DEP0054652DA - Device for the operation of switches, signals or other devices of the railway safety system - Google Patents
Device for the operation of switches, signals or other devices of the railway safety systemInfo
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Description
Für die Umstellung und Überwachung von Weichen, Signalen und anderen Vorrichtungen des Eisenbahn-Sicherungswesens werden mechanische oder elektrische Stellwerke verwendet. In beiden Fällen muß die Sicherheit gegeben sein, daß ein Signal nur auf Fahrt gestellt werden kann, wenn die Weichen der zugehörigen Fahrstraße alle richtig liegen und verschlossen sind, so daß also nicht etwa eine Weiche unter dem Zuge umgestellt werden kann. Außerdem müssen auch die der eingestellten Fahrstraße feindlichen Signale und Weichen richtig liegen und verschlossen sein. Besonders schwierig wird die Betätigung der verschiedenen Vorrichtungen, wie Weichen, Signals usw. bei den Tischhebelwerken, die z.B. mit Tasten arbeiten. Hier wird beim Drücken einer Taste die Umsteuerung einer Weiche aus der Plus- in die Minuslage bewerkstelligt. Die Taste geht nach dem Loslassen wieder in die Ausgangsstellung, so daß bei erneutem Drücken derselben Taste nunmehr eine Umstellung der Weiche von Minus nach Plus erfolgen würde. Um zu verhindern, daß das versehentliche Drücken einer Taste die Umstellung einer Vorrichtung zur Folge hat, hat man die Einrichtung so getroffen, daß die Umstellung jeder Vorrichtung nur durch gleichzeitiges Drücken zweier Tasten hervorgerufen werden kann. Man hat z.B. für eine Gruppe von Weichen eine Taste vorgesehen, die immer mit der entsprechen- den Weichentaste zusammen gedrückt werden muß, um das Umlaufen einer der Weichen dieser Gruppe zu veranlassen. Hierbei treten nun die verschiedensten Forderungen auf, die bei den gewöhnlichen elektrischen Stellwerken nicht vorlagen. Es muß z.B. bei einer Weichenumstellung verhindert werden, daß der Tastenkontakt geschlossen bleibt. Es muß nach Möglichkeit verhindert werden, daß durch Fremdstrom bzw. durch Kontaktüberbrückung die Umsteuerung einer Vorrichtung herbeigeführt werden kann. Es müssen Mittel vorgesehen sein, um die Ausleuchtung entsprechend der jeweiligen Lage der Einrichtungen zu steuern. Dies alles muß lediglich durch Drücken einer Taste erreicht und sichergestellt werden. Um diesen Forderungen zu genügen, benötigte man bisher zwei Plussteller, zwei Minussteller, besondere Fahrwegsteller sowie ein Prüfrelais und eine entsprechend große Anzahl Kontakte dieser Relais.Mechanical or electrical interlockings are used for the adjustment and monitoring of switches, signals and other devices in the railway safety system. In both cases it must be ensured that a signal can only be set to travel if the switches of the associated route are all correctly positioned and locked, so that a switch cannot be switched under the train. In addition, the signals and switches that are hostile to the set route must be correctly positioned and locked. It is particularly difficult to operate the various devices, such as switches, signals, etc. in the case of table lever mechanisms that work with buttons, for example. Here, when a button is pressed, a switch is reversed from the plus to the minus position. After releasing the key, the key goes back to its starting position, so that when the same key is pressed again, the switch would now be switched from minus to plus. In order to prevent the accidental pressing of a key from having to switch over a device, the arrangement has been made so that the switch over of each device can only be brought about by pressing two keys at the same time. For example, a key has been provided for a group of turnouts, which is always assigned the corresponding the turnout key must be pressed together to cause one of the turnouts in this group to circulate. Here, a wide variety of requirements arise that were not present in conventional electrical interlockings. For example, when switching points, it must be prevented that the key contact remains closed. As far as possible, it must be prevented that a device can be reversed by external current or by contact bridging. Means must be provided to control the illumination according to the respective location of the facilities. All of this has to be achieved and ensured by simply pressing a button. In order to meet these requirements, two plus actuators, two minus actuators, special travel actuators as well as a test relay and a correspondingly large number of contacts of these relays were required up to now.
Die Erfindung ermöglicht es, eine große Anzahl dieser Relais und eine entsprechend große Anzahl von Kontakten zu ersparen, was dadurch geschieht, daß die durch Drücken einer Taste, Betätigung eines Hebels o.dgl. zu steuernden Kontakte bzw. ein Teil derselben durch einen oder zwei Magnete im Zweitaktverfahren betätigt werden, und zwar derart, dass die Betätigung der Kontakte im zweiten Takt abhängig von der ordnungsgemäßen Steuerung der Kontakte im ersten Takt ist, d.h. bei Vorhandensein von zwei Magneten, daß die Umsteuerung der Vorrichtung noch nicht durch das Ansprechen des ersten Magneten bewirkt wird, sondern erst wenn nach diesem noch der zweite Magnet angesprochen hat. Bei Benutzung nur eines Magneten, heißt dies, daß dieser ansprechen, z.B. anziehen, wieder abfallen und wieder anziehen muß bzw. auch noch wieder abfallen ehe die Umsteuerung der Vorrichtung endgültig eingeleitet ist. Würde der Beamte hierbei die Taste festhalten, so würde zwar der erste Takt erfolgen, aber nicht der zweite. Ebenso ist es bei Fremdstrom. Es kann da nur der erste oder zweite Takt erfolgen; je nachdem welcher der beiden Magnete Fremdstrom bekommt; die Umstellung der angeschlossenen Vorrichtungen kann dadurch aber nicht bewirkt werden. Durch ein solches Zweitaktverfahren werden auch alle anderen Forderungen, die an eine solche Einrichtung zu stellen sind, erfüllt.The invention makes it possible to save a large number of these relays and a correspondingly large number of contacts, which is done by pressing a button, actuating a lever or the like. to be controlled contacts or a part of the same are actuated by one or two magnets in the two-stroke process, in such a way that the actuation of the contacts in the second stroke is dependent on the proper control of the contacts in the first stroke, that is, if two magnets are present, that the reversal of the device is not yet caused by the response of the first magnet, but only when the second magnet has responded after this. If only one magnet is used, this means that it must respond, e.g. attract, fall off again, and then attract again or fall off again before the device is finally reversed is initiated. If the officer were to hold the key down, the first bar would occur, but not the second. It is the same with external power. There can only be the first or second measure; depending on which of the two magnets receives external current; however, this cannot change the connected devices. Such a two-stroke process also fulfills all other requirements that must be placed on such a device.
Der Gegenstand der Erfindung ist in den Figuren beispielsweise erläutert.The subject matter of the invention is explained in the figures, for example.
Figur 1 zeigt wie die Steuerung einer Kontaktstange 9 im Zweitaktverfahren erfolgt. Für diese Steuerung sind zwei Magnete 60 und 70 vorgesehen. Zieht 60 seinen Anker 30 an, so nimmt dieser den Hebel 31 mit. Der Hebel 31 greift mit seinem freien Ende unter den Nocken 11 einer um den Punkt A drehbaren Steuerscheibe 10 und dreht diese im Uhrzeigersinn soweit bis der Punkt 11 an die Stelle gelangt, an welcher sich in der Zeichnung auf der Rückseite der Scheibe der Nocken 12 befindet. 11 und 13 sind Nocken auf der Vorderseite der Scheibe, 12 und 14 solche auf der Rückseite. Mit der Steuerscheibe 10 ist über einen Hebel 32 eine Kontaktstange 9 gekuppelt, die bei Drehung der Scheibe 10 eine Bewegung der Kontaktstange von rechts nach links herbeiführt. Nach dem ersten Takt ergibt sich die Lage wie aus Figur 2 ersichtlich. Nachdem nun der erste Takt durch den Magneten 60 vollzogen ist, kommt der Magnet 70 zum Arbeiten, zieht seinen Anker 33 an, der mit einem Hebel 34 unter den Mitnehmernocken 12 greift, der sich jetzt nach der ersten Drehung der Scheibe an der Stelle befindet, wo in der Zeichnung der Nocken 13 eingezeichnet ist. Der Hebel 34 drückt den Nocken 12 abwärts und bewirkt damit also eine weitere Drehung der Steuerscheibe 10 im Uhrzeigersinn, wodurch der zweite Takt vollzogen ist. Es ergibt sich dann die Lage nach Figur 3. Diese Anordnung wirkt nun nach der in Figur 4 dargestellten Schaltung, auf die Umstellung einer Vorrichtung, z.B. einer Weiche, ein. Zum Zwecke der Umstellung der Weiche müssen die beiden Tasten T 1, T 2 gedrückt werden. Wenn alle anderen Bedingungen erfüllt sind, also die Abhängigkeitskontakte geschlossen sind, so zieht beim Schließen der beiden Tastenkontakte der Magnet 60 an und führt damit also den ersten Takt herbei. Hierbei werden die beiden Kontakte 61, 62 sofort gewechselt, d.h. 61 wird geschlossen, 62 geöffnet. Durch 61 wird der Kontakt an der Gruppenweichentaste T 2 überbrückt. Der Kontakt 62 bewirkt, daß 70 erst Strom erhalten kann, wenn 60 wieder abfällt und damit der Kontakt 62 wieder geschlossen wird. Es wird damit also verhindert, daß bei gedrückter Taste T 1 der zweite Takt erfolgen kann. Erst wann die Taste T 1 losgelassen wird, fällt 60 ab und der Kontakt 62 wird wieder geschlossen und es ist nun das Anziehen des Relais 70 vorbereitet. Der Magnet 60 hat beim ersten Takt aber auch durch Mitnehmen der Kontaktstange 9 die Kontakte 54, 55, 84, 81 usw. umsteuert, die sich in der nicht dargestellten Weichenschaltung befinden und den Überwachungsstrom unterbrechen. Durch Unterbrechung des Überwachungsstromes wird der Überwachungsmagnet zum Abfallen gebracht, der nun den Kontakt U 11 geschlossen hat. Parallel zu dem Magneten 60 ist noch ein Magnet 100 vorgesehen, der z.B. durch Parallelschalten eines Gleichrichters eine geringe Verzögerung erfährt. Die Wirkungsweise dieses Magneten ist folgende. Sobald 60 angezogen hat wird der Kontakt 63 geschlossen, der Magnet 100 zieht an und schließt den Kontakt 101, so daß, wenn 62 und U11 sowie a 20 geschlossen sind, der Magnet 70 anziehen kann und nun der zweite Takt erfolgt, der die Umstellung der Weiche herbeiführt. Infolge der vorgesehenen Verzögerung bleibt der Magnet 100 aber nur kurze Zeit, z.B. 1/2 Sekunde, angezogen, wodurch sichergestellt ist, daß der zweite Takt kurz nach dem ersten erfolgen muß. Hierdurch soll erreicht werden, daß, wenn nach Anziehen des Magneten 60 etwa eine Gleisbesetzung erfolgt, nach Wiederfreiwerden des Gleises die Umstellung der Weiche nicht mehr bzw. erst durch erneutes Drücken der Tasten herbeigeführt werden kann. Durch die Besetzung des Gleises werden nämlich die Kontakte G 1 und G 2 unterbrochen, so daß der Magnet 60 abfällt. Hierdurch wird zwar 62 geschlossen, aber 70 kann nicht anziehen, da G 2 unterbrochen ist. Wird nun durch Freiwerden des Gleises G 2 wieder geschlossen, so kann 70 trotzdem nicht anziehen, weil inzwischen die Verzögerung des Magneten 100 abgelaufen ist, also 101 wieder unterbrochen ist. Hat 70 jedoch ordnungsgemäß nach dem Abfallen von 60 angezogen, so wird, wie aus Figur 3 ersichtlich, die Kontaktstange 9 in die linke Endlage gebracht und es werden damit alle Kontakte umgesteuert, die zur Umstellung der Weiche erforderlich sind. Für erneute Umstellung der Weiche von links nach rechts wird nun durch nacheinander folgendes Anziehen der Magnete 60 und 70 die Scheibe 10 erneut im Zweitaktverfahren im Uhrzeigersinn gedreht, der Nocken 11 gelangt von 13 nach 14 und dann von 14 nach 11, also in die gezeichnete Ausgangslage. Der Hebel 32, der am Punkt 35 mit derFigure 1 shows how the control of a contact rod 9 takes place in the two-stroke process. Two magnets 60 and 70 are provided for this control. If 60 pulls its armature 30, this takes the lever 31 with it. The free end of the lever 31 engages under the cam 11 of a control disk 10 rotatable about point A and rotates it clockwise until point 11 reaches the point where the cam 12 is located on the back of the disk in the drawing . 11 and 13 are cams on the front of the disc, 12 and 14 those on the rear. A contact rod 9 is coupled to the control disk 10 via a lever 32 and, when the disk 10 rotates, causes the contact rod to move from right to left. After the first cycle, the position results as shown in FIG. After the first cycle has now been completed by the magnet 60, the magnet 70 comes to work, attracts its armature 33, which engages with a lever 34 under the driver cam 12, which is now at the point after the first rotation of the disc where in the drawing the cam 13 is shown. The lever 34 presses the cam 12 downwards and thus causes a further clockwise rotation of the control disk 10, whereby the second cycle is completed. This then results in the position according to FIG. 3. This arrangement now acts, according to the circuit shown in FIG. 4, on the changeover of a device, e.g. a switch. To change the switch, the two buttons T 1, T 2 must be pressed. If all other conditions are met, that is to say the dependency contacts are closed, the magnet 60 attracts when the two key contacts are closed and thus brings about the first cycle. The two contacts 61, 62 are changed immediately, i.e. 61 is closed, 62 is opened. The contact on the group switch key T 2 is bridged by 61. The effect of the contact 62 is that 70 can only receive current when 60 drops out again and thus the contact 62 is closed again. It is thus prevented that the second cycle can take place when key T 1 is pressed. Only when the button T 1 is released does 60 drop and the contact 62 is closed again and the relay 70 is now ready to pull. During the first cycle, however, the magnet 60 also reversed the contacts 54, 55, 84, 81 etc., which are located in the switch circuit (not shown) and interrupt the monitoring current, by taking the contact rod 9 with it. By interrupting the monitoring current, the monitoring magnet, which has now closed contact U 11, is caused to drop. A magnet 100 is also provided parallel to the magnet 60, which can be obtained, for example, by connecting a rectifier in parallel experiences a slight delay. This magnet works as follows. As soon as 60 has attracted the contact 63 is closed, the magnet 100 attracts and closes the contact 101, so that when 62 and U11 and a 20 are closed, the magnet 70 can attract and now the second cycle takes place, which changes the Soft brings about. As a result of the delay provided, the magnet 100 remains attracted only for a short time, e.g. 1/2 second, which ensures that the second cycle must occur shortly after the first. This is intended to ensure that if the track is occupied after the magnet 60 has been attracted, after the track has been freed again, the switch can no longer be changed or can only be brought about by pressing the buttons again. Because of the occupation of the track, the contacts G 1 and G 2 are interrupted, so that the magnet 60 falls off. This closes 62, but 70 cannot pick up because G 2 is interrupted. If the track G 2 is now closed again, 70 can still not attract because the delay of the magnet 100 has expired in the meantime, that is to say 101 is interrupted again. However, if 70 has tightened properly after 60 has dropped, then, as can be seen from FIG. 3, the contact rod 9 is brought into the left end position and thus all contacts are reversed which are necessary for switching the switch. To switch the switch from left to right again, the disc 10 is now again rotated clockwise in a two-stroke process by successively tightening magnets 60 and 70, cam 11 moves from 13 to 14 and then from 14 to 11, i.e. into the initial position shown . The lever 32, which at point 35 with the
Scheibe gelenkig verbunden ist, bewegt hierbei die Kontaktstange 9 von links nach rechts und führt in analoger Weise die Rückstellung der Weiche herbei. In gleicher Weise wie durch die Tastenkontakte T 1, T 2 erfolgt die Weichenumstellung bei fahrstraßenweiser Steuerung durch die Kontakte a 1, a 2, b 3, b 4 sowie 1, 2, 3, 4, wobei dann noch die Plus- und Minusüberwachungsmagnete Ü 1 und Ü 2 in bekannter Weise betätigt werden.Disc is articulated, this moves the contact rod 9 from left to right and brings about the resetting of the switch in an analogous manner. In the same way as with the button contacts T 1, T 2, the switches are switched when the route is controlled by the contacts a 1, a 2, b 3, b 4 and 1, 2, 3, 4, with the plus and minus monitoring magnets Ü 1 and Ü 2 are operated in a known manner.
Man kann jedoch das Zweitaktverfahren auch mit einem einzigen Magneten durchführen. Bei Beispiel hierfür ist in Figur 5 und der dazugehörigen Schaltung, Figur 6, dargestellt. Der Hebel 31 besitzt hierbei ein Gelenk 37. Beim ersten Anziehen des Magneten 60 bewegt 31 den Nocken 11 bis zu Punkt 12. Fällt 60 jetzt ab, so klappt der Hebelarm 31a hoch und greift dann unter den Nocken 14, der sich jetzt an der Stelle 11 befindet. Beim zweiten Anziehen des Magneten 60 wird nun der Nocken 14 bis an die Stelle 12 gebracht, wie aus Figur 5 ersichtlich ist. Die Schaltung ist im Prinzip gleichartig, nur daß hier der Stromkreis über die Kontakte 101, U 11, a 20, 62 zu dem Magneten 60 geführt ist, so daß hier in Figur 6 der Magnet 60 über die genannten Kontakte zum zweiten Anziehen gebracht wird, ähnlich wie in Figur 4 der Magnet 70 über diesen Stromkreis zum Anziehen kam.However, the two-stroke process can also be carried out with a single magnet. An example of this is shown in FIG. 5 and the associated circuit, FIG. 6. The lever 31 here has a joint 37. When the magnet 60 is first attracted, 31 moves the cam 11 up to point 12. If 60 now falls, the lever arm 31a folds up and then engages under the cam 14, which is now at the point 11 is located. When the magnet 60 is attracted a second time, the cam 14 is now brought to the point 12, as can be seen from FIG. The circuit is basically the same, only that here the circuit is led to the magnet 60 via the contacts 101, U 11, a 20, 62, so that here in FIG. 6 the magnet 60 is brought to a second attraction via the contacts mentioned, similar to how the magnet 70 came to be attracted via this circuit in FIG.
Die übrigen in den Schaltungen nicht ausdrücklich erwähnten Kontakte, wie z.B. der Kontakt H 1 (Hilfstaste) entsprechen der üblichen Weichenschaltung.The other contacts not expressly mentioned in the circuits, such as contact H 1 (auxiliary key), correspond to the usual switch circuit.
Die bei der Weichenschaltung notwendigen Spannungswechslerkontakte können entweder auch durch die Kontaktstange 9 betätigt werden oder durch einen besonderen Spannungswechslermagneten, 8, den man im vorliegenden Falle, z.B. mit demThe voltage changeover contacts required for the switch switching can either also be operated by the contact rod 9 or by a special voltage changeover magnet, 8, which is used in the present case, e.g. with the
Magneten 70, Figur 1, kuppeln kann. Wie aus Figur 1 ersichtlich ist, wird beim Anziehen des Ankers 33 der Hebel 39 ausgelöst, der den Anker 38 des Spannungswechselmagneten 8 zum Abfallen bringt, wobei dieses Abfallen durch eine Feder 37 unterstützt wird. Das Wiederanziehen des Spannungswechslers erfolgt nach vollzogener Umstellung der Weiche dadurch, daß die zweite Wicklung des Magneten, die in der nicht dargestellten Weichenschaltung angeordnet ist, wieder Strom bekommt. Sobald er wieder angezogen hat, greift der Hebel 39 wieder unter den Nocken der Ankerstange 38.Magnet 70, Figure 1, can couple. As can be seen from FIG. 1, when the armature 33 is tightened, the lever 39 is triggered, which causes the armature 38 of the voltage alternating magnet 8 to drop, this dropping being supported by a spring 37. The voltage changer is tightened again after the switch has been switched over in that the second winding of the magnet, which is arranged in the switch circuit (not shown), receives power again. As soon as it has tightened again, the lever 39 again engages under the cam of the anchor rod 38.
Die Anordnung der Nocken 11 bis 14 derart, daß zwei davon auf der einen Seite, zwei auf der anderen Seite der Scheibe 10 sitzen, hat u.a. die Wirkung, daß ein Außertrittfallen der Anordnung nicht möglich ist, d.h. es muß erst der erste Schritt erfolgen, ehe der zweite vor sich gehen kann. Würde z.B. der Magnet 70 Fremdstrom erhalten, so würde 33 zwar anziehen, aber er könnte keinen Schaltvorgang auslösen, da der Nocken 13 sich auf der Vorderseite befindet, der Hebel 34 aber nur auf einen auf der Rückseite der Scheibe 10 angeordneten Nocken einwirken kann. Andererseits kann z.B. der Magnet 60 nicht Strom erhalten, wenn die Kontaktstange 9 nicht die Grundstellung einnimmt. Wäre die Stange 9 beim letzten Arbeiten der Magnete nicht in die Ausgangslage zurückgekehrt, so wäre der Kontakt b 10 unterbrochen und 60 könnte also, wie aus Figur 4 ersichtlich, nicht Strom erhalten. Die Magnete müssen also die mit der Schaltung und der mechanischen Abhängigkeit zusammenhängenden Wirkungen ausüben, wenn ihr nächstes Ansprechen gesichert sein soll. Diese mechanische und elektrische Abhängigkeit gibt eine unbedingte Sicherheit für das einwandfreie Arbeiten der Vorrichtung. Für die Auslösung der Vor- richtung ist es unwesentlich, ob diese durch eine Taste oder durch Hebel oder durch ähnliche Vorrichtungen erfolgt.The arrangement of the cams 11 to 14 in such a way that two of them sit on one side and two on the other side of the disc 10 has the effect, among other things, that it is not possible to step out of the arrangement, ie the first step has to be taken first, before the second can go on. If, for example, the magnet 70 were to receive an external current, 33 would indeed attract, but it could not trigger a switching process, since the cam 13 is located on the front side, but the lever 34 can only act on a cam arranged on the rear of the disk 10. On the other hand, the magnet 60, for example, cannot receive current if the contact rod 9 is not in the basic position. If the rod 9 had not returned to the starting position during the last work of the magnets, the contact b 10 would be interrupted and 60, as can be seen from FIG. 4, could not receive current. The magnets must therefore exert the effects related to the circuit and the mechanical dependency if their next response is to be ensured. This mechanical and electrical dependency gives an unconditional security for the proper operation of the device. For triggering the pre direction, it is irrelevant whether this is done by a button or a lever or similar devices.
In bekannter Weise verwendet man außer dem Spannungswechsler noch einen selbsttätigen Spannungsabschalter, der durch einen parallel liegenden Kondensator o.dgl. verzögert ist, derart, daß er nach bestimmter Zeit, z.B. 6 Sekunden, die Stelleitungen automatisch unterbricht. Dies hat den Zweck zu verhindern, daß bei etwa in einer Zwischenlage stehenbleibendem Weichenantrieb dauernd Strom fließt. Man kann nun im vorliegenden Falle anstelle einer Kondensator-Verzögerung auch eine andere Art der Verzögerung zweckmäßig zur Anwendung bringen, was dadurch geschieht, daß man oberhalb des Spannungswechselmagneten 8 eine Quecksilberschaltröhre 200 vorsieht. Die Röhre ist um einen Punkt 201 drehbar und kippt in der Pfeilrichtung nach unten, sobald der Spannungswechselmagnet abfällt und damit die Stange 38 abwärts geht. Außerdem wird die Kippbewegung noch zwangsläufig durch den nach oben gehenden Hebel 39 mit Nocken 202 herbeigeführt. Die Quecksilberröhre ist so eingerichtet, daß das nach dem Kippen abströmende Quecksilber nach etwa 6 Sekunden einen Kontakt unterbricht, der dann also die Stromunterbrechung in den Stelleitungen herbeiführt. Um in einem solchen Fall die Ruhelage der Einrichtung wieder herbeizuführen, ist noch ein Hebel 203 vorgesehen, der beim nächsten Anziehen des Ankers 30 sich im Uhrzeigersinn dreht und hierbei die Quecksilberröhre wieder in die gezeichnete Ausgangslage zurückführt.In a known manner, in addition to the voltage changer, an automatic voltage cut-off switch is used, which is operated by a capacitor or the like in parallel. is delayed in such a way that it automatically interrupts the control lines after a certain time, e.g. 6 seconds. The purpose of this is to prevent current from flowing continuously when the point machine stops in an intermediate position. In the present case, instead of a capacitor delay, another type of delay can expediently be used, which is done by providing a mercury interrupter 200 above the voltage alternating magnet 8. The tube can be rotated about a point 201 and tilts downwards in the direction of the arrow as soon as the voltage alternating magnet falls and the rod 38 thus goes downwards. In addition, the tilting movement is inevitably brought about by the lever 39 with cam 202, which goes upwards. The mercury tube is set up in such a way that the mercury flowing off after tilting interrupts a contact after about 6 seconds, which then causes the current to be interrupted in the control lines. In order to bring the device back to its rest position in such a case, a lever 203 is also provided which rotates clockwise the next time the armature 30 is tightened and thereby returns the mercury tube to the initial position shown.
Eine weitere Verbesserung der Einrichtung kann man dadurch herbeiführen, daß man anstelle der Kontaktstange 9, die durch die Kulisse 32 gesteuert wird, eine Schaltwalze oder Nockenwalze vorsieht, die unmittelbar auf der Welle A sitzt und hierbei die entsprechenden Kontakte steuert.A further improvement of the device can be brought about by the fact that instead of the contact rod 9, which is controlled by the link 32, a shift drum or provides a cam roller that sits directly on shaft A and controls the corresponding contacts.
Die Schaltung nach Figur 4 läßt sich hinsichtlich Fremdstromsicherheit noch verbessern, was dadurch geschieht, daß der Magnet 70 in Reihe mit dem Magneten 60 angeordnet wird. Ein Beispiel hierfür ist in Figur 7 dargestellt. Werden hier die beiden Weichentasten T 1 und T 2 betätigt, so fließt zunächst Strom von der Stromquelle über Leitung L 10, Kontakt T 1, T 2 und den Magneten 60 zur Erde. 60 zieht an und macht den ersten Takt. Hierbei wird Kontakt 62 unterbrochen und Kontakt b 20 geschlossen. Durch Unterbrechen von 62 wird noch der Strom über den Magneten 70 und den Kontakt b 20 zur Erde geführt. Der Magnet 70 zieht an und macht den zweiten Takt. Die weitere Schaltung vollzieht sich analog. Wichtig ist nun bei dieser Schaltung, daß ein an der Stelle P 1 angreifender Fremdstrom den Magneten 2 nicht betätigen kann, da die Tasten T 1 und T 2 unterbrochen sind. Aber auch ein an der Stelle P 2 angreifender Fremdstrom kann keine gefährliche Wirkung ausüben, da zwar 60 anziehen kann, aber das hierdurch hervorgerufene Unterbrechen des Kontaktes 62 unwirksam ist, weil infolge der unterbrochenen Kontakte T 1 und T 2 der Magnet 70 nicht Strom erhalten kann. Ebenso ist es bei allen anderen etwa an irgendwelchen Leitungen auftretenden Fremdströmen, Leitungsberührungen, Erdschlüssen o.dgl. Es kann immer nur höchstens ein Takt erfolgen und damit also keine Umstellung einer Vorrichtung herbeigeführt werden. Gleichzeitig kann man aber in irgendeiner Form ein Zeichen aufleuchten lassen, das dem Wärter anzeigt, daß eine Störung vorliegt.The circuit according to FIG. 4 can be further improved with regard to safety against external currents, which is achieved by arranging the magnet 70 in series with the magnet 60. An example of this is shown in FIG. If the two switch buttons T 1 and T 2 are actuated here, current first flows from the power source via line L 10, contacts T 1, T 2 and the magnet 60 to earth. 60 picks up and makes the first bar. Here, contact 62 is interrupted and contact b 20 is closed. By interrupting 62, the current is still conducted to earth via magnet 70 and contact b 20. The magnet 70 attracts and makes the second cycle. The rest of the circuit is analogous. It is now important with this circuit that an external current attacking the point P 1 cannot operate the magnet 2, since the keys T 1 and T 2 are interrupted. But even an external current attacking point P 2 cannot have a dangerous effect, since 60 can attract, but the resulting interruption of contact 62 is ineffective because the magnet 70 cannot receive current due to the interrupted contacts T 1 and T 2 . The same applies to all other external currents, line contacts, earth faults or the like that occur on any lines. There can only ever be a maximum of one cycle and therefore no changeover of a device can be brought about. At the same time, however, one can light up a sign in some form to show the keeper that there is a malfunction.
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