DE839110C - Staubschreiber - Google Patents

Staubschreiber

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DE839110C
DE839110C DEG4417A DEG0004417A DE839110C DE 839110 C DE839110 C DE 839110C DE G4417 A DEG4417 A DE G4417A DE G0004417 A DEG0004417 A DE G0004417A DE 839110 C DE839110 C DE 839110C
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DE
Germany
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dust
strip
air
double
chamber
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Application number
DEG4417A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erich Gast
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ERICH GAST DIPL ING
Original Assignee
ERICH GAST DIPL ING
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Publication date
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    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/22Devices for withdrawing samples in the gaseous state
    • G01N1/2202Devices for withdrawing samples in the gaseous state involving separation of sample components during sampling
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N15/00Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
    • G01N15/02Investigating particle size or size distribution
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Description

  • Staubschreiber Zur Bestimmung des Staubgehaltes von Gas-"remisclt<#n und Gasen finden Geräte Verwendung. die im we;.untlich-en auf zwei Methoden basieren. i. -Messung durch photometrische Auswertung des seitlichen Streulichtes eines Lichtstrahles. 2. Messang durch mikroskopische, photometrische oder gravimetrische Auswertung eines Staubniederschlages.
  • Zur Gruplx: t zählt (las Tvndallometer, das jedoch subjektiv arbeitet und nicht immer reproduzierbare Meßwerte liefert, die nur bei Kenntnis der Staubzusa.minensetzung und bei Stäuben gleicher 1' arle N-erl;ißlich sind. Zur Gruppe 2 gehören folgell(l,e Verfahren: a) natürliche Sedimentation, lt) :Aufprallverfahren, c) Filtermethoden, d) Meß c\@clone. e) elektrische Staul>abscheider, f) thermische Staubabscheider.
  • Im Zusammenhang mit dem Erfindungsgegenstand interessieren jedoch im wesentlichen nu,r die III Verfahren der Gruppe 1>). i. Das Konimeter von Kotze: Ein Luftvolumen von ; ccm wird durch eine Düse angesaugt und trifft mit sehr hoher Geschwindigkeit auf einen mit eitlem Haftmittel bestrichenen Objektträger, auf dein sich solche Staubteilchen ablagern, die infolge ihrer Trägheit dem umgelenkten Luftstrom nicht folgen können. Der Staubniederschlag wird mikroskopisch oder photometrisch ausgewertet. Eine Weiterentwicklung dieses Verfahrens ist das Konimeter von Zeiss, bei dem ein kontinuierlicher Luftstrom eine mit Haftmitteln Bestrichene langsam rotierende Kreisscheibe trifft. Diese Verfahren lial>en folgenden Nachteil: l:s kommen nur Staubteilchen oberhalb einer gewissen Korngröße, nämlich nur solche, die dem Luftstrom nicht folgen können, zur Ablagerung.
  • 2. Der Jet Dust Counter: Ein Luftvolumen von t5occrn wird zunächst mitFeuchtigkeit angereichert und mittels einer Druckpumpe durch eine Düse auf eine Glasplatte expandiert. Dabei bilden sich um die alsKondensationskerne wirkenden Staubteilchen kleine Wassertröpfchen, die die Teilchen mitreißen und auf der Platte niederschlagen, wo sie nach Verdunsten des Wassers haftenbleiben. Nachbeile: Bei diesem Verfahren werden mit Sicherheit nur Teilchen unterhalb io,u niedergeschlagen. Die Handhabung des Geräts ist umständlich und eine kontinuierlicheVermessung erscheintkaummöglich.
  • Beiden Verfahren haftet außerdem der Nachteil an, daß a) zu geringe Luftvolumina zur Messung gelangen und b) die Zertrümmerung größerer "Teilchen durch den Aufprall wahrscheinlich ist, so <laß Fehlschlüsse in der Korngrößenverteilung möglich verdien.
  • Das Verfahren vermeidet die angeführten Nachteile durchAnwendungderelektrischen Staubniederschlagung, Herabsetzung der Aufprallgeschwindigkeiten und Erhöhung dies durchgesetzten Luft-. volumens. Es bringt darüber hinaus den Vorteil vier kontinuierlichen Staubabscheidung auf einem handlichen Streifen und damit die Möglichkeit einer Speicherurig von Proben, die mit genauer zeitlicher Zuordnung nachträglich der Staubzustandsmessung und Gehaltsbestimmung mit stets reproduzierbarem Ergebnis unterworfen werden können.
  • In dein Hohlraum der Staubkammer 2 wird durch Absaugung an den Kanälen 9 ein Unterdruck erzeugt, auf Grund dessen die zu untersuchende Luft (Pfeil) durch die Düse 3 in die Staubkammer eintritt. Der Luftstrahl passiert darin einen elektrisch hochgespannten Draht 4 und wird 'ionisiert. In diesem Zustand trifft er durch eüneAussparung io auf einen elektrisch leitenden, geerdeten Streifen 8, der mit geeignetem Vorschub von der Vorratsspule i kommt. Die Staub- und Nehelteilchen imLuftstrahl lagern sich quantitativ an dem Streifen 8 ab und die nunmehr gereinigteLuft tritt durch dieKanäle9 aus der Kammer aus. Unmittelbar hinter der Aussparung io läuft von d>er Vorratsspule 5 ein durchsichtiger Deckstreifen 12 zum Schutz des Niederschlages zu. Beide Streifen verdien in einer Vorrichtung 13 in geeigneter Weise miteinander verbunden. Der Doppelstreifen 14, der den Staubniederschlag einschließt, wird über einen geeigneten Mechanismus, in der Zeichnung dargestellt durch die Rollen 7, 6, mit dem ge«Tünschten Vorschub auf einer Spule 15 aufgespult. Der Streifen kann dann mikroskopisch, photometrisch, grau imetrisch (-)der sonst in geeigneter Weise ausgewertet werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gerät zur kontinuierlichen Gewinnung von Staubproben für die Bestimmung von Staubgehalt, Korngrößenverhältnis und Staubzusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß der Staub aus einzm bekannten Luftvolumen je Zeiteinheit in einer Staubkammer (2) mittels eines bekannten elektrischen Niederschlagverfahrens auf einem Streifen (8) quantitativ niedergeschlagen wird.
  2. 2. Gerät nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Staubabscheidung in der Kammer (2) aus einem Luftstrahl geringer Geschwindigkeit erfolgt, wodurch Zerstörung von Staubteilchen heim Aufprallvermiedenwird-
  3. 3. Gerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, d@aß der Streifen (8) elektrisch leitend ist.
  4. 4. Gerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, <aß der Vorschub des als Elektrode wirkenden Streifens (8) den Verhältnissen angepaßt bzw. auch schrittweise vorgenommen werden kann.
  5. 5. Gerät nach Anspruch i bis .I. dadurch gekennzeichnet, d@aß unmittelbar nach der Stawbabscheidung ein durchsichtiger Deckstreifen (12) zum Schutz des Niederschlages zuläuft.
  6. 6. Gerät nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Streifen bei oder nach dein Zusammenlaufen in geeigneter Weise miteinander verbunden werden, z. B. Kleben, Rändeln oder Falzen, derart, daß ein Doppelstreifen (14) entsteht. der den Staubniederschlag einschließt.
  7. 7. Gerät nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß beide Streifen von einer Vorratsrolle ablaufen oder sonstwie bevorratet werden und daß der Doppelstreifen (14) gespeichert, z. B. aufgespult wird. B.
  8. Gerät nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelstreifen (14) sofort nach der Messung oder später herausgenommen und in geeigneter Weise, z. B. mikroskopisch oder photometrisch bezüglich Bestimmung des Staubgehaltes oder der Staubdualität, untersucht werden kann.
  9. 9. Gerät nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, ,daß der gewonnene Staubniederschlag durch geeignete. Maßnahmen von dem Streifen wieder abgestreift, gesammelt und anderen Untersuchungen zugänglich gemacht werden kann. io. Gerät nach Anspruch i bis 9. dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (8) als Fifterstreifen ausgebildet ist und der Niederschlag auf diesem ohne Zuhilfenahme der elektrischen Niederschlagung allein durch <las Durchsaugen des Luftvolumens durch den Streifen erzeugt wird (Abt. b).
DEG4417A 1950-10-25 1950-10-25 Staubschreiber Expired DE839110C (de)

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DE839110C true DE839110C (de) 1952-05-15

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ID=7117388

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3035445A (en) * 1958-04-11 1962-05-22 Iii Evan C Evans Aerosol sampler

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3035445A (en) * 1958-04-11 1962-05-22 Iii Evan C Evans Aerosol sampler

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