DE98043C - - Google Patents

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DE98043C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K9/00Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PAlENTSCH
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Gasmaschine, hauptsächlich für Strafsenbahnwagen, Lokomotiven und dergl.,. bei welcher der Druck des hochgespannten Gases unmittelbar benutzt wird. Zu diesem Zweck wird dem Explosions-Cylinder noch ein Expansions-Cylinder vorgeschaltet, in welchem der anfänglich hohe Druck des Gases durch seine Expansion zur Wirkung kommt und dann mit der entsprechend gewählten Austrittsspannung zum Explosions-Cylinder übergeht, um hier in bekannter Weise zu wirken.
Aufserdem werden beide Cylinder mit Wassermänteln versehen und diese mit einander verbunden, so däfs die im Expansions-Cylinder erzeugte Kälte für die Kühlhaltung des Explosions-Cylinders benutzt wird, während die von diesem in das Kühlwasser übergegangene Wärme auf den Expansions-Cylinder wirkt.
Auf der Zeichnung ist eine solche Maschine dargestellt.
In einem Behälter A ist der Gasvorrath unter einem Druck von vielleicht 100 Atm. aufgespeichert. Die Art des Gases ist natürlich beliebig zu wählen. Im Allgemeinen dürfte jedoch Wasserstorfgas sich am besten für den Betrieb von Maschinen für Strafsenbahnwagen eignen.
Aus dem Behälter A tritt das Gas in einen zweiten Behälter B über. Vor seinem Uebertritt wird durch ein Reducirventil C der Gasdruck auf eine zum Betriebe von Expansionsmaschinen brauchbare Spannung, ζ. B. bis auf 12 Atm. verringert. An dem Behälter B ist durch ein Rohr D unter Zwischenschaltung eines Absperrventils Z)1 der Expansions-Cylinder E unmittelbar angeschlosse'n, der so - ausgeführt ist, dafs in demselben der verhältnifsmäfsig hohe Druck ausgenutzt werden kann. Es können auch anstatt des einen Cylinders E deren zwei, die nach Art einer Verbundmaschine als Hoch- und Niederdruckcylinder arbeiten, benutzt werden.
Das bis auf die gewünschte Eintrittsspannung für die Explosionsmaschine expandirte Gas tritt vom Cylinder E durch das Rohr f zum Cylinder G über, um hier durch Explosion zu wirken. Der Cylinder G kann hierbei im Viertakt oder Zweitakt arbeiten.
Beide Cylinder sind mit Wassermänteln a und c versehen, die in geeigneter Weise mit einander verbunden sind. Es wird dann entweder durch geeignete Lagerung der Ein- und Austrittsöffnungen oder durch eine besondere kleine Pumpenvorrichtung bewirkt, dafs ein beständiger Kreislauf des Wassers stattfindet. Das in dem Mantel ä des Cylinders G enthaltene Wasser wird durch die Explosion erwärmt und tritt durch die Rohrleitung b zum Mantel c des Cylinders E über. Hier wird durch die Expansion Kälte erzeugt, durch welche das vom Explosions-Cylinder kommende Wasser gekühlt, während gleichzeitig durch die von demselben an den Cylinder E abgegebene Wärme Eisbildung vermieden wird. Das stark gekühlte Wasser kehrt dann durch das Rohr d zum Mantel a des Cylinders G zurück;
Die Maschine eignet sich besonders für Strafsenbahnwagen, da einmal der nothwendiger-
weise hohe Druck des mitgeführten Gasvorraths für die Betriebskraft unmittelbar nutzbar gemacht wird, und da zweitens eine sehr einfache Kühlung ohne jeden gröfseren Wasservorrath erzielt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Gasmotor, hauptsächlich für Strafsenbahnwagen und dergl., gekennzeichnet durch einen zwischen Gasbehälter B und Explosionsbehälter G eingeschalteten Expansions-Cylinder E, in welchem der Druck des vorher hochgespannten Gases für die Maschine direct nutzbar gemacht wird.
    Ein Gasmotor nach Anspruch i, bei welchem beide Cylinder mit Wassermänteln a bezw. c versehen sind, die mit einander in Verbindung stehen, so dafs durch einen beständigen Kreislauf des Kühlwassers die im Explosionscylinder G erzeugte Wärme zur Verhütung der Eisbildung beim Expansions-Cylinder E und die im letzteren erzeugte Kälte zur Kühlhaltung des ersteren dient.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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