DE807151C - Verfahren zur Messung des Gluehwertes von Zuendkerzen fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Verfahren zur Messung des Gluehwertes von Zuendkerzen fuer Brennkraftmaschinen

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DE807151C
DE807151C DEP44936A DEP0044936A DE807151C DE 807151 C DE807151 C DE 807151C DE P44936 A DEP44936 A DE P44936A DE P0044936 A DEP0044936 A DE P0044936A DE 807151 C DE807151 C DE 807151C
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DE
Germany
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glow
candle
ignition
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Expired
Application number
DEP44936A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Wolfgang Koennecke
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Henschel and Sohn GmbH
Original Assignee
Henschel and Sohn GmbH
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P19/00Incandescent ignition, e.g. during starting of internal combustion engines; Combination of incandescent and spark ignition
    • F02P19/02Incandescent ignition, e.g. during starting of internal combustion engines; Combination of incandescent and spark ignition electric, e.g. layout of circuits of apparatus having glowing plugs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)

Description

  • Verfahren zur Messung des Glühwertes von Zündkerzen für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung des Glühwertes von Zündkerzen für Bremskraftmaschinen. Sowohl bei der Entwicklung einer neuen Kerzenbauart als auch zur Entscheidung darüber, welche der handelsüblichen Kerzentypen für eine neuentwickelte Bauart von Brennkraftmaschinen die geeignetste ist, kommt der Unempfindlichkeit der Kerze gegen Glühzündung und Verschmutzung, dem Wärmewert, eine ausschlaggebende Bedeutung ztt, da er den Grad der thermischen Belastbarkeit einer Zündkerze angibt.
  • Die bisher zur Bestimmung des Wärmewertes vorgeschlagenen Verfahren bestehen im «-esentlichen darin, daß Motorenversuche unter den praktisch vorkommenden Betriebsverhältnissen unter Verwendung einer Temperaturmeßkerze besonderer Bauart, die mit eingebauten Thermoelementen in der hohl gebohrten Mittelelektrode und der Isolatorwandung versehen ist, ausgeführt werden und die Kerze so lange baulich abgeändert wird, bis sie hinsichtlich ihres Glühzündungs- und Verschmutzungswiderstandes den Anforderungen entspricht; nach einem anderen Verfahren werden an einem für diesen Zweck besonders eingerichteten N-leßmotor Vergleichsmessungen zwischen einer Kerze bekannten Wärmewertes und der zu untersuchenden Kerze vorgenommen, die Analogieschliisse auf das Versuchsobjekt gestatten.
  • Diese und ähnliche bekannte Verfahren befriedigen deshalb nicht, weil sie einerseits besonders viel Zeit- und Arbeitsaufwand erfordern, andererseits mangels tieferer Einblicke in die tatsächlichen Vorgänge nur wenig Aufklärung über eventuelle Störungsquellen geben, z. B. über den die Glühzündung hervorrufenden, also empfindlichsten Bauteil der Kerze, den Glühzündungserreger.
  • Mit dem Verfahren nach der Erfindung werden diese Nachteile vermieden. l:s wird dabei nur derjenige Bestandteil des Wärmewertes, der sich auf die Glühziindungseigenschaften der Kerze bezieht und Glühwert genannt sei, ermittelt. Der Versclinititztingswiderstand ist für sich nach einem besonderen, hier nicht beschriebenen Verfahren zti messen.
  • Bei dem vorliegenden Verfahren wird die Brennkraftinaschine, in die die zu untersuchende Kerze eingebaut ist, mit den üblichen versuchstechnischen '.Mitteln auf verschiedene, jeweils konstant gehaltene Betriebszustände eingestellt, die so zu wählen sind, <iaß sich stufenweise weit auseinanderliegende, aber unterhalt> der als bekannt vorauszusetzenden GlühzündungSgrenze bleibende `'Werte der thermischen Belastung der Zündkerze ergeben, die sich in der Hauptsache nach den Temperaturmittelwerten im Arbeitsraum der Maschine sowie den auftretenden Str()mtingsvorgiingeti der Ladung richten. Bei jeder Belastungsstufe werden diejenigen Temperaturen, die die einzelnen Kerzenteile annehmen, also die Masseelektrode, der lsolator und die Mittelelektrode, gesondert gemessen, und zwar unter Verwendung einer umlaufenden Stroboskopscheibe auf optischem Wege durch ein in die Motorwandung eingesetztes Schauglas hindurch, wofür sich eint Glühfaden-Pyrometer als besonders geeignet erwiesen hat. Aus den Temperaturkurven der Kerzenteile, die mit guter Annäherung aus Geraden bestehen, läßt sich hiernach auf graphischem Wege eiit einwandfreies und anschauliches Bild über den Glüh«-ert einer Zündkerze gewinnen, ebenso über den Glühzündungserreger an der Kerze, indem jede der gefundenen Kurven bis zum Schnittpunkt mit einer der bekannten Glühziindungstemperatur entsprechenden abszissenparallelen Geraden verlängert wird. Die untersuchte Kerze braucht somit nicht bis auf die Glühzündungstemperatur erhitzt und dadurch der Gefahr der Unbrauchbarmachung ausgesetzt zu werden.
  • Vorstehend ist vorausgesetzt, daß die Glühzündungstemperatur selbst bekannt sei, wie dies im allgemeinen auch der Fall ist. Sie liegt bei etwa "' C für die üblichen motorischen Kraftstoffe. kann jedoch, beispielsweise unter der Einwirkung von Kraftstoffbeimengungen, auch erheblich von diesem Wert abweichen. Wenn es hiernach notwendig wird, eine Glühzündungstemperatur entweder für Zwecke des vorstehend beschriebenen Verfahrens zur Glühwertmessung oder auch für andere, allgemeinere Zwecke zu bestimmen, so kann dieses Verfahren unter Verwendung einer Versuchs- oder Prüfkerze ebenfalls mit Vorteil verwendet werden, indem die thermische Belastung der Kerze unter laufenden Temperaturmessungen nunmehr stufenweise so weit gesteigert wird, bis sich die Glühzündung ergibt, deren Erscheinen sich äußerlich dadurch anzeigt, daß sich die Zündung trotz Stromunterbrechung fortsetzt. Außerdem kann die Glühzündung auch aus unmittelbarer Beobachtung durch das Schauglas hindurch an der Stri>boskopscheibe vorbei an bestimmten Lichtwirkungen erkannt werden.
  • Bereits vor Eintritt der Glühzündung ergibt sich eine charakteristische Vorstufe bei einer thermischen Belastung, die selbst noch keine Glühzündung, also die Möglichkeit der Zündung bei stromloser Kerze, verursacht, sondern lediglich ungewöhnliche, durch unmittelbare optische Beobachtungen der beschriebenen Art feststellbare Zünderscheinungen hervorruft, die insbesondere auf einer weitgehenden Verkürzung des Zündverzuges beruhen. Sowohl das Glühwertmeßverfahren als auch das Meßverfahren für die Glühzündungstemperatur, die vorstehend beschrieben sind, lassen sich erfindungsgemäß nur bis zur Erreichung dieser Vorstufe, der Vorglühzündung, ausdehnen, womit die Möglichkeit einer Schädigung der Kerze vermieden wird.
  • Zur Nachprüfung der gemessenen Temperaturwerte kann ferner eine Temperaturmeßkerze der eingangs geschilderten Art mit eingebauten Thermoelementen, zweckmäßigerweise unter optischer und thermoelektrischer Parallelmessung, Verwendung finden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPIti. CIIE: i. Verfahren zur Messung des Glühwertes von Zündkerzen für Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die ?Maschine auf verschiedene, jeweils konstant gehaltene Betriebszustände derart eingestellt wird, daß sich stufenweise weit auseinanderliegende, aber unterhalb der Glühzündungsgrenze bleibende Werte der thermischen Belastung der Zündkerze ergeben, wobei diejenigen Temperaturen, die die einzelnen Kerzenteile bei jeder der Belastungsstufen annehmen, stroboskopisch auf optischem Wege beispielsweise mittels eines Pyrometers durch ein in die Motorwandung eingesetztes Schauglas hindurch gemessen werden.
  2. 2. Verfahren an einer Prüfkerze zur Bestimmung der unter gegebenen baulichen und betrieblichen Verhältnissen im Brennraum der Maschine auftretenden Gliihzündungstemperatur für das Meßverfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils nach Einregelung der -Maschine auf Beharrungszustand die thermische Belastung der Kerze, beispielsweise durch Vergrößerung des Gasdrosselquerschnitts oder durch Vorverlegung des Zündzeitpunktes, stufenweise unter Beobachtung der Temperaturen der einzelnen Kerzenteile im Sinne des Anspruchs i so weit gesteigert wird, bis sich mit unterbrochenem Zündstrom die Glühzündung ergibt, deren Erscheinen unmittelbar optisch zu beobachten ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Nachprüfung der Temperaturbeanspruchung der Kerzenteile eine an sich bekannte, mit eingebauten Thermoelementen versehene Temperattirmeßkerze verwendet wird, wobei die optischen und thermoelektrischen Messungen gleichzeitig ausgeführt werden.
DEP44936A 1949-06-04 1949-06-04 Verfahren zur Messung des Gluehwertes von Zuendkerzen fuer Brennkraftmaschinen Expired DE807151C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006058557B4 (de) * 2006-12-08 2017-11-09 Iav Gmbh Ingenieurgesellschaft Auto Und Verkehr Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung der Temperatur an Zündkerzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102006058557B4 (de) * 2006-12-08 2017-11-09 Iav Gmbh Ingenieurgesellschaft Auto Und Verkehr Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung der Temperatur an Zündkerzen

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