DED0000746MA - Verfahren zur Erhöhung des thermischen Wirkungsgrades von Wärmekraftmaschinen - Google Patents
Verfahren zur Erhöhung des thermischen Wirkungsgrades von WärmekraftmaschinenInfo
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Description
.»Verfahren zur
^Tftfffraqg
des %hemiscfoßn Hrmnqßgrws oon, äämekj^ftm^oht^n-Z
Me
Umsetzung oon uäme bzuu
oon
Brennstoff-
Heizwert in Arbeit
ist
naturgesetzlich nur
zu
einem
gewissen Bracht eil möglich,
für
den der
Begriff "thermischer Hrkungsgradn geprägt wurde,
Sein
Bestmrt ist oon
den Teaiperaturgrenzen
abhängig, zwischen denen der
Arbeitsprozess
abläuft, üäobei die Tempera tür der ..■Jirae
zufuhr
('lObere Tamperaiurn s Tj) durch die Eigenschaften
der
oerfügb iron ,.ark-
una diustoffe
und
die
Temperatur der
Jiruabfunr
("untere Temperatur",
durch die
nUngebu
-Igs
l
-j ■iper ι tür" gegeben sind.
Der mögliche beste
.imaags grad be trägt
A «
1 -
und gilt
nicht
nur
für
den bekannten Cirnotprozess
sondern auch
für
eine
Reihe
oon anderen
Idealprozessen, sofern Wärmezufuhr und -abfuhr
Isothemisch
erfolgen
sowie
ein
UMkehrbarerg
innerer
Mrmeausiiusch durchgeführt
wird, wie z*B, bei
dem
aus ζ sei
Iso the men
und zwei
Isobaren
besiehenden Ideal
prozess der gasturbine. Auch
für
.tasserdampf
lässt sich ein Idealorosess angeben
( s. z.B.
Mauer "Die
Technik",
3d.
3» 1943,
Mr,
4,
Abb. Ic), dessen
wirkungsgrad ebenso
hoch ist note
der des
Camo tprozesses.
Von den Idculprozessen
se
iahen
die techiiscii oar
^lrkl
ic'atea Prozesse
h
ins ich ti
ich
ihres geringeren .rirtungsgraas
ab.
^ar kann
z.Li.
der
u
^kenrbirep
innere
.ärzeausiaasch
Va
Liegenerator einer
Jisturbine oder die
Joetsemsser
-Liegenera
t
io- '
Aj
rsärtung des
^asserdatapf-Prozesses
beJrieaigend oertütrkl
Icht werden; -weil-
Ferner ist die untere Isotherme nahezu ideal bei all den Arheiismedien durchführbar, bei denen die
ff%gebungste®peratur in das Massda^ipfgebtet
fällt
und somit die kritische Temperatur höher als
die Umgebungstemperatur ist» In diesen Fällen wird die untere Isotherme im Kondensator
Oerwirklicht.'
In den Fällen jedoch, in denen die kritische Temperatur des Mediums tiefer als die Umgebungstemperatur liegt, ist zur Erreichung auch nur
einer grob angenäherten^ unteren Isoiheme die Verwendung eines wesentlich Energie beanspruchenden
Kompressors notwendtg, wie das Beispiel des Betriebs mn Gasturbinen beweist.
Die obere Isotherm wird t-a wasserdampfprozess nit idealer Speisewasser-Regenera
Uo-
VorwUroiung solange Oermirkliciiis wie eiit nicht
überhitztem Sittdmpf gearbeitet wird, d.h. solange die Temperatur Tj kleiner als die kritische
Temperatur des msseräanpfes ζ 574, ist. Sobald zur iusschöpfung der Eigenschaften der
Derfügbaren Baustoffe die höchste, aus erkstoffgründen zulässige Temperatur (heute z.B. oon
550 -SO
(Pc)
anges trebt Wirdi ist eine-isotherm Särmezufuhr nicht mhr möglich* well die iärmezufuhr Ut Überhitzer unter Temperatursteigerung vor
sich geht. Es wird oersucht, durch Vermrklichung des Prinzips der ZweistoffkraftmerKa in diesen
fällen eine Jeroesserung zu erreichen. Auch kann man sicfyßusserst unoollko-wen der Isatheme durch
eins einstufige ^wise'ien"iber%iUung nähern.
Die Srfindungsau;gibe besteht darin, Einrichtungen zu schaffen, die es emögl ichen- bon
aussen zuzuführende iärm täglichst oollstäniig bei der höchsten, aus ierks ta ff gründen zulässigen
Temperatur dem Arbeitsnitiel tsothermisch zuzuj "hren und hierbei die untere Isotherm
zur Vermeidung eines Kompressors möglichst in einem KOfiensator zu oerwirklichen, ausserdem
geht das Bestreben dahin, mn inneren, mkehrbire® liämeaustausch' zur Verbesserung des Urkungsgraäes -gebrauch zu machen.
N
Zur Lösung
oorstehender Aufgabe wird
erfindungsgemäss Dorgeschlagenf ein Arbeitsniitel zu Oermsndeng dessen kritische Temperatur höher
llegty als die mUsigehungSie^peraiurn ( Tgl$ - 2 ^0 aber tiefer als die technisch zulässige obere Tsaiperaiur ( T1 heute 550 - 60-0° C), Ms Arbeitsmittel können z.L. . asserdaaipf, Kohlendioxyd, Scfmefeldioxyd nmr verwendet werden. Die wärmezufuhr kann ganz oder zum Teil Ui Oberhitzwigs gebiet des Medims, und zwar tunlichst isothem, durchgeführt werden, wobei mn sich der Isothemen
durch Aufeinanu erfolge mn adiaba tischen bz&.. pol gtropischen Entspannungen um massige EeirJje und zuiischengesohalteten isobaren Erhitzungen
auf die Höchsttempera tür nähern kann. Diese Erhitzungen brauchen nach der Erfindung nicht mittelbar durch Hetz flächen erreicht zu werden, sondern sind unmittelbar durch Seimischung äusserst heisser Qase erzielbar, welche eine möglichst gleiche chemische Zusamensetzung afie das Arbeitsmittel besitzen oder ate
Kondensationsfähigkeit desselben nicht wesentlich beeinflussen. So können z.B. bei ..asserdawpf als Arbeits-Iiitiel solche Sase durch Verbrennung mn siisserstoff ntit Sauerstoff erzeugt werden,
entsprechend bei Kohlendioxyd durch Verbrennung mn Kohlenstoff oder Kohlenoxyd mit sauerstoff und dergl .. Die einzelnen Verbrennungs- und MischDorgänge können, innerhalb oder auch ausserhalb des MasQhinenzyllnderss bei Dmpfturhinen z.S, zwischen allen Liufrädern oder Liufradgruppen erfolgen. Der Snddruck der "isothermen" Expansion ist so zu wählen, dass die weitere Expansion auf Kondensi to rdruck, wel ehe ζ gegebenenfalls,, nachdem der Dampf in benannter $>'etse einen
Begenerator oder Rekuperator zwecks übertragung eines Teils der Überhitzung simrm an den Frischdampf passiert hat) in üblicher seise ohne iärmezafuhr verläuft rmd zu Sattdampf oder Empf
Don nur geringer Feuchtigkeit führt, iährend der Expansion werden Teilmengen zwecks Durchführung
einer Speisemasser-BegeneraiiO-fQrmrmimg in bekannter Weise enimmen. Es
IassiH
sich Misch-Oder Oberfl ächenkondensätionm armenden.
Me durch die Erfindung erreichten Vorteile sind darin zu sehen, dass der thermische
Wirkungsgrad #&gm aer starken Annäherung
an
den Mealprozess beträchtlich oerbessert wird. Mwr ein
Teil der oim aussen zuzuführenden Wamen der im Srenzfall zu Muli werden kann (Dgl. Matyew aaO.,
Abb. 1 c), ist im eigentlichen Dampfkessel mittelbar (durch Seizflächen) mä unter- BntsteMmg eines
Abg.asoerlustes an das' Arbeitsmittel zu übertragen. Der Dampfkessel kann also in seinen Msmssen
wesentlich kleiner ausgeführt werden. Ausserdem ist der Aufwand für einen ZmtschenQberhLizer mit
seinen Zu- und Ableitungen und seinen Betriebs-Schwierigkeiten entfallen. Bei einer Begeneraiion
der il&erhitzungswäme wird auch der kufmnü an
mrsfes&em
Baustoffen für den überhitzer und für
die zur Maschine führende Heißd-mpfleitung wesentlich geringer
.
Ble eigentliche Wärmezufuhr
Oallziehi sich mhrenä. der stuf&nweisen Beimischung mn artgleichen Verbrennungsgasen zum Arbeits"
mittel, ahne dass Heizflächen notwendig sind bzw. Abgasoerlmte entstehen Können, Dabei kann die
Expansion des Mediums völlig frei so geleitet werden, dass eine niedrigste nSndfeuchtigkeit*
in den letzten Turbtitertsttsfen entsteht, wodurch auch der thermodynamische 9Wirkungsgrad * verbessert
wird. Auch das AscheprQblmi Irtsbesondere das Problem der Flugasche/wird wesentl ich gemildert,
Ber Aufwand für die Serstellungi z,3. der Verbrennungsgase mn Sauerstoff und Wasserstoff
und die Verwendung mn Massergas1, oder eine Einrichtung für die KonDertierung des Kohlenoxyds zu Wasserstoff^ ist angesichts der durch das
Verfahren nach der Erfindung erzielten wirtschaftlichen forteile vertretbar, umso mehr,
als das Verfahren nach der Erfindung in Richtung der Bestrebungen liegt, eine direkte Kohlen-Oerfeuermg zu- Oemeiden und die Semtmtmg
oon
Kohlemoertstoffen zu ermöglichen*
Claims (1)
1· Verfahren zur SshSbu&s ds^thexsaischen «irteEgsgrades to 2»Jirstuf igen tfäsaekreftaa-SehlseBt
Isci denen die kritische feaperatur figs ,irbsitcaittsls höher uls die l^^i^st©®-
perstur» aber niedriger ils öle Mebsts Arbeitstemperstuy Iiegtt dadurch sekenaeseiehset, dass
eine ans »hemd isotherme Zatvihr der IrJSraie oder bei «ntorkritiscben Drücken eines Seile© derselben sum iirbeitsa&ttel durch Beisiseöaag
von Missen Terbrennuagssaseii gleicher eh©adsd^«/Easr«iasBsetzaiig
wie das ÄÄeitsiaitttgl^. oder von heissen Gaa·:·η ähnlicher, die Kondensation des Arbeitsmittels sieht wesentlich
heelntr^ebtigfender Eus^sniense isung vcr den lijcpaasl onestufen der llrs-ftiasscfalne bewirkt
2· !erfahr« »»©h ÄsspsaÄ X9 £a&ar«lt ge-IeeHHtselehBftt». äese •Iae
sssllh«&d ieotherae Sufabr der W3rne Pder ei»® Heils deseelfce» an
las:se.rdaspf als da* iirbeitsaittel Aarsl Ieiaigemiag worn ?erbrenBttagsgasanf aas a er.
¥erbr#ssiiBg tob l&sserstoff .alt Saserstofff ψ&τ den -eieelaes IspansiöBsstaf» odea? Staf«-
grttpjpen öer EraftsaseM,» wsmgommum «isS*
■ 3« fesfsksea nach den Anqpriiehes 1 vaa& 2, dadtirdh. gekesm^iehnet, dass die ¥srte»Bßiisg
iÄ die ^isisohasg der Jfertesssifflgsgfise im fosbinensyllndter iras» den siazelaes !»ItrMesi
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