Beschreibung
Strömungsmaschine, insbesondere für ein Haushaltsgerät
Die Erfindung bezieht sich auf eine Strömungsmaschine, ins¬ besondere für ein Haushaltsgerät.
In Gebläsen von Staubsaugern werden bisher ausschließlich Universalmotoren oder Induktionsmotoren als Antriebsmotoren verwendet. Diese Universalmotoren weisen einen Stator
(Ständer) mit Statorwicklungen und einen Rotor (Läufer) mit einer Rotorwicklung sowie Kollektorbürsten (Schleifkontak¬ te) zur kommutierten Kontaktierung der Rotorwicklung wäh¬ rend des Laufs des Rotors auf. Da bei solchen Motoren am Rotor Wärme entsteht, wird der Rotor in der Regel vom Luft- strom des vom Motor angetriebenen Gebläserads gekühlt. Die¬ se bekannten Staubsaugergebläse mit Universalantriebsmoto¬ ren sind wegen des mechanischen Kontakts und den Lichtbögen über die Kolektorbürsten einem vergleichsweise hohen Ver- schleiß ausgesetzt.
Außer Universalmotoren mit Kommutierung durch die Schleif¬ kontakte sind auch elektronisch, bürstenlos kommutierte Permanentmagnet-Motoren bekannt. Bei einem Permanentmagnet- Motor weist der Rotor anstelle einer Rotorwicklung perma-
nentmagnetisches Material mit zwei oder mehr Magnetpolen auf. Der Stator weist zwei oder mehrere Polschuhe mit Sta¬ torwicklungen auf. Diese Polschuhe mit den Statorwicklungen sind so angeordnet und werden so angesteuert, daß ein wech¬ selndes oder drehendes Induktionsfeld des Stators erzeugt wird und auf den Permanentmagnet-Rotor ein Drehmoment aus¬ geübt wird. Da der Rotor synchron dem Induktionsdrehfeld des Stators folgt, nennt man einen solchen Motor auch Syn¬ chronmotor.
Aus DE-A- 40 21 599 , DE-A-39 28 313 , DE-A-37 10 658 , DE-A- 36 22 231 und EP-A- 0 682 404 sind bürstenlose Gleichstrom- Permanentmagnet-Motoren bekannt. Anwendungen dieser Motoren sind in diesen Schriften nicht offenbart.
Aus DE-A- 39 15 539 ist ein elektronisch kommutierter Perma¬ nentmagnet-Gleichstrommotor bekannt mit einem Ständer eines Spaltpolmotors, bei dem die den Spaltpol bildenden Kurz- schlußwindungen weggelassen sind, und einem zwei- oder mehrpoligen Permanentmagnetläufer. In einer Ausführungsform ist dieser bekannte Gleichstrommotor magnetisch zweipolig und elektrisch einphasig (einsträngig) ausgebildet. Der Läufer weist in dieser Ausführungsform zwei einander entge¬ gengesetzte Magnetpole (Nord- und Südpol) in einem Perma- nentmagnetring auf, welcher um einen zylindrischen Kern aus magnetisierbarem Material angeordnet ist. Der Läufer wird von einem symmetrisch aufgebauten Ständer umschlossen. Der Ständer weist ein im Querschnitt quadratisches und rahmen-
förmiges Jochpaket auf, in das ein Polpaket mit einer Läu¬ ferbohrung für den Läufer eingesetzt ist. Das Polpaket um¬ schließt den Läufer parallel zu dessen Drehachse vollstän¬ dig in Gestalt eines Hohlzylinders und in einem konstanten Abstand zum Rotor. Auf zwei Fortsätzen des Polpakets sind jeweils eine konzentrierte Induktionswicklung (Ständerwicklung) angeordnet. In einer die Drehachse des Läufers enthaltenden neutralen Ebene, die nicht symmetrisch zu de Ständerwicklungen und dem von diesen erzeugten Induk- tionsfeld liegt, sind in dem hohlzylindrischen Polpaket Einschnürungen vorgesehen, in denen das Magnetfeld schon bei geringen Wicklungsströmen in Sättigung geht. Neben der neutralen Ebene ist ferner ein Lauferstellungssensor ange¬ ordnet, der zur elektronischen Kommutierung und Drehrich- tungsbeStimmung dient. Eine Anwendung des Permanentmagnet- Gleichstrommotors ist in DE-A-39 15 539 nicht angegeben.
In dem deutschen Gebrauchsmuster 90 17 912 Ul ist eine elektrische Küchenmaschine beschrieben mit einem elektro- nisch kommutierten Permanentmagnet-Motor, der einen vielpo- ligen scheibenförmigen Läufer und einen Ständerring mit ei¬ ner Vielzahl von Polschuhen, um die jeweils eine Indukti¬ onsspule gewickelt ist, umfaßt.
Aus DE-A-38 25 035 ist eine Faß- oder Behälterpumpe mit einem bürstenlosen, elektronisch kommutierten Gleichstrom- motror als Antriebsmotor bekannt .
Die DE-A-39 28 313 offenbart einen Schmutzsauger mit einem bürstenlosen Gleichstrommotor als Antriebsmotor. Der Gleichstrommotor wird im Ansaugkanal des Saugers von der angesaugten Luft gekühlt .
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Strömungsmaschine, die insbesondere für ein Haushaltsgerät geeignet ist, anzugeben.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst mit den Merk¬ malen des Anspruchs 1 oder des Anspruchs 22.
Die Erfindung beruht auf der Überlegung, als elektrischen Antriebsmotor für eine Strömungsmaschine erstmalig einen elektrisch einphasigen und magnetisch wenigstens zweipoli¬ gen Permanentmagnet-Motor einzusetzen.
Ein Stator dieses Motors weist gemäß Anspruch 1 eine ein¬ phasige Induktionswicklungsanordnung auf und erzeugt bei Bestromen der Induktionswicklungsanordnung ein bezüglich einer die Drehachse des Rotors enthaltenden Hauptsymme¬ trieebene wenigstens annähernd spiegelsymmetrisches Induk¬ tionsfeld (magnetische Flußdichte) . Die einphasige Indukti¬ onswicklungsanordnung kann eine oder mehrere Induktions- Wicklungen enthalten, die alle von einer einzigen Betriebs¬ spannung (Phase) versorgt werden. Durch die Symmetrie des Induktionsfeldes erreicht man einen höheren Wirkungsgrad des Antriebsmotors als bei einem asymmetrischen Feld, da
ein höherer Anteil der Feldenergie in kinetische Energie des Rotors umgesetzt wird, und ferner werden bei der zeit¬ lichen Änderung des Induktionsfeldes Streufelder unter¬ drückt .
Mit dem Antriebsmotor gemäß der Erfindung weist die Strö¬ mungsmaschine eine Reihe von Vorteilen gegenüber herkömmli¬ chen Strömungsmaschinen mit Universal- oder Induktionsmoto¬ ren auf : • geringerer Verschleiß, da keine mechanische Kommutierung
• längere Lebensdauer
• höhere Zuverlässigkeit
• einfacherer, kompakterer und kostengünstigerer Aufbau
• niedrigere Verlustleistung, insbesondere im Rotor, und dadurch bessere Kühlbarkeit
• höherer Wirkungsgrad
• geringere Strömungsverluste
• unempfindlicher gegenüber elektromagnetischen Störungen
• niedrigere Laufgeräusche, was bei Strömungsmaschinen von Haushaltsgeräten wegen der besonderen Lärmsensibilität im privaten Wohn- und Arbeitsbereich besonders vorteilhaft ist
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Strö- mungsmaschine ergeben sich aus den vom Anspruch 1 abhängi¬ gen Ansprüchen.
Demnach ist in einer ersten Weiterbildung das Induktions¬ feld des Stators auch bezüglich einer zur genannten Haupt- symmetrieebene senkrecht gerichteten, zusätzlichen Symme¬ trieebene im wesentlichen spiegelsymmetrisch.
Die Induktionswicklungsanordnung des Stators kann insbeson¬ dere eine verteilte oder auch eine konzentrierte Wicklung umfassen. In einer besonderen Ausführungsform weist die In¬ duktionswicklungsanordnung zwei konzentrierte Induktions- Wicklungen auf, die am Stator auf entgegengesetzten Seiten des Rotors angeordnet sind.
In einer vorteilhaften Ausführungsform umfaßt der Stator einen den Rotor geschlossen umgebenden und im wesentlichen spiegelsymmetrisch zur Hauptsymmetrieebene ausgebildeten Polkörper aus einem magnetisierbaren Material (mit einer relativen Permeabilität größer eins) und ein Joch, in das der Polkörper lösbar eingesetzt ist.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch ausgezeichnet, daß der Stator zwei einander im wesentlichen spiegelsymmetrisch zur Hauptsymmetrieebene gegenüberliegen¬ de Polkörper aus magnetisierbarem Material aufweist, zwi¬ schen denen der Rotor angeordnet ist. Da in dieser Ausfüh- rungsform zwischen den Polkörpern ein Luftspalt liegt und
Luft einen höheren magnetischen Widerstand als das magneti- sierbare Material der Polkörpers aufweist, wird ein größe¬ rer Teil der Energie des Induktionsfeldes des Stators für
die Bewegung des Rotors genutzt und somit ein höherer Wir¬ kungsgrad erreicht als bei dem Motor mit geschlossenem Pol- körper.
Der Rotor und die Magnetpole des Rotors können auf viele verschiedene Arten realisiert sein. In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Rotors umfaßt der Rotor einen Grundkör¬ per, vorzugsweise aus magnetisierbarem Werkstoff, und ma¬ gnetisches und entsprechend der gewünschten Lage und Zahl der Magnetpole aufmagnetisiertes Material in Schlitzen
(Ausnehmungen, Öffnungen, Bohrungen) des Grundkörpers. Das magnetische Material in den Schlitzen des Rotors kann mit vorgefertigten, insbesondere gepreßten, gesinterten oder kunststoffgebundenen, Magnetformkörpern, mit mit Bindemit- tel versehenem Magnetpulver oder Magnetgranulat oder auch gespritztem, magnethaltigem Kunststoff gebildet sein.
In einer Weiterbildung sind in beiden Richtungen der Dreh¬ achse gesehen an den Enden des Rotors Abdeckungen vorgese- hen zum Verhindern des Eindringens von Fremdkörpern in den zwischen Rotor und Stator gebildeten Zwischenraum.
Die entlang der Rotationsachse gemessene Länge des Rotors ist vorzugsweise zwischen etwa halb und etwa doppelt so groß wie der senkrecht zur Rotationsachse gemessene Durch¬ messer des Rotors. Dadurch erhält man ein gutes Vehältnis von Oberfläche zu Länge des Rotors und einen besonders gu¬ ten Wirkungsgrad des Motors.
Zum Betreiben des Motors umfaßt die Strömungsmaschine in einer weiteren, besonders vorteilhaften Ausführungsform we¬ nigstens einen, dem Stator zugeordneten Sensor, vorzugswei- se einen Magnetfeldsensor, zum Erzeugen eines von der Win¬ kelposition des Rotors abhängigen Meßsignals und Mittel zum Bestromen der einphasigen Induktionswicklungsanordnung in Abhängigkeit von dem Meßsignal des Sensors. Die Mittel be¬ stromen die Induktionswicklungsanordnung vorzugsweise immer dann mit einem Strompuls (Stromimpuls) einer vorgegebenen Polarität, wenn das Meßsignal des Sensors einen vorgegebe¬ nen Signalwert wenigstens einmal angenommen hat. Insbeson¬ dere beaufschlagen die Mittel die Induktionswicklungsanord¬ nung während einer halben Periode des Meßsignals mit einem Strompuls einer vorgegebenen Polarität und während der an¬ deren halben Periode mit einem Strompuls der umgekehrten Polarität. Die Periode des Meßsignals ist im allgemeinen festgelegt durch die Zahl der Pole des Rotors und deren Winkelpositionen.
Dadurch erhält man ein Motorsteuerungsprinzip, bei dem der Motor, sobald sich der Rotor dreht, durch Messen der Win¬ kelposition des Rotors sein Induktionsfeld selbst steuert. Das Induktionsfeld wird automatisch, ohne feste externe An- Steuerung, wie beispielsweise bei einer Frequenzansteuerung bei einem Synchronmotor, vom drehenden Rotor während jeder Umdrehung selbst bestimmt, indem der Rotor immer in den gleichen, definierten Winkelpositionen ein Drehmoment
(einen Kraftstoß) durch das Induktionsfeld erfährt. Durch diese Maßnahmen sucht sich der Motor bei jeder mechanischen Last (Beanspruchung) durch das Laufrad der Strömungsmaschi¬ ne selbst seinen zugehörigen Arbeitspunkt mit optimaler Drehzahl und zugehörigem Drehmoment, bei dem die Motorlei¬ stung als Produkt von Drehzahl und Drehmoment optimal ist. Mit dieser besonderen Ansteuerung hat die Strömungsmaschine also einen besonders guten Wirkungsgrad.
Eine weitere Ausführungsform der Strömungsmaschine ist da¬ durch ausgezeichnet, daß, wobei der Antriebsmotor so ausge¬ bildet und so in einem Strömungskanal der Strömungsmaschine für ein strömendes Medium angeordnet ist, daß das strömende Medium zwischen den Innenwänden des Strömungskanals und den Außenwänden des Stators des Antriebsmotors durchströmt. Da¬ durch kann der Stator mit dem strömenden Medium der Strö¬ mungsmaschine gekühlt werden.
In einer anderen Ausführungsform kann aber der Antriebsmo- tor so ausgebildet und so in dem Strömungskanal angeordnet sein, daß die Außenwände des Stators des Antriebsmotors mit den Innenwänden des Strömungskanals abschließen und das strömende Medium den Antriebsmotor durchströmt. Diese Aus¬ führungsform hat einen geringeren Platzbedarf.
Ausführungsbeispiele einer Strömungsmaschine und Teile ei¬ ner Strömungsmaschine gemäß der Erfindung sind im folgenden anhand der Figuren beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Permanentmagnet-Motor als Antriebsmotor für eine Strömungsmaschine im Querschnitt,
Fig. 2 bis 7 verschiedene Ausbildungen eines Permanentma¬ gnet-Rotors für einen Permanentmagnet-Motor jeweils im Querschnitt
Fig. 8 einen Permanentmagnet-Antriebsmotor für eine Strömungsmaschine mit zwei Induktionswicklun¬ gen
Fig. 9 einen Permanentmagnet-Antriebsmotor für eine Strömungsmaschine mit einer konzentrierten
Induktionswicklung
Fig. 10 einen Permanentmagnet-Antriebsmotor für eine Strömungsmaschine mit einer verteilten Induktionswicklung Fig. 11 eine Strömungsmaschine mit einem Permanentma¬ gnet-Antriebsmotor und besonderen Ansteuer¬ mitteln,
Fig. 12 und 13 eine Strömungsmaschine mit einem innerhalb eines Strömungskanals angeordneten Permanent- magnet-Antriebsmotor und
Fig. 14 eine weitere Ausbildung eines Permanentma¬ gnet-Rotors für einen Permanentmagnet-Motor im Querschnitt jeweils in einer schematischen Darstellung. Einander ent- sprechende Teile sind in den Fig. 1 bis 14 mit denselben
Bezugszeichen versehen.
Fig. 1 zeigt einen Permanentmagnet-Motor als Antriebsmotor 2 einer Strömungsmaschine mit einem Stator 3 und einem Ro¬ tor 4 im Querschnitt . Der Rotor 4 ist vorzugsweise von hohlzylindrischer Gestalt mit einem Durchmesser d und der Zylinderachse als Drehachse (Rotationsachse) A und ist auf eine parallel zur Drehachse A verlaufende Antriebswelle 5 zum Antreiben eines oder mehrerer nicht dargestellter Lauf¬ räder der Strömungsmaschine gesteckt Durch die Drehachse A verläuft eine Hauptsymmetrieebene E. Der Rotor 4 ist inner- halb des Stators 3 angeordnet, der im wesentlichen symme¬ trisch zur Hauptsymmetrieebene E ausgebildet ist und ein Joch 35 sowie zwei mit dem Joch 35 verbünde Polkörper (Polschuhe) 7 und 8. Die beiden Polkörper 7 und 8 sind sym¬ metrisch zur Hauptsymmetrieebene E angeordnet und umschlie- ßen den Rotor 4 klauen- oder halbmondförmig bis auf einen symmetrisch zur Hauptsymmetrieebene E liegenden Zwischen¬ raum (Spalt) zwischen den beiden Polkörpern 7 und 8. Dieser Zwischenraum ist Teil eines innerhalb des Stators 3 gebil¬ deten Innenraums 36, der auch die für den Rotor 4 vorgese- hene zentrale Öffnung umfaßt. Der zwischen Rotor 4 und den Polkörpern 7 und 8 gebildete Luftspalt weist vorzugsweise eine konstante Spaltbreite auf (symmetrischer Luftspalt) . Der Stator 3 kann insbesondere als Blechpaket aus einstük- kigen, vorzugsweie gestanzten, Blechen aus geblechtem Stahl von dem in Fig. 1 dargestellten Querschnitt zusammengesetzt sein.
Jedem der Polkörper 7 und 8 ist auf einem zum Joch 35 hin verlaufenden Verbindungsstück eine konzentrierte Indukti¬ onswicklung 31 bzw. 32, beispielsweise eine Kupferspule, zugeordnet. Die beiden Induktionswicklungen 31 und 32 sind seriell oder parallel zwischen zwei nicht dargestellte Pole einer Versorgungsspannung (Betriebsspannung) von Steuermit¬ teln geschaltet (einphasige Ausführung) und sind zugleich in ihrem Wiσklungssinn so aufeinander abgestimmt, daß sie ein gleichgerichtetes magnetisches Induktionsfeld B erzeu- gen. In der dargestellten Ausführungsform sind die Indukti¬ onswicklungen 31 und 32 symmetrisch zur Hauptsymmetrieebene E angeordnet und gleich ausgebildet. Dadurch erzeugen die Induktionswicklungen 31 und 32 ein Induktionsfeld B, das spiegelsymmetrisch zur Hauptsymmetrieebene E ist (hinsichtlich der Stärke oder des Betrags des Induktions- feldes B) . Die Induktionswicklungen 31 und 32 können aber auch asymmetrisch zur Hauptsymmetrieebene E angeordnet sein, da die Polkörper 7 und 8 aufgrund ihrer im Vergleich zu Luft hohen Permeabilität das Induktionsfeld B führen und symmetrisieren. Vorzugsweise ist das Induktionsfeld B und insbesondere auch die Polkörper 7 und 8 und der Rotor 4 zu¬ sätzlich spiegelsymmetrisch zu einer weiteren Symmetrieeben F, die orthogonal zur Hauptsymmetrieebene E gerichtet ist und ebenfalls αie Drehachse A des Rotors 4 enthält.
Das Induktionsfeld B durchdringt den Zwischenraum zwischen den Polkörpern 7 und 8 und damit den Rotor 4. Durch die zwischen den in FIG 1 nicht dargestellten Magnetpolen des
Rotors 4 und dem Induktionsfeld B wirkenden Anziehungs¬ oder Abstoßungskräfte wird auf den Rotor 4 ein Drehmoment ausgeübt, solange die Pole nicht im Induktionsfeld B ausge¬ richtet sind. Dieses Drehmoment bewirkt die Rotation des Rotors 4 im Betrieb des Antriebmotors 2. Die an die Induk¬ tionswicklungsanordnung mit den Induktionswicklungen 31 und 32 von den nicht dargestellten Steuermitteln angelegte Ver¬ sorgungsspannung kann in einer Ausführungsform des An¬ triebsmotors 2 als AC-Synchronmotor eine Wechselspannung mit einer vorgegebenen Frequenz, beispielsweise 230 V mit 50 Hz, und in einer Ausführungsform als Gleichstrommotor- Synchronmotor eine Gleichspannung sein, die zu bestimmten Zeitpunkten auf die Induktionswicklungen 31 und 32 gelegt wird, z.B. nach einem Pulswechselverfahren. Bei diesen Aus- führungsformen als Synchronmotor folgt der Rotor 4 einem von den Induktionswicklungen 31 und 32 erzeugten und von den Polschuhen 7 und 8 geführten Wechsel- oder Drehindukti¬ onsfeld B synchron.
Bei aus der Gleichgewichtslage gebrachtem und drehendem Ro¬ tor 4 wird dem Induktionsfeld B und dem entsprechenden Ma¬ gnetfeld des Stators 3 das drehende Magnetfeld des Rotors 4 überlagert. Das resultierende Magnetfeld iεt ein im wesent¬ lichen zur Drehachse A des Rotors 4 symmetrisches Feld.
Am Stator 3 ist ein Magnetfeldsensor 6 zur Detektion der Lage (Winkelposition) des Rotors 4 angebracht. Der Magnet- feldsensor 6 kann beispielsweise ein Hallgenerator oder
auch ein magnetoresistiver Sensor sein. Bei Verwendung ei¬ nes bipolaren Hallgenerators ist der Magnetfeldsensor 6 auch in der Lage, die Polarität (Nordpol oder Südpol) des Rotors 4 zu messen. Der Magnetfeldsensor 6 dient zur Be¬ stimmung der Drehrichtung des Rotors 4 für die Steuermittel zur Ansteuerung des Antriebsmotors 2. Anstelle eines Ma¬ gnetfeldsensors 6 können auch andere Mittel zur Drehpositi¬ onserfassung vorgesehen sein, beispielsweise optische oder induktive Positionssensoren.
Die Fig. 2 bis 7 zeigen verschiedene Ausführungsmöglichkei¬ ten des Rotors 4 jeweils in einem Querschnitt.
In Fig. 2 ist der Rotor R massiv aus Dauermagnetmaterial aufgebaut, das mit zwei um 180° zueinander versetzten Ma¬ gnetpolen N (Nordpol) und S (Südpol) versehen ist. In dem Dauermagnetmaterial ist eine zentrale Öffnung 45 für die nicht dargestellte Antriebswelle 5 vorgesehen.
Gemäß Fig. 3 besteht der Rotor 4 aus im Querschnitt kreis¬ ringförmigem und dreidimensional zylinderschalenförmigem Permanentmagnetaußenteil 47 mit zwei Polen N und S und ei¬ nem wieder mit der Öffnung 45 versehenen Kern 46 aus einem magnetisierbaren ferromagnetischen Material, insbesondere weichmagnetischem Eisen wie geblechtem Stahl.
Der Rotor 4 gemäß Fig. 4 weist um den Kern 46 vier dauerma¬ gnetische, jeweils viertelzylinderschalenformige Außenteile
47A bis 47D auf, die alternierend gepolt sind. Dieser Rotor 4 ist also vierpolig ausgebildet. Die Befestigung der auf¬ gesetzten Permanentmagnet-Außenteile 47A bis 47D auf dem Kern 46 gemäß Fig. 4 kann kraft-, form- oder stoffschlüssig erfolgen.
Besonders vorteilhafte Ausführungsformen des Rotors 4 sind in den Fig. 5 bis 7 sowie in Fig. 14 gezeigt. Der Rotor 4 weist in diesen Ausführungsformen jeweils einen massiven Rotorkörper 43, vorzugsweise aus magnetisierbarem Material wie beispielsweise wieder geblechtem Stahl, auf. Der Rotor¬ körper 43 weist eine zentrale Öffnung 45 und Schlitze (Spalte, Bohrungen, Öffnungen) 42A bis 42F in Fig. 1 oder 41A bis 41D in Fig. 2 oder 40A und 40B in Fig. 3, die mit dauermagnetischem Material gefüllt sind, auf.
Die Größe des Rotorkörpers 43 nimmt in den dargestellten Ausführungsformen von Fig. 5 zu Fig. 7 ab. Die Schlitze 40A bis 42F sind alle gleich groß mit einer gleichen Länge a. Die Schlitzzahl und Schlitzanordnung ist den unterschiedli¬ chen Größen des Rotorkörpers 43 angepaßt. Das hat den Vor¬ teil, daß in der Fertigung ein für verschiedene Rotoren 4 gemeinsames Werkzeug für die Schlitze verwendet werden kann. Es ist natürlich auch möglich, unterschiedliche Schlitzgrößen zu verwenden. Die Schlitzabmessungen werden den mechanischen und magnetischen Anforderungen des An- triebsmotorε 2 angepaßt. Die sechs Schlitze 42A bis 42F in Fig. 5, vier Schlitze 41A bis 41D in Fig. 6 und zwei
Schlitze 40A und 40B in Fig. 7 sind symmetrisch zur zentra¬ len Öffnung 45 an der Peripherie des Rotorkörpers 43 ange¬ ordnet .
In Fig. 14 sind zwei im wesentlichen parallel zum Umfang des Zylindermantels des Rotors 4 verlaufende, fast halb¬ kreisförmige Schlitze 44A und 44B vorgesehen.
In einer nicht dargestellten Ausführungsform können auch in Umfangsrichtung durchgehende Schlitze im Rotor vorgesehen sein.
Zum Einbringen des permanentmagnetischen Materials in die Schlitze 40A bis 42F sowie 44A und 44B gemäß den Fig. 5 bis 7 bzw. Fig. 14 zum Ausbilden der Magnetpole des Rotors 4 sind mehrere Varianten möglich. Zum einen können vorgefer¬ tigte gesinterte, gepreßte oder kunststoffgebundene Magnete in die Schlitze eingesetzt werden. Weiter können die Schlitze mit Magnetpulver oder Magnetgranulat, das mit ei- nem Bindemittel versetzt ist, gefüllt werden. Schließlich kann in die Schlitze auch ein mit einem magnetischen Granu¬ lat oder Pulver versetzter, insbesondere thermoplastischer Kunststoff gespritzt werden. In den beiden letztgenannten Ausführungsfromen wird das Magnetmaterial nach Einbringen in die Schlitze entsprechend den gewünschten Vorzugsachsen aufmagnetisiert . Diese Ausführungsformen des Rotors 4 mit Schlitzen in einem Rotorkörper hat den Vorteil, daß die me¬ chanischen Kräfte von dem stabileren Rotorkörper und nicht
vom Magnetmaterial aufgenommen werden und Magnetmaterial eingespart werden kann sowie eine hohe Flexibilität beim Gestalten des Rotors 4 gewährleistet ist.
Auch die aus geblechtem Stahl bestehenden Teile des Rotors 4 werden vorzugsweise als Blechpaket gebildet, indem ein¬ zelne gemäß dem in den Fig. 5, 6, 7 oder 14 gezeigten Quer¬ schnitt gestanzte Bleche miteinander verbunden werden, bei¬ spielsweise zusammengeschweißt oder zusammengepreßt werden.
Zur Lagerung des Rotors 4 können in allen Ausführungsformen am Rotor 4 selbst oder an der Antriebswelle 5 nicht darge¬ stellte Wälzlager oder Metallgleitlager, beispielsweise aus Kupfer, Bronze oder Stahl, eingesetzt werden. Es ist aber auch die Verwendung von Kunststofflagern möglich, die so¬ wohl im Trockenlauf, naß als auch mit besonderen Gleitmit¬ teln betrieben werden können.
Die Fig. 8 und 9 zeigen Ausführungsformen eines Antriebsmo- tors 2 mit einem zusammenhängenden, symmetrisch zur Haupt- symmetrieebene E ausgebildeten, ringförmigen Polkörper 9, der den in den Fig. 8 und 9 nicht dargestellten Rotor 4 vollständig umschließt. Der Polkörper 9 ist ein vom Joch 35 des Stators 3 getrenntes Teil und in das Joch 35 einsetz- bar, wobei jeweils zwei Fortsätze 90 und 91 bzw. 95 und 97 jeweils in Ausbuchtungen 92 und 93 bzw. 94 und 96 im Joch 35 eingreifen.
In Fig. 8 hat der Stator 3 wieder einen bezüglich der Hauptsymmetrieebene E symmetrischen Aufbau mit einem qua¬ dratischen Joch 35 und zwei symmetrisch zur Hauptsymme¬ trieebene E angeordneten und vorzugsweise vorgefertigten Induktionswicklung 31 bzw. 32, die jeweils auf einen der Fortsätze 90 und 91 an dem Polkörper 9 aufgesetzt sind.
Fig. 9 zeigt dagegen eine Ausführungsform mit einem bezüg¬ lich der Hauptsymmetrieebene E asymmetrischen Aufbau des Antriebsmotors 2 mit nur einer Induktionswicklung 33, die auf den Fortsatz 95 des Polkörpers 9 aufgesetzt ist und ei¬ nem asymmetrischen Joch 35. Das Induktionsfeld B, das der Rotor 4 „sieht", ist dennoch wegen der Symmetrie des Pol- körpers 9 symmetrisch zu Hauptsymmetrieebene E.
Eine Ausführungsform eines Stators 3 mit verteilter Induk¬ tionswicklung 34 für einen Antriebsmotor 2 ist in Fig. 10 veranschaulicht. Die Induktionswicklung 34 ist in Ausbuch¬ tungen 37 an der Innenseite des Stators 3 derart geführt, daß das von allen Windungen erzeugte resultierende Indukti¬ onsfeld B spiegelsymmetrisch zur Hauptsymmetrieebene E ist
Eine besonders vorteilhafte Ansteuerung des Antriebsmotors 2 ist in der Prinzipskizze der Fig. 11 veranschaulicht. Es ist eine einphasige Induktionswicklungsanordnung 30 vorge¬ sehen, die, gegebenenfalls zusammen mit zusätzlichen Pol¬ körpern, ein an einer Hauptsymmetrieebene E gespiegeltes Induktionsfeld B erzeugt. In dem symmetrischen Induktions-
feld B ist der Permanantmagnet-Rotor 4 so gelagert, daß seine Drehachse A in der Hauptsymmetrieebene E liegt. Der Rotor 4 ist zweipolig ausgebildet mit einem Nordpol N und einem Südpol S. Dem Rotor 4 ist ein Magnetfeldsensor 6 zu- geordnet, der ein Meßsignal M erzeugt, das ein Maß für das Magnetfeld des permanentmagnetischen Rotors 4 ist. Bei dre¬ hendem Rotor 4 ändert sich das Meßsignal M des Magnetfeld¬ sensors 6 periodisch mit einer Periode von 360° für den Drehwinkel des Rotors 4. Es sind ferner Mittel 12 zum An- steuern der Induktionswicklungsanordnung 30 mit einem elek¬ trischen Strom I vorgesehen, die vorzugsweise einen Mikro¬ prozessor und elektronische Stellglieder. Diese Mittel 12 sind auch mit dem Magnetfeldsensor 6 elektrisch verbunden und werten das Meßsignal M zum Bilden des aktuellen Strom- wertes I aus. Abhängig von einer gewünschten Drehrichtung wird während einer halben Periode von 180° des Meßsignals M die Induktionswicklungsanordnung 30 mit einem Strompuls I einer Polarität bestromt . Während der nächsten halben Peri¬ ode von 180° wird die Polarität des Stromes I umgekehrt, so daß sich auch die Feldrichtung des Induktionsfeldes B um¬ kehrt (elektronische Kommutierung) . Somit wird gewährlei¬ stet, daß auf den Rotor 4 immer ein gleichgerichtetes Drehmoment ausgeübt wird und der Rotor 4 sich in die glei¬ che Richtung dreht. Indem der Strompuls I nur einen Teil der halben Periode von 180° lang währt oder auch einzelne
Perioden ausgelassen werden, kann auch die Leistung des An¬ triebsmotors 2 gesteuert werden. Bei mehr alε zwei Magnet¬ polen des Rotors 4 ist die Periodendauer des Meßsignals M
entsprechend verkürzt, entsprechend der Anzahl der Polwech¬ sel bei einem Umlauf des Rotors 4. Solange dem Magnetfeld- senosr 6 ein Nordpol des Rotors 4 gegenüberliegt, entspre¬ chend einer ersten halben Periode von 180° des Meßsignals M, erzeugen die Mittel 12 einen Strom I einer Polarität und umgekehrt bei einem Südpol, entsprechend der anderen halben Periode von ebenfalls 180° des Meßsignals M, einen Strom I umgekehrter Polarität. Zum Anlaufen des Rotors 4 werden zu¬ sätzliche elektronische Maßnahmen vorgesehen, insbesondere ein starker Anlaufstrompuls und/ oder eine mit vorgegebener Geschwindigkeit alternierende Bestromung zum Erzeugen einer wackelnden Bewegung des Rotors 4, um den Rotor 4 aus seiner Gleichgewichtslage zu bringen. Die Mittel 12 enthalten dazu vorzugsweise eine entsprechende Anlaufsteuerung in Form ei- ner in einem Speicher gespeicherten und von dem Mikropro¬ zessor auslesbaren Wertetabelle.
Bei diesem Motorsteuerungsprinzip gemäß Fig. 11 steuert der Motor, sobald sich der Rotor 4 dreht, durch Erfassen der Winkelposition des Rotors 4 selbst sein Induktionsfeld B und dessen Frequenz. Die Drehzahl des Motors 2 bestimmt sich somit aufgrund der mechanischen Belastung und elek¬ trisch zugeführten Energie und nicht aufgrund einer exter¬ nen Frequenz wie bei einem konventionellen Synchronmotor.
Das Motorsteuerungsprinzip gemäß Fig. 11 ist nicht auf ei¬ nen Antriebsmotor für eine Strömungsmaschine beschränkt ,
sondern prinzipiell bei jedem einphasigen Permanentmagnet- Motor einsetzbar.
Die Fig. 12 und 13 zeigen die Anbringung des Antriebsmotors 2 innerhalb eines Strömungskanals 10 einer Strömungsmaschi¬ ne, insbesondere eines Staubsaugergebläses, zum Fördern ei¬ nes gasförmigen Mediums, beispielsweise Luft L. Im Strö¬ mungskanal 10 ist ein Laufrad 13 der Strömungsmaschine an¬ geordnet, das über die Antriebswelle 5 vom Antriebsmotor 2 angetrieben wird und Luft L im Strömungskanal 10 zum Strö¬ men bringt .
In Fig. 12 ist der Antriebsmotor 2 nun so in den Strömungs- kanal 10 eingebracht, daß zwischen dem Antriebsmotor 2 und den Wänden 14 und 15 des Strömungskanals 10 ein Luftspalt bleibt, so daß die Luftströmung L zwischen den Seitenwänden 14 und 15 des Strömungskanals und der äußeren Mantelfläche des Antriebsmotors 2 durchgeführt wird. Dies bietet sich vor allem dann an, wenn der Antriebsmotor M besonders dicht gewickelt ist, so daß eine Innenbelüftung des Blechpaketes und der Kupferspulen ungünstig ist, und gewährleistet eine Außenkühlung des Antriebsmotors 2. Die Länge 1 entlang der Drehachse A in der Ausführungsform gemäß Fig. 12 ist höch¬ stens so groß wie die entsprechenden Abmessungen des Sta- tors 3, so daß der Rotor 4 nicht aus dem Stator 3 heraus- ragt, und kleiner als der Durchmesser d des Rotors 4. An den Stirnseiten des Rotors 4 sind am Stator 3 oder Rotor 4 oder der Antriebswelle 5 befestigte Abdeckungen 48 und 49
vorgesehen, die den Zwischenraum zwischen Rotor 4 und Sta¬ tor 3 abdecken und vor dem Eindringen von Schmutz oder son¬ stigen Fremdkörpern schützen und gegebenenfalls die eben¬ falls dort angeordnete Lager der Rotors 4 schützen.
In Fig. 13 füllt der Antriebsmotor 2 den gesamten Strö¬ mungskanal 10 im Querschnitt aus, d.h. die Außenwände des Antriebsmotors 2 liegen an den Innenwänden 14 und 15 des Strömungskanals 10 an, so daß hier eine Innenbelüftung des Blechpaketes und der Kupferspulen zur Kühlung erfolgt. Der Rotor 4 ragt in der Ausführungsform gemäß Fig. 13 aus dem Stator 3 heraus und weist eine größere Länge 1 als Durch¬ messer d auf.
Denkbar ist auch eine Kombination der Belüftungsarten gemäß Fig. 12 und Fig. 13. Bei einer Ausführungsform, die insbe¬ sondere bei einem Staubsauger zum Einsatz kommen könnte, ist es vorteilhaft, wenn die Luft zuerst durch den An¬ triebsmotor geführt wird und anschließend durch den vom Mo- tor betriebenen Ventilator (Laufrad) . Bei Verwendung des
Motors in einem Staubsauger kann die Kühlluft entweder aus dem Staubraum stammen oder durch einen Bypass direkt über die Umgebungsluft angesaugt werden.
Der beschriebene elektrische Motor eignet sich als An¬ triebsmotor für Strömungsmaschinen aller Art, insbesondere Gebläse zum Fördern von Luft oder einem anderen Gas, Pumpen zum Fördern flüssiger Medien, Verdichter für Gase oder
Flüssigkeiten oder auch Wärmepumpen, ist jedoch auch für andere elektrische Antriebe geeignet, beispielsweise zum Antreiben einer Wäschetrommel einer Waschmaschine, eines Grilles in einem Herd und ähnlichem. Vorzugsweise kommt der Motor gemäß der Erfindung für Anwendungen in einem Lei¬ stungsbereich zwischen etwa 100 W und etwa 2500 W in Be¬ tracht. Bevorzugte Verwendung findet der beschriebene Motor als Antriebsmotor einer Strömungsmaschine eines Haushalts¬ gerätes. Solche Strömungsmaschinen können beispielsweise Gebläse von Staubsaugern, Haartrocknern, Wäschetrocknern oder Haushaltsherden (Kühlgebläse oder Umluftgebläse) , Um¬ wälz- und oder Entleerungspumpen von Waschmaschinen oder Geschirrspülmaschinen, Wärmepumpen von Wäschetrocknern oder auch Verdichter (Kompressoren) von Kühl- und/oder Gefrier- geraten sein.