DEP0011653MA - - Google Patents

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DEP0011653MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 31. März 1954 Bekanntgemacht am 16. Februar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Zur Herstellung stark wärmeabgebender Lunkermittel ist es bekannt, Aluminiumspäne und feinstpulverisiertes Aluminium in Verbindung mit Eisenoxyd oder Manganoxyd zu vermischen und den so hergestellten aluminothermischen Gemischen Füllstoffe, wie Quarzsand, Schamotte oder ähnliches zuzusetzen. Es ist fernerhin bekannt, daß diese Mischungen mit Fluoriden versetzt werden, um die Verbrennung zu regulieren. Die so hergestellten Gemische, bestehend aus hitzebeständigen Stoffen, Aluminium, Eisen- oder Manganoxyd und Fluoriden können mit wasserlöslichen Bindemitteln versetzt werden. Es ist dann möglich, Körper zu formen und zu trocknen, die in den Teil einer Form eingelegt werden, in dem eine Verzögerung der Erstarrung des Metalls erreicht werden soll. Es ist dabei gleichgültig, ob es sich um Metall-, Grauoder Stahlguß handelt. Es ist fernerhin bekannt, daß an Stelle von Aluminiumspänen auch Magnesiumspäne Verwendung finden können, wodurch eine schnellere Zündung erwirkt wird.
Der Einsatz von Magnesiumspänen oder -pulver an Stelle von Aluminium hat jedoch den Nachteil, daß alsdann das hergestellte Mittel nicht mehr mit wasserlöslichen Formbindern versetzt werden kann, weil in diesem Falle sofort eine Oxydierung des Magnesiums eintritt unter Bildung von Wasserstoff.
509 658/238
P 11653 VI/31c
Der Einsatz von Fluoriden, der je nach der Höhe des Zusatzes die Verbrennung in ihrem zeitlichen Ablauf reguliert, hat den Nachteil, daß sich Gase bilden, die belästigend auf den Menschen wirken. Nach der vorliegenden Erfindung wird nun das Aluminium zu einem erheblichen Teil durch das Magnesium dadurch ersetzt, daß zunächst von beiden Metallen eine Legierung im Verhältnis von So bis 6o°/o Aluminium und So bis 40%Magnesium erschmolzen wird. Das so hergestellte neue Metall wird feinst vermählen und zur Herstellung eines Lunkermittels verwendet. Es hat sich dabei herausgestellt, daß durch das so gewonnene Metall und durch den Anteil seines Zusatzes der Ablauf der Verbrennung bestens reguliert werden kann, so daß die Fluoride in Fortfall kommen können. Die durch die Fluoride auftretenden belästigenden Gase fallen also ebenfalls fort. Der Gesamtzusatz an Metall in dem Lunkermittel, der bei reinem AIuminium bisher 30 bis 50% beträgt, kann auf 25 bis 30°/o reduziert werden. Das so hergestellte Lunkermittel kann fernerhin mit wasserlöslichen Bindemitteln vermischt werden, ohne daß Zersetzungen des Magnesiums eintreten.
Beispiel
Ein Lunkermittel nach der Erfindung kann folgende Zusammensetzung aufweisen:
25 Teile einer feinstgemahlenen Legierung von
50% Aluminium und 50% Magnesium,
13 Teile Eisen- oder Manganoxyd,
6 Teile Bindemittel, z. B. Dextrin,.
56 Teile Quarzsand oder gekörnte Schamotte.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Lunkermittel mit einem Metallanteil aus Aluminium und Magnesium, dadurch gekennzeichnet, daß es die' beiden Metalle Aluminium und Magnesium als feinstgemahlene Legierung enthält.
2. Lunkermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierung im Verhältnis von 50 bis 60% Aluminium und 50 bis 40% Magnesium erschmolzen ist.
© 509 658/238 2.56

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