DE8808747U1 - Elektrisches Installationsgerät - Google Patents

Elektrisches Installationsgerät

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DE8808747U1
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spreading claw
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/18Distribution boxes; Connection or junction boxes providing line outlets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Asea Brown Boveri Aktiengesellschaft
Mannheim Ö5-07.1988
Mp-Nr.573/88 ZPT/P6«He/Kn
Beschreibung Elektrisches ,Installationsgerät
Die Erfindung betrifft ein mit Hilfe einer Spreizkrallenbefestigung in einer Unterputz-Wandeinbäudöse festgelegtes elektrisches Installationsgerät der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
Spreizkrallenbefestigungen für in Unterputz-Wandeinbaü-^ dosen zu Installierende Installationsgeräte, wie Schalter, Taster, Steckdosen, Dimmer und dergleichen, sind in zahlreichen Ausführungsformen bekannt. Durch Festziehen der am Tragring bekanntermaßen angeordneten Stellschrauben werden die Spreizkrallen vom Installationsgerät abgespreizt, wobei sich endseitig angeordnete Spreiz^ krallenspitzen in die Wandung der Unterputzdösen eingraben und das Installationsgerät verankern.
Wie aus dem DE-GM 19 13 681 bekannt ist, werden die Installationsgeräte herkömmlicherweise durch einen Oommiring komplettiert, welcher so über den Sockel des Installationsgeräts geschoben wird, daß seine Spreizkrallen bei gelöster Stellschraube dicht am Sockel gehalten werden. Dadurch wird das Einsetzen des Installationsgeräts in die Unterputzdose wesentlich erleichtert. Würde ein derartiger Guiniüiring nicht vorhanden sein, wurden die Spreizkrallen infolge ihrer Beweglichkeit das Einsetzen des Installationsgerätes wesentlich erschweren, wenn nicht sogar sperren. Die gelockerte Spreizkralle hat nämlich bei bestimmten
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Stellungen des Inätallationsgeräts oder bei geringster Berührung der Wandeinbaudoäe die Tendenz sich selb-^ ständig weiteraufzuspreizen, wodurch die Installation bisweilen regelrecht blockiert wird,
Nachteilig ist hierbei, daß der Gummiring mit der Zeit, bedingt durch Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen seine Elastizität verliert und verrottet. Dadurch wird die Montage erschwert, sofern zwischen der Herstel" lung des Installationsgerätes und seiner Unterputz-Endmontage längere Zeit verstreicht. Auch wenn das Install lationsgerät - wie üblicherweise vorgesehen - längere Zeit in der Wandeinbaudose verbleibt, gestaltet sich wegen der dann eingeschränkten Funktionsfähigkeit des Gummirings die Demontage des Installationsgeräts ebenfalls umständlich, da erst der Spreizkralleneingriff mit der Dosenwandung gelöst werden muß, bevor sich das Installationsgerät herausnehmen läßt.
Aus der DE-OS 26 11 654 ist eine Spreizkrallenbefestigung bekannt, welche die bei Verwendung von Gummiringen geschilderten Nachteile durch die Verwendung eines Metallfederbügels zu vermeiden sucht. Die Metallbügelfeder wird derart am Tragring befestigt, daß die Spreizkrallen bei gelöster Stellschraube dicht am Sockel anliegen. Wenn die Stellschrauben angezogen werden, schwenken die Spreizkrallen gegen die Kraft der Federschenkel der Metallbügelfeder nach außen und greifen mit ihren Spitzen in die Unterputzdose ein. Wenn die Stellschrauben gelöst werden, drückt die Federkraft der HetäÜfederbügel die Spreizkrallen wieder in die Ruhestellung am Gerätesockel zurück, womit dann das Gerät ohne Behinderung aus der Unterputzdose entnommen werden kann.
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Die im genannten Stand der Technik offenbarte Metallbügelfeder ist jedoch noch insofern nachteilig, als sie noch ein relativ kompliziert gestaltetes und fertigungstechnisch schwierig anzubringendes Einzelteil darstellt,
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, unter Vermeidung der im Stand der Technik geschilderten Nachteile die Spfeizkrallen der Spreizkrallenbefestigung des gattungsgemäßen Installationsgeräts so auszubilden, daß mit einfachen Mitteln, fertigungstechnisch vertretbarem Aufwand sowie leicht zu bewerkstelligender Montage bei gelockerter Stellschraube eine stabile und dauerhafte Spreizenrückstellung gewährleistet ist, welche sowohl die Montage als auch die Demontage des Installationsgeräts wesentlich erleichtert.
Diese Aufgabe wird durch die in den nebengeordneten Ansprüchen 1 und 2 näher gekennzeichneten Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen näher gekennzeichnet.
Die Erfindung soll nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert und beschrieben werden.
Es zeigen:
Figur 1: Eine Seitenansicht eines in einer Unterputz-Wandeinbaudose zu installierenden Steckdosensockels mit einer gelockerten Stellschraube und mit einer angezogenen Stellschraube der Spreizkrallenbefestigung,
Figur 2: eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen Spreizkralle,
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Figur 3&iacgr; eine Aufsicht auf die erfindungsgemäße Spreizkralle/
Figur 4; eine Schnittansicht der erfindungsgemäßen Spreizkralle entsprechend der in Figur 3 eingezeichneten Schnittlinie IV-IV4
Figur 1 zeigt als Ausführungsbeispiel die Seitenansicht eines in einer Unterputz-Wandeinbaudose zu installier-^ enöen Sockels 14 nebst Erdungsbügel 15 einer Steckdose. Der Sockel 14 ist an einem Tragring 12 befestigt. Im Sockel 14 werden Stellschrauben 9 geführt. Durch Festziehen der Stellschrauben 9 läßt sich ein Abspreizen &ngr;&ogr;&ugr;-Spreizkrallen 1 erreichen, während, durch Lockern der Stellschrauben 9 aufgrund der Federrückstellkraft einer Blattfeder 2 eine Rückstellung der Spreizkrallen 1 erreicht wird. Die linke Stellschraube 9 in Figur 1 ist gelockert. Die durch sie in ihrer Stellung veränderbare Spreizkralle 1 liegt dicht am Sockel 14 an. Die rechte Stellschraube 9 in Figur 1 ist festgezogen. Die durch sie geführte Spreizkralle 1 ist vom Sockel 14 abgespreizt und bewirkt dann eine Verankerung des Installationsgeräts in der Unterputz-Wandeinbaudose.
Figur 2 zeigt eine herkömmliche Spreizkralle 1 mit einem ersten Spreizkrallenschenkel 3 und einem zweiten Spreizkrallenschepkel 4. Durch eine Stellschraubendurchführung 8 wird die Stellschraube 9 geführt und die Spreizkralle 1 am Sockel 14 festgelegt. Am freien Ende des zweiten Spreizkrallenschenkels 4 sind Krallen 11 ausgebildet.
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Figur 3 zeigt eine Aufsicht auf die erfindungsgemäße Spreizkralle mit der am zweiten Spreizkrallenschenkel 4 befestigten Blattfeder 2. Eine Stabilisierungssicke 16 gewährleistet auch unter Belastung die Einhaltung eines Spreizkrallenknickwinkels OC t unter welchem der erste Spreizkrallenschenkel 3 gegenüber dem zweiten Spreizkrallenschenkel 4 abgewinkelt ist.
Figur 4 zeigt eine Schnittansicht durch die erfindungsgemäße Spreizkralle 1 mit Blattfeder 2 gemäß der Schnittlinie IV-IV in Figur 3. Die Spreizkralle 1 weist den ersten Spreizkrallenachenkel 3 auf, welcher unter dem Spreizkrallenknickwinkel oC gegenüber dem zweiten Spreizkrallenschenkel 4 abgewinkelt ist. Im ersten Spreizkrallenschenkel 3 ist die Stellschraubendurchführung 8 ausgebildet, mittels derer die durch die Stellschraubendurchführung 8 geführte Stellschraube 9 die Spreizkralle 1 am Sockel 14 festlegt. Auf dem zweiten Spreizkrallenschenkel 4 ist das freie Ende eines zweiten Blattfederschenkels 6 der federelastischen Blattfeder 2 befestigt. Hierzu ist im zweiten Spreizkrallenschenkel 4 ein Durchzug 10 ausgestaltet, dessen überstehender Rand auf der zu befestigenden Blattfeder 2 vertaumelt bzw. verbördelt ist. Der Durchzug 10 kann aber auch als Nietenloch ausgebildet sein, in welches zum Zwecke der Vernietung der Blattfeder 2 mit der Spreizkralle 1 der Nietenschaft eine Hohlniet verbringbar ist. Die Blattfeder 2 kann neben Nieten, Taumeln oder Bördeln u.a. auch durch schweißen, Kleben oder Klemmen an der Spreizkralle 1 befestigt werden. Die Blattfeder 2 weist einen ersten Blattfederschenkel 5 auf, welcher unter einem Blattfederknickwinkel fo<oC gegenüber dem zweiten Blattfederschenkel 6 abgewinkelt igt. Der zweite BlattfederschenKel 6 und der zweite
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Mp-Nr.573/88 &iacgr; ·.'. I' I I JS 'I · ;"· 05.07.1988
Spreizkrallenschenkel 4 sind parallel ausgerichtet. Am freien Ende des ersten Blattfederschenkels 5 ist ein Gleitbogenstück 7 ausgebildet, welches auf Teilen des Tragrings 12, insbesondere einem Abstandssteg 13 des Tragrings 12 aufliegt und sich dort unter Vorspannung abstützt.
Gemäß einem hier nicht abgebildeten weiteren Ausführungsbeispiel kann das freie Ende des ersten Blattfederschenkels 5 der federelastischen Blattfeder 2 auch an Teilen des Tragrings 12 befestigt sein. Hierbei sind der zweite Blattfederschenkel 6 und der zweite Spreizkrallenschenkel 4 ebenfalls parallel ausgerichtet. Der erste Blattfederschenkel 5 ist gegenüber dem zweiten Blattfederschenkel 6 unter dem Blattfederknickwinkel abgewinkelt. Am freien Ende des zweiten Blattfederschenkels 6 ist ein auf dem zweiten Spreizkrallenschenkel 4 aufliegendes und sich dort unter Vorspannung abstützendes Gleitbogenstück 7 ausgebildet. Vorteilhafterweise wird in diesem weiteren Ausführungsbeispiel der Tragring 12 und die zugeordnete Blattfeder 2 materialeinheitlich einstückig ausgebildet. Hierdurch werden weitere Fertigungs- und Montagevorteile erzielt.
Im folgenden soll die Funktion der erfindungsgemäßen Spreizkrallenbefestigung beschrieben werden. Wie insbesondere aus Figur 1 zu ersehen ist, liegt bei gelockerter Stellschraube 9 die Spreizkral]e 1 dicht am Sockel 14 an, da die durch die Knickung der Blattfeder 2 bewirkte Vorspannung die Spreizkralle 1 an den Sockel herandrückt. In diesem Zustand ist eine einfache Montage und Demontage des Installationsgerät"? möglich. Wenn das Installationsgerät in die Unterputzdose eingesetzt ist, wird durch Festziehen der Stellschrauben 9 die Spreiz-
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kralle 1 abgespreizt, wodurch das Gleitbogen^tuck 7 der Blattfeder 2 auf dem Abstandssteg 13 des Tragrings 12 leicht nach oben gleitet.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Spreizlcrallenbefestigung mit einer durch die Blattfeder 2 stabilisierten Spreizkrallenrückstellung ist eine probli2itilose Montage und Demontage des Installationsgeräts gewährleistet.
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Bezugszeichenliste
1 Spreizkralle
2 Blattfeder
3 erster Sprexzkrallenschenkel
4 zweiter Sprexzkrallenschenkel
5 erster Blattfederschenkel
6 zweiter Blattfederschenkel
7 Gleitbogenstück
8 Stellschraubendurchführung
9 Stellschraube
10 Durchzug
11 Kralle
12 Tragring
13 Abstandssteg von 12
14 Steckdosensockel
15 Erdungsbügel
16 Stabilisierungssicke
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Claims (4)

Mp-Nr. 573/88 I '.I I'', Ii ' '. :;' ·; 05.07.1988 Ansprüche
1. Elektrisches Installationsgerät, welches mit Hilfe einer spreizkrallenbefestigung in einer Unterputz-Wandeinbaudose festgelegt ist, mit einem Tragring, sowie zwei an diesem paarig gegenüberliegend angeordneten Spreizkrallen, deren erster Spreizkrallenscbenkel mittels einer Stellschraube an Teilen des Tragrings befestigt ist und deren zweiter spreizkrailenschenkel unter einem Spreizkrallenknickwinkel °C gegenüber dem ersten Spreizkrallenschenkel abgewinkelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem zweiten Spreizkrailenschenkel (4) das freie Ende eines zweiten Blattfederschenkeis (6) einer federelastischen Blattfeder (2) befestigt ist, wobei der zweite Blattfederschenkel (6) und der zweite Spreizkrallenschenkel (4) parallel ausgerichtet sind und wobei der zweite Blattfederschenkel (6) gegenüber einem ersten Blattfe<?erschenkel (5) der Blattfeder (2) unter einem Blattrederknickwinkel ß<OC abgewinkelt ist, und daß am freien Ende des ersten Blattfederschenkels (5) ein auf Teilen des Tragrings (12) aufliegendes und sich dort unter Vorspannung abstützendes Gleitbogenstüch (7) ausgebildet ist.
2. Elektrisches Installationsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Teilen des Tragrings (12) das freie Ende eines ersten Blattfederschenkels (5) einer federelastischen Blattfeder (2) befestigt ist, wobei ein zweiter Blattfederschenkel (6) und der zweite Spreizkrallenschenkel (4) parallel ausgerichtet sind und wobei der zweite Blattfederschenkel (6) gegenüber dem ersten Blattfederschenkel (5) der Blattfeder (2) unter einem Blattfederknickwinkel &Lgr;< OC abgewinkelt ist und daß am freien Ende des
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zweiten Blattfederschenkels (6) ein auf dem zweiten Spreizkrallenschenkel (4) aufliegendes und sich dort unter Vorspannung abstützendes Gleitbogenstück (7) ausgebildet ist.
3. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Spreizkralle (1) und die zugeordnete Blattfeder (2) materialeinheitlich einstückig ausgebildet sind.
4. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragring (12) und dr.e zugeordnete Blattfeder (2) materialeinheitlich einstückig ausgebildet sind.
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DE8808747U 1988-07-08 1988-07-08 Elektrisches Installationsgerät Expired DE8808747U1 (de)

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DE (1) DE8808747U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9115367U1 (de) * 1991-12-11 1992-02-20 Stewing GmbH & Co KG Werk Berlin, 1000 Berlin Unterputz-Installationseinsatz, insbesondere Unterputz-Steckdose
DE102005043933B4 (de) * 2005-09-15 2008-08-28 Elso Gmbh Elektroinstallationsgerät

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9115367U1 (de) * 1991-12-11 1992-02-20 Stewing GmbH & Co KG Werk Berlin, 1000 Berlin Unterputz-Installationseinsatz, insbesondere Unterputz-Steckdose
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