DE8802811U1 - Endmaß, insbesondere Stufenendmaß - Google Patents
Endmaß, insbesondere StufenendmaßInfo
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Description
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ItIt
| Patentanwalt | Mülberfl9fefr»6S | I I | ' *. 'ZuailaMener Vertreter bei* |
| Dlpl.-Ine. Volkhard Krai*** | D-7800 &Egr;&eacgr;&bgr;&Mgr;&eegr;&agr;,&bgr;&eegr; | Euroejiichen Patentamt | |
| European Patent Attorney |
| telefon Stuttgart (0711) 817000 | Deuteehe Dank PnUnpn 310806 |
| cable «krapatänt» eielirtflennf ekar | PotticfUokkmt 4tuttoart 10004*^01 |
C. Stiefelmayer KG 7300 Esslingen
26. Februar 1988 Anwaltsakte 4432-A
Endmaß, insbesondere StufenendmaB
Die Erfindung bezieht sich auf ein Endmaß, insbesondere Stufenendmaß,
mit den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist ein Stufenendmaß bekannt, das als Träger ein im Querschnitt
annähernd quadratisches oder rechteckiges Langteil mit relativ großen Ouerschnittsabmessungen aufweist, das
im Bereich der neutralen Linie genutet ist und dort eingepaßte Walzenkörper aufweist, die in vorgegebenem Längsabstand
voneinander angeordnet sind, wobei jeder Walzenkörper mit seiner endseitigen Stirnfläche eine Antastfläche bildet.
Ein derartiges Stufenendmaß hat vielfältige Nachteile. Es hat ein außerordentlich großes Gewicht und läßt sich schon
deswegen nur für relativ kurze Meßlängen gestalten. Selbst
dann isi dieses Stufenendmaß aufgrund des großen Gewichts
nur schwer zu handhaben. Es läßt sich nur schwer tragen. Die erschwerte Handhabung macht sich vor allem dann bemerkbar,
wenn z.B. ein Service-Techniker ein derartiges ?t"x iendmaß
im Fahrzeug mit sich führen und hin und her tragen und damit arbeiten muß. Von Nachteil ist außerdem ein
großer thermischer Ausdehnungskoeffizient. Aufgrund dessen
ist nach Transport des Stufenendmaßes oder überhaupt nach
-&sgr;&igr; einer Zeit, in der dieses bestimmten Temperaturen ausgesetzt
ist/eine sehr lange Beruhigungszeit notwendig, bevor man das StufenendmaB benutzen kann. Selbst dann ist der MaBbezug
nicht definiert, insbesondere wenn bei zu vermessenden Maschinen. Geräten od.dgl. andere Temperaturen herrschen. Nach
teilig ist ferner der große Materialeinsatz, der große Kosten bedingt. Zudem sind der Herstellungsaufwand, Montageaufwand
einschl. Eichaufwand sehr hoch, so daß sich insgesamt erhebliche Kosten ergeben. Im übrigen sind die Antastflächen
IQ schlecht zugänglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Endmaß der
eingangs genannten Art zu schaffen, das selbst bei Verwirklichung großer Meßlängen ein relativ geringes Gewicht hat
und somit leichter zu handhaben, z.B. zu transportieren,
ist·
Die Aufgabe ist bei einem Endmaß der eingangs genannten Art
gemäß der Erfindung durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 gelöst. Durch das mindestens eine Rohr ist
bei hoher Biegesteifigkeit und deutlich verringertem Materialeinsatz eine wesentliche Gewichtsreduzierung erreicht,, so
daß sich selbst große fießlängen, z.B. in der Größenordnung
von 1500 mm und größer,verwirklichen lassen und gleichwohl
ein geringes Gewicht erreichbar ist. Des Endmaß ist dadurch
leichter zu handhaben, insbesondere zu transportieren,, Das
mindestens eine Rohr gewährleistet eine große Biegestnifigkeit und somit verringerte Meßfehler. Der thermische Ausdehnungskoeffizient ist je nach Rohrmaterial relativ niedrig
bis hin zu Null. Ferner ist des Rohr kostengünstig, do es
abgechnitten wird. Dies führt zu verringerten Herstellungsund Montagekoeten, so daß der Gesamtaufwand reduziert ist
und das Endmaß kostengünstiger wird. Die einzelnen Platten
können jeweils gleich gestaltet sein und sind dadurch eben-
gg felle kostengünstig. Sie führen ebenfalle dazu, daß diis Gewicht des Endmaßes relativ niedrig ist und trotz großiar verwirklichter Meßlängen dtis Endmaß handlich bleibt. Im übrigen
sind die AfitäStfle£ifti*n g;ü't Zugänglich,
I I I It
11)11
-3-
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Ansprüchen 2-5. Die Ausbildung der Platten als FeinguBteile,
z.E. aus Leichtmetall, wie Aluminium, einer Aluminiumlegierung od.dgl., führt zu weiterer Reduzierung der Herstellungskosten
für die Platten und somit der Gesamtkosten.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich aus Anspruch 6. Bei der Herstellung des mindestens einen Rohres
aus kohlefaserverstärktem Kunststoff oder Kohlefasermaterial
(CFK) ergibt sich ein besonders geringes Gewicht bei hoher
Biegesteifigkeit und Torsionssteifigkeit des Rohres. Da derartige Rohre auch bei dieser Materialgestaltung als Meterware
zur Verfügung stehen und bedarfsweise auf die benötigte Länge abgeschnitten werden, sind auch hierbei die Material-, Her-
*** stellungs- und Montagekosten niedrig. Derartige Rohre führen
zu extrem reduziertem Gewicht. Im übrigen ist ihr thermischer Ausdehnungskoeffizient praktisch gleich Null.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich aus Anspruch 7. Hierbei ist insbesondere eine symmetrische Platten-
konfiguration vorteilhaft, z.B. die Dreieckform, bei der
das Endmaß dann entsprechend Anspruch 11 drei Rohre aufweist.
Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß die Bereiche zwischen den Platten von allen drei Seiten gut zugänglich sind und
die dort vorhandenen Antastflächen gut erreichbar sind, auch
2ß mit dreidimensionalen Tastern. Es ergibt sich ein besonders
biegesteifes und torsionssteifes Gebilde. Durch die Merkmale
in Anspruch 8 ist eine besonders einfache reproduzierbare Halterung der Platten auf dem mindestens einen Rohr erreicht.
Der Montageaufwand ist reduziert.
Andere vorteilhafte Ausgestaltungen enthalten die Ansprüche 9 und 10. Ausbildungen dieser Art mit zwei Rohren oder vier
Rohren können ebenfalls von Vorteil sein. Hier wird man in vorteilhafter Weise die Röhrabstände so wählen, daß ebenfalls
®6 eine gute Zugänglichkeit des Bereichs zwischen den Platten
und den Antastflächen von allen Seiten her gewährleistet
ist.
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• ··
-4-
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Ansprüchen 12 - 23. Durch die Ausbildung des mindestens einen
Rohres aus kohlefserverstärktem Kunststoffmaterial oder Kohlefasermaterial
ist der thermische Ausdehnungskoeffizient pra-&kgr;-tisch
gleich Null. Das Endmaß kann also, auch dann, wenn es äußeren Temperaturen ausgesetzt ist, im wesentlichen sofort
benutzt werden, ohne Beachtung einer Beruhigungszeit. Von Vorteil ist ferner, daß die Antastflächen in der biegeneutralen
Linie liegen. Etwaige durch Biegung bedingte Verformuneen bewirken dann keinen Fehler, da der Fehler lediglich
als Kosinusfehler eingeht und somit vernachlässigbar ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen enthalten die Ansprüche 24 und 25.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung.
Der vollständige Wortlaut der Ansprüche ist vorstehend allein
zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen nicht wiedergegeben, sondern statt dessen lediglich durch Nennung der Anspruchsnummern
darauf Bezug genommen, wodurch jedoch alle diese Anspruchsmerkmale als an dieser Stelle ausdrücklich und erfindungswesentlich
offenbart zu gelten haben. Dabei sind alle in der vorstehenden und folgenden Beschreibung erwähnten
Merkmale sowie auch die allein aus der Zeichnung entnehmbaren Merkmale weitere Bestandteile der Erfindung, auch wenn sie
nicht besonders hervorgehoben und insbesondere nciht in den Ansprüchen erwähnt sind.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
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20
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1 &idigr;&igr; )&idiagr;
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-5-1 Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines StufenendmaBes gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht des StufenendmaBes
in Fig. 1,
Fig. 3,
4 und 5 jeweils einen schematischen Sehn:' t entlang
der Linie III-III in Fig. 2 bzw. entlang
der Linie IV-IV bzw. V-V in Fig. 3,
.,. Fig. B eine schematische, teilweise geschnittene
Seitenansicht eines StufenendmaBes gemäß
einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 7 einen axialen Längsschnitt eines EndmaBes
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel.
In Fig. 1-5 ist ein Endmaß 10 gezeigt, das als Stufenendmaß
ausgebildet ist. Dieses hat einr Gesamtlänge, die z.B. mindestens 1500 mm beträgt. Das Endmaß 10 ist als im wesentlichen
stabförmiges Linearteil ausgebildet, das bei diesem Aus-führungsbeispiel
dn»i lineare Träger aufweist, die jeweils aus Rohren 11, 12 und 13 gebildet sind. Die Rohre 11, 12 und
13 sind in symmetrischer Gruppierung zueinander mit jeweiligen Umfangswinkelabständen von 120° angeordnet. Sie bestehen
aus Kohlefasermaterial oder mit Kohlefaser verstärktem Kunststoff, nachfolgend kurz mit CFK bezeichnet. Bei einem anderen,
nicht gezaigten Ausführungsbeispiel können die Rohrs 11 -13 statt dessen aber auch aus Metall, z.B. Stahl oder Leichtmetall! bestehen.
35
ständon voneinander einzelne, jeweils gleichartige Platten 14
-6-
befestigt, die Jeweils zumindest im wesentlichen rechtwinklig
zur Längsachse des gesamten Linearteiles verlaufende, später noch näher erläuterte Antastflachen tragen. Die Platten 14
sind beim gezeigten Ausführungsbeispiel jeweils dreieckig,
wobei die Ecken gerundet sind. Statt dessen können die Platten bei anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispielen auch jeweils
oval, rechteckig, viereckig od.dgl. ausgebildet sein.
Die Platten 14 weisen je Rohr 11, 12 und 13 jeweils eine
passende Querbohrung 15 bzw. 16 bzw. 17 auf, die vom zugeordneten Rohr 11 bzw. 12 bzw. 13 durchsetzt ist. Die Querbohrungen
15 bis 17 haben jeweils einen Umfangswinkelabstand von
120° voneinander. Sie sind so weit außen wie möglich im Eckbereich des Dreiecks jeder Platte 14 plaziert.
Die einzelnen Platten 14 sind in jeweils gleichen Abständen voneinander jeweils mittels einer Klebeverbindung auf den
Rohren 11, 12 und 13 gehalten. Diese Klebeverbindung ist in Fig. 4 und 5 schematisch nit 1Ö, 19 bzw. 20 eingezeichnet.
Zur Herstellung der Klebeverbindung 16, 19 und 20 dient
z.B. ein Zweikomponentenkleber. Statt dessen oder zusätzlich dazu können die Platten 14 auf den Rohren 11 - 13 auch noch
klemmend gehalten sein. Es kann vorteilhaft sein, wenn die Platten 14 aus Leichtmetall, z.B. Aluminium oder einer AIuminiumlegierung,
und hierbei insbesondere aus FeinguBteilen gebildet sind. Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel bestehen die Platten 14 statt dessen aus Stahl oder
anderem geeigneten Metallwerkstoff oder auch z.B. aus CFK.
3D An jeder Platte 14 ist ein Bolzenteil 21 angeordnet, der
in Querabstand vom jeweiligen Rohr 11, 12 und 13 verläuft und in Bezug auf die Platte 14 ein separates und materialeigenes
Teil bildet. Der Bolzenteil 21 ist fest mit der Platte 14 verbunden. Er ist in einer Querbohrung 22 der Platte 14
mittels einer Klebeverbindung 23 befestigt, die z.B. ebenfalls mittels eines Zweikomponentenklebers hergestellt ist.
&igr; ·
-7-
Statt dessen oder zusätzlich dazu kann jeder Bolzenteil 21
in der Querbohrung 22 auch noch klemmend gehalten sein«
Abgesehen von den beiden endseitigen Platten stehen bei allen
&dgr; übrigen Platten 14 deren Bolzenteile 21 mit beiden Enden 24, 25 über die jeweilige Plattenfläche über, wobei sie mit
den Stirnflächen 26 bzw. 27 dieser Enden 24 bzw. 25 jeweils eine Antastfläche bilden.
Auch die beiden endseitigen Platten tragen derartige Boizenteile
21, wobei diese jedoch nur mit einem Fnde über die Plattenfläche überstehen und an diesem Ende die Antastfläche
tragen, wie Fig. 1 für den Bolzenteil 21 an der rechten endseitigen
Platte 14 zeigt. Sämtliche Bolzenteile 21 sind in der Mitte des Dreiecks der jeweiligen Platten 14 angeordnet,
das durch die Längsmittellinien der drei Rohre 11, 12 und
13 vorgegeben ist. Somit sind alle Bolzenteile 21 in Bezug auf die drei Rohre 11, 12 und 13 symmetrisch und derart angeordnet,
daB die Bolzenteile 21 jeweils auf der neutralen, biegefreien Linie dieses so gestalteten Stufenendmaßes liegen.
Die Bolzenteile 21 bestehen hier z.B. aus Stahl. Sie können statt dessen auch aus Leichtmetall, z.B. Aluminium oder einer
Aluminiumlegierung, oder statt dessen auch aus Keramik, Glas
oder CFK bestehen.
Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel sind
die Bolzenteile 21 jeweils einstückiger Bestandteil der jeweiligen
Platte.
Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel sind
die Platten 14 nicht dreieckig, sondern statt dessen oval oder rechteckig. In diesem Fall sind die Platten mit zwei
Querbohrungen in symmetrischer Anordnung zueinander vorgesehen, wobei das StufenendmaB dann zwei Rohre in symmetrischer
Gruppierung zueinander aufweist, auf denen die Platten in vorgegebenem Längsabstand voneinander befestigt sind.
Φ ♦ « · mi » · &lgr;
-B-
Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeiepiel sind
die Platten 14 viereckig ausgebildet, zweckmäßigerweise ebenfalls mit gerundeten Ecken* Dann befinden sich in allen vier
Eckbafeichen Querbohrungen, die von jeweiligen Rohren durchsetzt sind. Ein so gestaltetes Stufenendmaß ist somit mit
vier Rohren in symmetrischer Gruppierung zueinander versehen, auf denen die Platten in vorgegebenem Längsabstand voneinander
befestigt sind.
ill LS &agr; 9 Ol I lilUUllKOtoiiiawo u. 11 lj 1
Stufenendmaßes hat zunächst den Vorteil, daß der jeweilige
Bereich zwischen zwei aufeinanderfolgenden Platten 14 von
allen drei Seiten her frei und gut zugänglich ist- Dies ist
dann besonders wichtig, wenn man die die Antastflächen bildenden
Stirnflächen 26, 27 z.B. mittels eines dreidimensionalen Tasters antasten will, bei dem aus einem Gehäuse eine
Tastspitze herausragt, die in diese Bereiche des Stufenendmaßes quer eingreift. Aufgrund der guten Zugänglichkeit von
allen drei Seiten kommt man ohne Schwierigkeiten an die Stirnflächen
26, 27 mit einem derartigen Taster heran, ohne daß die Gefahr besteht, daß dieser Taster mit Gehäuseteilen am
Stufenendmaß, z.B. den Rohren 11 - 13, anstößt und ein Vordringen
der Tastspitze bis in den zentralen Bereich, wo sich die Stirnflächen 26, 27 befinden, dadurch blockiert wäre.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt darin, daß das Stufenendmaß
ein außerordentlich geringes Gewicht aufweist, und dies trotz möglicher großer Baulänge von z.B. 1500 mm
und mehr bis hin von z.B. 1B00 mm. Größere Längen sind zwar
mit gleichem Vorteil des geringen Gewichts möglich, jedoch deswegen nicht praktikabel, weil derart lange Stufenendmaße
schlecht in Fahrzeuge passen und somit sperrig beim Verstauen sind. Das extrem geringe Gewicht bei selbst derartigen großen
Meßlängen ist insbesondere dann gegeben, wenn die Rohre 11 13,
wie erläutert, aus CFK bestehen. Aber auch bei der Her-
3g stellung aus Stahl oder Leichtmetall ergibt sich dieser Gewichtsvorteil,
wenn auch nicht in diesem Maße. Das extrem geringe Gewicht wird im ubrig£.i auch dadurch erreicht, daß
&igr; · · « « > · ■ lit
-9-
die Träger der Antastflachen, die hier durch die Platten
14 mit ßülzisritüi_en 21 gebildet sind« bei dieser Gestaltung
relativ klein, querschnittsdünn und leicht eindi Aufgrund
des sehr geringen Gewichts selbst bei großen Meßlingen sind also derartige Stufenendmaßstäbe nun problemlos zu handhaben*
Sie lassen sich ohne Schwierigkeiten tragen, heben und senken, su daß ein Transport und auch die Handhabung derartiger Stufenendmaßstäbe
durch die Benutzer ohne Schwierigkeiten möglich ist. Von Vorteil ist ferner, daß der thermische Ausdehnungskoeffizient
eines derartigen StutenendmaBus praktisch
gleich Null ist. Die aus CFK bestehenden Rohre 11 - 13 haben einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten praktisch gleich
Null. Der thermische Ausdehnungskoeffizient der Platten 14
ist äußerst gering, ebenfalls derjenige der Bolzenteile 21.
Im übrigen könnte sich dieser nur insoweit auswirken, als etwaige Längenveränderungen in Richtung der Längsmittelachse
des Stufenendmaßes erfolgen, was praktisch ebenfalls
vernachlässigbar ist, schon wegen des geringen Querschnitts der Platten 14 und Bolzenteile 21. Somit ist davon auszugehen,
daß der thermische Ausdehnungskoeffizient des gesamten Stufenendmaßes
praktisch gleich Null ist. Dies bedeutet, daß das Stufenendmaß bei unterschiedlichen Temperaturen benutzt
werden kann und praktisch immer den gleichen Genauigkeitsgrad hat. Selbst wenn das Stufenendmaß zeitweilig größer?&eegr;
Temperaturen ausgesetzt sein sollte, z.B. beim Lagern in einem Servicefahrzeug, bedarf es keiner längeren Beruhigungszeit, bevor man mit diesem Stufenendmaß arbeiten kann. Von
Vorteil sind außerdem die geringen Herstellungs- und Montagekosten, wodurch das Stufenendmaß außerordentlich kostengünstig
ist. Da die Platten 14 jeweils gleich geformt und bemessen sind, sind diese kostengünstig herstellbar, insbesondere
als Feingußteile. Auch die Bolzenteile 21 sind von Langmaterial abschneidbare Elemente, die kostengünstig · 'nd.
Das Einsetzen und Festkleben der Bolzenteile 21 in den Platten
14 kann schnell und problemlos bewerkstelligt werden. Die Rohre 11 - 13-auch in CFK-liegen als Meterware vor und
werden auf naS geschnitten. Auch diese sind somit kostengünstig. Das Aufbringen der Platten 14 und Ankleben dieser
-&Igr;&Ogr;&Igr; an den Rohren 11-13 ist ebenfalls schnell, einfach und
mit reproduzierbarer Qualität zu bewerkstelligen, insbesondere dann, wenn eine die jeweiligen Längsabstände vorgebende
Montagevorrichtung benutzt wird. Somit ist in einfächer Weise ein kostengünstiges StufenendmaB hoher Güte
geschaffen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ergibt sich daraus, daß die die Antastflachen bildenden Stirnflächen
26, 27 aller Bolzenteile 21 der Platten 14 auf der neutralen, biegefreien Linie liegen. Dadurch erhält das StufenendmaB
einen biegeneutralen Aufbau. Ein etwaiger durch Biegung des Stufenendmaßes bedingter Fehler geht aufgrund dieser Anordnung
dieser Antastflächen in der neutralen Linie lediglich
als Kosinusfehler ein und ist somit vernachlässigbar. Im
übrigen ist das Stufenendmaß dann besonders biegesteif, wenn die Rohre 11 - 13 aus CFK bestehen, da dieses Material eine
besonders große Biegefestigkeit hat. Aufgrund der beschriebenen
Anordnung ergibt sich im übrigen auch eine hohe Torsionssteif igkeit des Stufenendmaßes.
Die Schrittweite von Stirnfläche zu Stirnfläche zweier Bolzenenden
zwischen zwei benachbarten Platten 14 wird den Erfordernissen entsprechend gewählt. Diese Schrittweite kann z.B.
20 mm oder auch mehr bis hin z.B. zu 100 mm betragen.
einzelne Längs^bschnitte derartiger Stufenendmaße miteinander
zu koppeln und somit Stufenendmaße entsprechend größerer
Länge bedarfswaise herzustellen.
Bei dem in Fig. 6 gezeigten zweiten Aueführungebeispiel sind
für die Teile, die dem ersten aueführungabeiepiel entsprechen,
um 100 größere Bezugszeichen verwendet, eo daß dedurch zur
Vermeidung von Wiederholungen auf die Beschreibung des ersten Ausführungebeispieles Bezug genommen ist·
Beim zweiten Auaführungebeiepiel let das Endmaß 110 ebenfalls
als Stufenendrnaß ausgebildet» Es weist jedoeh lediglich einen
• · · &bgr; ■ *
als Rohr 111 ausgebildeten Träger auf, auf dem in vorgegebenem
Längsabstand voneinander einzelne Platten 114 in beschriebener Weise befestigt sind. Die Platten 114 sind jeweils mit einer
Querbohrung 115 versehen, die vom Rohr 111 durchsetzt ist, wobei im Bereich dieser Querbohrung die Klebeverbindung
vorgesehen ist. Die Platten 114 weisen,so wie beim ersten Ausführungsbeispiel,in Querabstand vom Rohr 111 befindliche
Antastflächen auf, die hier am einen Endbereich 128 der jeweiligen Platten 114 und dort durch die Außenflächen 129,
130 der Platten 114 selbst gebildet sind. Beim zweiten Ausführungsbeispiel liegen somit die Antastflächen 129, 130 nicht
auf der neutralen, biegefreien Linie. Dies ist hier deswegen nicht kritisch, weil z.B. das Rohr 111 hinsichtlich seines
Außendurchmessers und der Wandstärke so bemessen ist und
im übrigen bei der Herstellung aus CFK auch vom Material
her so gestaltet ist, daß das Rohr 111 eine große Biegesteifigkeit hat.
Auch bei dem in Fig. 7 gezeigten dritten Ausführungsbeispiel
sind/so wie beim zweiten AusfUhrungsbeispiel,die Antastflächen
durch die Plattenflächen der jeweiligen Platten selbst gebildet. Beim dritten Ausführungsbeispiel ist das Endmaß 210
abweichend vom zweiten Ausführungsbeispiel allerdings als
Einendmaß ausgebildet. Es besteht aus einem einzigen Rohr 211, wobei die Platten 214 als in das Rohr 211 eingepaßte,
endseitige Abschlußdeckel ausgebildet sind. Die so gestalteten Platten 214 sind im Bereich ihrer endseitigen freien
Stirnflächen 226, 227 so gestaltet, daß diese selbst die Antastflächen bilden. Zum Schutz gegen süßere Einwirkungen
können diese endseitigen Antaetflachen im übrigen auch in
Achsrichtung etwas eingezogen oder tiefer gelegt sein.
Claims (1)
1. Endmaß, insbesondere StufenendmaB, mit zumindest einem
linearen Träger, der in vorgegebenem Längsabstand voneinander angeordnete, im wesentlichen rechtwinklig zur Längsachse
des Trägers verlaufende Antastflächen trägt, dadurch
gekennzeichnet, daß der mindestens eine Träger aus einem Rohr (11 - 13i 111» 211) gebildet ist,
an dem in vorgegebenem Längsabstand voneinander einzelne Platten (14j 114* 214) befestigt sind, die die Antastflächen
(26, 27, 129, 13Oi 226, 227) aufweisen.
2. Endmaß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne t , daß die Platten (14| 114» 214) jeweils
klemmend auf dem mindestens einen Rohr (11 - 13* 111|
211) gehalten sind.
3. Endmaß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (14» 114j 214)
jeweils mittels einer Klebeverbindung (18 - 2Oj 11 &thgr; &igr;
218) auf dem mindestens einen Rohr (11 - 13i 111j 211)
gehalten sind.
4. Endmaß nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten C14 j 114j
214) aus Leichtmetall, z.B. Aluminium, Stahl, kohlefaserverstärktem Kunststoff, Kohlefaser od.dgl. gebildet sind.
-2-
5. Endmaß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten(14i 114i 214) aus Feingußteilen
gebildet sind.
6. Endmaß nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine
Rohr (11 - 13j 111» 211) aus kohlefaserverstärktem Kunst-K
stoff oder Kohlefasermaterial gebildet ist.
7. Endmaß nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (14>
114*
j 214) jeweils oval, rechteckig, viereckig oder insbesondere
f dreieckig sind.
&igr; 15 8. Endmaß nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Platten (14j 114) ;·' jeweils für das mindestens eine Rohr (11 - 13i 111) eine
Querbohrung (15 - 17j 115) aufweisen, die vom Rohr (11 13*
111) durchsetzt ist.
9. Endmaß nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei rechteckiger oder ovat,
ler Ausbildung der einzelnen Platten zwei Rohre in sym-
r metrischer Gruppierung zueinander vorgesehen sind, auf
denen die Platten in vorgegebenem Längsabstand voneinander
befestigt sind.
10. Endmaß nach den Ansprüchen 7 und B, dadurch gekennzeichnet,
daß bei viereckiger Ausbildung der einzelnen Platten vier Ronre in symmetrischer Gruppierung
zueinander vorgesehen sind, auf denen die Platten in vorgegebenem Längsabstand voneinander befestigt sind.
11. Endmaß nach den Aneprüchgn 7 und 8, dadurch g &bgr; -3g kennzeichnet, daß bei dreieckiger Ausbildung der
einzelnen Platten (14) drei Rohre (11 * 13) in symmetrischer
Gruppierung zueinander vorgesehen sind, auf denen die
-3-
Flatten (14) in vorgegebenem Löngsabstand voneinender
befestigt sind.
12· Endmaß nach Anspruch 11, dadurch gekenn-B
zeichnet, daß die Platten (14) jeweils drei Querbohrungen (15 - 17) aufweisen, die in Umfangswinkelabständen
von 120° voneinander angeordnet sind.
13. Endmaß nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch
gekennzeichnet, daB die Antastflächen durch
die Stirnflächen (26, 27) am einen Ende oder an beiden Enden von Bolzenteilen (21) gebildet sind, die in Querabstand
vom mindestens einen Rohr (11 - 13) an der jeweiligen Platte (14) vorgesehen sind.
14. Endmaß nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzenteile (21) jeweils einstückiger
Bestandteil der jeweiligen Platte (14) sind.
15. Endmaß nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bolzenteile (21) aus separaten Teilen gebildet sind, die mit der jeweiligen Platte (14)
fest verbunden sind.
16. Endmaß nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzenteile (21) jeweils in
einer Querbohrung (22) der Platte (14) gehalten sind.
17. Endmaß nach Anspruch 15 oder 16, dadurch ge-
3Q kennzeichnet, daB die Balzenteile (21) jeweils
klemmend in der Querbohrung (22) gehalten sind.
18. Endmaß nach einem der Ansprüche 15 - 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bolzenteile (21)
Og jeweils mittels einer Klebeverbindung (23) an der Platte
(14) befestigt sind.
-4-
19. Endmaß nach einem der Ansprüche 13-18, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bolzonteile (21)
zumindest mit einem Ende (24 oder 25) über die Plattenfläche überstehen und an diesem Ende die Antastfläche
(26 bzw. 27) tragen.
20. Endmaß nach einem der Ansprüche 13 - 19, dadurch
gekennzeichnet , daß die Bolzenteile (21) mit beiden Enden (24, 25) übsr dis jeweilige PlnttRnfläche
überstehen und an jedem Ende (24, 25) eine Antastfläche (26 bzw. 27) tragen.
21. Endmaß nach einem der Ansprüche 19 - 20, dadurch
gekennzeichnet , daß die separaten Bolzenteile (21) aus Leichtmetall, z.B. Aluminium, Stahl, Keramik,
Glas, kohlefaserverstärktem Kunststoff oder Kohlefasermaterial
gebildet sind.
22. Endmaß nach einem der Ansprüche 9-21, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bolzenteile (21) symmetrisch in Bezug auf die mehreren Rohre (11 - 13)
und derart angeordnet sind, daß sie jeweils auf der neutralen, biegefreien Linie liegen.
23. Endmaß nach einem der Ansprüche 11 - 22, dadurch
gekennzeichnet, daß bei dreieckigen Platten (14) und drei Rohren (11 - 13) die Bolzenteile (21) in
der Mitte des Dreiecks angeordnet sind, das durch die Längsmittellinie der drei Rohre (11 - 13) vorgegeben ist.
24. Endmaß nach einem der Ansprüche 1-&THgr;, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antastflächen (129, 13Oi 226, 227) durch die Plattenflächen der jeweiligen
Platten (114i 214) selbst gebildet sind*
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-5-
1 25. Endmaß nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (214) bei Ausbildung
als Einendmaß jeweils als endseitige Abschlußdeckel eines
Rohres (211) ausgebildet sind·
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802811U DE8802811U1 (de) | 1988-03-03 | 1988-03-03 | Endmaß, insbesondere Stufenendmaß |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802811U DE8802811U1 (de) | 1988-03-03 | 1988-03-03 | Endmaß, insbesondere Stufenendmaß |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802811U1 true DE8802811U1 (de) | 1988-04-14 |
Family
ID=6821368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802811U Expired DE8802811U1 (de) | 1988-03-03 | 1988-03-03 | Endmaß, insbesondere Stufenendmaß |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8802811U1 (de) |
-
1988
- 1988-03-03 DE DE8802811U patent/DE8802811U1/de not_active Expired
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