DE913954C - Verfahren zum Betrieb von mit Lueftern ausgeruesteten Luftbehandlungsgeraeten fuer Einzelraeume oder beschraenkte Raumgruppen - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von mit Lueftern ausgeruesteten Luftbehandlungsgeraeten fuer Einzelraeume oder beschraenkte Raumgruppen

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DE913954C
DE913954C DEB15933A DEB0015933A DE913954C DE 913954 C DE913954 C DE 913954C DE B15933 A DEB15933 A DE B15933A DE B0015933 A DEB0015933 A DE B0015933A DE 913954 C DE913954 C DE 913954C
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DE
Germany
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heating
cooling liquid
fan
individual rooms
fans
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Expired
Application number
DEB15933A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Heinz Brandi
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OTTO HEINZ BRANDI DIPL ING
Original Assignee
OTTO HEINZ BRANDI DIPL ING
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Publication date
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F5/00—Air-conditioning systems or apparatus not covered by F24F1/00 or F24F3/00, e.g. using solar heat or combined with household units such as an oven or water heater
    • F24F5/0003—Exclusively-fluid systems
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F3/00—Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems
    • F24F3/06—Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems characterised by the arrangements for the supply of heat-exchange fluid for the subsequent treatment of primary air in the room units

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Air Conditioning Control Device (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betrieb von mit Lüftern ausgerüsteten Luftbehandlungsgeräten für Einzelräume oder beschränkte Raumgruppen Die Lüftungs- und Klimatechnik ist in neuerer Zeit von großen Zentralanlagen abgekommen und dazu übergegangen, dezentralisierte Geräte zu verwenden, die in größerer Anzahl und im ganzen Gebäude weit verteilt zur Aufstellung kommen. Die Vorteile dieser Dezentralisierung bestehen im wesentlichen im Fortfall größerer Kanäle und Schächte. Die Regelung der vielen weit verteilt aufgestellten Geräte hat sich jedoch bisher nur mit einem hohen Aufwand an Regelgeräten mit Hilfskräften, wie Elektrizität oder Druckluft, verwirklichen lassen, so daß verhältnismäßig hohe Anlagekosten und erhebliche Ansprüche an die Wartung die Folge waren.
  • Die unbestrittenen Vorteile der Dezentralisierung sind daher erst dann voll wirksam, wenn es gelingt, die örtlich zusammengefaßte Regelung größerer Zentralanlagen auch bei der Dezentralisierung so zu verwirklichen, daß die bisherigen Nachteile entfallen. Die Regelung hat sich im wesentlichen zu erstrecken auf die Drehzahl der Gebläse und im Zusammenhang damit auf die Menge an Heiz- und Kühlwärme, und zwar in der Weise, daß die zugeführte Wärme- oder Kältemenge der durch die Luft abgeführten Wärme- oder Kältemenge angepaßt wird. In diesem System wird als Wärme-oder Kälteträger im allgemeinen Wasser verwendet, das mit Pumpendruck den dezentralisierten Geräten in geschlossenem Kreislauf zugeführt wird, wobei die Umwälzpumpe nur den Widerstand des Rohrnetzes mit den Wärmeerzeugern und Wärmeverbrauchern zu überwinden hat. Wird der Umtriebsdruck der Heiz- und Kühlflüssigkeit aber größer gewählt, als zur Überwindung dieser dynamischen Widerstände erforderlich ist, dann kann die Heiz- und Kühlflüssigkeit nicht nur Wärme oder Kälte, sondern auch die mechanische Energie übertragen, die zum Antrieb der Lüfter in dezentralisierten Geräten erforderlich ist. Hierfür werden Flüssigkeitsmotoren in an sich bekannter Bauart verwendet, die mit den Lüftern gekuppelt werden.
  • Gemäß der Erfindung soll nun die Größe des Umtriebsdruckes von der Zentrale aus verändert werden, so daß die Lüfter in den Geräten mit allen Drehzahlen zwischen Null und der maximalen Drehzahl betrieben werden können, so daß durch die Höhe der Vorlauftemperatur die Ausblas, temperatur der Luft von der Ansaugtemperatur bis zur maximal möglichen höchsten oder tiefsten Temperatur verändert werden kann und durch die Höhe des Umtriebsdruckes die Luftmenge von Null bis zur Maximalmenge. Damit wird eine stufenlose und außerordentlich einfache Regelung erreicht, die bisher auf andere Weise, wie z. B. durch polumschaltbare Motoren, nicht zu erreichen war und die folgende Grenzwerte umfaßt: Der Umtriebsdruck wird so klein gehalten, daß die Wassermotoren noch nicht anlaufen, Rohrnetz und Wärmeaustauscher in den Geräten aber vom Heiz-Kühl-Wasser durchflossen werden. Die Luftmenge ist daher gering, aber z. B. ausreichend als Frostschutz für das ganze System.
  • Der Umtriebsdruck wird so groß gehalten, daß die Lüfter vollaufen; die über- oder Untertemperatur wird klein gehalten, d. h. die Anlage arbeitet als reine Lüftung ohne merkliche Wärme-oder Kühlleistung, oder es wird mit maximalen Über- und Untertemperaturen gearbeitet, so daß bei der vollen Luftmenge die maximale Wärme-oder Kälteleistung abgegeben wird.
  • Da für .die Zwischenwerte Drücke bis 6 atü und Temperaturen bis zu 8o'° zur Verfügung stehen, können die verschiedensten Luft- und Wärme- bzw. Kälteleistungen mit jeder gewünschten Feinheit eingeregelt werden.
  • Falls einzelne Gruppen von Geräten oder auch Einzelgeräte anders als die Gesamtanlage gefahren «-erden sollen, werden sie von der Zentrale aus durch getrennte Rohrsysteme versorgt, so daß in diesen getrennten Systemen in an sich bekannter Weise andere Druck- und Temperaturverhältnisse als in der Gesamtanlage eingehalten werden. Auf diese Weise können Abweichungen in der Zeitdauer und Intensität der Heizung, Kühlung oder Lüftung für Raumgruppen oder Einzelräume leicht berücksichtigt werden, so daß der Betrieb der ganzen Anlage die größte Wirtschaftlichkeit erreicht.
  • Für den Fall, daß die Vielgestaltigkeit der Räume eine weitergehende Differenzierung als die generelle Regelung notwendig macht, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, in den Zuführungsleitungen der Heiz- oder Kühlflüssigkeit Drosselventile anzuordnen, die durch plötzliche kurze Druckänderungen in an sich bekannter Weise betätigt werden. Diese Regelung von der Zentrale aus kann andererseits durch örtliche Regelung ersetzt werden, indem die vorgenannten Drosselventile von Raumtemperaturfühlern aus gesteuert werden, die in einem Kontrollraum angeordnet werden.
  • Die Wirtschaftlichkeit erfordert ferner, daß Wärmeaustauscher und Flüssigkeitsmotoren im Strome der Heiz-Kühlflüssigkeit hintereinandergeschaltet werden, weil sonst durch Umgehung des Wärmeaustauschers nutzlos Wärmeenergie verschwendet würde und bei der Umgehung des Flüssigkeitsmotors wertvolle Druckenergie durch Drosselung vernichtet werden müßte.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Aus einem Heizkessel i, der bei der Kühlung durch einen Wärmeaustauscher ersetzt wird, saugt die Umwälzpumpe 2 die Heiz- oder Kühlflüssigkeit an, die unter dem statischen Druck des üblichen Sicherheitsausdehnungsgefäßes steht, und drückt sie durch die Vorlaufleitung 3 in die Wärmeaustauscher 4 der Geräte. Die rücklaufende Heiz- oder Kühlflüssigkeit aus dem Wärmeaustauscher 4 wird über das Ventil 5 dem Flüssigkeitsmotor 6 zugeführt, der mit dem Lüfter 7 mittelbar oder unmittelbar gekuppelt ist. Nach Abgabe der Wärme- und der Druckenergie läuft die Flüssigkeit im Rücklauf 8 und g dem Kessel i im geschlossenen Kreislauf wieder zu.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betrieb von mit Lüftern ausgerüsteten Luftbehandlungsgeräten für Einzelräume oder beschränkte Raumgruppen mit je einem von unter Druck zugeführter Heiz-oder Kühlflüssigkeit durchflossenen Wärmeaustauscher, bei dem die Lüfter mit Hilfe des Druckes der Heiz- oder Kühlflüssigkeit durch Flüssigkeitsmotoren angetrieben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahlregelung der Lüfter durch zentrale, gruppen- oder gerätweise Änderung des Druckes der Heiz- oder Kühlflüssigkeit erfolgt. a. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zuführungsleitungen der Heiz- oder Kühlflüssigkeit zu den Lüftermotoren mittels plötzlicher kurzer Druckänderungen gesteuerte Drosselventile eingeschaltet sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Drosselventile durch einen in den Einzelräumen angeordneten Temperaturfühler erfolgt. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Wärmeaustauscher und Lüfterantriebsmotor bezüglich der Heiz-und Kühlflüssigkeit hintereinandergeschaltet sind.
DEB15933A 1951-07-20 1951-07-20 Verfahren zum Betrieb von mit Lueftern ausgeruesteten Luftbehandlungsgeraeten fuer Einzelraeume oder beschraenkte Raumgruppen Expired DE913954C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2578954A1 (de) * 2011-10-06 2013-04-10 Bruno Marra Vorrichtung zur Kühlung von Raumluft

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2578954A1 (de) * 2011-10-06 2013-04-10 Bruno Marra Vorrichtung zur Kühlung von Raumluft

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