DE8802596U1 - Gefäßfüllmaschine - Google Patents
GefäßfüllmaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67C—CLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
- B67C3/00—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
- B67C3/02—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
- B67C3/22—Details
- B67C3/24—Devices for supporting or handling bottles
Landscapes
- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
Description
G 3091 - 26.02. "&Lgr;&agr;&ogr; &Agr; " "**
Die Neuerung besieht sieh auf eine GefHßfÜllmaaehin· entsprechend
Oberbegriff Schutzanspruch 1.
GefäOfüllmaachinen und insbesondere FlaachenfUllmaschinen mit
einem um eine vertikale Achse umlaufenden Rotor, an dem die von jeweils einem Füllelement und einem Gefäßhalteelement
gebildeten Fülletationen vorgesehen sind, sind an sich An zahlreichen Ausführungen bekannt. Bei diesen Gefößfüllmaschinen
ist es notwendig, die Füllelemente oder Gefäßhalteelemen«
te, welche entweder Standflächen für den Boden der zu füllenden Gefäße oder Flaschen oder andere Halterungen zum
Halten der zu füllenden Gefäße, beispielsweise von Flaschen an einem äußeren Mündungswulst sind, so vorzusehen, daß eine
vertikale Relativbewegung zwischen jedem Füllelement und dem zugeordneten Gefäßhalteelement möglich ist, und zwar in Form
eines vertikalen Hubes im Sinne einer Verringerung und einer Vergrößerung des Abstandes zwischen dem Füllelement und dem
zugehörigen Gefäßhalteelement. Für diesen in der Regel von einer ortsfesten Hubkurve gesteuerten Relativ-Hub werden
Hubelemente verwendet, die jeweils wenigstens eine vertikale und am Rotor durch Führungselemente in vertikaler Richtung
verschiebbar geführte Hubstange aufweisen, üblich ist es
bisher, für die Führung dieser Hubstangen führungsbuchsenartige, die Hubstangen umschließende Führungselemente zu
verwenden. Nachteilig ist hierbei unter anderem, daß beim Auflaufen der Mitnehmer auf den die Hubbewegung erzeugenden
in der Regel ansteigenden Teil der Hu&ku?v5 nicht unerhebliche
Momente in den Hubstangen der jeweiligen Hubelemente auftreten, die eine erhöhte Reibung an den Führungen zur
Folge haben und die im Extremfall zu einem Verklemmen der Hubstangen und dann auch zu einer Beschädigung der HuDeleiiente
oder Hubstangen fuhren können«
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gefäßfüllmaschine
aufzuzeigen, bei der diese Nachteile vermieden ■erden und eine einwandfreie Führung der Hubstangen ohne die
Gefahr eines Verklemraens gewährleistet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Gefäßfullmaschine entsprechend den kennzeichnenden Teil des Schutzanspruches 1
ausgebildet.
Die Hubstangen sind bei der neuerungsgemäßen Gefäßfüllmaschine beispielsweise Bestandteil der Hubvorrichtungen für die
GefaOhalteelemente. Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform der
Neuerung bilden die Hubstangen allerdings die Hubelemente fur die in vertikaler Richtung auf- und abbewegbaren Fullelemente.
Weiterbildungen der Neuerung sind Gegenstand der Unteraneprüche.
Die Neuerung wird im folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungebeiepiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung und in Seitenansicht eine
GefaQfüllmaechine mit einem um eine vertikale Achse
umlaufenden Rotor sowie mit mehreren, Jeweils an einer vertikalen, am Rotor geführten Hubstsnge gebildeten,
auf- und abbewegbaren Füllelementen}
Fig. 2 in Einzeldarstellung eine der Hubstengen, zusammen mit zwei in vertikaler Richtung sm Rotor übereinander
angeordneten Führungen für diese Hubetenge eowie zusammen mit dem sm unteren Ende der Hubetenge
vorgeeehenon Füllelement|
Fig. 3-5 die obere Führung) jeder Hubatangn J.&eegr; einer ersten
Seltenanflicht (Blickrichtung tangential zur Drehrichtung des Rotors), in einer zweiten um 90° gedrehten
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Seitenansicht (Blickrichtung radial zur vertikalen Drehachse des Rotors) sowie in Draufsicht und teilweise
im Schnitt;
einer der Hubstangen sowie das an diesem unteren Ende gebildete Füllelement, teilweise im Schnitt.
In den Figuren ist 1 eine Gefäßfüllmaschine in Form einer
Flaschenfüllmaschine, die eine alleinstehende Füllmaschine oder eine kombinierte Füll- und Verschließmaschine sein kann
und die u.a. ein Maschinengestell 2 sowie einen Rotor 3 aufweist, der um seine vertikale Mittel- bzw Drehachse V
drehbar am Maschinengestell 2 vorgesehen und durch nicht näher bezeichnete Antriebsmittel um diese Drehachse V
rotierend angetrieben ist (z.B. in Richtung des Pfeiles A). Der Rotor 3 dieser als Vakuum-Füller ausgebildeten Flaschenfüllmaschine
1 besteht im wesentlichen aus einem unteren Rotorteil 4, an dessen Außenumfang mehrere, jeweils von
Flaschentellern 5 gebildete Standflächen für die zu füllenden Flaschen 6 in jeweils gleichmäßigen Winkelabständen um die
vertikale Achse V verteilt vorgesehen sind, sowie aus einem oberen Rotorteil 7, der bei der dargestellten Ausführungsform
im wesentlichen von zwei, die vertikale Drehachse V konzentrisch umschließenden, in vertikaler Richtung übereinander
angeordneten sowie miteinander verbundenen Ringen 8 und 9 gebildet ist und über mehrere, vorzugsweise höhenverstellbare
Säulen 10 mit dem unteren Rotorteil 4 verbunden ist. &Igr;&lgr;&igr;
Bereich der vertikalen Drehachse V ist am oberen Rotorteil 7 auch ein geschlossener Flüeeigkeits- bzw. Vorratsbehälter
für das in die Flaschen 6 abzufüllende flüssige Füllgut 12 vorgesehen, welches dem Vorratsbehälter 11 während des
Betriebes der Flaechenfül!maschine 1 über eine Leitung 13
derart zugeführt wird, daß im Vorratsbehälter 11 über dem Niveau N des Füllgutes 12 ein Raum verbleibt, der über eine
Leitung 14 mit Unterdruck beaufschlagt werden kann.
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Im Bereich des Außenumfangs des oberen Rotorteils 7 sind an
diesem mehrere Hubstangen 15 vorgesehen, die einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt, d.h. bei der dargestellten
Ausführungsform einen quadratischen Querschnitt besitzen und mit ihrer Längserstreckung jeweils in vertikaler Richtung,
d.h. parallel zur vertikalen Drehachse V angeordnet sind, und zwar derart, daß sich über jedem Flaschenteller
eine derartige Hubstange 15 befindet. Jede Hubstange 15 ist in Richtung ihrer Längserstreckung auf- und abbewegbar
(Doppelpfeil B) an dem oberen Rotorteil 7 vorgesehen. Hierfür weist der untere Ring 8 des Rotorteils 7 für jede Hubstange
15 eine erste Führung in Form eines gleitbuchsenartig ausgebildeten Führvingselementes 16 auf, welches eine Führungsöffnung
besitzt, durch die die betreffende Hubstange derart hindurchreicht, daß diese nach oben und unten über das
Führungc3lement 16 wegsteht. Die Führungselemente 16 sind
zumindest im bereich ihrer Führungsöffnungen aus einem gleitfähigen, d.h. =inen geringen Reibungskoeffizienten
aufweisenden Material, z.B. aus zähem Kunststoff hergestellt, wobei Führungsöffnungen der Führungselemente 16 an den
Querschnitt der Hubstangen 15 derart angepaßt sind, daß zwar ein Auf- und Abbewegen der Hubstangen 15 in vertikaler
Richtung (Doppelpfeil B) möglich ist, sich die Hubstanyen jedoch um ihre vertikale Längsachse nicht verdrehen können.
In vertikaler Richtung oberhalb jedes Führunrjselementes 16
ist im oberen Ring 9 für jede Hubstange 15 eine öffnung 17
vorgesehen, durch die die betreffende Hubetange 15 hindurch über die Oberseite des Ringes 9 vorsteht. Im Bereich jeder
öffnung 17 ist an der Oberseite des Ringes 9 eine zweite Führung 18 für jede Hubstange 15 vorgesehen, diese zweite
Führung 18 besteht im wesentlichen aus zwei aus zähem Kunststoff oder aus einem anderem geeigneten Material
hergestellten Rollen 19, die jeweils frei drehbar um eine horizontale, d.h. senkrecht zur Längserstreckung der Hubstangen
15 verlaufende Achse im Bereich der öffnung 17 derart
engeordnet sind. daO die beiden Rollen 19 jeder Führung 18 in
Umfangerichtung, aber auch in Drehrichtung A dee Rotors 3
aufeinanderfolgen. Die Rollen 19 sämtlicher Führungen 18 liegen weiterhin mit ihren Drehachsen in einer gemeinsamen
horizontalen, d.h. senkrecht zur vertikalen Drehachse V verlcufenden Ebene mit Abstand oberhalb des oberen Ringes
Zur Lagerung der beiden Rollen 19 jeder Führung 18 dient ein
U-profilförmiges Lagerelement 20 mit zwei Schenkeln 20' und
einem diese Schenkel miteinander verbindenden Jochabschnitt 20'', mit welchem das betreffende Lagerelement 20 an der
Oberseite des Ringes 9 mittels zweier Schrauben 21 angeschraubt ist und welcher eine der öffnung 17 entsprechende
öffnung 22 aufweist. An den Schenkeln 20' sind jeweils beidendig zwei Lagerbolzen 23 befestigt, auf denen dann die
zwischen den Schenkeln 20' vorgesehenen Rollen 19 mittels Kugellager 24 frei drehbar vorgesehen sind. Jede Rolle 19
besitzt einen mittleren Abschnitt 19' mit einer die Drehachse der betreffenden Rolle 19 bzw. die Achse des zugehörigen
Lagerbolzens 23 konzentrisch umschließenden kreiszylinderförmigen Umfangsflache sowie an den beiden Enden einen Abschnitt
19'', der ebenfalls eine die Drehachse der betreffenden Rolle 19 konzentrisch umschließende kreisringförmige Umfangsflache
besitzt, der mit dieser Umfangsflache jedoch über die
Umfangefläche des Abschnittes 19' flanschartig wegsteht. Der
Abstand der beiden Abschnitte 19'' und damit die Länge das Abschnittes 19' in Richtung der Drehachse der jeweiligen
Rolle 19 sind gleich oder geringfügig größer als eine Querechnittseeite der im Querschnitt quadratischen Hubstangen
15. Mit de? Umfangsfläche ihres Abschnittes 19' liegen die beiden Rollen 19 jeder Führung 18 jeweils gegen die einander
tobgewendeten Längsseiten der zugehörigen Hubstange 15 an, und zwar gegen die in Drehrichtung A des Rotors 3 vordere bzw.
hintere Längsseite der zugehörigen Hubstange 15. Durch die
überstehenden Abschnitte 19" der beiden Rollen 19 ist die betreffende Hubstange 15 auch an den beiden anderen Längsseiten,
d.h. an den bezogen auf die vertikale Drehachse V innen liegende und radial außen liegende Längsseite an den
Rollen 19 geführt.
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An oberen £nde jeder Hubstange 15, die en ihrem unteren Ende
jewelle die nachfolgend noch na"her beeehriebenen FUÜeieinente
25 aufweisen» iet jeweile eine Rolle 26 vorgesehen. Sämtliche
Rollen 26 wirken mit einer im Umiaufbereich der Rollen 26
vorgesehenen und von einer Kurvenenordnung 27 gebildeten Hubkurve 28 zusammen, die oberhalb des Bereiches einer
nicht dargestellten, mit Ein- und Ausschleusorganen für die Fleschen 6 versehenen Transporteinrichtung vorgesehen ist.
Die Kurvenanordnung 27 ist höhenverstellbar an wenigstens zwei, auf dem Maschinengestell 2 engebrachten Säulen 29
befestigt. Die Hubkurve 28 besitzt oberhalb des die Ein- und Aueschleueorgane für die Flaschen 6 aufweisenden Bereichs der
Transporteinrichtung einen waagerecht verlaufenden Abschnitt, der jeweils beidendig in einen schräg wach unten verlaufenden
Abschnitt übergeht. Durch die beim Umlauf des Rotors 3 auf die Hubkurve 28 aufgleitenden Rollen 26 sind die Hubptangen
15 am Flaschenauslauf, aber auch am Flascheneinlauf in
vertikaler Richtung soweit angehoben, daß die gefüllten Flaschen 6 mittels des Ausschleusorgans von den Flaschentellern
5 abgenommen bzw. die zu füllenden Flaschen 6 mittels des Einschleusorgans auf die Flaschenteller 5 aufgeschoben
werden können. Bei der für die Fig. 1 gewählten Darstellung befinden sich der Flascheneinlauf und der Flaschenauslauf an
der rechten Seite der Flaschenfüllmaschine 1 und die Transporteinrichtung zum Zu- und Abführen der Flaschen 6 erstreckt
sich mit ihrer Förderrichtung im wesentlichen senkrecht zur Zeichenebene der Figur 1.
Jede Hubstange 15 ist an ihre« unteren Ende «it einer zu diesem Ende hin offenen Kammer 30 versehen, die bei der
dargestellten Ausführungsform eine die Längsachse der Hubstange 15 konzentrisch umschließende kreiszylinderförmige
Innenfläche 30' aufweist und in die von unten her eine
Ventilhülse 31 so hineinreicht, daß letztere mit einer unteren Teillänge über die Unterseite der Hubstange 15
vorsteht. Die Ventilhülse 31, die in ihrem mittleren Bereich
einen achsgleich mit der Achse der Kammer 30 und damit auch achsgleich mit der Längsachse der zugehörigen Hubstange 15
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eich erstreckenden, durchgehenden, d.h. beider.dig offenen
Kanal 32 aufweist, liegt mit ihrer Umfangeflaehe gegen die
innenfläche 30' dee Kenales 30 (unter Verwendung entsprechender Dichtungeelemente) abgedichtet derart an, daß die
VentilhUlee 31 um einen bestimmten Betrag bzw. Hub relativ
zur Hubstange 15 in vertikaler Richtung auf-und abbewegbar ist. Durch eine eich einerseits an dem unteren Ende der
Hubstange 15 und andererseits an dem aus der Hubstange 15 vorstehenden Teil der Ventilhülse 31 abstützende Druckfeder
33 ist die Ventilhülse 31 in die in der Fig. 6 dargestellte, untere Ausgangs- oder Ruhestellung vorgespannt, in der das
obere Ende der Ventilhülse 31 im Abstand von dem dortigen Boden 30'' der Kammer 30 liegt.
In jeder Hubstange 15 sind zwei Kanäle 34 und 35 vorgesehen, von denen der Kanal 34 den Flüssigkeitskanal und der Kanal
den Rückgaskanal bilden, über eine Schlauchleitung 36 steht
das obere Ende des Kanales 34 jeder Hubstange 15 mit dem Inneren des Vorratsbehälters 11 in Verbindung, und zwar
unterhalb des Niveaus N. über eine Schlauchleitung 37 steht der Kanal 35 mit dem Innenraum des Vorratsbehälters 11in
Verbindung, und zwar mit dem oberhalb des Niveaus N liegenden Bereich. Der Kanal 35, der mit seiner Achse achsgleich mit
der Längsachse der Hubstange 15 liegt, setzt sich an seinem unteren Ende in dem Kanal 38 eines an seinem unteren Ende
offenen, über die Unterseite der Ventilhülse 31 vorstehenden und mit seiner Achse achsgleich mit der Achse der Hubstange
15 liegenden Rückgasrohres 39 fort, welches sich auch durch den Kanal 32 der Ventilhülse 31 hindurcherstreckt. Der Kanal
34 Mündet in die Kamaer 31, und 2war oberhalb der Ventilhülse
31 bzw. im Bereich des Bodens 30" und setzt sieh über das
obere, offene Ende der Ventilhülse 31 sowie über einen, von
dem Rückgasrohr 39 nicht eingenommenen und dieses Rückgasrohr umschließenden ringförmigen Teil des Kanals 32 in einem das
Röckgasrohr 39 umschließenden ringförmigen Kanal 40 eines Füllrohres 41 fort, welches bei in Ruhestellung befindlicher
Ventilhülse 31 mit seinem unteren, offenen Ende gegen einen
an der Außenfläche des Rückgasrohres 39 gebildeten und über
diese Außenfläche wegstehenden Ventilsitz 42 anliegt. Der
Ventilsitz 42 bildet somit zusammen mit dem offenen Ende dee
Füllrohres 41 das Flüeeigkeiteventil 43 jedes Füllelementee
23. Oai» am unteren, offenen Ende der Ventilhülse 31 mit
seinem oberen, offenen Ende befestigte Füllrohr 41 let von
einem aus elastischem Materiel hergestellten hülsenartigen
Oietanzstück 44 umschlossen, welches sich mit seiner oberen
Stirnseite gegen die Unterseite der Ventilhülse 31 abstützt und an seiner unteren Stirnseite ein an seiner Unterseite
kegelstumpfartig ausgebildetes, das Füllrohr 41 ebenfalls umschließendes Andrück- und Dichtungselement 45 trägt, über
welches das Rückgasrohr 39 und das Füllrohr 41 nach unten vorstehen. Bei abgesenkter Hubstange 15 liegt das Andrück-und
Dichtungselement 45 zum Füllen einer Flasche 6 gegen den Rand der Flaschenöffnung angepreßt derart an, daß die Ventilhülse
31 gegen die Wirkung der Druckfeder 35 relativ zu der Hubstange 15 um einen bestimmten Betrag nach oben verschoben
ist, so daß das von dem in die zu füllende Flasche 6 hineinreichenden Füllrohr 41 und von dem Ventilsitz 42 des ebenfalls
in die zu füllende Flasche hineinreichenden Rückgasrohres 39 gebildete Flüssigkeitsventil 43 geöffnet ist.
An jeder Hubstange 15 bzw. an jedem dort gebildeten Füllelement
25 ist noch eine Zentrierglocke 46 vorgesehen, die mittels zweier vertikaler FUhrungsstangen 47 und zugehöriger
Führungselemente 48 an der Hubstange 15 in vertikaler Richtung auf- und abbewegbar ist.
Weiterhin weist jede Hubstange 15 an dem dortigen Füllelement 25 noch eine Einrichtung 49 auf, mit der das Flüssigkeitsventil
43 auch ohne Vorhandensein einer Flasche 6 z.B. für Reinigungszwecke (Spülen oder Dämpfen) geöffnet werden kann,
und zwar wiederum dadurch, daß die Ventilhülse 31 gegen die Wirkung der Druckfeder 33 um einen das Offnen des Flüssigkeitsventils
43 bewirkenden Betrag in den Kanal 30 hineinbewegt wird. Diese Einrichtung 49 besteht im wesentlichen aus
einem Bolzen 50, der mit seiner Längserstreckung senkrecht zur Längserstreckung der Hut/stas^e 15 sowie radial zur
vertikalen Drehachse V liegt und in einem an der Außenfläche der Hubstange 15 vorgesehenen Lagerkörper 51 um seine Achse
„ 27-02-SS *>
drehbar ist. An einem über dem Ljsgerkörper 91 vorstehenden
Ende ist der Beugen 50 mit einem Betätigungshebel oder
-knebel 52 versehen. An seinem anderen Ende weist der Beizen
50 einen über das dortige Ende vorstehenden, exzentrisch zur
BolzenaehsB angeordneten Ansatz 53 auf, mit dem der Sollen
seitlich in die Kammer 31 hineinreicht und der in eine ringförmige Nut 54 an der Außenfläche der Ventilhülse 31
eingreift.
Die die Längsachse des Kanales 30 konzentrisch umschließende
ringförmige Nut 54 besitzt, in Richtung dieser Achse eine Breite, die in etwa gleicfr'etwas größer ist als der maximale
Hub, den die Ventilhülse 31 gegen die Wirkung der Druckfeder 33 ausführen kann, wobei bei nichtbetätigter, d.h. in
Ruhestellung befindlicher Einrichtung 49 der zapfenartige Ansatz 53 eich in vertikaler Richtung unterhalb der Achse dea
Bolzens 50 befindet und gegen die obere ringförmige Seitenfläche der Nut 54 anliegt. Wird nun mit Hilfe des Betätigungshebels
52 der Bolzen 50 um 180° um seine Achse gedreht, so wird durch den in die Nut 54 eingreifenden Ansatz 53 die
Ventilhülse 31 gegen die Wirkung der Druckfeder 33 angehoben und damit das Flüssigkeitsventil 43 geöffnet. Um die Einrichtung
49 in dieser Arbeitsstellung, aber auch in der vorbeschriebenen Ruhestellung zu sichern, sind noch RastmitteJ
vorgesehen, die erst bei einer gewissen Krafteinwirkung auf den Hebel 52 ein Drehen des Beizens 50 bzw. der Einrichtung
49 aus der einen in die andere Stellung ermöglichen.
Die Rollen 19 sind ebenso wie die Führungselemente 16 aus zähem Kunststoff gefertigt. Hierdurch ergibt sieh eine
•»artungsfreie Fuhrung der Hubstangen 15, d.h. es werden keine
Schmierstoffe für die Führung benötigt, wodurch auch ein ev
Verschmutzen der Füllelemente 25 durch Schmierstoffe ausgeschlossen
ist.
Claims (18)
1. Gefäßfüllmaschine, insbesondere Flaschenfüllmasehine, mit
mehreren an einem um eine vertikale Drehachse umlaufenden Rotor gebildeten Füllstationen, die jeweils ein Füllelement
und ein unter dem Füllelement vorgesehenes Gefäßhalteelement aufweisen, sowie mit am Rotor vorgesehenen
Hubelementen, von denen jedes einer Füllstation zugeordnet ist und wenigstens eine vertikale Hubstange
besitzt, die zur Erzielung eines gesteuerten vertikalen Relativ-Hubes zwischen dem Füllelement und dem Gefaßhalteelement
der betreffenden Füllstation über ein Mitnehmerelement, vorzugsweise über eine Rolle mit einer
ortsfesten Hubkurve zusammenwirkt, sowie mit am Rotor vorgesehenen Führungen, an denen die Hubstangen in
vertikaler Richtung verschiebbar und gegen Verdrehen gesichert geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß
hinigstens eine Führung (18) für jede Hubstange (15) von
wenigstens zwei Rollen (19) gebildet ist, die jeweils um
eine horizop*.ale Achse (23) frei drehbar am Rotor (3) gelagert sind, und daß die wenigstens zwei Rollen (19)
mit ihrer Umfangsfläche gegen zwei einander abgewandte Bereiche der Außenfläche der Hubstange (15) anliegen.
2« Gefäßfüllmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hubstangen (15) zumindest im Bereich der Führungen (18) einen von der Kreisform abweichenden
Querschnitt, vorzugsweise einen Querschnitt mit einer ein Vieleck bildenden Umfanqsiinie aufweisen, und daß die
wenigstens zwei Rollen (19) jeder Führung (18) gegen zwei einander abgewendete, diesen Querschnitt bildenden.
Bereiche der jeweiligen Hubstange (15) anliegen.
3. Gefäßfüllmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hubstangen (15) einen quadratischen oder rechteckförmigen Querschnitt aufweisen, und daß die
wenigstens zwei Rollen (19) gegen zwei einander abge-
wendete, den quadratischen oder rechteckförmigen Querschnitt
bildendetiLängsseiten der jeweiligen Hubstange
(15) anliegen.
4. Gefäßfüllmaschine nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens eine Rolle (19) jeder
Führung (18) an ihrem Umfang eine die Drehachse (23) dieser Rolle (19) konzentrisch umschließende Ausnehmung
aufweist, und daß diese Rolle (19) im Bereich ihrer Ausnehmung gegen die zugehörige Kubstange (15) anliegt.
5. Gefäßfüllmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei rechteckförmigem oder quadratischem Querschnitt
der Hubstange (15) wenigstens eine Rolle (19) jeder Führung (18) einen mittleren Abschnitt (19') mit
kreiszylinderförmiger, die Drehachse (23) konzentrisch umschließender Umfangsflache sowie an beiden Enden
jeweils einen äußeren Abschnitt (19") mit kreisförmiger oder kreiszylinderförmiger, die Drehachse konzentrisch
umschließender Umfangsflache aufweist, daß die äußeren
Abschnitte (19") einen gegenüber dem mittleren Abschnitt (19') vergrößerten Durchmesser besitzen, und daß diese
Rolle (19) mit der Umfangsflache ihres mittleren Abschnittes (19') gegen eine Längsseite der Hubstange \15)
anliegt und die Hubstange (15) mit ihren beiden äbderen Abschnitten (19") auch tin rechtwinklig an diese eine
Längsseite anschließenden weiteren Längsseiten teilweise übergreift.
6. Gefäßfüllmaechine nach eineir d«i Ansprüche 1-3, dadurch
gekennzeichnet, daß die wenigstens zwei Rollen (19) jeder Führung (18) mit ihren Drehachsen (23) in etwa radial zur
vertikalen Drehechse V des Rotors (3) angeordnet b2w. in Drehrichtung (A) des Rotors (3) aufeinander folgend an
diesem Rotor (3) vorgesehen sind.
7. Gefäßfüllmasehlne nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch
flekenmaishfiefej dsS s® Roter (3) für jede Hubsienge i15)
eine weitere Führung (16) vorgesehen ist, die in Längs-
richtung der zugehörigen Hubetange (19), d.h. in vertikaler
Richtung einen Abstand von der von den wenigstens zwei Rollen (19) gebildeten Führung (18) «ufweist und ele
Gleitführung mit wenigstens einer die Hubitengt (19)
zumindest teilweise umschließenden Führungefläche ausgebildet let.
zumindest teilweise umschließenden Führungefläche ausgebildet let.
8. GefäßfUllmeechine nach Anspruch 7, dedurch gekennzeich-
*»*»t &Lgr;*+&iacgr;\ «Jt a ^i* i*^9+l*%m-¥^t%a* «will DnI tan &iacgr; &Lgr; Q \ anfwalaonrja
Führung (18) oberhalb der weiteren Führung (16) vorgesehen
ist.
9. GefäßfUllmaschine nech einem der Ansprüche 1-8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hubstangen (15) Teil von Hubelementen für die in vertikaler Richtung auf- und abbewegbaren
Gefäßhalteelemente sind.
10. GefaßfUllmaechine nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hubstangen (15) die Hubelemente für die in vertikaler Richtung auf- und abbewegbaren
Füllelemente (25) sind.
Füllelemente (25) sind.
11. Gefäßfüllmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Hubstange (15) an ihrem unteren Ende ein Füllelement (25) aufweist.
12. Gefäßfüllmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Füllelement (25) von einem Lagerstück
mit einer in diesem Lageretüek vorgesehenen, en der
Unterseite des Lagerstücks offenen Kammer (3Q) sowie vort einer in die Kammer (30) hineinreichenden Ventilhülse
(31) gebildet ist, die aus einer Ruhestellung in vertikaler Richtung gegen die Wirkung wenigstens einer Feder (33) relativ zu dem die Kammer (30) aufweisenden Lagerstück nach oben verschiebbar ist, daß an der Ventilhülse (31) eine Anlage- und Dichtungsfläche (45) für die Anlage gegen den Mündungsrand eines zu füllenden Gefäßes (6)
gebildet ist, daß über die Unterseite der Ventilhülse
(31) ein mit seiner Achse in vertikaler Richtung ange-
Unterseite des Lagerstücks offenen Kammer (3Q) sowie vort einer in die Kammer (30) hineinreichenden Ventilhülse
(31) gebildet ist, die aus einer Ruhestellung in vertikaler Richtung gegen die Wirkung wenigstens einer Feder (33) relativ zu dem die Kammer (30) aufweisenden Lagerstück nach oben verschiebbar ist, daß an der Ventilhülse (31) eine Anlage- und Dichtungsfläche (45) für die Anlage gegen den Mündungsrand eines zu füllenden Gefäßes (6)
gebildet ist, daß über die Unterseite der Ventilhülse
(31) ein mit seiner Achse in vertikaler Richtung ange-
ordnetee FUllrohr (41) wegeteht, welches von def Anlage-
und Diehtungsfläehe (45) umschlossen ist und ein einen Rückgaekanal (58) aufweisendes und am LageretUck befestigtes
Rüekgasrohr (39) konzentrisch umschließt, so
daß zwischen der Innenfläche des Füllrohres (41) und der Außenfläche des Rückgasrohree (39) ein Flüssigkeitskanal
zur Abgabe eines flüssigen Füllgutes (12) gebildet ist,
und daß an der Außenfläche dea über das Füllrohr (41)
nach unten vorstehenden Rückgasrohres (39) ein Ventilsitz (42) vorgesehen ist, gegen den das untere, offene Ende
des Füllrohres (41) bei in Ruhestellung befindlicher Ventilhülse (31) abgedichtet anliegt und der so zusammen
mit dem unteren, offenen Ende des Füllrohres (41) das FlUssigkeitsventil (43) des jeweiligen Füllelementes (25)
bildet.
13. GefäßfUlimaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß das die Kammer (30) aufweisende Lagerstück von dem unteren Ende der jeweiligen Hubstange (15)
gebildet ist.
14. Gefäßfüllmaechine nach Anspruch 12 oder 13, gekennzeichnet
durch eine an jedem Füllelement (25) vorgesehene Betätigungseinrichtung (49) mit wenigstens einem an der
Ventilhülse (31) angreifenden Eingriffselement (53), mit welchem die Ventilhülse (31) zum Offnen des Flüssigkeitsventils (43) gegen die Wirkung der wenigstens einen Feder
(33) aus ihrer Ruhestellung bewegbar ist.
15. Gefäßfüllnäschine nach Anspruch 14* dadurch gekernt·»
zeichnet, daß das Eingriffeelement (53) Teil einer Exzenter-Anordnung ist, die um eine horizontale Drehachse
drehbar am Lagerstück vorgesehen ist, und daß das Eingriffselement (53) mit einer exzentrisch zu dieser
Drehachse verlaufenden Anlagefläche gegen eine an der Ventilhülse (31) gebildete Gegenfläche (54) anliegt.
16. GefäOfüllmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daft das Eingriffselement von einem radial
gegenüber der Drehachse der Exzenteranordnung versetzten Ansatz (S3) gebildet ist.
17. GefäOfüllmaschine nach einem der Ansprüche 14-16, dadurch
gekennzeichnet, daO das Eingriffselement (53) in eine an der Umfangsflache der Ventilhülse (31) vorgesehene
nutenförmige Ausnehmung (54) eingreift.
18. GefäQfUllmaschine nach einem der Ansprüche 1-17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rollen (19) und/oder die weiteren Führungen (16) bildendeaFührungselemente aus Kunststoff
gefertigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802596U DE8802596U1 (de) | 1988-02-27 | 1988-02-27 | Gefäßfüllmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802596U DE8802596U1 (de) | 1988-02-27 | 1988-02-27 | Gefäßfüllmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802596U1 true DE8802596U1 (de) | 1988-05-11 |
Family
ID=6821193
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802596U Expired DE8802596U1 (de) | 1988-02-27 | 1988-02-27 | Gefäßfüllmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8802596U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4332327A1 (de) * | 1993-09-23 | 1995-03-30 | Alfill Getraenketechnik | Behälterfüllmaschine |
| DE102016106210A1 (de) * | 2016-04-05 | 2017-10-05 | Krones Ag | Vorrichtung und Verfahren zum Befüllen eines Behälters mit einem Füllprodukt |
-
1988
- 1988-02-27 DE DE8802596U patent/DE8802596U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4332327A1 (de) * | 1993-09-23 | 1995-03-30 | Alfill Getraenketechnik | Behälterfüllmaschine |
| DE102016106210A1 (de) * | 2016-04-05 | 2017-10-05 | Krones Ag | Vorrichtung und Verfahren zum Befüllen eines Behälters mit einem Füllprodukt |
| DE102016106210B4 (de) * | 2016-04-05 | 2020-09-03 | Krones Aktiengesellschaft | Vorrichtung und Verfahren zum Befüllen eines Behälters mit einem Füllprodukt |
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