DE8809819U1 - Elektrohydraulischer oder elektropneumatischer Linear-Stellantrieb - Google Patents

Elektrohydraulischer oder elektropneumatischer Linear-Stellantrieb

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/20Other details, e.g. assembly with regulating devices
    • F15B15/28Means for indicating the position, e.g. end of stroke
    • F15B15/2815Position sensing, i.e. means for continuous measurement of position, e.g. LVDT
    • F15B15/2861Position sensing, i.e. means for continuous measurement of position, e.g. LVDT using magnetic means

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  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

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Jos. Schneider Optisohe Werke Kreuzneeh GmbH & Go. KG Ringstraße 132, 6550 Bad Kreuznach
Elektrohydraulischer oder elektropneumatischer Linear-Stellantrieb
Elektrohydraulisch^ oder elektropneuina ti scher Linear-Stellantrieb mit einem Zylinder und einem * Kolben sowie einem Weg-Meßwertgeber zum Messen des Kolbenwegest wobei der Kolben in einer Bohrung des Zylindergehäuses axial verschiebbar und gegen die Zylinderwand abgedichtet und die Bohrung in zwei Zylinderkammern unterteilt ist und wobei der Weg-Meßwertgeber an dem Zylindergehäuse befestigt ist.
Kolben-Zylinder-Anordnungen dieser Art sind allgemein bekannt und werden in hydraulischen und pneumatischen Systemen eingesetzt. Zur Wegmessung wird im allgemeinen t— induktiver Weg-Meßwertgeber verwendet, der in die Kolben-Zylinder-Anordnung integriert ist. Die Spule des Weg-Meßwertgebers wird dabei an einem Ende des Zylindergehäuses befestigt, während der Kern des Meßwertgebers über eine Koppelstange, die meist in eine Längsbohrung im Kolben ragt, mit dem iw^en verbunden ist. Die bekannte Anordnung des Weg-Meßwertgebers hat den Nachteil, daß sich unter dem Einfluß von Temperaturschwankungen Nullpunktver-
Schiebungen im Positionsregelkreis ergeben^ die zu unerwünschten Regelabweichungen führen. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß die Anordnung des Weg-Meßwertgebers nur eine einseitige Kraftübertragung über ein Kolbenstangenende zuläßt, der Kern also nur einseitig befestigt ist und somit auftreten- r den Vibrationen stark unterworfen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art zu schaffen, die eine genaue Nessung des Kolbenweges ermöglicht und eine Nullpunktverschiebung bei Änderung der Betriebstemperatur vermeidet.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Kolben zwei im Abstand voneinander angeordnete, jeweils gegenüber der Zylinderwend abgedichtete Kolbenabschnitie aufweist und daß der Weg-Meßwertgeber mittig zwischen beiden Zylinderkammern abgeordnet ist.
Die Kolben-Zylinder-Anordnung naoh der Erfindung hat dan Vorteil, daß Längenänderungen des Zylinderge-
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häuses und des Kolbens bzw. der Kolbenstange, die sich bei einer Änderung der Betriebstemperatur ergeben, sich gegenseitig kompensieren und sich somit r) nicht auf den Weg-Meßwertgeber auswirken, so daß die
Nullpunktjustierung des Positionsregelkreises unverändert bleibt. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß der Weg-Heßwertgeber außerhalb der unter Druck stehenden Zylinderkanmern in einem drucklosen Baum angeordnet ist. Es ist daher keine druckfeste Ausführung des Weg-Meßwertgebers erforderlich, und er ist gegen eine Beschädigung von außen geschützt. Da sich der Weg-Meßwertgeber zwischen den beiden Zylinderkammern befindet, sind die außenliegenden Stirnwände der Zylinderkammern frei für das bedarfsweise
v' Herausführen einer Kolbenstange. Es kann daher an beiden
Enden der Kolben-Zylinder-Anordnung eine Kraftübertragung erfolgen·
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Weg-Meßwertgeber koaxial zur Kolbenachse angeordnet ist. Dies hat den Vorteil, daß Bewegungsimpulee des Kolbens unmittelbar duroh Zug- oder Druokglieder großer Steifigkeit auf den Kern des Weg-Meßwertgebers übertragen werden können
und federnde Auslenkungen des Kerns, die die Wegmessung beeinträchtigen, minimal bleiben.
In einer bevorzugten und einfach herstellbaren Ausgestaltung der Erfindung ist weiterhin vorgesehen, daß der Kolben einen längs zur Kolbenachse verlaufenden, mittigen, durchgehenden Schlitz aufweist. Die Seitenflächeides Schlitzes können erfindungsgemäß in parallelen Ebenen liegen und Führungsflächen für eine in den Schlitz eingreifende Verdrehsicnerung des Kolbens bilden. Als Verdrehsicherung dient dabei vorzugsweise die in den Schlitz eingreifende Aufhängung des Weg-Meßwertge>ers im Zylindergehäuse, so daß keine zusätzlichen Mittel benötigt werden. Die Verdrehsicherung kann zur Aufnahme von Drehmomenten dienen, die suf die Kolbenstange einwirken, z.B. beim Anschrauben von Übertragungsgliedern.
Erfindungsgemäß kann weiterhin vorgesehen sein, daß die Kolbenstange und/oder der Kolben eine zentrale Längsbohrung aufweisen bzw. aufweist, in der der Weg-Meßwertgeber konzentrisch angeordnet ist. Dies hat den Vorteil, daß dem Weg~Meßwertgeber eine große Einbaulänge zur Verfügung steht. Ferner ge-
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stattet die Längsbohrung eine sichere Befestigung des Weg-Meßwertgebers mit einfachen Bauteilen.
O Vorzugsweise ist als Weg-Meßwertgeber ein induktiver
Geber vorgesehen. Der Spulenkörper des induktiven Weg-Meßwertgebers ist vorteilhaft durch ein radial in den Schlitz im Kolben ragendes Klemmstück, das über eine Hohlschraube mit einem von außen am Zylindergehäuse befestigbaren Flansch verbunden ist, koaxial zum Kolben gehalten. Der Spulenkörper bedarf somit keiner besonderen Befestigungsmittel, und er läßt sich leicht in den Kolben einbauen. Zum Herausführen der Anschlußleitungen des Spulenkörpers haben der Flansch und das Klemmstück zur Kolbenachse radial verlauflüde Durchgangsbohrungen, die miteinander fluchten*
Der Kern des induktiven Meßwertgebers wird erfindungsgamäß von einem Koppelstab getragen, der an seinen bei- ■ den freien Enden im Kolben oder in der Kolbenstange angeordnet ist. Diese Halterung des Kerne ist sehr steif und unempfindlich gegen Vibrationen. line zusätzliche Stabilität kann die Halterung des Kerns dadurch erhalten, daß der Koppelstab in Zugriohtung vorgespannt ist. Die Enden des Koppelstabs können
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in einer vorteilhaft einfachen Ausgestaltung der Erfindung von Scheiben gehalten sein, die in die Längs-( bohrung des Kolbens bzw. der Kolbenstangen von außen
eingesetzt sind. Vor allem die Montage des Spulenkörpers und des Kerns wird durch diese Weiterbildung erheblich erleichtert.
Besonders günstige Bedingungen für die Wegmessung und die Vermeidung einer Nullpunktdrift lassen sich nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung dadurch erzielen, daß der Kolben, die Kolbenstange und das Zylindergehäuse in Bezug auf eine radiale Mittelebene symmetrisch ausgebildet sind, wobei der Spulenkörper und der Kern des induktiven Weg-Meßwertgebers mittig zur Mittelebene angeordnet sind. Temperaturbedingte Formänderungen der einzelnen Bauteile werden somit in Bezug auf die durch die Mittelebene gebildete Meßebene vollständig kompensiert.
Bei einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kolben-Zylinder-Anordnung, bei der keine Kolbenstange aus dem Zylinder herausgeführt ist, ist der Koppelstab des Kerns des Weg-Meßwertgebers in Scheiben gehalten, die die Längsbohrung in den Kolbenabschnitten
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und eventuellen kurzen Fortsätzen innerhalb des Zylinders abschließen.
Die erfindungsgemäße Mittellage des Kerns kann vorteilhafterweise zwecks Nullpunktabgleichs durch Schraubverbindung des Koppelstabes mit den Halte- oder Abschlußscheiben justierbar sein.
Zwischen den Kolbenabschnitten kann ein Freiraum gebildet sein, in dessen Bereich der Durchmesser des Kolbens kleiner als der Innendurchmesser des Zylindergehäuses ist.
Um die in den Freiraum eingreifende Verdrehsicherung ständig zu schmieren und vor Korrosion zu schützen, kann der Freifäüfii &Bgr;&idiagr;&iacgr;indiingögemaß Eit öl gefüllt sein bzw. - bei einem Hydraulikzylinder - an den Tank des Hydraulikkreislaufs angeschlossen sein, so daß Abrieb und Schmutzpartikel in den Tank gefördert werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert:
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine Kolben-Zylinder-Anordnung nach der Erfindung, die mit einem
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induktiven Weg-Meßwertgeber ausgerüstet ist,
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Kolben-Zylinder-Anordnung entleng der Mittellinie A-B in Fig- 1. gesehen in Pfeilrichtung,
Fig, 3 zeigt eine andere Ausführungsform einer Kolben-Zylinder- Anordnung, die erfindungsgemäß mit einem induktiven Weg-Meßwertgeber ausgerüstet ist, im Längsschnitt,
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt entlang der Mittellinie C-D in Fig. 3.
Die in Fig. 1 dargestellte Kolben-Zylinder-Anordnung bsstsht sus sines Zylindergshäuse 1 mit einer zyKinderbohrung 2, in der ein Kolben 3 axial verschiebbar angeordnet ist, der zwei Kolbenabschnitte 4» 5 aufweist. Jeder Kolbenabschnitt 4 bzw. 5 ist mittels eines Dichtrings 6 gegenüber der Zylinderbohrung 2 abgedichtet. Der Kolben 3 ist an beiden Seiten mit je einer Kolbenstange 7 bzw. 8 versehen. Diese Kolbenstangen 7t 8 sind durch die Zylinderbohrung 2 beidseitig verschließende Buchsen 9 bzw. 10 aus dem Zylindergehäuse 1 herausgeführt und durch je einen Dichtring 11 gegen die Wand der Buchsen 9 bzw. 10 abgedichtet. Der Kolben 3 unterteilt die Zylinder-
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bohrung 2 auf diese Weise in zwei ringförmige Zylinderkammern 12, 13, die wechselweise an eine hydraulische oder pneumatische Druckmittelversorgung anschließbar sind, um den Kolben 3 in der einen oder anderen Bi chtung zu bewegen. Mit 14 ist ein Freiraum zwischen den Kolbenabschnitten 4 und 5 bezeichnet, in dessen Bereich der Durchmesser des Kolbens 3 kleiner ist als der Innendurchmesser bzw. die Zylinderbohrung 2 des
V Zylindergehäuses 1, so daß in dem Bereich des Freiraums
14 keine metallische Berührung zwischen Kolben 3 und ,.·■ Zylindergehäuse 1 stattfindet.
Der zwischen den Kolbenabschnitten 4, 5 liegende mittlere Bereich des Kolbens 3 ist mit einem längs zur Kolben- \ achse verlaufenden, mittigen, durchgehenden Schlitz
14a (Fig. 2) mit parallelen Wandflächen versehen, der einen Freiraum für den Einbau eines induktiven Weg-Meßwertgebers 15 bildet. In den Schlitz 14a greift ein Befestigungsflansch 16 ein, (3^r mittels Schrauben 17 (Fig. 2) in einer Ausnehmung der Wand des Zylindergehäuses von außen befestigt ist und durch diese öffnung im Zylindergehäuse 1 bis in die Zylinderbohrung 2 rsr. %
Der Befestigungsflansch 16 bildet., indem rr hire1-Zylinderwand bis in den Schlitz 14a des Kolbens 3 ragt, gleichzeitig eine Verdrehsicherung, die eine Drehung des Kolbens 3 in der Zylinderbohrung 2 ver-
hindert. Der Befestigungsflansch 16 weist eine zentrale, zur Kolbenachse radial verlaufende Durchgangsbohrung 18 auf (siehe Fig. 2), in der sich eine Hohlschraube 19 befindet, die den Befestigungsflansch 16
C mit einem Klemmstück 20 verbindet, das den Spulen
körper 21 des Weg-Meßwertgebers 15 trägt. Der Spulenkörper 21 ist koaxial zum Kolben 3 ausgerichtet und ragt mit seinen Enden in koaxiale Bohrungen 22, 23 der Kolbenstangen 7, 8 hinein, die in den Schlitz 14a münden. Das Klemmstück 20 ist durch Anziehen einer Klemmschraube 24 durch die Schlüsselbohrung 14b (Fig. 2) an dem Spulenkörper 21 festspannbar. Auf seiner Befestigungsseite weist da8 Klemmstück 20 eine Durchgangsbohrung auf (Fig. 2), die sich von der Hohlschraube 19 bis zum
^-.. Spulenkörper 21 erstreckt und mit einem Innengewinde
versehen ist. Durch die Bohrung 25 und die Hohlschraube 19 werden die Anschlußleitungen des Spulenkörpers 21 naoh außen geführt, wo sie mit einem nicht dargestellten Anschlußstecker verbunden sind, der am Befestigungsflansoh 16 befestigt ist.
In dem Spulenkörper 21 befindet sich ein Kern 26, der an einem Koppelstab 27 befestigt ist» Die Enden des KoppelStabes 27 ragen auf beiden Seiten aus dem Spulenkörper 21 heraus und sind durch Schraubverbindungen mit Scheiben 28, 29 verbunden, die in Ge-
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windeabschnitte 30, 31 in den Bohrungen 22, 23 der Kolbenstangen 7, 8 eingeschraubt sind. Durch entsprechendes Anziehen der Schraubverbindungen ist ,-. der Koppelstab in Zugrichtung vorgespannt, um Vibra
tionen des Kerns 26 zu vermeiden. Gleichzeitig wird
hierdurch eine Sicherung gegen Lösen erreicht.
Der Spulenkörper 21 und der Kern 26 befinden sich genau in der Mitte bezogen auf die Längsachse und koaxial zur Längsachse der Kolben-Zylinder-Anordnung, so daß eine Dehnung oder Schrumpfung der Kolben-Zylinder-Anordnung durch Last- und Temperaturänderung immer kompensiert wird und nicht zu einer Verlagerung des Kerns 26 gegenüber dem Spulenkörper 21 führt. Die Einstellung des Nullpunkts für die Messung des Kolbenweges kann also mit großer Genauigkeit erfolgen und bleibt erhalten.
Die Montage der beschriebenen Kolben-Zylinder-Anordnung mit dem erfindungsgemäß angeordneten Weg-Meßwertgeber ist außerordentlich einfach. Nach dem Einsetzen des entspannten Klömmstücks 20 in den Sohlita 14a des Kolbens 3 wird der Spulenkörper 21 des Weg-Meßwertgebers 15 duroh die Bohrung 22 oder 23 der einen Kolbenstange 7 oder 8 in das Klemmstück 20 eingeführt.
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Der Spulenkörper 21 ist zur Montageerleichterung auf einer Seite mit einem PTFE-Schutzrohr 32 überzogen,
um eine grobe Führung in der Bohrung 22 oder 23 zu erreichen. Vorteilhaft ist die Länge dieses Schutz-
Q rohres 32 so gewählt, daß durch es gleichzeitig eine
Fixierung des Spulenkörpers 21 in der Mittellage gewährleistet ist, indem das Schutzrohr 32 beim Einführen ties Spulenkörpers 21 als Anschlag am Klemmstück 20 dient.
Durch eine seitliche, mit der Klemmschraube 24 im Klemmstück 20 fluchtende Bohrung 14b in der den Schlitz 14a begrenzenden Kolbenwand kann mit einem Innensechskantschraubendreher die Klemmschraube 24 abgezogen werden, so daß das Klemmstück 20 den Spulenkörper 21 V klemmt. Zuvor sind noch die Anschlußkabel des Spulen
körpers 21 durch die Durchgangsbohrung 25 des Klemmstücks 20 zu führen.
Der Kolben 3 mit den Kolbenstangen ? und 8 wird nun in die Zylinderbohrung 2 des Zylindergehäuses 1 eingeführt. Nach dem Ausrichten des Kolbens 3 werden die Anschlußkabel des Spulenkörpers 21 duroh die Durchgangsbohrung 18 im BefeetigungsflanBch 16 und durch die Hohlschraube 19 geführt. Erst danach wird der Befestigungsflansch 16 in die dafür vorgesehene Ausnehmung in der Wand des Zylindergehäuses 1, auf die
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der Schlitz 14a des Kolbens 3 ausgerichtet wurde,
eingesetzt und mit Hilfe der Befestigungsschrauben 17 befestigt. Durch Einschrauben der Hohlschraube 19,
/ &lgr; die in das Innengewinde der DurchgangsboLeung 25 im
Klemmstück 20 eingreift, wird letzteres mit dem Befestigungsflansch 16 verbunden.
Schließlich wird der Kern 26 des Weg-Meßwertgebers mit dem beidseitig abragenden Koppelstab 27 durch eine der Bohrungen 22, 23 in den Kolbenstangen 7, 8 in den Spulenkörper 21 eingeführt. Wenn der Kern 26
sich in Mittellage befindet, ragen die beiden Snden des Koppelstabes 27 bis in die Gewindeabschnitte 30, 31 der Bohrungen 22, 23 der Kolbens langen 7, B und können mit in die Gewindeabschnitte 30, 31 eingeschraubten Befestigungsscheiben 28, 29 ihrerseits verschraubt werden. Die Lage des Kerns 26 im Kolben ist somit fixiert und unempfindlich gegen Erschütterungen und Vibrationen. Ein endgültiger mechanischer Nullpunktabgleich kazui in Verbindung mit den von außen anschließbaren Weg-Meß&ngr;erstärker erfolgen.
Bei einer Bewegung des Kolbens 3 in der Zylinderbohrung 2 bewegt eich der mit dem Kolben 3 festverbundene
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magnetische Kern 26 des Weg-Meßwertgebers 15 relativ zu dem im Zylindergehäuse 1 stationär gehaltenen Spulenkörper 21 ,und es entsteht sine Indukticnsände-( rung, die in eine weiterverwertbare Größe umgewandelt
werden kann, die beispielsweise ale Maß für den vom Kolben 3 zurückgelegten Weg dienen kann.
Fig. 3 zeigt den Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform einer Kolben-Zylinder-Anordn-ng, die erfindungsgemäß mit einem induktiven Weg-Meßwertgeber ausgerüstet ist. Fig. 4 zeigt den Querschnitt entlang der Mittellinie in Fig. 3 derselben Anordnung. Es handelt sich hier um eine Kolben-Zylinder-Anordnung ohne herausgeführte Kolbenstangen. Solche Anordnungen können besonders Verwendung finden als Meßzylinder zur Messung von Frequenzgängen und als Kolbenzähler.
In den für die Erfindung wesentlichen Teilen entspricht der Aufbau auch dieser Ausführungsform weitgehend dem der oben beschriebenen Ausführungsform. In der Zylinderbohrung 102 eines Zylindergehäuses 101 ist ein Kolben 103 axial verschiebbar angeordnet. Der Kolben 103 weist zwei Kolbenabschnitte 104, 105 auf, die beide gegen die Zylinderwand abgedichtet sind.
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Die Zylinderbohrung 102 ist beidseitig durch je ein Verschlußelement 109, 110 dicht abgeschlossen, und der Kolben 103 weist in diesem Fall keine oder nur stark verkürzte Kolbenstangen bzw. Kolbenfortsätze ' 107, 108 auf, die nicht aus dem Zylindergehäuse 101
herausgeführt sind und eigentlich nur der Fixierung des Kerns 126 des Weg-Meßwertgebers 115 dienen, wie unten noch beschrieben wird. Der Kolben 103 unterteilt die Zylinderbohrung 102 auch in diesem Fall in zwei Zylinderkammern 112, 113, die wechselweise mit einer Druckmittelquelle verbindbar sind. Der Freiraum 114 zwischen den beiden Kolbenabschnitten und 105 bleibt immer drucklos. Der längs zur Kolbenachse verlaufende, mittige. durchgehende Schlitz 114a &iacgr; - (Fig. 4) ist für den erfindungsgemäßen Einbau eines
induktiven Weg-Meßwertgebers 115 geeignet. Der Schlitz 114a des Kolbens 103 wird auf eine Ausnehmung im Zylindergehäuse 101 ausgerichtet, die zur Aufnahme eines Befestigungsflansches 116 gedacht ist. Der Befestigungsflansch 116, der mittels Schrauben 117 in der Ausnehmung im Zylindergehäuse 101 von außen befestigt ist, ragt durch die Ausnehmung im Zylindergehäuse 101 bis in den Schlitz 114a des Kolbens 103 und wirkt so einerseits als Verdrehsicherung für den Kolben 103,
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während er andererseits ein Klemmstück 120 trägt, das eine kreisrunde, zur Längsachse der Gesamtanordnung konzentrische Öffnung 106 aufweist, in die der Spulenkörper 121 des induktiven Weg-Meßwertgebers 115 konzentrisch eingeschoben und mittels einer Klemmschraube 124 im unteren Teil des Klemmstücks 120 festgespannt werden kann (vgl. auch Fig. 4). Das Klemmstück 120 kann auch in diesem Fall mit Hilfe einer Hohlschraube 119, die durch eine Durchgangsbohrung 118 im Befestigungsflansch 116 ragt und in einen am Klemmstück 120 vorgesehenen Gewindeabschnitt eingreift, mit dem Befestigungsflansch 116 verbunden sein. Durch eine Durchgangsbohrung 12O1 im Klemmstück 120 und 119' in der Hchlschraubs 119 sind die Anschlußleitunger: 133 des Spulenkörpers 121 nach außen geführt und mit einem Steckanschluß 134 verbunden (Fig. 4).
Beide Kolbenabschnitte 104, 105 bzw. die Kolbenfortsätze 107, 108 weisen eine zentrische Bohrung 122, 123 auf, die in den Freiraum 114 münden. Innerhalb des Spulenkörpers 121 und genau auf der Längsachse der Anordnung befindet sich der magnetische Kern 126 des induktiven Weg-Meßwertgebers 115. Er ist mit Hilfe eines beidseitig abragenden Koppelstabes
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127 in die Kolbenbohmngen 122, 123 abschließenden Scheiben 128, 129 gehalten und in seiner Lage fixiert, und die Schraubverbindungen sind vorteilhaft für die Nullpunkteinstellung justierbar, Während der Spulenkörper 121 stationär mit dem Zylindergehäuse 101 in Verbindung steht, bildet der Kern 126 den beweglichen Teil des Meßwertgebers 115. Bei Beaufschlagung des Kolbens 103 mit !Druckmittel bewegt sich der Kern 126 zusammen mit dem Kolben 103 relativ zum Spulenkörper 121 und bewirkt eine Induktion, die in eine weiterverwertbare Größe umgewandelt werden kann.
Die Art der Montage entspricht der wie unter Bezug nahme auf 1?·» or 1 ivnA O horo'i f &pgr; &Agr;&agr;&ngr;&sgr;&agr;&idiagr; ocr+

Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    1. Elektrohydraulischer oder elektropneumatischer s-\ Linear-Stellantrieb mit einem Zylinder und einem
    Kolben sowie einem Weg-MeBwertgeber zum Messen des Kolbenweges, wobei der Kolben in einer Bohrung des Zylindergehäuses axial verschiebbar und gegen die Zylinderwand abgedichtet und die Bohrung in zwei Zylinderkammern unterteilt ist und wobei der Weg-Meßwertgeber an dem Zylindergehäuse befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (3, 103) zwei im Abstand voneinander angeordnete, jeweils gegenüber der Zylinderbohrung (2, 102) abgedichtete Kolbenabschnitte (4, 5* 104, O 105) aufweist und daß der Weg-Meßwertgeber (15i
    115) mittig zwischen beiden Zylinderkammern (12, 13; 112, 113) angeordnet ist.
    2. Linear-Stellantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Weg-Meßwertgeber (15; 115) koaxial zur Kolbenachse angeordnet ist.
    5, Linear-Stellantrieb nach einem der Ansprüche 1 oder 2, daduroh gekennzeichnet, daß der Kolben Oj 103)
    - 2
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    einen längs zur Kolbenachse verlaufenden, mittigen, durchgehenden Schlitz (14a; 114a) aufweist,
    > -x 4. Linear-St eilantrieb nach Anspruch 3, dadurch ge~
    (keimzeichnet, daß die Seitenflächen des Schlitzes (14aj 114a) in parallelen Ebenen liegen.
    5. Linear-Stellantrieb nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängung (16·, 116) des Weg-Meßwertgebers (15; 115) im Zylindergehäuse (1; 101) in den Schlitz (14a; 114a) eingreift und eine Verdrehsicherung für den Kolben (3; 103) bildet.
    O 6. Linear-Stellantrieb nach einem der vorhergehenden
    Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (7, 8) bzw. ein Kolbenfortsatz (107; 108) und/oder der Kolben (3/ 103) eine zentrale Längsbohrung (22, 23; 122, 123) aufweisen bzw. aufweist, in der der Weg-Meßwertgeber (15; 115) konzentrisch angeordnet ist.
    7* Linear-Stellantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eis Weg-
    Meßwertgeber ein induktiver Meßwertgeber (15j 115) vorgesehen ist.
    8. Linear-Stellantrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkörper (21; 121) des induktiven Weg-Meßwertgebers (15j 115) durch ein radial In den Schlitz (14a.' 114a) im Kolben (3; , 103) ragendes Klemmstück (20; 120) koaxial zum Kolben 3t 103) gehalten ist, das über eine Hohlschraube (19) mit einem von außen am Zylindergehäuse (1; 101) befestigbaren Flansch (16| 116) verbunden ist.
    9. Linear-Stellantrieb nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsflansch (16* 116), die Hohlschraube (19) und das Klemmstück (20; 120) zur Kolbenachse radiale Durchgangsbohrungen (18, 118, 25) aufweisen, durch die die Anschlußleitungen des Spulenkörpers (2V1 121) geführt sind*
    10. Linear-Stellantrieb nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (26; 126) des induktiven Weg-Meßwertgebers (15; 115) von einem beidseitigen Koppelstab (27; 127) ge-
    tragen wird, der an seinen beiden freien Enden im Kolben (3; 103) oder in der oder den Kolbenstange(n) (7, S) oder in Koibenfortsätzen (1Ö7, 108) konzentrisch im Spulenkörper (21 j 121) angeordnet ist.
    11. Linear-Stellantrieb nach Anspruch 1Q dadurch gekennzeichnet, daß der Koppelstab (27} 127) in Zugrichtung vorgespannt ist.
    12. Linear-Stellantrieb nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden des Koppelstabes (27i 127) von Scheiben (28, 29) gehalten werden, die in die Längsbohrung (22, 23) eingesetzt sind.
    13. Linear-Stellantrieb nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden des Koppelstabs (27;
    127) in die Längsbohrung (122, 123) des Kolbens (103) bzw. der Kolbenfortsätst (107, 108) verschließenden Scheiben (128, 129) gehalten sind.
    14. Linear-Stellantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (3j 103), die Kolbenstange (7, 8) bzw. die Kolbenfortsätze (107, 108) und das Zylindergehäuse
    (1; 101) in Bezug auf eine radiale Mittelebene symmetrisch ausgebildet sind und daß der Spulenkörper (21 j 121) und der Kern (26; 126) des in-("\ duktiven Weg-Meßwertgebers (15; 115) mittig zur
    Mittelebene angeordnet sind.
    15. Linear-Stellantrieb nach Anspruch 14, dadurch ge-, kennzeichnet, daß die Mittellage des Kerns (26} 126) zwecks Nullpunktabgleichs durch Schraubverbindung des Koppelstabs (27< 127) mit den Halte- oder Abschlußscheiben (28, 29; 128, 129) justierbar ist.
    16. Liiiaar-Stellantrieb nach einem der vorangehenden
    ^- Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Freiraum
    (14; 114) zwischen den Kolbenabschnitten (4, 5; 104, 105).
    17. Linear-Stellantrieb nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Freiraum (14; 114) mit öl gefüllt bzw. bei einem Hydraulikzylinder an den Tank des Hydraulikkreislaufs angeschlossen ist.
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