DE8808510U1 - Vorrichtung zum Erzeugen einer Mehrzahl von parallelen Schnittfugen - Google Patents
Vorrichtung zum Erzeugen einer Mehrzahl von parallelen SchnittfugenInfo
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- B23D61/02—Circular saw blades
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Description
Beschreibung&iacgr;
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit der
gleichzeitig eine Mehrzahl von parallelen Schnittfugen \
erzeugt werden kann, insbesondere eine Parallel-Kreissäge,
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei kreisscheibenförmigen Werkzeugen wie Kreissägeblättern, "
Trennscheiben und dergleichen entstehen durch die
Schnittarbeit an der äußeren Stirnseite des Werkzeugblatts
•ber auch durch die Reibung zwischen dem Schnittgut Und den
Seitenflächen des Werkzeugbiatts teils gravierende
Schnittarbeit an der äußeren Stirnseite des Werkzeugblatts
•ber auch durch die Reibung zwischen dem Schnittgut Und den
Seitenflächen des Werkzeugbiatts teils gravierende
Peripherieerwärmungen. Die Temperäturdifferenzen zwischen »
Außenkranz und Zentrum erzeugen Spannungen und |
Deformierungen bis hin zur Welienformbilduhg.
% Nach dem Stand der Technik wird versucht, dem dadurch i
abzuhelfen, daß die Stärke des Werkzeugblatts überhöht wird.
Dies führt dazu, daß die Breite der Schnittfugen
entsprechend groß wird, wobei die Wellenformbildung zu einer
Weiteren Schnittfugenverbreiterung führt. Die Folge sind
unnötig hohe Materialverluste beim Schnittgut. Beim Zersägen
eines Baumstamms in der Sägerei wird also unnötig viel
Sägemehl auf Kosten der eigentlich erwünschten Bretterzahl
erzeugt.
Dies führt dazu, daß die Breite der Schnittfugen
entsprechend groß wird, wobei die Wellenformbildung zu einer
Weiteren Schnittfugenverbreiterung führt. Die Folge sind
unnötig hohe Materialverluste beim Schnittgut. Beim Zersägen
eines Baumstamms in der Sägerei wird also unnötig viel
Sägemehl auf Kosten der eigentlich erwünschten Bretterzahl
erzeugt.
Weiterhin ist bekannt, aus den Werkseugfolättern Löcher,
Schlitze oder ganze Felder auszusparen. Dadurch erhält das |
Kerkzeugbiatt zwar die Möglichkeit, sich den I
Temperaturverhäitnissen entsprechend regional auszudehnen; |
gleichzeitig wird das Werkzeugblatt jedoch labil und die l
I Fixierung im Zentrum wird verschlechtert. |
Eine weitere Methode ist das sogenannte
Thermostreß-Verfahren. Hier wird durch Erwärmung des
Innenbereichs des Werkzeugblattes in diesem eine nach außen
5**
gerichtete Druckspannung erzeugt. Dadurch kann der
Zentrumsbereich des Werkzeügblätts die thermisch bedingte ÜmfängsvergrÖßerüng des Aüßenkranzes mitmachen. Nachteilig
hierbei ist, daß sich der Außenkranz schneller abkühlt als der Innenbereich und deshalb leicht überdehnt wird.
Wieder andere Losungen schlagen vor, die Äüßenkontur der
Antriebswelle Und die Kontur der Innenöffnung des WsrkzeuEjblHtts nvit einender entsprechenden Konturen zu
versehen, so daß beim Drehen der Antriebswelle Schiebekräfte auf das Werkzeugblatt ausgeübt werden. Es ist jedoch nicht
ganz einfach, Antriebswelle und Werkzeugblattinnenbohrung mit einander möglichst exakt entsprechenden Erhebungen
auszurüsten. Auch ist die entstehende radiale Druckkraftkotnponente abhängig von der Steigung der
Erhebungen und dem reibungsbedingten Bremsmoment zwischen Werkzeugblatt und Schnittgut.
Mit dem soeben beschriebenen, rein mechanisch arbeitenden System sollen laut EP-A-O 211 423 gleichmäßig verteilte
radiale Drücke nicht realisierbar sein. Deshalb schlägt die Ep-A-O 211 423 vor, auf der Antriebswelle eine Vielzahl von
radial gerichteten, hydraulischen Kolben vorzusehen, die in Abhängigkeit von der Erwärmung des Außenkranzes des
Werkzeugblattes mehr oder weniger weit ausgefahren werden. Dabei ist das Werkzeugblatt als von Speichen gehaltener
Außenkranz ausgebildet. Bei korrekter Regelung der Hydraulikkolben kann im Außenkranz unabhängig von der
momentanen Erwärmung immer die erwünschte Zugspannung aufrechterhalten werden, die den Außenkranz völlig eben
hält.
Problematisch ist jedoch die korrekte, aufeinander abgestimmte Regelung der Hydraulikkolben. Schwierigkeiten
entstehen insbesondere beim Wiedererkalten des Außenrings des Werkzeugblattes.
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Die Unterschiede zwischen dem Dehnüngs-* und dem
Schrumpfüngsverhalten führen im übrigen auch dazu, daß bei
herkömmlichen Werkzeugblättern mit eingewalzter öder
eingehämmerter Innenspannung eine geometrisch plangerechte Rückstellung1 nicht möglich ist. Bei diesen Werkzeügblattern
treten die Unerwünschten Deformationen beim Abkühlen auf.
Die in der EP-A-O 211 423 beschriebene Lösung ist nur dann abwendbar, wenn nur ein einziges Werkzeugblatt auf der
Antriebswelle montiert ist. Damit ist diese Konstruktion für
Sägewerke nicht immer Wirtschaftlich.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das rein mechanisch arbeitende System, bei dem durch
Profilierung der Antriebswelle und der Innenbohrung des Werkzeugblatts die erforderlichen Radialkräfte erzeugt
werden, dahingehend weiterzubilden, daß die Umwandlung der vom Drehmoment erzeugten Tangentialkräfte in die
Radialkräfte verbessert, die Profilierung vereinfacht, die Zentrumsführung verbessert und die Druckverteilung
verglexchmäßigt wird, so daß weder beim Erwärmen noch beim Abkühlen des Werkzeugblattes im Außenbereich Deformierungen
auftreten, wobei die Konstruktion insbesondere dafür geeignet sein soll, eine Mehrzahl von Werkzeugblättern mit
Abstand nebeneinander auf einer Antriebswelle zu befestigen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein." Vorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Schutzanspruchs 1.
Damit ergeben sich die Vorteile, daß während des Arbeitsvorgangs Radialkräfte ausreichender Größe
bereitgestellt werden, die im Außenkranz des Werkte Krb1 ttes
die nötige Zugspannung erzeugen, und zwar sowohl durch die rotationsbedingten Zentrifugalkräfte der Sektoren, die
durch Schlitze getrennt sind, als auch durch die über die
Spannkeile in Radialkräfte umgewandelten Tangentialkräfte,
die für eine gerade und schmale Schnittführung erforderlich ist, daß diese Radialkräfte im selben Maß anwachsen wie die
für die Erwärmung des Außenkranzes verantwortliche Reibkraft zwischen Werkzeugblatt und Schnittgut, daß nach Beendigung
des SchneideVorgangs die Radialkräfte jedoch restlos abgebaut werden, so daß sich das Werkzeugblatt wieder
vollständig entspannen kann, daß sowohl das Zentrieren des Werkzeugblattes auf der Welle als auch die Umwandlung der
Tangentialkräfte in die Radialkräfte durch gesondert
herzustellende Spannkeile bewirkt wird, die einfach gefertigt und bei Bedarf gegen kleinere oder größere
Spannkeile ausgetauscht werden können, und daß die Beilageringscheiben die Werkzeugblätter zwar seitlich
stützen lind fixieren, die thermisch bedingten Ausgleichsvorgänge jedoch nicht behindern.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind die miteinander in Wirkverbindung stehenden Oberflächen von
Antriebswelle, Spannkeil und/oder Werkzeugblatt mit einem Material mit geringem Reibungskoeffizienten, vorzugsweise
Polytetrafluorethylen, beschichtet. Dadurch löst sich die
Keilwirkung auch schon bei relativ kleinen Keilwinkeln selbsttätig, sobald der Schnittvorgang beendet ist. Der
tatsächliche Keilwinkel kann dann praktisch ausschließlich nach den erforderlichen Radialkräften ausgelegt werden.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind die radialen Schlitze, die das Werkzeugblatt in die Sektoren einteilen,
bis in den Bereich mit dem größten Wärmegradienten geführt. Dadurch können die Wärmespannungen optimal abgebaut werden.
Um die thermisöh bedingten Abweichungen der1 Aüßenköntur des
Werkzeugblatteö Vörl dee Kreiöform zu reduzieren, kann das
Werkzeugblatt im Bereich jedes Sektors mit kreissektorförmigen Schlitzen vergehen Werden. Vorzugsweise
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sind die Enden dieser Schlitze zusätzlich radial abgewinkelt, um einen noch besseren Kraftyerlauf zu
bewirken.
Während bei der relativ einfachen Ausführung der Erfindung mit Spannkeilen, deren Kontur an die Kontur der Innenöffnung
des Werkzeugblatts bzw. die Außenkontur der ÄntriebswelZ^
angepaßt ist, noch relativ hohe Anforderungen an die
Genauigkeit der Profilgebung erforderlich sind, um ungleichmäßige Druckkräfte und eine Fehlzentrierung zu
verhindern, ist dies bei einer Ausgestaltung der Erfindung gemäß Anspruch 5 nicht mehr der Fall. Durch die spezielle
Formgebung der Lagerstelle zwischen Schuh und Innenöffnung des Werkzeugblattes werden Fertigungstoleranzen ohne
Nachteil für den Kräfteverlauf dadurch ausgeglichen, daß sich der Schuh gegenüber dem Werkzeugblatt leicht verdreht.
Die Schuhe selbst stützen sich mit einer relativ großen Oberfläche auf der Antriebswelle ab, so daß die
Flächenpressung entsprechend verringert ist, was die Abnutzung der Wellenoberfläche reduziert. Die Seitenführung
des Werkzeugblatts im Zentrumsbereich wird zum einen dadurch gewährleistet, daß die halbkreisförmigen Vorsprünge in Nuten
der Schuhe geführt sind, und zum anderen durch die Beilageringscheiben, die an den Seitenflächen des
Werkzeugblattes anliegen, ohne die thermisch und mechanisch bedingten Ausgleichsbewegungen zu behindern.
Da die Beilageringscheiben mit der Antriebswelle drehfest verbunden sind, sind die Relativbewegungen zwischen
Werkzeugblatt und Beilageringscheiben minimal.
Da das Werkzeugblatt gegenüber der Antriebswelle prinzipiell frei verdrehbär ist, können im Betrieb grundsätzlich
Drehschwingungen auftreten, insbesondere dann, wenn das Werkzeugblatt ein Sägeblatt ist, noch dazu mit einer relativ
groben Zähnung* Um diese Drehschwingungeh zu dämpfen, sind
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gemäß einer Weiterbildung der Erfindung die an den Werkzeugblättern anliegenden Oberflächen der
Beilageringscheiben mit einem schwingungsdämpfenden Material
beschichtet oder präpariert.
Um die Beilageringscheiben drehtest, aber auswechselbar auf
der Antriebswelle zu fixieren, können die Beilageringscheiben mit radialen Speichen versehen sein,
deren Enden in entsprechend profilierte Längsnuten in der Antriebswelle eingreifen.
Eine weitere Vereinfachung läßt sich erreichen, wenn auf der Antriebswelle ein Profilring lösbar befestigt wird, dessen
Außenfläche spiralig profiliert ist, wobei zum Halten des Werkzeugblattes am Profilring vorn und hinten je eine
Beilageringscheibe lösbar befestigt ist.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung in Form von rein
schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher
erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform, Fig. 2 eine Draufsicht, auf eine zweite Ausführungsform,
Fig. 3 einen Teilschnitt durch die Ausführungsform der
Fig. 2 entlang der Schnittlinie III-III,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform und Fig. 5 einen Schnitt durch die Ausführungsform der Fig.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf ein Werkzeugblatt 1 mit einer Innenöffnung 5, aufgesetzt auf eine zentrale
Antriebswelle 2. !Das Werkzeugblatt 1 ist durch radiale
Schlitze 4 begrenzter Länge in drei Sektoren unterteilt. Im
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Bereich jedes Sektors sind zusätzlich kreissektorförmige
Schlitze 7 eingearbeitet, die es dem thermisch belasteten Außenkranz des Werkzeugblattes 1 erlauben, sich unabhängig
vom Zentrumsbereich auszudehnen und zusammenzuziehen.
Im Bereich jedes Sektors ist die Innenöffnung 5 des Werkzeugblattes 1 spiralförmig profiliert. Zwischen
Werkzeugblatt 1 und Antriebswelle 2 sind Spannkeile 6 eingesetzt, die mit der Antriebswelle 2 drehfest aber lösbar
verbunden sind. Sobald die Antriebswelle 2 im Pfeilsinn
rotiert, werden die Spannkeile 6 gegenüber dem Werkzeugblatt 1 verdreht. Dadurch entstehen die Radialkräfte, die das
Zentrum des Werkzeugblatts 1 so lange nach außen schieben, bis der durch die Erwärmung sich verlängernde Außenkranz des
Werkzeugblattes 1 wieder gespannt ist, und die darin aufgebauten Zugspannungen d=is Blatt eben halten. Ein
Überspannen kann durch geeignete Auswahl des Keilwinkels verhindert werden. Unterstützt wird dieses Spannen des
Außenkranzes noch durch die in den Sektoren erzeugten Zentrifugalkräfte, wenn wie hier dargestellt, die Sektorer.
möglichst viel Masse besitzen, die Radialfugen also recht schmal gehalten sind.
Um die Keilverbindungen selbstlösend zu machen, muß Ger Keilwinkel ausreichend groß sein. Der Freiheitsgrad der
Konstruktion läßt sich jedoch dadurch erhöhen, daß die miteinander in Wirkverbindung stehenden Flächen von
Werkzeugblatt 1, Klemmkeil 6 und/oder Antriebswelle 2 mit einem Material mit geringem Rexbv.ayskoeffizienten
beschichtet werden.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der das Werkzeugblatt 1 durch radiale Schütze 4 in insgesamt sechs Sektoren
unterteilt ist. Bei einer genügend großen Anzahl Voll
Sektoren können die in Fig. 1 dargestellten &iacgr; kreissektorförmigen Schlitze 7 entfallen.
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In diesem Ausführungsbeispiel ist die Außerikontur der
Antriebswelle 2 spiralförmig profiliert, wobei die Zahl der
Erhebungen 8 der Zahl der Sektoren entspricht· Auf die
Erhebungen 8 sind Spannkeile in Form von Schuhen 9 aufgesetzt· Diese Schuhe 9 sind breiter als das
Werkzeugblatt 1. Die Innenöffnung 5 des Werkzeügblattes 1
ist mit etwa halbkreisförmigen Erhöhungen 10 versehen. Diese sind in entsprechend ausgeformte Nuten in den Schuhen 9
eingesetzt· Dadurch wird das Werkzeugblatt 1 im Zentrumsbereich seitlich geführt. Gleichzeitig bleibt jedoch
eine Kippbeweglichkeit zwischen Schuh 9 und Werkzeugblatt 1 erhalten- Die Schuhe 9 können sich deshalb frei einstellen.
Dadurch werden die von der sich drehenden Antriebswelle 2 über die spiralig konturierten Erhebungen 8 auf die Schuhe
und von diesen auf das Werkzeugbiatt 1 übertragene« Radial-
und Tangentialkräfte vergleichmäßigt. Die Bearbeitung der
verschiedenen Teile kann daher mit geringerer Genauigkeit erfolgen, ohne daß die Brauchbarkeit darunter leidet. So
kann beispielsweise statt einer spiralförmigen Profilierung ohne Nachteile eine kreisförmige gewählt werden.
Beilageringscheiben 31 stützen zusätzlich das Werkzeugblatt
1 im Zentrumsbereich auf beiden Seiten. Sie sind mit Hilfe von radialen Speichen 11, die in entsprechend geformte
Längsnuten 12 der Antriebswelle 2 eingreifen, drehfest mit der Antriebswelle 2 verbunden. Dadurch sind die
Relativbewegungen zwischen den Beilageringscheiben 31 und
dem Werkzeugblatt 1 minimal.
Fig. 3 zeigt im Schnitt, wie eine Mehrzahl von Werkzeugblättern 1 mit den Schuhen 9 und den
Beilageringscheiben 3 auf der Antriebswelle 2 aufgereiht wird. Die Beilageringscheiben 3 sind an den Oberflächen, die
sich an die Seitenflächen der Werkzeugplatte 1 anlegen, mit einer Beschichtung 13 versehen, die sehwingungsdämpfend
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wirkt, ohne die thermisch und mechanisch bedingten
Bewegungen der Wefkzeugbiätter 1 zu behindern * Die
miteinander in Wirkverbindüng Stehenden Oberflächen der Antriebswelle 2, der Schuhe 9, der Beilägeringscheiben 3'
bzw. deren radiale Speichen 11 und gegebenenfalls der
halbkreisförmigen Ausförmungeri 1Ö der Werkzeugblätter 1 sind
dagegen mit einer Beschichtung 14 versehen, die einen
beispielsweise mit Polytetrafluorethylen*
Die Fig* 4 und 5 zeigen in Aufsicht bzw. Schnitt eine
weitere Vereinfachung der Konstruktion im Bereich der
Antriebswelle 2. Diese kann ohne Profilierung ausgeführt werden. Auf die Welle 2 werden Profilringe 15 mit Keilen
lösbajc befestigt, deren Außenseite die gewünschte Pröfilierürtg tragen. Beilageringscheiben 17 zum Halten des
Werkzeugblatts sind vorn und hinten am Pröfilring 15 lösbar befestigt, beispielsweise mittels Schrauben 18.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum gleichzeitigen Erzeugen einer Mehrzahl
von parallelen Schnittfugen, enthaltend eine Antriebswelle (2), auf der eine Mehrzahl von kreisscheibenförmigen
Werkzeugen (1) mittels Beilageringscheiben (3) mit gegenseitigem Abstand drehfest und auswechselbar befestigt
jj ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeugblatt (1) durch
radiale Schlitze (4) begrenzter Länge in wenigstens drei Sektoren unterteilt ist, daß die Oberfläche der
Antriebswelle (2) und/oder die Zentrumsöffnung (5) des Werkzeugblatts (1) im Bereich jedes Sektors spiralig
profiliert ist, daß zwischen Antriebswelle (2) und
Werkzeugblatt (?) Spannkeile (6) eingelegt sind, daß
jj Profilform und Profilwinkel bezüglich der
Reibungskoeffizienten zwischen Spannkeil (6), Antriebswelle i
\ (2) ui.d Werkzeugblatt (1) so abgestimmt sind, daß sie
\ (2) ui.d Werkzeugblatt (1) so abgestimmt sind, daß sie
selbstlösend sind, und daß die Beilageringscheiben (3) das
Werkzeugblatt (i; im Bereich der Spannkeile (6) seitlich
stützen, ohne das Spannen und Entspannen zu behindern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander in Wirkverbindung stehenden Oberflächen von
Antriebswelle (2), Spannkeil (6) und/oder Werkzeugblatt (1) mit einem Material mit niedrigem Reibungskoeffizienten,
vorzugsweise Polytetrafluorethylen, beschichtet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Schlitze (4) bis in den
Bereich des Werkzeugblatts (1) mit dem größten Wärmegradienten geführt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeugblatt (1) im Bereich jedes
Sektors mit kreissektorförmigen Schlitzen (7) versehen ist.
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5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Enden (71) der kreissektorförmigen Schlitze (7) in
radialer Sichtung abgewinkelt sind.
6. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (1) eine der
Sektorenzahl entsprechende Zahl von spiralig profilierten Erhöhungen (8) besitzt, daß die Spannkeile als Schuhe (9)
ausgebildet sind, die breiter sind als das Werkzeugblatt (1) und eine Nut aufweisen, daß das Werkzeugblatt (1) iir Bereich
der Innenöffnung (5) etwa halbkreisförmige Vorsprünge (10)
besitzt, die in die entsprechend ausgeformten Nuten der Schuhe (9) so einsetzbar sind, daß Schuh (9) und
Werkzeugblatt (1) zueinander kippbeweglich sind, und daß die Beilageringscheiben (31) drehfest auf der Antriebswelle (2)
montiert sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuhe (9) mittels Haltestift unverlierbar am
Werkzeugblatt (1) befestigt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch &ogr; oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Beilageringscheiben (31) radi&le
Speichen (11) besitzen, die in Längsnuten (12) der Antriebswelle (2) eingreifen.
9. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gskennzeichnet, daß die Oberflächen der
Beilageringscheiben (31), die an den Werkzeugblättern (1)
anliegen, mit einem schwingungsdämpfend-sn Material (13&Idigr;
beschichtet sind.
10. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle (2) ein
Profilring (15) lösbar befestigt ist, dessen Außenfläche g profiliert ist, und daß an dem Profilring (15) vorn
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Und hinten je eine Beilageringscheibe (17) lösbar befestigt
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808510U DE8808510U1 (de) | 1988-02-12 | 1988-02-12 | Vorrichtung zum Erzeugen einer Mehrzahl von parallelen Schnittfugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808510U DE8808510U1 (de) | 1988-02-12 | 1988-02-12 | Vorrichtung zum Erzeugen einer Mehrzahl von parallelen Schnittfugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808510U1 true DE8808510U1 (de) | 1988-09-01 |
Family
ID=6825598
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808510U Expired DE8808510U1 (de) | 1988-02-12 | 1988-02-12 | Vorrichtung zum Erzeugen einer Mehrzahl von parallelen Schnittfugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808510U1 (de) |
-
1988
- 1988-02-12 DE DE8808510U patent/DE8808510U1/de not_active Expired
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