DEP0005013DA - Einrichtung zur Prüfung von elektro-akustischen Übertragungssystemen mit Hilfe von periodisch wiederholten Impulsen - Google Patents

Einrichtung zur Prüfung von elektro-akustischen Übertragungssystemen mit Hilfe von periodisch wiederholten Impulsen

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Publication number
DEP0005013DA
DEP0005013DA DEP0005013DA DE P0005013D A DEP0005013D A DE P0005013DA DE P0005013D A DEP0005013D A DE P0005013DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
periodically repeated
transmission systems
acoustic transmission
aid
repeated pulses
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Heinz Dr. Koschel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Einrichtung sur Prüfung von elektro-akuetischen Üb ertragiings systemen mit Hilfe von periodisch wiederholten Impulsen*
Zur Beurteilung von elektro-akustiachen Systemen (Verstärkern^ Wandlern, Übertragungsgeräten, Schwerhorigon-geräten) oder bellen aus ihnen (insbesondere Mikrofone3.1,, Lautsprechern, Telefonen) ist ein Messgerät erforderlich, das eine objektive Beurteilung der Güte ermöglichte Im allgemeinen wurdo dies bisher durch Aufnahme von .Kurven des Frequenzganges mit Hilf θ von sinusförmigen Wechselströmen verschiedener IProquensen und Intensitäten ausgefahrt* Dieses Verfahren ist außerordentlich zeitraubend und bedingt einen grosser*. Aufwand an Hilfsgeräten. Zur Prüfung von Telefonen ist ausserden ein Verfahren bekannt geworden, das mit rechteckigen Impulsen arbeitet-, die periodisch auf das 2m prüfende Telefon gegeben werden» Dieses ist dabei luft-* dicht an eine Druckkammer angesetzt und so akustisch ausserordentlich eng mit einem ebenfalls an die Druckkammer luft dicht angesetzten Kondensatormikrofon gekoppelt * doeüen. Spjajammg-über einen Verstärker einem OazillQgraphei?. angeführt wird«. Aus der im Oszillographen erhaltenen ICurvenform lassen sich gewisse Sciilüs-so auf den vom geprüften Telefon in der Druckkammer n Schalldruck und daraus- wieder
auf die 'T1I ed ergab egute dot; ^el'efoiis ziehen. Das Verfahren Iiat Jedoch insofern gewisse Hachteile, als bei. den dort verwendeten Re-chteckapaimuiigen die \o.;i Gs'zillQ-grapb.cn .wiedergegeber-on Kurven!)il&er insberionderj infolge von Einschwing-· "and AusglGiolivorgängcii und ihrer Rückwirkung aiAf das Wiedcrgabetelefon leicht unübersichtlich werden·
Demgegenüber besteht die Einrichtung gemäss der Erfindung, die α ich nicht nur zur Pxiifuiig von Telefonen, sondern aur Prüfung von elektro&kustlochen Übertr.j,sungc~ systenen jeder Art. eignet, aus „inora dreieckfö'rmige elektrische Impulse von gegenüber ihrem seitlichen Abotaiid kurzer Dauer erzeugenden Generator, sowie -einem Oü^illo— grapheii und/odor ßpektrographen zur Betraohtiing dar Kurvenform bosw* des Aia;olitudensp.ektruiai3 der duräh das ü"berti"agungi.-iB.ystem gcr ,benen Impulse« Hierduroh wird sowohl der Einfluse von Ausgleichsvo^gäagen alu auch dor Frequensgang des Ubartraijuiigsmanous des Prüf lingo or~ fiiBSt» Die Verv/endung dreieckiger Impulse ergibt ein über einen grossen Proqueiizbereicli sehr gleichnässigejsf Amplitudenspoktrum,- durch das eino ähnliche AugSteuerung der Übortr.aiungDBysteae wie bei Sprache oder MuBik austande kommt.« Weiterhin iat bei gleicher mittlerer Leistung die Spitzen&usateuorung. gegenüber der Prüfung mit sinusförmigen Strömen grosser und d$her den natürlichen Schallvorgängen besser angepasst« Die Länge der verwendeten Impulse beträgt zwockmäsoig etwa O#5 bis ? i.in< ihr zeitlicher Abstand etwa 3-50 ms, wobei der seitliche Abstand der Impu2.ee je nach der verwendeten Impulslänge im Verhältnis, zu dieser gross gewählt werden muss.
(«Λ
Durch Verwendung von Sieben odor ^Hoch- und TicfpäöBon in den Leitungen su den oder von ..lon Übortrr.gungasj^jtemen, lassen nich Klojigfarbenändcrun;j"en erzielen, die er. ermöglichen, die Wirlomg ,solcher Änderungen cinix dar: subjektive Eürofinden fostzuetellon, bsw. das G-oliör auf Empfindlichkeit gegenüber Beeinflussungon der Klangfarbe zu prüfen.. Porner wäre durch Vorgleich ver.jchio-
donor mit dor gloichon Vorrichtung aufgenommener Oszillogramme die Lösung raumakustischer Probleme erleichtert:, insofern als aus den aufgenommenen Oszillogrammon bzw» Spektrogrammon Schlüsse auf έ&τι Einfluss z»B. von Nachhallzeit oder durch Interferonzeil oder dergleichen entstandenen Verzerrungen möglich sind«
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung werden verschiedene durch einen Umschalter wahlweise einschaltbaro elektro-akustischö Wandler zwischen Generator und Wiedergabegeräten angeordnet» Diese verschiedenen Wandler Gollon es c möglichem,- mit Hilfe von ausgesuchten und an das Gerät sorgfältig angepassten, geringen Proquenagang aufweisenden Schaltungsteilen jeweils ein- zu einem derartigen Wandler gehörendes, hinsichtlich seiner Übertragungseigenschaften unbekanntes Teil zu prüfen» Es ist z»B· die Anordnung in der Weise denkbar, dass auf der Schaltorstellung 1 zwischen Impulsgenerator und itapfangsvfcjrstärkGi? für die Anzeigegeräte (Oszillograph und .Spektrograph) die Einschaltung eines unbekannten Verstärkers, in Stellung 2 die Prüfung eines unbekannten Mikrofons durch Beschallung mit einem hinsichtlich seiner Übertragungseigenschufton gut bekannten Wiedergabegerät^ (Lautsprecher) , in Stellung 3 umgokehr't die prüfung eines unbekannten Lautsprechers mit Hilfe eines als Normal benutzten Mikrofons und endlich in Stellung die Prüfung eines vollständigen Übertragungssystems mit Mikrofon, Verstärker und Wiedergabegerät vorgenommen worden kann»
In der Zeichnung ist eine Anordnung gemäss der Erfindung als Ausfdhrungsboispiel dargestellt« Es zeigt in ihr G den Impulsgenerator zur Heroteilung der dreiockförmigen periodisch wiederholten Sendeimpulse, E den Empfangf-ivorstärker-, 0 den Oszillographen und S den S ρ ο Ittrographen dor erfindungsgemässen Anordnung. Vor dem Spektrographen ist der für seinen Betrieb erfordorli-
ehe. aus don Filtern E\ , F^ ··· ^ia ^n bestehende FiItersatz angeordnet. Der Schalter So dient zur wahlweisen Anschaltung des Oszillographen oder dos Spoktrograplicn an den Empfangsverstärker E* Zwischen Impulsgenerator G- und Empfangsverstärker E sind mittels des Schalters S.. wahlweise anci^fraltbar. die verschiedenen PrüfMöglichkeiten für elektroakustisch^ Übertragungssystertic vorgesehen« In der dargesta.lt en Stellung cfes Schalters S^ sind die Klemmen E-, und E0 2ur Zwischenschaltung z.B· eines Verstärkers Y angosclilosseni. In Stellung 2 des Schalters S- ist ein Wiedergabegerät (z.B. LautSprecher) als künstlicher Mund vorgesehen» dem gegenüber das zu prüfende Mikrofon 1 aufgestellt werden kann. In Stellung
3 des Schalters ist ein mit einem Verstärker W verbundenes ■ Mikrofonnormal P als künstliches Ohr gegenüber einem zu prüfenden Lautsprecher L angeschlossen, während endlich in Stellung 4 des Schalters S- sowohl ein Wiedergabenormal X a.ls auch ein Aufnahmenormal Y angeschlossen sind, zwischen denen ein vollständiges Schallübertragungssystem Z mit. Mikrofon» Verstärker und Schallwiedergabegerät geprüft werden kann. Die Prüflinge sind jeweils gestrichelt eingezeichnet.
AnI agc3 s_
1 Figur
4 Patentansprüche

Claims (3)

Patentansprüche.
1. EinriclrUmg zur Prüfung von elekt:&-akus tischen Übertragungssyatemen mit Hilfe von periodisch wiederholten Impulsen, gekennzeichnet durch einen dreieekförmige elektrische ImjAilse von gegenüber ihrem zeitlichen Abstand kurzer Dauer erzeugenden. Generator, sowie einen Osaillographen und/oder Spektrographen LZVLT Aufzeichnung und Frequenzanalyse der durch das Übertragungssystem gegebenen Impulse»
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet f dass verschiedene durch einen Umschalter wsüilweise einschaltba.re elektro-aliustiBche Wandler zwischen Generator und Anzeigegeräten angeordnet sind«
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder. %, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der verwendeten Impulse etwa 0?5 bis 5 sia und ihr zeitlicher Abstand etwa 3 — 50 ms betragt*
4» Einrichtung nach einem der Ansprüche 1.— 3j dadurch gekennzeichnet, dass wahlweise ein:3chaltbare Frequenssiebo oder Hoch- und/oder Tiefpässe aur Erzielung von Klangfaruenäiiderungen angeordnet. sind.

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