DEP0040110DA - Verfahren und Einrichtung zum Nachweis und zur Ortsermittlung von Geräusche verursachenden Schädlingen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Nachweis und zur Ortsermittlung von Geräusche verursachenden Schädlingen

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Publication number
DEP0040110DA
DEP0040110DA DEP0040110DA DE P0040110D A DEP0040110D A DE P0040110DA DE P0040110D A DEP0040110D A DE P0040110DA
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DE
Germany
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imd
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Otten
Heinrich Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
Publication date

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Description

Gesellschaft Ta."b »Η* El et» den 21* August 1950
Verfahren und Einrichtung sum faohweis und sur j^oteiffetS" von üeräusche verursachenden Schädlingen»
Schädlinge* wie a.;;« Holzwürmer oder Holsböcke8 die sieh in fegten Körpern aufhalten und diese innerlich iserfressen wurden bisher 4uroh die sichtbaren Merkmale ihrer Sät ig·* keit (suBt Löcher# Mehl) od©r Abhorchen der festen Körper mit deia Ohr festgestellt* Der im öebälk auftretende Haus» bock verursacht beispielsweise beim Hagen ein sehr charakteristisches CrerKusch$ daa man aiesalich deutlich mit dem öhr wahrnehmen kaiuif wenn man aioh in unraittel-* barer Sähe der vom Schädling befallenen Stelle des Gebälks befindet* Is war jedoch bei einem gross©*! dachstuhl schwierig* dieses aohwache Geräusch überhaupt erst einmal au entdöefeen* Ausserdtra koaate man nicht mit völli· gQT öenaulgkeit di© Stell© angeb@ns an der aioh der Schädling aufhält9 um dort beispielsweise eine Bohrung vorzunehmen und d^n Schädling &x vernichten» Insbesondere maeh-» t® die örtavermittlung und überhaupt die feststellung eines solchen Schädlings uchwierigkeltea« wenn der Orte an dem ©r gesucht wurde» von starkem Lärm umgeben war| die© ist beispielsweise b©i Gebälk von Gebäuden oder sonstigen Holakonatfuktionen der $al!$ bei deren Unter· suchung der dtrassenlärm ©inen erheblichen Störpegtl bildet»
Gegenstand der Erfindung iat ein neuartiges ferfaliren. i!le θ ts teilung und Orts vermittlung von Ueräuache verursaeheri» den Söhädlin^en in festen iCörptm« wie a*B» Hausbooten» das mit griisserer ijohnelligkeit( Sicherheit und Geniauigkeits ala ea bisher möglicjh wart sueh bei störenden Heben· gerauschen den oohädling su entdecken gestattet! das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darini dass mit der Oberfläche dea bu uni;erstiehenden Körpers ein oder mehrere besohleunigungssmpfindliche elektro~akustische Empfänger in Kontakt gebracht werden, deren durch die aufgenommenen Geräusch© hervorgerufenen Spannungen verstärkt zur Ansseige gelangen» Die Anzeige erfolgt 2iweekmä0ai|g akustisch mittels eines Lautsprechers oder Kopfhörers»
Da gur Feststellung; der duroh den Hausboofe verursachten Geräusche der elektro-akusstiseh© Schallempfänger nicht in das Medium hinslaveraenkt warden kann* in dem dag Seräusoh eraeugt wird» so kann man keine Kmpfanger nach Art der faaserseiiallesipfänger verw©ndeiif die auf Sehalldruok ansprechen» Die Erfindung geht vielmehr so vorB dasp die Geräusche an der überfläche des festen Körpersf 0«B* eines Balkens abgehorcht werde»! und awas1 ist der elektro* akuatiaohe Impf anger ein auf Beschleunigungen ansprechend«· Eiapfanger nach Art eines üraehutterungsmesaerSt Man be* nutat also beispielsweise ein Biegesohwingungen ausführendes Syatemj vorsugsweia© einen bekannten Kristall» schwing©rt der in einem Gehäuse fest gelagert ist und dessen frei sehwingendes Bnde mit einer lasse beschwert ist* He allan Erschütterungen des ©ehäuses eine gewisse Tähit entgegensetat und dadurch elektrisch© Spannungen
hervorruft s die zweokmäesig verstärkt zur Anzeige gebracht werden«
Eine besondere Ausbildung des 2rfinduagsge&anl£ens besteht darin* das Harehsystem auf die Jrequensen absuetisiaenf die der entsprechende Schädling vorzugsweise erzeugt* Diese
sind "beia Hausback etwas höher als die normalen der senschliehen Sprache und liegen vorzugsweise 5000 Ss· ϊ es ist daher sweckmäasigf eins Abstimmun auf etwa 4000 * 12000 Ha vorzunehmen· lan stimmt entweder den Empfänger oder den Verstärker oder den Lautsprecher auf dieses entsprechende frequenzband abf die Wirkung wird noch erhöhts wem man jswei dieser Elemente oder alle drei auf die besagten Jfrectuen&en abstimmt·
Eine weitere Ausbildung des ISfcfin&unssge&ankens besteht darin* dass der Impf anger mit einer Hem- besw» Steckvorrichtung versehen issts durch die er am zu untersuchenden Körper befestigt neT&en kann und die gweckmässigerwelse gleichzeitig st» Sehalleitung dient»
Unter Umständen kSnnen mehrere Empfänger Torgesehen sein, die öareh Schalter wahlweise wid abwechselnd an den Verstärker gelegt ^erden9 so daß man sehr schnell diarch Ver-* gleich feststellen k&nxi9 welcher Empfänger am stärksten erregt wird mia sich infolgedessen in der grössten Iahe des Schädlings befindet* !San verteilt diese -verschiedenen Empfänger auf dreis vier oder mehr Stellen eines zn unter-» suchenden Balkens und kann sehr ©chnell die genaue £age des Schädlings auf diese Weise orten» Bei Verwendung nur eines Empfängers tastet man mit diesem den Körper solange ab» bis man maximale Erregung iss Kopfhörer feststellt»
unter Umständen kann nehBii oder anstelle der akustischen Anzeige auch eine optische Anzeige angewandt werden* die durch einen Seiger oder ein sonstiges Bchaubild die Stärke der Erregung angibt* Bei Verwendung von mehreren $mpfUngern* "beispielsweise von aweienf erlaubt e© die optische Anzeige» beide Empfänger gleichseitig ansusehliessen und mittels an sich bekannter Schaltungen Kueksohlüsye auf den Ort der S erzeugung su gestatten« Behaltet man beispielsweise die beiden Empfänger in bekannter Weise 9 sowohl in Summenschal tung als auch in Differenaschaltimgs so gibt die Summenschal tung ans ob überhaupt ein &eräuseh vorhanden ist* und liefert sugleich den Maßstabs während die Bifferenzsehaltiang seigt» wie gross der relative Abstand der Schallquelle von den beiden Empfängern ist· Sitzt beispielsweise der schädling in der Mitte zwischen beiden Empfängern* die an den beiden Enden eines Balkens angeordnet werden* so ist die Differenzschaltung stromlos^ während die Sunaaenschaltung eine Anzeige macht« Zur Unterstützung kann u#U· gleichseitig ein Kopfhörer verwendet werden? man kann sodann aus dem unmittelbar aufgenommenen G-eräuseh feststellen« ob es sich wirklich um den gesuchten Schädling handelt* oder ob lediglieh Störgeräusche vorhanden sind«
In der Zeichnung ist eine Jiusfun2?ungsfona der Einrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt*
I bedeutet das Stück eines Balkens * in dem sich ein Haus-'Taoek 2 befindet» 3 ist ein elektro-^akustisclier, auf Erschütte rangen,* cUlu auf Beschleunigungen ansprechender Empfängerj. i» dessea ßeiiäuse eine Hadel 4 befestigt ists Mit
der Sadel 4 wird άοτ Empfänger 3 an dea Balken 1 Gefestigt * Über einen ferstärker 5 werden die "rom Empiänger 3 atifge-Geräusche aa einen Sopfliörer 6 weitergegeben.

Claims (1)

Sehutganeprtlche «
1. ?©r£ahren ssum faehweis und 2ur filmSlroffion Geräusche ■ferureaehe&den Schädlingen in festen KÖrpsra» beispiels·*- weis« Hausb&c&ext in Ho-Iz8 dadurch gekennzeichnetf dass sit der Oberfläche des Körpers eine oder mehrere be«· 0ßhleanigimgsempfiBaiiöhe elefetrö^atotsstische Impfinger in Kontakt gebracht werfen, deren durch die aufgenommenen
Gerätisch© herforgerufenea Spanauagea. verstärkt sur Ai l
2* Einrichtung amr Barehf^Jb-rmig de© Verfahrens nach Ansprach dadurch gekennzeichnetf daß die Anzeig© akustisoh mittels Lautsprecher- ©der K&Kfhörer erfolgt*
3« Einrichtung naeh Aaspri^h 1 oder 2f dadtiroh gekeanzeiehaet» dsB der ¥©rstärker oder Empfänger 9 oder das Wieder-» gati®gerät^ oder j« zwei von ihnen9 oder alle drei auf das freq.ta.eaa'baad des festzustellendes Geräiiaches abgsstlmmi; sind«,
4* fiinrichtimg aaeh Anspruch 1 ©d@r f©lgendeaf dadurch ge* kenaseiesaetf daB am Empfänger aine Elesaa« oder Steelcrorrichtimgf zvm Beispiel ein« nadel angeordnet ist* die Befestig«ag dea Empfängers am mn untersxieheaden ö gegebenenfalls gleichzeitig &ur öehaLlsitimg dient
lirtriöhtuiig asch Joispruch 1 oder folgenden, dadurch gekennaeicimet j &aJ mehrere ftepfanger Törg«s*shen sindf die wahlweise imd abwechaelndy^a. .an.βφφ
di fidb b Af
wahlweise imd awechaelndy^a β^φ^^ζψ^^ an die fiedergab® · b^aw« Aaaefgevorricfitiing bar eisi*
6» Einrichtimg naoh Anspruch 1 oder folgenden* dadurch g aeichnet« dass mehrere 9 beispielsweise swei Empfänger forgesehen sinds di® gemeinsam und gleichzeitig an eine JlnseigeYorriehtting angeechlossen sind» äie beispielsweiee einerseits die Siiisme» andertreeits die Differenz der im Empfänger hervorgerufenen Spannungen Anseige des Vorhandenseins unä des Ortes benutzt·
7β Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden* dadurch ge«· kennzeichnet5 &®Β durch dis lcombiniert® Anwendung einer atoxstischen und einer ©ptischen Anaeige«

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