DEM0016805MA - - Google Patents

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DEM0016805MA
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tube
dust
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24. Dezember 1952 Bekanntgemacht am 29. September 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Staubabdichtung mittels Dichtungsringen für verschalungslose Teleskopfederungen, insbesondere für Motorräder.
Bei Teleskopfederungen ohne Verschalungsrohre wird die Stelle, wo das innere Rohr in das äußere Rohr eintritt, gegen Eindringen von Staub durch einen mit einem Ende mittels Bandschellen am äußeren und mit dem anderen Ende am inneren Rohr befestigten Faltenbalg abgedeckt. Ein derartiger, in der Regel aus Gummi bestehender Balg, einschließlich seiner Bandschellenbefestigung, ist nicht nur verhältnismäßig teuer in der Herstellung, sondern vor allen Dingen empfindlich gegen äußere Einflüsse und Beschädigungen. Selbst bei einer geringfügigen Beschädigung des Faltenbalges wirkt derselbe als Blasebalg, so daß dieser alsdann den Straßenstaub ansaugt. Außerdem bilden die Falten des Balges einen unangenehmen Staubfänger. Ferner beeinflussen die Faltenbälge auch durch ihre plumpe Gestaltung nachteilig eine glatte äußere Form der Gabelscheide.
Um diese Nachteile zu beseitigen, hat man bereits bei Teleskopfederungen vorgeschlagen, die ineinanderschiebbaren Rohre gegen Eindringen von Staub mittels eines Filzringes abzudichten, und zwar derart, daß der Dichtungsring mittels einer auf das äußere Rohrende schraubbaren Kappe gegen das äußere Stirnende des äußeren Rohres und
509 562/242

Claims (2)

  1. M 16805II/63 h
    gleichzeitig gegen die Umfangsiliiche des Innennilircs gepreßt wird.
    Kim· derartige Abdichtung der Rohre ist nicht um· verhältnismäßig teuer in der Herstellung, da sowohl die Kappe als auch das Ende des äußeren feststehenden Rohres mit Gewinde versehen werden muß, ganz abgesehen davon, daß die Kappe festrosten kann, sondern sie ist auch unvollkommen in ihrer Wirkungsweise. Wenn eine solche Abdichtung ihren Zweck erfüllen soll, muß diese auf Grund des natürlichen Verschleißes derart nachgestellt werden, dal.! der Dichtungsring seinen festen l'rcßsitz beibehält. Dadurch, daß die Dichtung einem dauernden starken Preßdruck unterworfen sein muß, unterliegt sie nicht mir einem schnellen Verschleiß, sondern sie übt auch auf das innere gleitende Rohr einen nicht unerheblichen Bremsdruck aus.
    Die Aufgabe der ICrInHIuHg besteht darin, die angeführten Mängel zu beseitigen und mittels Dichtungsringen eine Staubabdiehtung für verschahuigsloscTcleskoprohre zu schalten, bei welcher der Dichtungsring nicht durch teuere Schraubinittel wiederholt zusammengepreßt werden muß
    und dadurch bremsend auf das verschiebbare innere j Rohr wirkt, sondern bei welcher auf einfachste Weise und mit einfachen Mitteln der Dichtungsring keiner nachstellbaren Druckhclastung ausgesetzt ist j und dadurch eine dauernde verschleiß- und reibungs- j lose Abdichtung gewährleistet.
    Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß der zwischen der unteren Kühriuigsbuchse und dem freien Ende des äußeren Staiidrohres vorhandene Raum zwischen dem äußeren Standrohr und dem inneren Gleitrohr in mehrere hintereinanderliegcnde ringförmige Kammern unterteilt ist, von denen mindestens eine mit ImIz od. dgl. ausgefüllt ist.
    Durch diese Ausbildung der Abdichtung kommen nicht nur jegliche Schranbmitte! in Fortfall, sondern der Dichtungsring unterliegt auch keiner Dnickpressuug, welche seine Haltbarkeit und die Gleitung (\v> Innemohres nachteilig beeinflußt.
    Durch die cilindtmgsgemäße Ausbildung der Slaubabdichluug muli (\cv am äußeren Rohrende eindringende Staub, bevor er die Führungsbüchsengleitstreeke erreichen kann, eine Labyrinthdichtung durchqueren. Der Staub wird daher in der Rege! schon in der ersten mit angefeuchtetem Filz ausgefüllten Kammer aufgefangen. Sollten trotzdem noch Staubteile weiter vordringen, so bleiben diese an den von der allgemeinen Schmierung angefeuchteten Wandungen <\cr Kammern haften.
    Krlindiiiigsgemäli werden die Kammern auf einfaehste Weise durch in Abständen auf dem Innenrohr befestigte Ringe von winkelförmigem Ouerselmitlsprolil gebildet.
    Durch das gewinkelte Ouerschnittsprofil sind die Uinge trotz der Verwendung von verhältnismäßig dünnem Material äußerst stabil und ermöglichen eine solide Befestigung, beispielsweise durch Punktschweißung, an dem Innenrohr.
    Da diese Staubabdiehtung mit einfachsten Mitteln gebildet wird, ist sie nicht nur billig in der Herstellung, sondern sie gewährleistet gleichzeitig eine dauernde, einwandfreie Wirkungsweise und verleiht der Gabelscheide eine glattvcrlaufende Gestaltung.
    Der EiTmdungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
    Fig. ι einen teilweisen Durchschnitt der iiieinanderschiebbaren Rohre mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Staubabdichtung und
    Fig. 2 eine Außenansicht zu Fig. 1.
    Dem Ausführungsbeispiel ist eine Tclcskopabfederung zugrunde gelegt, bei welcher der besseren Übersicht wegen das Federungssystem sowie die Anordnung der Rohre am Fahrzeug nicht mit dargestellt wurden.
    In dem äußeren ortsfesten Rohr 1 ist das innere Rohr 2 verschiebbar geführt, und zwar nicht unmittelbar an der Innenwandfläche des Außenrohres i, sondern unter Zwischenschaltung von Führungsbüchsen 3, welche in bekannter Weise auf dem Innenrohr 2 befestigt sind. Im 'Bereich des äußeren Röhrendes 1 sind auf der Umfangsfläche des Innenrohres 2 den Zwischenraum zwischen beiden Rohren ausfüllende, hintereinander angeordnete Ringe 4 von winkelförmigem Ouerschnittsproiil befestigt, so daß zwischen den Ringen Kammern 5 gebildet werden. Eine der Kammern, zweckmäßig die dem äußeren Rohrende benachbarte, ist mit angefeuchtetem Filz6 ausgefüllt. Das äußere Rohrende ι wird ferner durch einen auf diesem befestigten Abschlußring 7 abgeschlossen, dessen Kragen gegen das innere Rohr 2 gebördelt ist.
    Pa τ κ ν tanspr ü g π ε·.
    ι. Staubabdiehtung mittels Dichtungsringen für vcrschalungslose Teleskopfederungen, insbesondere für Motorräder, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der unteren Führiingsbuchse (3) und dem freien Ende des äußeren Standrohres (1) vorhandcni· Raum zwischen dem äußeren Standrohr und dem inneren Gleitrohr (2) in mehrere hintereinanderlk'gende ringförmige Kammern (5) unterteilt ist, von denen mindestens eine mit Filz (6) od. dgl. ausgefüllt ist.
  2. 2. Staubabdiehtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (5) durch in Abständen auf dem inneren Rohr (2) befestigte Ringe (4) von winkelförmigem Ouerschnittsprofil gebildet sind.
    Angezogene Druckschriften:
    Britische Patentschrift Nr. 636281.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    509 562/242 0. 55

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