DE880267C - Verfahren zur UEbermittlung von akustischen oder optischen Signalen an die Bevoelkerung raeumlich ausgedehnter Bezirke, z. B. einer Stadt - Google Patents

Verfahren zur UEbermittlung von akustischen oder optischen Signalen an die Bevoelkerung raeumlich ausgedehnter Bezirke, z. B. einer Stadt

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DE880267C
DE880267C DES25022A DES0025022A DE880267C DE 880267 C DE880267 C DE 880267C DE S25022 A DES25022 A DE S25022A DE S0025022 A DES0025022 A DE S0025022A DE 880267 C DE880267 C DE 880267C
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DE
Germany
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population
acoustic
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city
optical signals
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Expired
Application number
DES25022A
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English (en)
Inventor
Erhard Teller
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B27/00Alarm systems in which the alarm condition is signalled from a central station to a plurality of substations
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B7/00Signalling systems according to more than one of groups G08B3/00 - G08B6/00; Personal calling systems according to more than one of groups G08B3/00 - G08B6/00
    • G08B7/06Signalling systems according to more than one of groups G08B3/00 - G08B6/00; Personal calling systems according to more than one of groups G08B3/00 - G08B6/00 using electric transmission, e.g. involving audible and visible signalling through the use of sound and light sources

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  • Emergency Management (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)
  • Emergency Alarm Devices (AREA)

Description

  • Verfahren zur Übermittlung von akustischen oder optischen Signalen an die Bevölkerung räumlich ausgedehnter Bezirke, z. B. einer Stadt Die Alarmierung der Bevölkerung geschah im letzten Krieg vornehmlich durch fernsteuerbare stationäre Großalarmanlagen. Diese Anlagen erforderten besonders in großen Städten einen großen und kostspieligen technischen Aufwand mit sehr viel Wartungs- und Bedienungspersonal. Bei der Planung und Aufstellung derartiger Großalarmanlagen mußte weitestgehend auf die bauliche Gestaltung der Gebäude, auf denen Alarmsirenen zu errichten waren, geachtet werden.
  • Besonders störanfällig waren solche Anlagen hinsichtlich der Stromversorgung, die nach allen größeren Angriffen in Mitleidenschaft gezogen war und umfangreiche Wiederherstellungsarbeiten erforderlich machte. Diese Sc'hwierf keiten und Störanfälligkeiten kommen in Fortfall, wenn es gelingt, die Energieversorgung der Signal- oder Alarmanlagen und auch die Alarmstellen aus der vermutlichen Gefahrenzone 'herauszunehmen. Dies ist erfindungsgemäß weitestgehend .dadurch erreicht, daß die Signalgabe bzw. Luftwarnung von einem Luftfahrzeug aus mittels darin vorzugsweise mit nach abwärts gerichteter Schall- bzw. Strahlungsrichtung angeordneter akustischer oder optischer Signalgeber erfolgt, die an Bord durch die Besatzung oder auf drahtlosem Wege von einer Bodenstelle aus ein- und ausschaltbar sind. Als Signalgeber lassen sich dabei Sirenen, Lautsprecher, Scheinwerfer od. dgl. verwenden, die unmittelbar aus dem Bordnetz oder durch besondere, vom. AntrioWrnotor des Luft= fahrzeuges oder vom Fahrtwind angetriebene Generatoren gespeist werden. Als Träger der Signalgeber kann. auch ein unbemanntes Luftfahrzeug verwendet werden, welches von einer Bodenstelle oder auch von einem anderen Luftfahrzeug aus fernlenkbar ist.
  • Es empfiehlt sich, ,die Signalgabe der vorzugsweise an der Unterseite des Fahrzeugrumpfes, z. B. eines Hubschraubers, angeordneten Signalgeber zu automatisieren, indem die Ein- und Ausschaltung der Signalgeber durch ein Nockenschaltwerk erfolgt, das von einem kleinen Elektromotor angetrieben wird. Die Ein- und Ausschaltung kann dabei durch Betätigung des Motorschalters oder im Fäll der Verwendung eines dauernd laufenden Antriebes ,durch Betätigung einer zwischen, dem Motor und dem Nockenschaltwerk vorgesehenen'Antriehskupplung erfolgen, wobei die Auslösung normalerweise durch ,den Piloten geschehen wird, der den Ablauf der ;Signalgabe an einer Kontrollampe überwacht.
  • Eine Änderung der Alarmstufe kann von der Bodenwarnstelle über Funkverbindung,dem Piloten direkt übermittelt werden. Über diese Funkverbindung können -umgekehrt vom Flugzeug aus die dort festgestellten Schäden an das Flugkommando zurückgemeldet werden.
  • Es ist ersichtlich, daßdiese Art der Signalgabe, die auch mit periodisch einschaltbaren Scheinwerfern oder geeigneten, vorzugsweise verschiedenfarbigen Lampen erfolgen kann, mit äußerst geringem technischem Aufwand eine allen vorkommenden Aufgaben sehr anpassungsfähige und wenig störanfällige Alarmierung ermöglicht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren;zurübermittlung von akustischen oder optischen Signalen an die Bevölkerung räumlich ausgedehnter Bezirke, z. B. einer Stadt, dadurch gekennzeichnet, daß,die Signalgabe von einem Luftfahrzeug aus mittels darin vorzugsweise mit nach abwärts .gerichteter Schall- bzw. Strahlungsrichtung angeordneter Signalgeber erfolgt, die an Bord durch die Besatzung oder auf drahtlosem Wege von einer Bodenstelle aus ein- und ausschaltbar sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, gekennzeichnet durch die Verwendung von aus dem Bordnetz oder durch besondere, vom Fahrzeugmotor oder vom Fahrtwind angetriebene Generatoren gespeisten Sirenen, Lautsprechern, Scheinwerfern od. dgl.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, da-durch gekennzeichnet, daß als Träger der Signalgeber ein unbemanntes, von einer Bodenstelle aus fernsteuerbares Luftfahrzeug dient. q.. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß .die Signalgeber .durch ein motorisch angetriebenes Nockenschaltwerk steuerbar sind, wobei der Motor oder eine zwischen einem dauernd laufenden Motor und ,dem Nockenschaltwer'k vorgesehene Kupplung von Hand durch die Besatzung oder von einer Bodenstelle aus ferneinschaltbar ist.
DES25022A 1951-10-02 1951-10-02 Verfahren zur UEbermittlung von akustischen oder optischen Signalen an die Bevoelkerung raeumlich ausgedehnter Bezirke, z. B. einer Stadt Expired DE880267C (de)

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