EP00101215A EP1025966A2 EP 1025966 A2 EP1025966 A2 EP 1025966A2 EP 20000101215 EP20000101215 EP 20000101215 EP 00101215 A EP00101215 A EP 00101215A EP 1025966 A2 EP1025966 A2 EP 1025966A2
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27D—WORKING VENEER OR PLYWOOD
- B27D1/00—Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
- B27D1/10—Butting blanks of veneer; Joining same along edges; Preparatory processing of edges, e.g. cutting
Definitions
- the invention relates to a method for producing a veneer strip web unlimited Length.
- strips of veneer strips are used, for example, as edge bands or edge veneers used for freeform panels.
- Veneers with a thickness of 1.5 mm or more are made on the end face by punching tools with a finger or tine connection provided and connected with a thermally activated glue carrier. This the front tine connection is only made by this pressed connection material held together.
- DE-GM 19 69 776 describes a method for producing a veneer strip web unlimited length. From DE-GM 75 23 065 veneer sheets are included complementary serrations to achieve a bandage that can be subjected to tension known.
- the invention is therefore based on the object of a method for producing a Specify veneer strip length of unlimited length, even with larger veneer thicknesses easily wound on a roll in the range of several millimeters can be, and allows tight bend radii during processing.
- the veneer strips can be made from squared timber on the face or alternatively after cutting or sawing, the face is compressed. They preferred compressed veneer strips with a thickness of 0.5 to 8 mm and more preferably one Thickness from 1.5 to 6 mm.
- the galvanizing in the veneer strips is preferably made by stamping.
- the veneer strips are expediently under high pressure and Exposure to heat pressed together.
- the Veneer strip roll is formed.
- sections of a predetermined length are formed from the veneer strip web, whose length can be, for example, 3 to 6 m.
- the veneer strip web which is in unlimited length in roll or section form, with a additional support layer and / or provided with an additional doubling becomes.
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Abstract
Verfahren zum Herstellen einer Furnierstreifenbahn unbegrenzter Länge, mit den Schritten: a) Bereitstellen gemesserter oder gesägter, gestauchter Furnierstreifen mit zwei Stirnseiten und einer Dicke, b) Einarbeiten von paarweise komplementären Verzinken in die jeweiligen Stirnseiten der Furnierstreifen, wobei in Richtung der Dicke der Furnierstreifen verlaufende Flankenflächen gebildet werden, c) vollflächiges Benetzen der Flankenflächen mit Klebstoff, und d) stirnseitiges Zusammenfügen der Furnierstreifen an den Verzinkungen und Aushärten des Klebstoffs unter Bildung einer fortlaufenden Furnierstreifenbahn.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Furnierstreifenbahn unbegrenzter
Länge. Derartige Furnierstreifenbahnen werden beispielsweise als Kantenbänder
bzw. Kantenfurniere für Freiformplatten verwendet.
Es ist bekannt, Kantenfurniere mit einer Stärke von 1,5 mm oder mehr in einem
mehrlagigen Prozeß herzustellen. Furniere mit einer Nennstärke von 0,6 oder auch
1,2 mm werden stirnseitig durch Stanzwerkzeuge mit einer Finger- bzw. Zinkenverbindung
versehen und mit einem thermisch aktivierten Leimträger verbunden. Diese
stirnseitige Zinkenverbindung wird nur durch dieses aufgepreßte Verbindungsmaterial
zusammengehalten.
Das DE-GM 19 69 776 beschreibt ein Verfahren zum Herstellen einer Furnierstreifenbahn
unbegrenzter Länge. Aus dem DE-GM 75 23 065 sind Furnierbahnen mit
komplementären Zahnungen zur Erzielung eines auf Zug beanspruchbaren Verbandes
bekannt.
Obwohl es wünschenswert ist, endlos hergestellte Kantenfürniere auf Rollen aufzunehmen,
so daß bei Anwendungen, bei denen die genau benötigte Länge des Furniers
nicht oder nur schwierig im voraus zu bestimmen ist (wie beispielsweise bei Freiformplatten),
die jeweils benötigte Länge problemlos von einer Vorratsrolle abgezogen
werden kann, ist dies aufgrund der vorstehend beschriebenen Zinken/Leimträgerverbindung
nur begrenzt möglich, da sich die bekannte Zinkenverbindung
nur begrenzt für einen Aufrollprozeß eignet und sich bei den hierbei auftretenden
Biegebeanspruchungen (Biegedurchmesser von ca. 0,5 m) leicht löst.
Daher werden die einzelnen Furnierrollen meist zu Stapeln von beispielsweise 3 oder
4 mm zusammengeleimt. Dieser Vorgang ist relativ aufwendig und störanfällig.
Weiterhin bieten diese mehrlagigen Kantensysteme nur eine geringe Flexibilität, die
den heutigen Anforderungen bei Freiformplatten und modernen Bearbeitungszentren
nicht gerecht wird. Die heutigen Kantenanforderungen an Freiformplatten werden
mit herkömmlichen mehrlagigen Systemen häufig nur in mehreren Arbeitsgängen
erreicht.
Als weiterer Nachteil dieser Technik kommt hinzu, daß sich nicht zu vermeidende
Farbdifferenzen der einzelnen Furnierlagen optisch störend auswirken. Besonders
deutlich treten derartige Farbdifferenzen bei Kantenprofilierungen hervor. Zudem
wird bei mehrlagigen Kantenfürnieren sehr viel Klebstoff verbraucht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen einer
Furnierstreifenbahn unbegrenzter Länge anzugeben, die auch bei größeren Furnierstärken
im Bereich von mehreren Millimetern problemlos auf eine Rolle aufgewickelt
werden kann, und bei der Verarbeitung enge Biegungsradien zuläßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren nach Anspruch 1 gelöst.
Durch die vollflächige Verleimung der Stanzflächen in den Zinkenverbindungen
erhalten die Furnierstreifen in diesem kritischen Bereich eine wesentlich höhere Wi-.
derstandsfähigkeit bei Biegebeanspruchung, so daß die Bildung einer Rolle problemlos
möglich ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Furnierstreifen
aus stirnseitig gestauchtem Kantholz hergestellt werden oder alternativ
nach dem Messern oder Sägen stirnseitig gestaucht werden. Bevorzugt haben die
gestauchten Furnierstreifen eine Dicke von 0,5 bis 8 mm und weiter bevorzugt eine
Dicke von 1,5 bis 6 mm.
Die Verzinkungen in den Furnierstreifen werden vorzugsweise durch Stanzen hergestellt.
Bevorzugt ist vorgesehen, daß die sich nach dem Messern bzw. Sägen übereinander
befindlichen Furnierstreifen voreinander gestürzt gestanzt werden. Dadurch ergibt
sich eine über die Verzinkungen hinweg weitgehend ununterbrochen fortlaufende
Holzmaserung, so daß die Verzinkungen praktisch unsichtbar werden.
Zweckmäßigerweise werden die Furnierstreifen stirnseitig unter hohem Druck und
Einwirkung von Wärme miteinander verpreßt.
Es kann vorgesehen sein, daß aus zwei oder mehr erfindungsgemäßen Furnierstreifenbahnen
eine mehrschichtige gestauchte Furnierstreifenbahn gebildet wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß aus der
Furnierstreifenbahn eine Rolle gebildet wird. Alternativ kann vorgesehen sein, daß
aus der Furnierstreifenbahn Abschnitte mit vorbestimmter Länge gebildet werden,
deren Länge beispielsweise 3 bis 6 m betragen kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Furnierstreifenbahn,
die in unbegrenzter Länge in Rollen- oder Abschnittsform vorliegt, mit einer
zusätzlichen Trägerschicht und/oder mit einer zusätzlichen Aufdoppelung versehen
wird.
Claims (13)
- Verfahren zum Herstellen einer Furnierstreifenbahn unbegrenzter Länge, mit den Schritten:a) Bereitstellen gemesserter oder gesägter, gestauchter Furnierstreifen mit zwei Stirnseiten und einer Dicke,b) Einarbeiten von paarweise komplementären Verzinkungen in die jeweiligen Stirnseiten der Furnierstreifen, wobei in Richtung der Dicke der Furnierstreifen verlaufende Flankenflächen gebildet werden,c) vollflächiges Benetzen der Flankenflächen mit Klebstoff, undd) stirnseitiges Zusammenfügen der Furnierstreifen an den Verzinkungen und Aushärten des Klebstoffs unter Bildung einer fortlaufenden Furnierstreifenbahn.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Furnierstreifen aus stirnseitig gestauchtem Kantholz hergestellt werden.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Furnierstreifen nach dem Messern oder Sägen stirnseitig gestaucht werden.
- Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Furnierstreifen eine Dicke von 0,5 bis 8 mm aufweisen.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Furnierstreifen eine Dicke von 1,5 bis 6 mm aufweisen.
- Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzinkungen in den Furnierstreifen durch Stanzen hergestellt werden.
- Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Furnierstreifen nach dem Messern/Sägen und/oder Stauchen voreinander gestürzt gestanzt werden.
- Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Furnierstreifen in Schritt d) stirnseitig unter hohem Druck und Einwirkung von Wärme miteinander verpreßt werden.
- Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß aus zwei oder mehr Furnierstreifenbahnen eine mehrschichtige Furnierstreifenbahn gebildet wird.
- Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Furnierstreifenbahn durch Aufwickeln auf einen Kern eine Rolle gebildet wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Furnierstreifenbahn Abschnitte mit vorbestimmter Länge gebildet werden.
- Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Furnierstreifenbahn mit einer zusätzlichen Trägerschicht versehen wird.
- Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Furnierstreifenbahn mit einer zusätzlichen Aufdoppelung versehen wird.
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|---|---|---|---|---|
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