DEP0020350DA - Achsschubentlastung für Kreiselpumpen - Google Patents

Achsschubentlastung für Kreiselpumpen

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Publication number
DEP0020350DA
DEP0020350DA DEP0020350DA DE P0020350D A DEP0020350D A DE P0020350DA DE P0020350D A DEP0020350D A DE P0020350DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
thrust relief
impeller
trailing edges
suction
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Martin Dr.-Ing. Bremen Pape
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Klein Schanzlin and Becker AG
Original Assignee
Klein Schanzlin and Becker AG
Publication date

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Description

Prankenthal, den 28,Oktober 1943 Achsschubentlastung für Kreiselpumpen
Nsbnn der bekannten Sntlastungsseheibe wird aur Aohsschubent"-lastung des Ihaepenläufers "bei Kreiselpumpen der W©g beaohrltten, die vom Flüssigfeeitsdruok beeinflußten äußeren Stirnflächen der druck- und saugaeitigen Rad boden gleich groß au machen, iiv-deia man mit dem gleiohen Durchmesser der Lauf ringe (a, b, Abb. 1) am Lauf·- rad^eintritt auoh eolöhe Laufringe (o, d) am druokseitigen Radboden vorsieht und den innerhalb dieser Laufringe liegenden Teil (e) dee druokaeitigen Hadbodene durch zur Saugeelte führende VerfeindtaigB-löeher (f) entlastet*
Die Brfindungerreicht eine eolehe auf fläoh*ngleiohheit der wirksamen Teile der druck- und aaugseitlgen Badböden beruhende Acha*· schubentlastung in einfachster W«iee dadurch, daß ohne Entlastung©*» bohrungen in den drückseitigen Badböden und ohne zugehörige flächen» begrenzende Laufringe (Schleißringe) die angenäherte Flächengleich— heit durch Verkleinerung der äußeren Begrenzung der ^rückseitigen Radböden erreioht wird.
Bei Laufrädern mit in Umfangsrichtung weit ausöinanderstehendea Schaufeleintrittekanten kann diese/ Verkleinerung in einfacher Weise dadurch herbeigeführt werden, daß die äußere Begrenzung des druckseitigen Radbodens zwischen den Austrittskanten von dem Außendur chraeeeer des Laufrades nach innen abweicht.
Die einfachste Art dieser Verkleinerung wird dadurch erreioht, daß der druokseitige Badboden im Außendurchmeeser um eoviel kleiner gehalten wird als der saugseitige, daß angenäherte Plächengleiohheit entsteht.
Ea ist ε war an sich bekannt, άθη druckaeitigen B&dboden kleiner zu machen als den saugseitigen (Abb.1), doch dient dort die Terklei·* nerung dem ganz anderen Zweck, die Umlenkung der aus dem Laufrad austretenden Förderflüsaigkeit möglichst früh beginnen zu lassen* um eine© möglichst kleinen AmPen<!a»ohmeeser des Pumpengehäuses zu •rreiohen. Die Anordnung von Laufringen (a, b, o, d Abb.1) und Ausgleichbohrungen (f) oder andern Achsschubentlaatungeeinriohtungeti soweit solche bei der vorliegenden Pumpenleietung überhaupt erfor4e^ lieh sind, zeigt aber, daß dort die Verkleinerung des druckseitigen Jladbodens nicht dem ^weok der Achsschubentlastung dieni.
Nach der der Erfindung isugruadeliegenden Erkena-fesie eoll nioht unbedingt eine vollständige dleiohheit der gegeneinander wirkenden
Flächen der druok- und saugseitigen Hadböden herbeigeführt werden, sondern eine solche Abstimmung dieser Flächen zueinander, daß nicht der theoretiaohe, sondern der bei der vorwiegend benutzten Drehzahl (Förderleiβtung) effektiv auftretende Axialschub auegegliohen wird, und bei senkrechter Anordnung der Ptaape eventuell noch das öewioht des Läufers und der Welle oder ein ^eil dieses Gewichtee· Ea hat eich nämlioh gezeigt, daß der tatafiohlieh auftretende Achsschub von dem erreichbaren häufig nicht unerheblich abweioht· Oieaer tatsächliche Schub muß an einer Probepumpe auf dem ErUfstand ermittelt und danaoh die Verkleinerung dea druckaeitigen Sadbodena für den Serie »bau durchgeführt werden»
Es hat aich nun ergeben, daß bei schmalen !»aufrädera, bei denen der- Ringepalt zwischen den beiden Hadböden klein, die Sohaufelbreite am Austritt alao gering ist, die Förderleistung des Laufrades nicht, wie theoretisch erwartet werden sollte, dem mittleren Durchmeeser zwischen aaugeeitigem und drückseitigem Radboden entspricht, sonderr: des kleineren des druokseitigen &adbod®ne· Die geradlinig die beiden Radbodenringkanten verbindenden schrägen Auetrittskanten der Sohai*- fein wirken also dann nur etwa wie kleine Unebenheiten auf der Innenfläche der Hadböden und haben daher auf die Plüselgkeit keine fördernde ?iirkung mehr.
Auf Grund dieser Erkenntnis werden £i@ Schaufeln,bis zum Außendurchmesser des saugseitigen Badbodens vocgosogen, wobei die Aue— trittakanten entweder auf ihrer ganzen Breite den gleichen Durchmesser haben wie der eaugseitige Badboden oder aber in nach außen gewölbten Kurven die äußeren Ringkanten der beiden ^adböden miteinander verbinden.
Die Zeichnung aeigt in schematischer beispiefeweiser öaretellung in:
Abb.t eine bekannt© Ausführung»
Abb.2 den Längsschnitt eines Laufrades Kit Kwei Schaufeln.
Abb.3 den Querschnitt A-B gemäß Abb.2 duroh ©in Laufrad mit swei Schaufeln·
Abb.4 den Querschnitt A-B gemäß Abb.2 durch ©in Laufrad mit drei Schaufeln·
Abb.5 den Längsschnitt durch die Hälften zweier Laufräder mit verschiedenartiger Ausbildung der Sehaufelaustrittaendon bei axialen Auetrittakanten.
Abb.6 den Längsschnitt durch die Hälften zweier anderär Laufräder mit verschiedenartiger Auebildung der Schaufelaustrittsenden bei gewölbten Auetrittskanten·
Die Pumpenlaufräder nach Abb. 2-6 eind in üblicher Weise mit einein saugseitigen ^dboden t und einem druekseitigen Radboden 2 versehen, zwischen denen sich die Laufeohaufein 3 befinden. Bei den Ausfuhrungeformen nach Abb· 2, 3 und 4 sind nur wenige Schaufeln vorgesehen. Die zwischen den infolgedessen weit auseinanderliegenden Schaufelenden 4 befindlichen Teile der äußeren Begrenzung 5 des druolfrseitigsn ^adbodens 2 weichen von dem Außendurohaieeser 6 des saugsei— tigeη Hadbodβna 1, also dee Laufrades, nach innen ab? so daß die wirksame Fläche des druckeeitigen ^adbodena 2 derjenigen des saugten tigen 1 angenähert gleich ist·
Bei größerer Schaufelzahl läßt sich eine ausreichende Verkleinerung des druekseitigen Badbodene auf diese Weise nicht mehr erzreichen. Jn solchen Fällen erhält deshalb der druokaeitige Badboden 2 einen entsprechenden kleineren Durchmesser als der saugseitige, wie dies in Abb. 5 und 6 gezeigt ist. Dabei ist es vorteilhaft, die äußeren Snden der Laufschaufeln bis an den Umfang des saugseitigen Radbodens herauszuführen und entweder mit aoheparallelen Austrittskai ten 7> 8 zxx versehen (Abb.5) » oder die Austrittekanten als nach außen gewölbte Kurven 9t 10 auszubilden, die entweder den Außendurob-Desser 11 der Außenfläche! 12 (ATib>6 lin&a) eder den Außendurohmesser 13 der Innenfläche 14 (Abb«6 recht·) des druckeeitigen Radbodens mit dem Außendurohmesser 15 des eaugeeitigen Hadbodens 1 ver*- binden·

Claims (1)

  1. Frankenthal, den 21. Oktober 1948
    1e Äohsschubentli. cfcung bei ein-=· oder mehrstufigen Ereiaelpiimpen durcii Plächengleichheit der wirksamen Seile der druck- und
    saugseiti^en Heuböden^ dadurch gekennzeichnet, daj die angenäherte Pli-'chengleichheit durcii Verkleinerung der äuße
    der druckseitigen Radböden erreicht r:iru ·
    Achsschubentlastung nach Anspruch 1, d£.dux"ch gekennzeichnet, daß bei laufrad era rait in Umfangsrichtung weit auseinanderstehenden Schaufelaustrittskanten die äußere Begrenzimg (5)
    des druckseitigen Radbodens (2) zwischen den Austrittskant en von dem Außendurchmesser (6) des Laufrades nach innen abweicht
    ο Achsschubentlastung nach Anspruch 15 dadurch gekennzeichnet 9 dsJ aur Erreichung der annähernden S'lLlchenjleichheit der
    v/irl;saiaen !eile der Radböden der arucicaeitige RccLboden (2)
    in an siclr bekannter V/eioe einen lcleinoren Außendurchiiea-3er ( 11 f 13} hat als der saugseiti^e und daß die Austrittε1-enden (78 8) der Schaufeln auf ihrer ganzen Breite (Hölle) bis zum Äuiiendurchmesser des caugseitigen Radbodens (1) vorstehen·
    4« Achsschubentlastung nach den Aasprüchen. 1 und 39 dadurch se zeiclmetp daß die Austrittskanten (5? 10} der Schaufeln nach außen gewölbte Kurven bilden«

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