DE873014C - Radialturbine - Google Patents

Radialturbine

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DE873014C
DE873014C DEM9470A DEM0009470A DE873014C DE 873014 C DE873014 C DE 873014C DE M9470 A DEM9470 A DE M9470A DE M0009470 A DEM0009470 A DE M0009470A DE 873014 C DE873014 C DE 873014C
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DE
Germany
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blade
turbine stage
radially
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ceramic
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Expired
Application number
DEM9470A
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Schoerner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/20Mounting or supporting of plant; Accommodating heat expansion or creep
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T50/00Aeronautics or air transport
    • Y02T50/60Efficient propulsion technologies, e.g. for aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Radialturbine Die Erfindung betrifft die Gestaltung radialer Turbinenstufen zur Entspannung von heißem Arbeitsgas bei der Strömung von außen nach innen. Diese Bauart ist für die Verarbeitung hoher Betriebstemperaturen sehr geeignet, auch dann, wenn diese die Verwendung hoch.-#va.rmfester Sonderwerkstoffe (Keramik), insbesondare für die Schauflung, erfordern. Das verarbeitbare Gefälle, bezogen auf die mechanisch zulässige Umfangsgeschwi:ndigkeit, und die Ausnutzung desselben sind günstig, vor allem bei Anwendung von Austrittsdiffusoren, die bequem unterzubringen sind. Die Schaufelverluste innerhalb der Stufe bleiben besonders gering bei einer Gefällevertei.lung, bei welcher die Reaktion im Laufrad mäßig ist, d. h. die erforderlichen. Umlenkungen in demselben begrenzt sind. Sehr wesentlich ist aber auch, daß der Stoßverlust am Radeintritt klein bleibt, um so mehr als aus Festigkeitsgründen radial stehende Schaufelwände im Bereich der hohen 'Umfangsgeschwindigkeiten und Temperaturen bevorzugt werden müssen.
  • Erfindungsgemäß wird zwischen Leitringaustritt und Laufradeintritt ein ausreichender schaufelloser Ringraum vorgesehen, und zwar mit einer Abnahme der Meridianströmungsbreite nach innen. Damit wird erreicht, daß in diesem Bereich die zunehmende absolute Zuströmgeschwindigkeit zum Laufrad eine solche Aufrichtung zur Umfangsrichtung erfährt, daß die relative Anströmung zum radial stehenden Laufschaufeleintritt praktisch stoßfrei erfolgt. Außerdem wird der Ausgleich der Geschwindigkeitsverteilung hinter dem Leitgitter vollkommener erfolgen. Ferner ist auch bei pulsierender Energiezuteilung, d. h. zeitlich verschiedenem Stufengefälle, z. B. bei getrennter Abgasführung hinter Kolbenmaschinen oder bei Anschluß an pulsierende Brennkammern, die Beaufschlagurng und Energieausnutzung günstiger. Im ersteren Fall können ohne weiteres. an dem. Grenzen der Teilströme längs dest Umfangs. auch Zungen innerhalb, das. sonst schaufellosen Ringraumes angeordnet werden.
  • Um die konstruktive Anpassung für geringe Ab-@veichungen der Anströmung vom konstruktiv verwirklichten Schaufeleintritt zu erl.eiichtern, wird ferner im halboffenere Radkörper auch die stirnseitige Begrenzung im äußersten Durchmesserbereich fortgelassen. Dann wird auch eine leichte -Ankrümmung des nun freien Schaufelendes an die ankommende Strömung möglich, und die Spalte an den Seiten des überstehenden Schaufelblattes gestattet eine gewisse Auffüllung des Strömungstotraumes auf der Kehrseite des Bauchstoßes. Diese Maßnahmen entsprechend der Erfindung sind für .eine zweckmäßige Auslegung der Radialstufe -b&-sonder,- wertvoll, wenn mit Rücksicht auf hohe Betriebstemperaturen die äußeren Laufradbeile aus keramischem Werkstoff hergestellt werden,, um für genägende Lebensdauer am Außenrad hohe Werte des maßgebenden Verhältnisses der Warmfestigkeit zum spezifischen Gewicht zur Verfügung zu stellen. Gerade wegen, der Einfiüss e der Gestaltungsformen auf die Bauteilfestigkeit keramischer Bauelemente ist es in diesen Fällen zweckmäßig,, die Einhaltung radial stehender Schaufelwände anzustreben, die sich an die radialen Einschnitte des Schaufelträgers zur zuverlässigen Befestigung der keramischen Schaufeln mittels SchwaIbemschwan.zformen organisch anschließen.
  • Der stählerne Laufkörper, erstreckt sich dabei nicht bis im, den Bereich der hohen Umfangsgeschwindigkeiten; sein äußerer Rand mit den Tragköpfen fair die außerhalb angeordnete keramische Srhaufl.wng liegt also weit innerhalb, so daß die auftretenden mechanischen Beanspruchungen mäßiger sind und auch bei höheren Arbeitstemperaturen leichter noch von Stahl reit mehr öder weniger Legierungs:anteid zuverlässig beherrscht werden, können. Die keramischen Bauelemente des Laufkörpers mittels, des Erfindungsgedankens mit plattenartigem Charakter (möglichst in Richtung der Fliiehkmftwirkung) ausführbar, können so gestaltet sein, daß senkrecht zur Schaufelblattebene und der ihr sich anschließenden Sch-,val-bensch-#vanzfußmittelebene zu beiden Seiten des Blattes noch Ansätze vorgesehen. sind, um den Strömungtskanal am Laufkörperaußenrand entgegen der mutigen Abströ:mung des Arbeitsmittels abzugrenzen. Die Laufspiele brauchen dämm auf dieser Seite nicht so- klein sein, denn gewisse Verschiebungen des. Laufzeuges zum Gehäuse im Betrieb lassen sich doch nicht vermeiden. Aus. Herstellungsgründen und kann man aber auch die beiden senkrecht zueinander stehenden Blatteile trennen und jeden Teil für sich am Scheibentragkörper befestigen. D!a;s eigentliche arbeitaufnehmende Blatt sitzt in dtwa axial parallel stehenden Kreuznuten, während die Abdeckungsblätter für die Schaufellücken. in Umfangsrichtung mittels eines Hammerkopffußes in entsprechenden Ringnuten gehaltem werden.
  • Zur Verringerung des Wärmeeinfalls zur Lagerung und zur Erhöhung der Lebensdauer des Stahlteiles wird es, je nach der Temperatur des Arbeitsmittels nützlich sein, die Stahltragscheibe noch zu kühlen, entweder durch eine Bespülung mit Kühlmitteln von der Innenseite der Welle her oder durch Wärmeschutzmaßnahmen auf der beheizten Außenseite, z. B@. im Grund: des Strömungskanals. Die Schaufein des Stahlteils, die sich gegen den Austritt zu umkrummen, zur Sicherung der Treibmittelumlenkung unter Anstrebung möglichst senkrechten Austritts, können sich unmittelbar an die radial stehenden Blätter des Keramikschaufelsatzes anschließen. Gegebenenfalls ist auch eine gewisse Versetzung an der Anschlußstelle in Umfangsz-ichtung angebracht, um bei der notwendigen einfachen Gestaltung des Keramikteils, gegeben durch die Eigenart des Werkstoffs und seiner Verarbeitung, weitere Verbesserungen der Strömungsverhältnisse im Laufrad zu erreichen.
  • Die Güte der Umsetzung wird auch bei der Radialbanart von der Einhaltung kleiner Spiele an der offenen Seite des Laufkörpers abhängen. Die Einstellung der .Spiele im Betrieb :isst schwer zu überwachen, da diese von der axialen Festlegung des Läufers, der möglichen Abnutzung der dazu verwendeten Axiallager, ferner von den: Wärmedehnungen, von Gehäuse und Laufkörper bei den auftretenden. Temperaturen, namentlich bei oft schnellen Änderungen des Belastungszustandes des Triebwerks b;einflußt werden. Trotz der kantenartigen Oberfläche des Laufkörpers auf der offenen Seite wirkt sich ein Streifen oder Anlaufen der fasten stirnseitigen: Gehäuseabdeckung ungünstig aus, zumal die keramischen Werkstoffe wesentlich stoßempfindlichem sind als, metallische Werkstoffe. Deshalb wird in Weiterausbildung der Erfindung die feste Gehäusewand :etwas zurü;ckgesetzty insbesondere im äußeren Bereich des Laufrades, der von der Keramikschanflung eingenommen isst, und die Dichtung an mehreren vorstehenden D,ichtl.eisten oder Lamellen durchgef"h t, die aus. eingestemmten dünnwandigen Blechstreifen. einfach herzustellen sind und auch bei Abnutzung oder Streifschäden leicht wieder erneuert werdenkönnen. Die Verlegung derselben kann ebenso radial erfolgen, wie es bei den vorbeilaufenden Schaufelkanten der Fall ist. In der Abdichtwirkung ist jedoch eine Verbesserung möglich, wenn ihre Längserstreckung etwa senkrecht zur Grenzschichts.trömung an der Deckelwand gelegt wird, welche unter dem Einfluß des, Druckgefälles entgegen der Dre richtung des Laufrades in. Buhnen von logarithmischen Spiralen von außen nach innen verläuft.
  • Eine radialbeaufschlagte Turbinenstufe entsprechend der Erfindung ist in mehreren Ausführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. r in schematischer Weise die Hälfte eines Axialschnittes durch eine radiale Turbinenstufe, Fig. 2 einen Axialschnitt durch die Hälfte einer radialen Turbinenstufe mit teilweiser Keramikbeschaufelun g, Fig. 3 eine Teilansicht der keramischen Schaufelreihe von der offenen Stirnseite her in Richtung des Pfeiles A, Fig. a eine perspektivische Ansicht einer Keramikschaufel mit Kreuzblatt, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 2 in. Umfangsrichtung abgewickelt, Fig. 6 einen Axialschnitt durch den Turbinenla.ufkörper in abgewandelter Form und Fig.7 einen Teilausschnitt der Stirnansicht von Teil i 1, 27 und 28 in der Richtung des Pfeiles B.
  • In Fig. i ist .ein Radialläufer dargestellt, der aus der Welle i, dem Scheibenstern 2 und dem -,#£ustrittalaufstern 3 besteht. Die Gehäuseteile, welche den Trei.bgas.trom zu- und abführen, setzen sich zusammen aus der Zuführspirale oder dem Ringraum 4, dem Leitgitter 5 (Durchmesserbereich d.-d.), dem anschließenden Spaltringraum 6 (Durchmesserbereich d.,-d.) vor Eintritt in den Laufkörper und schließlich dem Austrittsdiffulsor 7 mit dem Gehäusedeckel B. Erfindungsgemäß nimmt die Meridianströmungsbnqite im Zulauf zum Laufrad ständig ab, namentlich soll der Ringraum 6 im Durchmesserbereich d,-d3 eine entsprechende radiale Tiefe besitzen., um im Zusammenspiel mit der Verändertung der lichten Breite (b2 C b1) eine Geschwindigkeitsumsetzung des Treibmittels zu bewirken, welche einen stoßfreien Eintritt in die radial stehende Schauflu.ng des Scheibensterns 2 gewährleistet. Die dadurch erreichte radiale Relativanströmun.g an die besonders heißen und mechanisch beanspruchten Laufradrandteile ergibt infolge des erreichten Unterschieds der Anströmgeschwindigkeit gegenüber der Düsenaustrittsgesch«#indigkeit schon eine nennenswerte Absenkung der Stautemperatur gegenüber der Temperatur vor dem Leitapparat. Die Eintrittsradbreite b3, die größer als b., ist, entspricht sowohl der relativen Anströmung als auch der Querschnittsverengung einschließlich möglicher Ablösungserscheinungen auf dem Schaufelrücken. Zur weitgehenden -\,-.ermeidung derselben ist es vorteilhaft, wenn die Scheihensternrückwand im Bereich der Durchmesser d.-d4 ausgenommen .ist, um ein .luffüllen des erwähnten Totraume-s zu erleichtern, was besonders bei Teillastverhältnissen oder sonstigem von der Auslegung abweichendem Betriebszustande wichtig sein kann.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fi:g. 2, und 3 ist @ve,en der Anforderungen des Heißbetriebes an die mechanischen Eigenschaften. der Baustoffe des Laufkörpers der äußere Teil desselben mit keramischen Schaufeln besetzt, deren überlegenes Verhältnis der Zugfestigkeit zum spezifischen Gewicht bei hohen Temperaturen ausgenutzt werden soll. Der Läufer selbst besteht aus der Welle io und dem Schaufelträger ii mit Schwalbenschwanznuten 12 am Umfang zur Aufnahme der schon erwähnten Keramikschaufeln g; durch Niete verbunden ist eine weitere Scheibe 13 mit den bekannten gekrümmten Schaufelformen 13" eines Austri.ttslaufsterns zur Umlenkung des Treibm:it@telstroms auf möglichst senkrechten Austritt, wobei im diffusorartig gestalteten Gehäusedeckel mit Nabenverkleidung 14 in bekannter Weise der Austrittsverlust durch Druckrückgewinn weiter vermindert wird. Die Lage der radialen Leitwände des Laufkörpers im Bereich der keramischen Schaufeln g und der Schaufeln 1311 kann aus Strömungsrücksichten in Umfangsrichtung versetzt sein (vgl. Maß u in Fig. 3). Wegen der verschiedenen spezifischen Wärmedehnung von Keramik und Stahl sind für einen temperaturunabhängigen Formschluß die Befestigung der Schaufel g in der Nut 12 bekannte Regeln zu -beachten, durch welche die Zuordnung der Stützflächen zu den Gege:nstützflächen eines eingelegten Prismas 15 festgelegt sind. In den Tragköpfen zwischen den Nuten 12 des Laufkörpers i i sind Verbindungsschrauben 16 für die Verbindung des Laufkörpers i i mit der Welle io angeordnet. Eine eventuell notwendige Kühlung des Läufers: i i wird durch den Einsatz 17" erreicht, der bei der gewählten Anordnung :den Hohlraum -i 7 b für den Durchfluß von gasförmigen oder flüssigen Kühlmitteln ausnutzt. Es ist auch möglich, daß der Grund des Strömungskanals an der Scheibe 13 zwischen den Schaufeln 13,1 eine besonders wärmedämmende Oberflächenausbildung bekannter Art erhält. Damit kann erreicht werden, d:aß unter Ausnutzung der besonderen Eigenschaften verschiedener Materialien, wie Keramik und Sonderstahl, eine ausgeglichene Lösung für höchste Werkstoffausnutzung und möglichst gleich große Lebensdauer im Zusammenhang mit den örtlich auftretenden Betriebstemperaturen und Beanspruchungen entsteht.
  • Aus der Fig. 2 ist ferner die für hohe Tetnperaturen besonders geeignete elastische Gestaltung der Führungswände für das Arbeitsmittel am Eintritt in das Laufrad., z. B. den, Leitring 18, zu erkennen, wobei die anschließenden Wände 1g11, 19b des genügend langen, schaufellosen Ringraumes sich gemäß der Erfindung in der Breite zum Laufradeintrstt hin entsprechend verengen.. Die Ringwand igb ist mit einem feststehenden Labyrinthdichtring 2o verbunden, welcher dem entsprechend ausgearbeiteten Außenrad des Flansches der Welle io zugeordnet ist., und zu einer Ringkammer 2i zusammengefaßt, über deren Öffnungen 2:2 verdichtete Luft, die bei 23 in die Ringkammer 2i eintritt, für eine zusätzliche Kühlung der umlaufenden Teile zugeführt werden kann.
  • Die perspektivische Darstellung einer einzelnen Keramikschaufel nach Fig.4 läßt erkennen,, daß außer dem in Richtung des Schwalbenschwanz.fußes gelegten Schaufelblatt g, noch die beiden seitlich angewachsenen Abdeckflügel24,25 vorgesehen sind, welche im eingebauten Zustand zusammen mit den Nachbarschaufeln eine Begrenzung des Strömungskanals im Laufkörper nach einer Stirnseite zu bilden und dabei auch die Tragköpfe: des Scha,ufelträge,rs abdecken. Aus der Fig. 5 ist die Ausbildung der Gehäuses-tirnseite, namentlich im Bereich der umlaufenden keramischem Schaufeln;, durch eine Abwicklung des Schnittes V-V von Fig. 2 in Umfan@gsriehtung zu ersehen. Die feste Wand ist zurückgesetzt; nur eingestemmte Dichtungsstreifen 26 mit dem bekannten U-förmigem Profil verringern den so, entstandenen großen Spalt e gegenüber der Umlaufspur X-X der Schaufelenden auf das. erwünschte kleine Maß s, so daß Anlaufschäden durch Verlagerung und Dehnungen sich nicht so schädlich auswirken körnen. DIe Dichtungsstreifen 26 können radial oder schräg angeordnet sein.
  • In. Fig. 6 trägt -die Scheibe ii in Schwalbenschwanznuten 12 radial stehende Keramikschaufeln 27 mit praktisch ebenem Blatt, während. die stirnseitige Abdeckung des Strömungskanals in den Schaufellücken längs des Umfangs durch: keramische Platten 22 hergestellt wird, deren mach bekannten Richtlinien.in Formschluß von Temperatureinflüssen unabhängig gemachter Hakenfuß (= einseitiger Hammerkopf) in einer Ringnut der Laufkörperteile i i und 13 spielfrei festgehalten wird. Die räumliche Lage und grundsätzliche Gestalt der aufgelös@ten keramischen Schaufelelemente 27 ist aus der Fig. 7 zu erse.hen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Radialbeaufschlagte Turbinenstufe mit axialer Abströmung des Arbeitsmittels, insbesondere für hohe .Temperaturen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Leitringaustritt und Laufradeintritt ein entsprechend großer Drallringraum mit abnehmender lichter Breite nach innen zu angeordnet ist.
  2. 2. Radialbeaufsöhlagte Turbinenstufe nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß die radial stehenden Schaufelenden über die stirnseitige Scheibenbegrenzung des StrÖmungskana.l-s am Laufrad hinausragen..
  3. 3. Radialbeaufschlagte Turbinenstufe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad am Außenrand leerarische Schaufelelemente besitzt, deren arbeitübertragende Schaufeliblätter radial stehen und deren zugehörige Schwalbenschwaii,zfüße mit gleicher Mittelebene in entsprechenden, etwa axial verlaufenden, Nuten: des Stahllau-fkörpers sitzen. q..
  4. Radialbeaufschlagte Turbinenstufe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitige Abdeckung des Strömungskanals am Attflenrard des Turbinenrades durch seitlich angewachsene Flügel der eigentlichen Keramikschaufel hergestellt wird oder durch getrennte Platten, mit eigenen Hammerkopffüßen in Ring,-nuten des; Scheibenrandes verankert, erfolgt.
  5. 5. Radialbeaufschlagte Turbinnenstufe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Leitwände der keramischen Schaufeln gegenüber den Schaufelbilättern des stählernen Schaufelträgers in Umfangsrichtung versetzt sind.
  6. 6. Radialbeaufschlagte Turbinenstufe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da:ß der stählerne Laufkörper gekühlt ist.
  7. 7. Radialbeaufsdhlagte Turbinenstufe nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, da,ß der stälderne Laufkörper gegen den Wärmeeinfall von seiten der heißen Arbeitsgase eine wärmedämmende Oberflächengestaltung aufweist. Radialbeaufschl.agte Turbinenstufe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der offenen, Seite des mit keramischen Schaufeln besetzten. Lanfkörpergitters die festje Wand des Gehäuses zurückgesetzt ist und nur einzelne etwa radial stehende dünnwandige Dichtungsleisten mit engem Spalt an die umlaufenden Schaufelkanten heranreichen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053871B (de) * 1954-06-17 1959-03-26 Garrett Corp Schaufelrad fuer mit hohen Drehzahlen und bei hohen Temperaturen betriebene Gasturbinen und Verdichter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053871B (de) * 1954-06-17 1959-03-26 Garrett Corp Schaufelrad fuer mit hohen Drehzahlen und bei hohen Temperaturen betriebene Gasturbinen und Verdichter

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