DEP0047764DA - Vorrichtung zur Erzeugung von Schwingungen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Schwingungen

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DEP0047764DA
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Germany
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hammer
vibrations
frequency
suspension
oscillation
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English (en)
Inventor
Karl-Heinz Dr. München Senckel
Original Assignee
Atlas-Werke AG, Bremen
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Description

Die Wirksamkeit der mechanischen Schwingungserzeugung hängt wesentlich von der Ausnutzung der Resonanz ab. Bei Schwingungsanordnungen mit elektrischem Antrieb ist es bekannt, daß mechanische durch ein elektrisches Schwingungssystem zu erregen, dessen Betriebsfrequenz auf die Eigenfrequenz des mechanischen Systems einstellbar ist. Auch ist schon vorgeschlagen worden, die Übereinstimmung der Betriebsfrequenz mit der Eigenfrequenz dadurch zu erhalten, daß Abweichungen von der Resonanz durch Veränderung von Federung oder Masse des mechanischen Schwingungssystems kompensiert werden.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Schwingungen nach der Weise eines Wagner'schen Hammers erzeugt werden. Hierbei ist die Übereinstimmung von Eigenfrequenz und elektrischer Erregerfrequenz ohne weiteres gegeben, da sich das mechanische Schwingungsgebilde die Frequenz des elektrischen Erregerstromes selbst erzeugt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Im dargestellten Beispiel ist a ein Rütteltisch, b eine Gegenmasse, die mit der Masse des Rütteltisches nach Art eines Tonpilzes durch eine Federstange c,c zu einem zweifachen (Lambda)/2-Schwinger verbunden ist. In den Knotenpunkten d,d der beiden (Lambda)/2-Schwingungen greift die Halterung an der Stange c,c an, so daß in das Fundament f keine Schwingungsenergie gelangt. Die
Tischplatte a ist, damit sie überall mit gleicher Amplitude schwingt und nicht in sich selbst schwingt, durch Rippen g versteift .
Dieses mechanische Schwingungsgebilde wird elektromagnetisch angetrieben, jedoch wird ihm nicht wie bisher üblich, die Schwingungsenergie von einem elektrischen Wechselstromgenerator geliefert und damit die Frequenz des Generators aufgezwungen, sondern die Anordnung ist so ausgebildet, daß der Schwinger sich die Frequenz seines Erregerstromes selbst erzeugt, indem er nach Art eines Wagner'schen Hammers arbeitet. Die Spule h des Elektromagneten i mit dem Tisch a als Anker ist über einen Unterbrecher mit einer Gleichstromquelle k verbunden. Der Unterbrecher besteht aus einem ruhenden Kontakt m und einem mit dem Tische a verbundenen, schwingenden Kontakt n. Die Eigenschwingungszahl der Anordnung ist, wie ohne weiteres ersichtlich, stets mit der elektrischen Erregerfrequenz in Übereinstimmung. Abweichungen von der Resonanz sind somit ausgeschlossen.
Anstelle eines elektromagnetischen kann ein elektrodynamischer Antrieb vorgesehen sein. Auch kann der mechanische Kontakt durch einen elektrischen Kontakt, etwa eine gittergesteuerte Gasentladungsröhre ersetzt werden. Anstelle einer vollständigen Unterbrechung kann man auch eine periodische Schwächung des Frequenzstromes vorsehen.

Claims (4)

1.) Vorrichtung zur elektrischen Erzeugung von Schwingungen, insbesondere für die Behandlung von Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erregung dienenden Wechselstromschwingungen durch die Schallschwingungen selbst erzeugt werden.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie nach der Art eines Wagnerschen Hammers aufgebaut ist, wobei der Unterbrecher oder Regler für den Erregerstrom schwingungsmäßig mit dem Schallgeber verbunden ist.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der schwingende, schallstrahlende Kontaktträger oder Hammer (a) des Schwingungssystems über eine Federung (c) mit einer Gegenmasse (b) verbunden ist.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Hammer, Federung und Gegenmasse bestehende Schwingungsgebilde in zwischen den beiden Massen liegenden Schwingungsknotenpunkten gelagert ist.

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