DE8802466U1 - Ständerpresse - Google Patents

Ständerpresse

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DE8802466U1
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press
press according
guide bushes
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S Dunkes Maschinenfabrik 7312 Kirchheim De GmbH
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S Dunkes Maschinenfabrik 7312 Kirchheim De GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/04Frames; Guides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)

Description

Patentanwalt S. Dunk&thgr;s GmbH &Aacgr; 38 895/kmi Maschinenfabrik 24.2.1988 Industriegebiet, Heimenwiesen
7312 Kirchheim/T.-ötlingen
Beschreibung Ständerpresse
Die Erfindung betrifft eine Ständerpresse nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bekannte Pressen dieser Art, sogenannte C-Ständerpressen, bestehen aus einem Stück, das entweder gegossen oder eine Schweißkonstruktion ist. Hinsichtlich der Bauhöhe, Ausladung, Tischhöhe usw. gibt es daher eine Vielzahl von Pressen, die jeweils nur als Einzelteil gefertigt werden können. Dies erfordert einen erheblichen Aufwand und ist mit entsprechenden Herstellungskosten verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ständerpresse dieser Art so auszubilden, daß eine Serienfertigung in unterschiedlichen Ausführungsformen möglich ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Ständerpresse der gattungsbildenden Art erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung kann die Ständerpresse aus mehreren Einselteilen, nämlich aus dem Kopfstück, dem Hittelteil und dem Pressentisch, in Serienfertigung hergestellt werden. Dadurch kann die
Herstellung der Ständärpreese erheblich vereinfacht und kostengünstiger durchgeführt werden* Die Einbauhöhe der Presse laßt sich infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung einfach verändern/ indem ein.mehr oder weniger hohes MittelstUck verwendet wird. Entsprechend kann aber auch je nach Einsatzzahl ein anderes Kopfstück oder ein anderer Pressentisch verwendet werden. Dadurch lassen sich vielseitige Ausführungsformen durch Verwendung unterschiedlicher Kopfstücke und/oder Mittelteile und/oder Pressentische herstellen. Ober die Spannteile werden die Presseneinzelteile fest gegeneinander verspannt, so daß eine sichere Verbindung und ein sicherer Halt gewährleistet sind. Mit den Spannteilen ist eine hohe Vorspannung des Pressenständers bzw. der Ständerpresse gegeben. Die Aufbiegewerte sind dadurch geringer als bei aus einem Teil gefertigten Ständerpressen.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Ständerpresse in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 einen Teil der Presse nach Fig. 1, teilweise im AXialSchnitt und teilweise in Seitenansicht.
Die Presse nach Fig. 1 ist eine sogenannte C-Ständerpresse, die aus einem Kopfstück 1, einem Pressentisch 2 und einem Mittelteil 3 besteht. Es weist vorzugsweise zwei mit
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Abstand voneinander liegende Zwieeheflplatten 3a, 3fc auf, die vorzugsweise so zwischen den Pressentisch 2 uod dem Kopfstück 1 angeordnet sind, so daß ihre voneinander abgewandten Außenseiten 4 mit den zugehörigen Außenseiten 5 und 6 des Kopfstückes 1 und des Pressentisches 2 in y einer gemeinsamen Ebene liegen.
H Das Kopfstück 1 hat ein stirnseitiges, quaderförmiges
Gehäuseteil 7, an dem etwa im vorderen Drittel an der Außenseite 5 und der gegenüberliegenden Außenseite 8 jeweils eine Führungsbuchse 12 angeordnet ist. In Fig. ist nur die eine der Führungshüllen 12 zu erkennen. Die Führungsbuchsen liegen senkrecht zur Pressenlängsmittelebene einander gegenüber und erstrecken sich jeweils über die ganze Höhe des Gehäucrateiles 7 des Kopfstückes 1. sie können sich aber auch nur über einen Teil der Höhe, beispielsweise über die halbe Höhe des Gehäuseteiles 7 erstrecken. Die Führungsbuchsen 12 fluchten mit jeweils einer mittleren, im wesentlichen gleich ausgebildeten Führungsbuchse 13a, 13b, die an der/ stirnseitigen vertikalen Rändern der Zwischenplatten 3a, 3b befestigt sind. Auch die Führungsbuchsen 13a, 13b erstrecken sich über die gesamte Höhe der Zwischenplatten 3a, 3b. Die Führungsbuchsen 13a, 13b sind vorzugsweise durch Schweißen an den Zwischenplatten gehalten und fluchten mit wei'^ren, unteren Führungsbuchsen 14a, 14b des Pressentisches 2. Sie erstrecken sich nahezu über die ganze Höhe des Pressentisches 2. Mb FöirungsbuGhsen 13a, 13b und 14a, 14b können ebenso wie did Fünrttfigsbucnsen 12 sich nur über einen feil der Höhe, beispielsweise über die halbe Höhe der Zwischenplatten 3a, 3b bzw* des Pressentisches 2 erstrecken. Die Führungsbuchsen
14a, 14b sind wie die Führungsbuchsen 12 etwa im stirnseitigen Drittel des Pressentisches angeordnet. Das Kopfstück 1 und der Pressentisch. 2 sind vorzugsweise mit Vertiefungen versehen, in welche die Führungsbuchsen 12, 14a, 14b ragen und in denen sie festgeschweißt sind. In den Vertiefungen lassen sich die Führungsbuchsen 12, 14a, 14b sicher befestigen. Die Führungsbuchsen 12, 14a, 14b können auch angegossen sein.
Wie Fig. 2 zeigt, haben die Führungsbuchsen 12, 13a, 14a
an ihren aneinanderliegenden Enden 17 bis 20 verschwächte \
Randabschnitte 21 bis 24, so daß aufnahmen 25, 26 für
(nicht dargestellte) Steckhülsen gebildet sind. Durch die Führungsbuchsen 12, 13a, 13b, 14a, 14b sind zuganker 27 als Zugelemente gesteckt, die auch Schrauben und dgl.
sein können. Die Enden 28, 29 der Zuganker 27 haben Außengewinde, die teilweise über die obere bzw. untere Führungsbuchse 12 bzw. 14a ragen. Das untere Ende 29 des Zugankers 27 ragt in eine seitliche Aussparung 32 des Pressentisches und hat von einer Bodenplatte 10 dee Pressentisches Abstand. Auch auf die überstehenden Enden 28, 29 sind jeweils Muttern 30, 31 geschraubt. Sie liegen in montiertem Zustund am oberen bzw. unteren Rand 34, 33 der Führungebuchsen 14a, 12a an. Hit dem Zuganker 27 und den Muttern 30, 31 werden das Kopfstück 1, die Zwischenplatten 3a, 3b und der Preeeentisch 2 fest gegeneinander verspannt, so daß eine ·ichere Vorspannung der Einzelteile 1 bis 3 der Ständerpresae gegeneinander gewährleistet ist. Auch die gegenüberliegenden Führungsbucheen 12, 13b, 14b sind in gleicher Weise auagebildet und durch Zuganker und Muttern miteinander In der beschriebenen Waise verbunden.
1.
Mit den Zugankern 27 können die Presseneinzelteile 1 bis somit einfach und schnell miteinander verbunden und gegeneinander verspannt werden. Die Steckhülsen ermöglichen eine schnelle und sichere Montage der Teile bis 3. Hierbei wird in die unteren Führungsbuchsen zunächst jeweils eine Steckhülse eingesetzt, die nach oben über das zugehörige Ende 20 ragt. Diese Steckhülsen dienen dann bei der Montage der Zwischenplatten 3a, 3b als Zentrieransatz für die Führungsbuchsen 13a, 13b. Wenn die Zwischenplatten montiert sind, werden in die Aufnahme 25 der Führungsbuchsen 13a, 13b weitere Steckhülsen gesteckt, die wiederum nach oben überstehen und so bei der Montage des Kopfstückes 1 als Zentrieransätze dienen, so daß die Montage leicht durchgeführt werden kann. Schließlich brauchen nur noch die Zuganker 27 in die miteinander fluchtenden Führungsbuchsen 12, 13a, 13b, 14a, 14b eingesetzt und dann die Muttern 30, 31 unter gegenseitiger Verspannung der Pressenteile 1 bis befestigt zu werden. Hierbei werden die Muttern 31 in die seitlich offenen Aussparungen 32 eingesetzt und auf das untere Zugankerende 29 geschraubt. Die Muttern 31 lassen sich durch die seitlichen Aussparungen 32 einfach betätigen.
Die jeweils übereinander angeordneten Führungsbuchsen 12, 13a, 14a bzw. 12, 13b, 14b liegen aneinander, so daß für die Zuganker 27 eine nahezu über ihre ganze Länge eich erstreckende Aufnahme gebildet ist. Die Zuganker liegen mit geringem Spiel in Führungebuchsen, wodurch eine einwandfreie Montage gewährleistet ist und auch geringe Fertigungetoleranzen auegeglichen werden können.
Die Einbauhöhs der Ständerpresse kann durch unterschiedlich hohe Zwischenplatten 3a, 3b ohne großen Aufwand an die jeweiligen Anforderungen angepaßt werden. Anstelle der beiden Zwischenplütten 3a, 3b kann für das Hittelteil 3 beispielsweise auch ein rahmenförmiges Zwischenstück mit Seitenwänden, Boden und Decke eingesetzt, werden. Auf der Decke kann das Kopfstück 1 großflächig abgestützt werden. Bei dieser Ausführungsform besteht die Ständerpresse nur aus drei Einzelteilen.
An der Rückseite der Zwischenplatten 3a, 3b sind noch zusätzliche Zentrierglieder 41a, 42b, wie Schrauben oder Stifte, voi.gesellen, um das Kopfstück 1, den Pressentisch und den Mittelteil 3 lagegerecht bzw. formschlüssig miteinander verbinden zu können.
Zui. Erhöhung der Stabilität der Presse können anstelle
der Zentrierglieder 41a, 42b den Spannteilen 27 entsprechen' de Spannteile, vorzugsweise Zuganker, vorgesehen sein.

Claims (13)

Patentanwalt^ Dlpl.-Ing. W. JacK&cfr · ·· [·* ·\ Menzelstr. 40, S. Dunkes GmbH A 38 895/kmi Maschinenfabrik 24.2.1988 Industriegebiet, Heimenwiesen Kirchheim/T.-ötlingen Ansprüche
1. Ständerpresse mit einem Pressentisch und einem Kopfstück, die über mindestens ein Mittelteil, insbesondere zwei Seitenteile, miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (1), der Pressentisdh (2) und das Mittelteil (3) durch gesonderte Teile gebildet sind, die über Spannteile (27) miteinander verspannt sind.
2. Presse nach &Aacgr; ispruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannteile (27) Zuganker / Schrauben oder dgl. sind.
3. Presse nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannteile (27) in Führungsbuchsen (12, 13a, 13b, 14a, 14b) geführt sind.
4. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannteile (27) endseitige Gewindeabschnitte für jeweils ein Halteteil (30, 31), vorzugsweise eine Mutter, aufweisen.
5. Presse nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite der Führungsbuchsen (12, 13a, 13b, 14a, 14b) im Bereich ihrer aneinanderliegenden Enden (17 bis 20) größer ist ale im übrigen Bereich, derart, daß Aufnahmeöffnungen (25, 26) für ein Steckteil/ vorzugsweise eine Steckhülse; gebildet sind.
6. Presse nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der untere Gewindeabschnitt (29) des Spannteiles (27) und das Halteteil (31) in einer nach außen offenen Aussparung (32) des Pressentisches (2) liegen.
7. Presse nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fuhrungsbuchsen (12, 13a, 13b, 14a, 14b) am Kopfstück (1), am Press.«tisch (2) und am Mittelteil (3) vorgesehen, wie anschweißt oder angegossen sind.
8. Presse nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die übereinander angeordneten Fuhrungsbuchsen (12, 13a, 13b, 14a, 14b) aneinanderliegen.
9. Presse nacn einem der Ansprüche 3 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbuchsen (13a, 13b) des Mittelteiles (3) an den Stirnseiten der das Mittelteil bildenden Seiterteile (3a, 3b) befestigt sind.
10. Prasse nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet/ daß zur Ausrichtung von Kopfstück (1), Pressentisch (2) und Mittelteil (3) gegeneinander, vorzugsweise im rückwärtigen Bereich der Presse, Zentrierglieder (41a, 42b) vorgesehen sind.
11. Presse nach Anspruch 10/
dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierglieder (41a, 42b) am Mittelteil (3) vorgesehen axnd.
12. Preise näöh Anspruch 11,
dadureh gekennzeichnet, daß die Zentrierglieder (41a, 42b) an der Rückseite der Seitenteile (3a, 3b) des Mittelteiles (3) vorgesehen sind.
13. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadureh gekennzeichnet, daß zur Stabilisierung der Presse im rückwärtigen Bereich der Presse mindestens ein Spannglied (41a, 42b), vorzugsweise ein Zuganker, vorgesehen ist.
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