DE944865C - Ablenkvorrichtung fuer Ultrakurzwellen - Google Patents

Ablenkvorrichtung fuer Ultrakurzwellen

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DE944865C
DE944865C DEC8318A DEC0008318A DE944865C DE 944865 C DE944865 C DE 944865C DE C8318 A DEC8318 A DE C8318A DE C0008318 A DEC0008318 A DE C0008318A DE 944865 C DE944865 C DE 944865C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holes
plates
dimensions
wavelength
same
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Expired
Application number
DEC8318A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Claude Simon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thales SA
Original Assignee
CSF Compagnie Generale de Telegraphie sans Fil SA
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q15/00Devices for reflection, refraction, diffraction or polarisation of waves radiated from an antenna, e.g. quasi-optical devices
    • H01Q15/02Refracting or diffracting devices, e.g. lens, prism
    • H01Q15/10Refracting or diffracting devices, e.g. lens, prism comprising three-dimensional [3D] array of impedance discontinuities, e.g. holes in conductive surfaces or conductive discs forming artificial dielectric

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  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description

  • Ablenkvorrichtung für Ultrakurzwellen Die Erfindung bezweckt die Konstruktion eines brechenden Prismä,s für Ultrakurzwellen.
  • Es sind bereits Ablenkprismen aus sogenannten künstlichen dielektrischen Medien bekannt, die aus mehreren parallelen Metallplatten bestehen. Diese Platten stehen im wesentlichen parallel zur Fortpflanzungsrichtung der abzulenkenden Wellen, die also von der Kante auf die Platten auftreffen. Die Zwischenräume zwischen aufeinanderfolgenden Platten verhalten sich wie Hohlleiter, deren Grenzfrequenz und Phasenverschiebung von ihren Abmessungen, insbesondere ihrer Längenausdehnung, abhängt. Um eine brechende Wirkung zu erzielen, müssen die einzelnen Platten deshalb zunehmende Längen aufweisen, die in gesetzmäßiger Beziehung zur Wellenlänge stehen.
  • Das erfindungsgemäße Prisma besteht demgegenüberaus einerAnzahlvousenkrecht zur Fortpflanzungsrichtung der einfallenden Wellen hintereinander angeordneten Metallplatten, deren Abstände in derselben Größenordnung wie die verwendete Wellenlänge liegen und deren Dicke sehr klein gegen die Wellenlänge ist, während ihre Länge und Breite erheblich größer als die Wellenlänge ist, wobei die Platten mit Löchern versehen sind, deren Abmessungen und Anordnung so gewählt sind, daß unter Berücksichtigung der Beugungserscheinungen die gewünschte Ablenkung der Wellexifronten eintritt.
  • Länge und Breite der Platten sind beliebig, solange sie nur die Wellenlänge .deutlich übertreffen. Insbesondere können 'sämtliche Platten dieselben Abmessungen aufweisen.
  • Die Löcher haben vorzugsweise Kreisform, die für die mechanische Ausführung, die Berechnung und Einstellung vorzuziehen ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das Prisma aus einer Anzahl von praktisch parallelen Platten aufgebaut. Diese Platten sind von auf parallelen Linien angeordneten Löchern durchbrochen, wobei die Löcher auf jeder dieser Linien einander gleich sind und die Durchmesser dieser Löcher auf jeder Platte stetig von einem größten Durchmesser auf einer ersten äußersten Linie zu einem kleinsten Durchmesser auf einer. letzten Linie abxiehmen.
  • Die Platten sind so angeordnet, daß die Richtung der Abnahme (bzw. Zunahme) der Durchmesser der erwähnten Löcher bei der Mehrzahl der Platten dieselbe ist.
  • Die erfindungsgemäße Ablenkvorrichtung kann beispielsweise zusammen mit einem Richtstrahler in einer Ultrakurzwellenantenne oder einem Radargerät Verwendung finden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele. Hierin zeigt Fig. i schematisch in schaubildlicher Darstellung ein Prisma gemäß der Erfindung, Fig. 2 die Projektion des Prismas aus Fig. i auf die zOx-Ebene und Fig. 3 die Projektion einer anderen Plattenanordnung des Prismas aus Fig. i auf die zOx-Ebene. Das Prisma gemäß der Erfindung beruht auf der Erscheinung der Beugung elektromagnetischer Wellen. Wie aus Fis. i und 2 ersichtlich, besteht das Prisma aus mehreren Metallplatten, die hintereinander in der Oz-Richtung angeordnet sind. Auf der Platte P, sind die Linien ... x"-x,, und y,.-yi . . . y"-y,, gezeichnet, die ein Karomuster bilden, dessen Seite cl-c, erheblich größer aas die Wellenlänge A, der abzulenkenden Wellen ist. Diese Platte P1 ist mit iunden Löchern versehen, deren Mittelpunkte auf den Schnittpunkten der Linien des erwähnten Karomusters liegen. Die Löcher mit Mittelpunkten auf denn Linien y,-yi . . . yn=yn haben gleiche Durchmesser, während diejenigen mit Mittelpunkten auf den Linien x,-x,' ... x.-x.' Durchmesser haben, die stetig von links nach rechts abnehmen. Die Löcher mit Mittelpunkt auf der Linie y,-yi haben den größten Durchmesser, der jedoch kleiner als A, ist. Die anderen Platten P2 und P3 sind ebenso ausgeführt wie die Platte P1.
  • Wenn eine elektromagnetische Welle, die sich in der Oz=Richtung ausbreitet, die Vorderseite der Platte P1 erreicht, treten Beugungserscheinungen auf.
  • Die .elektromagnetische Energie durchdringt die Löcher der Platte P1, und hinter ihr bildet sich eine neue Wellenfläche. Die Löcher erteilen dem gebeuten Teil der Wellenfläche eine Phasenvoreilung, die bei den Löchern sehr großen Durchmessers Null ist und bei den Löchern mit unendlich kleinem Durchmesser beträgt. Unter diesen Umständen ist eine einfallende ebene Wellenfläche S1 (Fig. 2) nach Durchgang durch die Platte P1 in eine praktisch ebene Wellenfläche S2 übergegangen, die um einen Winkel 0 gegen die Wellenfläche .S1 geneigt ist. Dies ist einer Änderung der Ausbreitungsrichtung gleichwertig, die jetzt Oz' wird, d. h., man beobachtet eine Ablenkung der Welle, die der mit einem brechenden Prisma in der klassischen Optik erreichten entspricht. Die Welle durchläuft ebenso die anderen Platten, die ebenfalls die erwähnte Welle ablenken. Im Endergebnis erhält man eine erhebliche Gesamtablenkung, die eine Resultierende der aufeinanderfolgenden Ablenkungen an den verschiedenen Platten darstellt.
  • Der Brechungswinkel sowie der Reflexionskoeffizient einer Platte hängen ab von den Durphmessem der Löcher, von der Wellenlänge ac, von der Anzahl der Löcher und ihrer Verteilung auf der Platte.
  • Die Herrichtung einer Platte für ihrer Verwendungszweck wird man durch Rechnung und Versuche derart vornehmen, daß eine Welle, .die als Trägerfrequenz dienen soll und deren Wellenlänge 7s ist, mit einem Minimum an Verzerrung der Wellenfläche um einen maximalen Winkel 0 -abgelenkt wird. Man wird diese Herrichtung so durchführen, daß die Platte einen Durchlaßkoeffizienten hat, der möglichst nahe an r- herankommt. Die Hgrabsetzung der Reflexionen wird begünstigt durch Verwendung mehrerer Platten, deren gegenseitige Stgllur@g in geringem Maße verstellt werden kann, um die Anordnung »anzupassen«.
  • Ein solches Prisma kann natürlich eine beliebige Anzahl von Platten umfassen, beispielsweise fünf, sechs oder sieben.
  • Die quadratische Form der Platten (Fig. i) ist nicht unbedingt notwendig. Die Platten können auch rund oder rechteckig sein, aber die Verteilung der Löcher muß der bei Fis. i beschriebenen entsprechen, und die kleinste Abmessung der Plätte muß groß gegen X, sein. In der Praxis wird eine quadratische Platte beispielsweise eine Seitenlänge oberhalb io A, aufweisen.
  • Die Löcher können auch oval oder quadratisch sein. Jedoch ist die runde Form am vorteilhaftesten sowohl in bezug auf die mechanische Ausführung als auch in bezug auf die Arbeitsweise.
  • Will man eine sehr breite Wellenfläche ablenken, so kann man Platten verwenden, bei denen die auf den Linien x,-xi ... xri xn gelegenen Löcher in mehreren Serien nebeneinander angeordnet sind. Jede dieser Serien besteht aus Löchern von abnehmendem Durchmesser (Fig. i). Die Löcherserien sind so verteilt, da.ß dem kleinsten Loch einer Serie das größte Loch der folgenden Serie nachfolgt. Man erzielt so ein Stufenprisma.
  • Anstatt die Platten Pl, P2 und P3 einander parallel anzuordnen (Fig. i und 2), kann man sie derart gegeneinander neigen (Fig.3), daß jede Platte stets von vorn durch eine Welle getroffen wird, welche die Platte P1 von vorn getroffen hat. Natürlich kann man veränderliche Abstände zwischen den Platten in Ox-Richtung oder die Verwendung verschiedener zusammengebauter Prismen oder auch die Verwendung verschiedener Platten in Ox-Richtung vorsehen. Schließlich kann man ebenso durch Vewendung von Öffnungen, deren Durchmesser in Oy-Richtung variieren, eine gemischte Anordnung erhalten (Linsenprisma), die in der horizontalen Ebene ablenkt und in. der vertikalen Ebene fokussiert.
  • Der Brechungswinkel eines solchen Prismas ändert sich mit der Neigung des Prismas gegenüber der Ausbreitungsrichtung der Welle. Dies kommt von der Änderung der scheinbaren Durchmesser der Löcher in den Platten gegenüber der einfallenden Welle in Abhängigkeit von der erwähnten Neigung. Ferner ändert sich der Brechungswinkel eines gegebenen Prismas mit der Frequenz (und darum mit A) der einfallenden Welle, denn die Änderung der Phasenverschiebung in Abhängigkeit von der Frequenz ist für die kleinen Löcher größer als für die größeren Löcher. Darum tastet bei Verwendung einer Welle mit veränderlicher Frequenz das durchgelassene Wellenbündel den Raumjenseits des Prismas in einem gewissen Winkelbereich ab, während das einfallende Wellenbündel vollkommen fest bleibt.
  • Diese Eigenschaft eines solchenPrismas kann für die elektromagnetische Ortung von Hindernissen mit frequenzmodulierten Wellen ausgenutzt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ablenkvorrichtung für Ultrakurzwellen, gekennzeichnet durch eine Anzahl von senkrecht zur Fortpflanzungsrichtung der einfallenden Wellen hintereinander angeordneten Metallplatten, deren Abstände in derselben Größenordnung wie die verwendete Wellenlänge liegen und deren Dicke sehr klein gegen die Wellenlänge ist, während ihre Länge und Breite erheblich größer als die Wellenlänge ist, wobei die Platten mit Löchern versehen sind, deren Abmessungen und Anordnung so gewählt sind, daß unter Berücksichtigung der Beugungserscheinungen die gewünschte Ablenkung der Wellenfronten eintritt. .
  2. 2. Ablenkvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher kreisrund sind und ihr Durchmesser kleiner als die Wellenlänge ist.
  3. 3. Ablenkvorrichtung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatten parallel sind, die Löcher alle dieselbe Form haben und längs paralleler Linien angeordnet sind, -wobei die Löcher längs jeder Linie dieselben Abmessungen haben und die Abmessungen der Löcher von den größten Abmessungen auf der ersten Linie jeder Platte bis zu den kleinsten Abmessungen auf der letzten Linie derselben Platte stetig abnehmen, und die Platten so angeordnet sind, daß der Richtungssinn der Abnahme (oder Zunahme) der Abmessungen der Löcher bei wenigstens zwei Platten derselben ist. q..
  4. Ablenkvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplattem gleich große Quadrate darstellen, deren Seite erheblich größer als die Wellenlänge ist.
  5. 5. Ablenkvorrichtung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten gegeneinander geneigt sind. Angezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 666 455.
DEC8318A 1952-10-18 1953-10-18 Ablenkvorrichtung fuer Ultrakurzwellen Expired DE944865C (de)

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ID=9471993

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DEC8318A Expired DE944865C (de) 1952-10-18 1953-10-18 Ablenkvorrichtung fuer Ultrakurzwellen

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WO1989001246A1 (en) * 1987-07-28 1989-02-09 Independent Broadcasting Authority Phase shifting element, antenna comprising phase shifting elements and method of steering an antenna
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