DE828683C - Lichtveredler - Google Patents
LichtveredlerInfo
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- DE828683C DE828683C DEP17181A DEP0017181A DE828683C DE 828683 C DE828683 C DE 828683C DE P17181 A DEP17181 A DE P17181A DE P0017181 A DEP0017181 A DE P0017181A DE 828683 C DE828683 C DE 828683C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V9/00—Elements for modifying spectral properties, polarisation or intensity of the light emitted, e.g. filters
- F21V9/08—Elements for modifying spectral properties, polarisation or intensity of the light emitted, e.g. filters for producing coloured light, e.g. monochromatic; for reducing intensity of light
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V13/00—Producing particular characteristics or distribution of the light emitted by means of a combination of elements specified in two or more of main groups F21V1/00 - F21V11/00
- F21V13/02—Combinations of only two kinds of elements
- F21V13/04—Combinations of only two kinds of elements the elements being reflectors and refractors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Lichtveredler Mit Ausnahme von Scheinwerfern und ähnlich lichtausstrahlenden Einrichtungen werden die elektrischen Birnen zu Beleuchtungszwecken so verwendet, daß das Licht im wesentlichen in der Weise geführt wird und so belassen wird, wie es aus dem Leuchtkörper austritt. Die Schirme, Leuchten usw., in denen die Birnen angeordnet werden, sind entweder aus der Überlieferung der Kerzenbeleuchtung und der Gasbeleuchtung entnommen und sind daher für die elektrische Beleuchtung technisch sinnlos, da die ursprünglichen Voraussetzungen für ihre Gestaltung mit dem Abgehen voü den alten Beleuchtungsarten entfallen sind, oder die Schirme und Leuchten sind reine Lichtabdämmungs- oder Lichtdämpfungsmittel mit dem Zweck, die unmittelbare Blendwirkung der Lichtquellen abzudecken oder zu mindern. Bei den Leuchten im Anschluß an frühere Vorbilder werden oft äußerst schlechte Ausleuchtungen auch der Räume und Flächen in Kauf genommen, die der Lichtquelle so nahe liegen, daß sie eigentlich sehr gut beleuchtet sein müßten, besonders bei den sogenannten Kronleuchtern. Bei allen diesen Lampen wird daher verhältnismäßig sehr viel Energie für die jeweils beabsichtigte Aufhellung zu beleuchtender Flächen und Körper aufgewendet. Zudem sind nach den Strahlungsgesetzen starke Beleuchtungsunterschiede vorhanden von blendend überstrahlt über normal beleuchtet bis nicht mehr ausreichend hell, so daß das Auge sich dauernd auf die wechselnden Beleuchtungsstärken umstellen muß und daher in der bekannten Weise ermüdet.
- Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, das aus den Leuchtkörpern austretende Licht so zu veredeln, daß es den Gebrauchsbedingungen entspricht. Als wesentlicher Teil der Erfindung erfolgt dabei eine Umordnung der Strahlenverteilung in einer für die jeweilige Beleuchtungsaufgabe günstigen Weise. Soll z. B. eine größere Fläche völlig gleichartig ausgeleuchtet werden, so benötigt man dazu Strahlenanordnungen, die von denen des Leuchtkörpers erheblich abweichen. Dabei wird alles aus der Lampe austretende Licht im Veredler erfaßt und in die Neuordnung der Strahlen einbezogen.
- Da eine für das Auge angenehme Ausleuchtung möglichst aufgehellte Schatten erwünscht erscheinen läßt, werden die aus dem Lichtveredler austretenden Strahlengruppen so gegeneinandergestellt, daß sie unter verschiedenen Winkeln auf der gleichen zu beleuchtenden Fläche auftreffen.
- Außer der grundsätzlichen Strahlungsplanung werden Formgebung und geeignete Oberflächengestaltung des Lichtveredlers zur Durchführung dieser Aufgaben benutzt, insbesondere auch zu einer Feinverwirbelung im Kleinen, um auch etwaige Strahlungszusammenballungen bei direkter Strahlung des Leuchtfadens aufzulockern. Auf diese Weise tritt aus dem Lichtveredler ein so vergleichmäßigtes Licht, daß die Blendwirkung einer direkt strahlenden Lampe weitgehend aufgehoben ist, jedoch ohne den Energieverlust von Schirmen und Milchglasleuchten, sondern es wird mit einem Bruchteil bisher notwendiger Wattstärken der Leuchtkörper eine verbesserte Ausleuchtung erreicht.
- Zur weiteren Veredelung kann eine Lichtfärbung vorgesehen werden in der Weise, daß aus Gründen der besonderen Behaglichkeit oder der Annehmlichkeit für das Auge entsprechende Farbfilter verwendet werden, die beim Anblicken den Lichtveredler farbig, gegebenenfalls mit Schliffverzierung erscheinen lassen. Infolge der Lichtverwirbelung und mehrfachen Überstrahlung der zu beleuchtenden Flächen werden dann die einzelnen Farbstrahlen beim Auftreffen auf die zu beleuchtende Fläche zu der gewünschten Gebrauchslichtfarbe zusammengemischt.
- Es ist damit beispielsweise möglich, einen Lichtveredler beim Anschauen im wesentlichen etwa rot-oder gelbleuchtend erscheinen zu lassen und dennoch eine Fläche weiß oder gelblich auszuleuchten. -Man kann Querstrahlung z. B. zur Gesichtsbeleuchtung rötlich färben, Senkrechtstrahlung zu Weiß- und Gelblicht vereinigen usw.
- Damit sind nicht nur sämtliche Blendwirkungen auch mit unmittelbarem Nervenreiz beseitigt, sondern auch eine Färbung des Lichtes möglich.
- In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel im Schnitt dargestellt. a deutet die Lichtquelle an. b ist der Lichtveredler, der mit geeignet geformter und verschiedenartig behandelter Oberfläche ausgestattet ist. Die Flächen c z. B. sind voll rückstrahlend, die Flächen d voll lichtdurchlässig und zugleich die Strahlen auflockernd, ebenso die Flächen e. A, B und C sind Strahlenbündel. Die Wirkungsweise des Ausfü'hrungsbeispieles ist folgende: Das Strahlenbündel A besteht aus dem unteren Teil der von der Lichtquelle ausgehenden Strahlen. Die Strahlen werden nur beim Durchtritt durch den Lichtveredler vergleichmäßigt, wobei das Bild des Leuchtfadens verwischt wird. Wenn man den Lichtveredler anschaut, sieht man im wesentlichen diese Strahlen. Das Strahlenbündel A wird überstrahlt von den Stra'hlenlriindeln Bund C, deren Strahlungsanordnung und -dichte so gewählt wird, daß schließlich die gewünschte Aufhellung erreicht wird, z. B. eine gleichmäßige Beleuchtung im Bereich einer Nutzfläche und allmäliliclie Beleuchtungsabnahme nach oben, wobei die Decke unbeleuchtet ist.
- Die Strahlen der einzelnen Strahlenbündel sind stark gegeneinander gerichtet. wodurch tageslichtähnliche Aufhellung der Schatten erfolgt und damit allseitige Beleuchtung, z. B. von Fasern, mit einem besonderen, auffallenden Aufleuchten deren Farben.
- Die einzelnen Strahlenbündel lassen sich verschieden färben, z. B. das Strahlenbündel A rot, das Strahlenbündel B gelb und das Strahlenbündel C blau. Die von allen drei Bündeln getroffene Fläche wird durch Lichtmischung weiß oder weißlich beleuchtet, während der Lichtveredler selbst rotleuchtend erscheint. Die Seitenstrahlung ist auch rot und färbt die Gesichter der nicht in unmittelbarer Nähe stehenden :Menschen rötlich. In ähnlicher Weise sind andere Beleuchtungs-,virkungen zu erreichen. Die Formgebung erfolgt gemäß der Aufgabe und der Fertigungsart, wobei feste, flüssige oder gasförmige Gebiete für die Strahlenführung vorgesehen werden können.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Lichtveredler, dadurch gekennzeichnet, daß er aus rückstrahlenden und durchlässigen Abschnitten aufgebaut ist, die so angeordnet und gestaltet sind, daß alles aus einem Leuchtkörper austretende Licht in einzelne Strahlenbüschel aufgeteilt und umgeordnet wird.
- 2. Lichtveredler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Abschnitte so angeordnet sind. daß deren Strahlenbündel unter verschiedenen Winkeln auf der gleichen zu beleuchtenden Fläche auftreffen und daher Tiefschatten weitgehend vermieden werden.
- 3. Lichtveredler nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, claß die einzelnen Abschnitte mit Farbfiltern derart versehen sind, daß sie zwar verschieden gefärbt erscheinen, das auffallende Licht aber jeweils in den gewünschten Gebrauchslichtfarben erscheint, z. B. durch Überstrahlung mit verschiedenfarbigen Lichtbündeln.
- 4. Lichtveredler nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtveredler als Leuchtkörper ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17181A DE828683C (de) | 1948-10-06 | 1948-10-06 | Lichtveredler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17181A DE828683C (de) | 1948-10-06 | 1948-10-06 | Lichtveredler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE828683C true DE828683C (de) | 1952-01-21 |
Family
ID=7366414
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP17181A Expired DE828683C (de) | 1948-10-06 | 1948-10-06 | Lichtveredler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE828683C (de) |
-
1948
- 1948-10-06 DE DEP17181A patent/DE828683C/de not_active Expired
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