DE8805629U1 - Briefmarkensortierhilfe - Google Patents
BriefmarkensortierhilfeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07C—POSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
- B07C7/00—Sorting by hand only e.g. of mail
- B07C7/04—Apparatus or accessories for hand picking
Landscapes
- Sorting Of Articles (AREA)
Description
Hans-Peter Kroll, Am Alten Stadtpark 9, 4630 Bochum 1
Briefmarkensortierhilfe Die Erfindung betrifft eine Briefmarkensortierhilfe.
Beim Sortieren von gestempelten Briefmarken, insbesondere des laufenden Jahrgangs, sind zahlreiche jeweils gleiche
Marken aus einer Vielfalt frisch abgelöster Briefmarken zu identifizieren, einander zuzuordnen und zu glätten.
Solche Sortierarbeiten erfolgen in der Regel an einem großen Tisch, wobei die Briefmarken satzweise nebeneinander angeordnet
und gleiche Briefmarken übereinander gestapelt werden.
Zu Beginn des Sortiervorgangs ist jedem Briefmarkentyp ein Platz auf dem Tisch zuzuordnen, damit die Marken später
entsprechend dem Herausgabedatum ggf. satzweise in ein Album oder bei größeren Mengen in dafür vorgesehene Sortierkästen
eingefügt werden könnsn. Es ist daher vor dem Sortiervorgang
auf dem Sortiertisch anhand der Katalognummern für jeden Markentyp ein Stapelplatz zu reservieren.
Die frisch abgelösten, in der Regel siih noch wellenden
Briefmarken werden dann auf dem Sortiertisch entsprechend den vorgegebenen Platznummern abgelegt. Das Stapeln solcher
frisch abgelösten Marken ist aufgrund des sich noch wellenden Papiers problematisch, so daß größere Stapel in der
Regel durch auflegen eines Briefbeschwerers zusammengepreßt
werden. Diese Briefbeschwerer nehmen einen erheblich größeren Platz als din Marke selbst ein, so daß nicht alle Stapel
mit einem solchen Beschwerer versehen werden können. Ein weiterer Nachteil hierbei ist, daß der unter dem Briefbeschwerer
liegende Stapel nicht mehr erkennbar ist, so daß der Briefbeschwerer zur Kontrolle des Motivs häufig abgehoben
werden muß, was in der Praxis sehr lästig ist.
Soweit möglich versucht man daher in der Praxis ohne zusätzliche Hilfsmittel auszukommen, was jedoch den Nachteil hat,
daß bei Luftbewegungen, z. B. beim öffnen eines Fensters
oder Schließen einer Tür einzelne Marken leicht vom jeweiligen Stapel abgehoben werden und an irgendeiner Stelle
des Sortiertischs niedergehen.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und eine Sortierhilfe zu schaffen, die ein
einfaches und übersichtliches Arbeiten erleichtert.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Mit der erfindungsgemäßen Briefmarkensortierhilfe kann bereits
vor dem eigentlichen Sortiervorgang jedem Markentyp ein anhand des Motivs auf der Metallplatte deutlich erkennbarer
Platz auf dem Sortiertisch zugeordnet werden. Die Marken werden dann jeweils unter der entsprechenden Brief
markensortierhilfe abgelegt, so daß sie einerseits fixiert
und geglättet werden und andererseits deutlich ersichtlich ist, welcher Markentyp unter der jeweiligen Briefmarkensortierhilfe
abgelegt ist.
Durch die Einemaillierung des Briefmarkenmotivs kann die
Briefmarkensortierhilfe zahlreich wieder eingesetzt werden, ■,
ohne daß sie unansehnlich oder unkenntlich wird. Dieser -2t
emaillierte Belag ist äußerst abriebfest und kann ggf. auch mit Lösungsmitteln bearbeitet werden, um Verschmutzungen
zu entfernen.
Vorteilhaft ist die Briefmarkensortierhilfe, wie in Anspruch
2 angegeben, entsprechend der Briefmarkenkontur gezackt
ausgebildet. Hierdurch ist die Sortierhilfe besonders griffig im Randbereich und weist zudem ein der Briefmarke entsprechendes
natürliches Aussehen auf.
Ein besonders gutes Finish der Motivemaillierung kann dadurch
erreicht werden, daß die Metallplatte entsprechend der Motivkontur vorgeprägt ist. Die Prägezwischenräume werden
dann mit Weichemaille ausgefüllt (Anspruch 3). Eine solche Briefmarkensortierhilfe ist kostengünstig in der Herstellung
und gibt das Briefmarkenmotiv auch bei schwacher oder stark reflektierender Beleuchtung gut wieder.
Zweckmäßigerweise ist die Metallplatte gemäß Anspruch 4 an den emaillefreien Stellen poliert, so daß eine Beschädigung
der Briefmarken durch Oberflächenrauhigkeiten der Sortierhilfe ausgeschlossen werden kann. Diese polierten Metallflächen
fördern zudem den optischen Gesamteindruck der Briefmarkensortierhilf
e . Durch die polierten Flächen der Metallplatte ist eine solche Briefmarkensortierhilfe zudem sehr
angenehm in der Handhabung, was sich insbesondere bei längerem Arbeiten positiv bemerkbar macht.
Die Metallplatte kann an der Rückseite zusätzlich eine Prägung aufweisen (Anspruch 5), die beispielsweise die Katalognummer
wiedergibt, so daß eine Zuordnung der Briefmarkensortierhilfe
unabhängig vom Motiv möglich ist. Eine solche Prägung kann beispielsweise auch auf Besonderheiten bestimmter
Marken hinweisen.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung datgestell ten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es
zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht auf eine Briefmarkensortierhilfe
und
figur 2 in vergrößerter Darstellung einen Schnitt längs der Schnittlinie H-II in Figur 1.
tie in den Figuren dargestellte Briefmarkensortierhilfe
besteht aus einer rechteckigen Metallplatte 1, in deren Oberfläche das Motiv einer Briefmarke (siehe Figur 1) eingeprägt
ist. Bei der dargestellten Briefmarkensortierhilfe ist
das Motiv einer im Jahre 1987 erschienenen Wohlfahrtsmarke
der Deutschen Bundespost eingeprägt. Die Prägung erfolgt derart, daß in die Metallplatte 1 flächige Vertiefungen
2 eingeprägt werden, so daß die Kontur des Motivs in Form Von Stegen 3 erhaben bleibt.
Die Vertiefungen 2 sind entsprechend der Farbgebung der Originalti;iefmarke mit Weichemaille 4 ausgefüllt, so daß
in Verbindung mit den dazwischen stehenden Stegen 3 ein 0ut sichtbares Briefmarkenmotiv entsteht.
Die schmalen Stirnseiten der Metallplatte 1 sind entsprechend der Briefmarkenrandkontur gezackt ausgebildet. Die Länge und
•reite der Metallplatte 1 ist geringfügig größer gewählt als die der Originalbriefmarke, so daß ein allseitiger Stegrand
4 gebildet ist. Hierdurch ist es möglich, auch den Randbereich des Briefmarkenmotivs mit Weichemaille 4 zu versehen,
ohne daß die Gefahr des Auslaufens der Emaille über die Metallplatte 1 hinaus besteht
Die Metallplatte 1 ist, soweit sie nicht von Weichemaille 4 abgedeckt ±s\., allseits hochglänzend poliert und entweder
aus einer nichtrostenden Legierung hergestellt oder mit einer entsprechenden Schutzschicht, beispielsweise einer
Verchromung überzogen.
kn der Rückseite der Metallplatte 1 ist eine Einprägung
vorgesehen, die die Katalognummer des an der Vorderseite abgebildeten Brief markeninotivs wiedergibt.
Die Metallplatte 1 weist eine Dicke von etwa 1 mm auf. Die Dicke ist in Abhängigkeit von dem verwendeten Metall gewählt,
so daß die Briefmarkensortierhilfe eine genügende
Eigenstabilität gegen Verbiegen aufweist und andererseits ein ausreichendes Eigengewicht zum Beschweren eines darunter
angeordneten Briefmarkenstapels aufweist.
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6/33318 XV/Mo
BezuqszeichenaufStellung
1 - Metallplatte
2 - Vertiefungen
3 - Steg
4 - Weichemaille
5 - Stegrand
6 - Einprägung
Claims (5)
1. Briefmarkensortierhilfe, bestehend aus einer Metallplatte
(1), an deren Oberseite das Motiv der zu sortierenden Briefmarke
einemailliert ist, wobei die Größe der Metallplatte
(1) «twa der Größe der zu sortierenden Briefmarke entspricht.
2. Briefmarkensortierhilfe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet , daß die Metallplatte (1) entsprechend der Briefmarkenrandkontur gezackt ausgebildet ist.
3. Briefmarkensortierhilfe nach mindestens einem der Ansprüche
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Motivkontur in der Metallplatte (1) vorgeprägt und
mit Weichemaille (4) ausgefüllt ist.
4. Brifefmarkensortierhilfe nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 3,dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatte (1) an den emaillefreien Stellen (3, 5)
poliert ist.
5. Briefmarkensortierhilfe nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückseite der Metallplatte (1) eine Prägung (6)
aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805629U DE8805629U1 (de) | 1988-04-28 | 1988-04-28 | Briefmarkensortierhilfe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805629U DE8805629U1 (de) | 1988-04-28 | 1988-04-28 | Briefmarkensortierhilfe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8805629U1 true DE8805629U1 (de) | 1988-06-16 |
Family
ID=6823477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8805629U Expired DE8805629U1 (de) | 1988-04-28 | 1988-04-28 | Briefmarkensortierhilfe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8805629U1 (de) |
-
1988
- 1988-04-28 DE DE8805629U patent/DE8805629U1/de not_active Expired
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