DEP0046140DA - Vorrichtung zur Erzeugung von Schallschwingungen für die Gehörprüfung - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Schallschwingungen für die Gehörprüfung

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DEP0046140DA
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English (en)
Inventor
Hans Dr. Kietz
Bernhard Dr.med. Langenbeck
Original Assignee
Atlas-Werke AG, Bremen
Langenbeck, Bernhard, Dr.med., Bonn
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Description

Bei der Prüfung der Hörempfindlichkeit mit reinen Tönen hängt die Genauigkeit der Messung stark von der Intelligenz und Aufmerksamkeit des Patienten ab. Erfindungsgemäß lassen sich diese subjektiven Einflüsse bei der Hörkurvenmessung weitgehend dadurch ausschalten, daß der Prüfton in einem kleinen, über den ganzen Hörbereich verschiebbaren Frequenzbereich nach Art eines Heultones ständigen Frequenzänderungen unterworfen wird. Auf diese Weise erhält der Prüfton einen so markanten Charakter, daß er von anderen Tönen und Geräuschen leicht und sicher unterschieden werden kann, insbesondere auch von Eigentönen im inneren Ohr und von Nachbildern. Die Wobbelung des Prüftones kann selbsttätig geschehen, z.B. mit Hilfe eines elektromotorisch angetriebenen frequenzbestimmenden Drehkondensators. Wird sie von Hand durchgeführt, so benutzt man zweckmäßig eine druckknopfartige Handhabe mit Federrückführung.
Die Wobbelung ist gleicherweise für Luft- und Knochenschallprüfung zu gebrauchen. Bei der Knochenschallprüfung hat die Verwendung des gewobbelten Prüftones den Vorzug, daß sich keine stehenden Wellen ausbilden können, deren Maxima und Minima bzw. Knoten und Bäuche leicht zu Fehlmessungen Anlaß geben.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Sie zeigt einen RC-Summer mit zwei Röhren a, b in Wien-Brückenschaltung, dessen Ausgang über einen Decibelteiler c und eine Verstärkerröhre d mit einem Luftleitungs-oder Knochenleitungshörer f bzw. g für die Hörprüfung verbunden ist. In der Wienbrücke des Summers sind zwei Brückenarme aus komplexen Widerständen, bestehend aus einer Parallelschaltung und Hintereinanderschaltung von Ohm'schen Widerständen R(sub)1, R(sub)2 und Kapazitäten C(sub)1 und C(sub)2. Zur Einstellung der Frequenz sind die Widerstände R(sub)1 und R(sub)2 veränderlich. Den frequenzbestimmenden festen Kapazitäten C(sub)1 und C(sub)2 sind kleine veränderliche Kapazitäten C(sub)3 und C(sub)4 parallel geschaltet, die als Drehkondensatoren ausgebildet sind und durch einen Motor fortlaufend geändert werden. Dadurch wird eine ständige Wobbelung des erzeugten Prüftones nach Art eines Heultones hervorgerufen.

Claims (4)

1.) Vorrichtung zur Erzeugung von Schallschwingungen für die Gehörprüfung, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den Mitteln zur Verschiebung der Prüftonfrequenz über den gesamten Hör- bzw. Prüfbereich Mittel zur Wobbelung in einem kleinen Bereich vorgesehen sind.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Wobbelung von Hand ein verstellbarer kleiner Wobbelkondensator oder ein sonstiges verstellbares frequenzbestimmendes Glied im Schwingungserzeuger vorhanden ist.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der Handwobbelung ein Druckknopf oder eine druckknopfartige Handhabe mit Federrückführung vorgesehen ist.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine selbsttätig wirkende Einrichtung für die Erzeugung der Wobbelung.

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