DE7907068U1 - Immersionsobjektiv fuer mikroskope - Google Patents
Immersionsobjektiv fuer mikroskopeInfo
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Classifications
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- G02B21/33—Immersion oils, or microscope systems or objectives for use with immersion fluids
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Description
Ernst Lei'2 WctzU GmbH I i·;·. f :L . 7U
t»"01 U>J ."b 2O72..·
21)72.
Pat Kz/Wo 12.3.1979
Immersionsobjektiv
Die Erfindung betrifft ein Immersionsobjektiv für Mikroskope mit einer äußeren Fassung und einem dazu
axial verschiebbaren inneren Fassuingste&l sowie mit
in der Fassung und im Fassungsteil befestigten Linsen.
Immersionsobjektive für Mikroskope dienen zur Vergrößerung der numerischen Apertur und damit des Auflösungsvermögens,
wobei eine Immersionsflüssigkeit
mit einer höheren Brechzahl als Luft den Raum zwischen der Frontlinse des Objektivs und der Objektoberfläche
ausfüllt. Wegen der kaum erreichbaren völligen Abdichtung zwischen der äußeren Fassung und dem inneren
Fassungsteil aufgrund des zum Präparateschutz axial verschiebbaren inneren Fassungsteils kann dabei insbesondere
dünnflüssiges Iramersionsöl in das Lineensystem eindringen, und es unbrauchbar machen. Insbesondere
umgekehrte Mikroskope, bei denen sich die Objektive unterhalb des Objektträgertisches befinden,
so daß beispielsweise zur Beobachtung von Präparaten
in Gefäßen die Unterseite des Präparates betrachtet werden kann, werden auf diese Weise häufig beschädigt.
Auch bei Verwendung von Immersionsobjektiven bei
«Pat ΓΚζ/Wb
«Pat ΓΚζ/Wb
12.3.1979 Patentabteilung
- If -
normalen Mikroskopen ist diese Gefahr nicht auszuschließen, wenn nach Anwendung der Immersion das
Objektiv abgeschraubt und wie meist üblich umgekehrt abgestellt wird, wobei dann Immersionsflüssigkeit
durch den Spalt zwischen der äußeren Fassung und dem inneren Fassungsteil eindringen kann.
Außerdem ist nach jedem Gebrauch eine sorgfältige Reiuigung des Objektivs von der Imniersionsflüssigkeit
erforderlich, die meist an den Seitenflächen der Fassung herabläuft.
Der Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, ein Immersionsobjektiv der eingangs genannten Art so
auszubilden, daß ein Eindringen von Immersionsflüssigkeit in das Linsensystem verhindert und eine
Reinigung des Immersionsobjektivs nach Anwendung der Immersionsflüssigkeit erleichtert wird.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß im Bereich der Stirnseite des inneren Fassungsteils ein Auffangring für die Immersionsflüssigkeit
angeordnet ist, welcher so geformt ist, daß er zusammen mit der Stirnfläche des Immersionsobjektivs
eine Wanne bildet, die ein Eindringen von Immersionsflüssigkeit in die Fassung verhindert. Zweckmäßig
ist der Auffangring lösbar mit dem inneren Fassungsteil verbunden, was die Reinigung erleichtert.
Besonders günstig ist es, wenn auch der Auffangring selbst wannenförmig ausgebildet ist.
Der Auffangring weist vorteilhaft an seiner dem inneren
Fassutigsteil des Immersionsobjektivs anliegenden Seite
. β 2?#r.
•J· Pat Kz/too
• 12:3.19*79
eine Klebefläche auf. Es genügt dann, den Ring einfach
stirnseitig auf das Immersionsobjektiv aufzudrücken.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung besteht der Auffangring zweckmäßig aus einem elastisch verformbaren
Werkstoff, so daß ein einfaches Aufschieben des Ringes zu dessen Befestigung an der Fassung des
Immersionsobjektivs genügt. In diesem Fall ist e3 günstig, wenn der Auffangring flanschförmig gestaltet
ist. Enge Fertigungstoleranzen brauchen dabei nicht eingehalten zu werden.
Als Werkstoffe für den Auffangring eignen sich alle gegenüber den üblichen Immersionsflüssigkeiten beständigen
Materialien wie Kunststoffe, Gummi oder
dgl., im Falle unverformbarer Ringe auch Metalle oder
Legierungen. Als Klebefläche kann eine Selbstklebefolie verwendet werden. Es versteht sich, daß je
nach Ausbildung des Stirnbereichs des Immersionsobjektivs auch andere bekannte Befestigungsarten des
Auffangringes wie Aufschrauben an dem inneren Fassungsteil
vorgesehen sein können und daß Auffangring und Fassung schließlich fest miteinander verbunden sein
könne, wenn die Reinigung des Immersionsobjektivs - beispielsweise bei der Verwendung von Wasser als Immersionsflüssigkeit
- von untergeordneter Bedeutung ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Teil eines Immersionsobjektivs mit dem daran befestigten
Auffangring gemäß der Erfindung,
2973·
^ t'KZ/:
12.3.1972
und
Fig. 2 gleichfalls einen Schnitt durch das
Immersionsobjektiv mit einem Auffangring
in einer anderen Ausführungsform.
3as in Fig. 1 teilweise dargestellte Immersionsobjektiv
10 besteht im wesentlichen aus einer äußeren Fassung 11.,
in der ein inneres Fassungsteil 12 mit einer Frontlinae axial verschiebbar gelagert ist. Dadurch ist ein
Präparatschutz gewährleistet, wenn beim Fokussieren die Frontlinse 13 auf das Präparat auftrifft. Zwischen der
Fassung 11 und dem Fassungsteil 12 befindet sich dementsprechend ein Ringspalt lU. Durch denselben kann
Immersionsflüssigkeit in das Innere der Fassung 11 eindringen und das darin angeordnete, hier nicht dargestellte
Linsensystem unbrauchbar machen. Um dies zu verhindern, ist im Bereich der Stirnseite, des inneren
Fassungsteils 12 ein Auffangring 15 befestigt. Dieser
liegt mit seiner Unterseite plan auf einer ringförmigen Vertiefung 16 des Fassungsteils 12 und weist einen na^h
oben gerichteten Rand 17 auf, wodurch sich für den Auffangring 15 eine wannenförmige Ausbildung ergibt. Im
vorliegenden Fall ist der Auffangring 15 an seiner der
Vertiefung 16 des Fassungsteils 12 anliegenden Unterseite
mit einer Klebefläche 18 versehen, so daß er im Bedarfsfall leicht entfernbar und ersetzbar ist.
Das in Fig. 2 gezeigte Ausführungsbeispiel unterscheidet
sich von demjenigen nach Fig. 1 lediglich durch eine andere Ausbildung des Auffangringes 15*, weswegen auch
synonyme Bezugszeichen verwendet sind. Der Auffangring 15'
• · t .
'..' : Pat K^¥o
12.3.1979
ist liier als Paßring gestaltet und liegt mit einem Anlage
flaxiscn 15a dichtend an einem Fassungskranz 19 des |
Fassungsteils 12 an, wäiirend ein rechtwinkelig zu dem |
Anlageflansch 15a verlaufender Ring 20 auf der Vertiefung Λ 6 |
des Fassungsteils 12 aufliegt. Im vorlegenden Fall \
ist für den Auffangring 15* ein elastisch verformbarer |
Werkstoff wie Hartgummi besonders geeignet, so daß der \
Auffangring 15* auf das Eassungsteil 12 klemmend aufschiebbar
ist.
12.3.1979
| 10 | Immersionsobjektiv |
| 11 | Fa s sung |
| 12 | Fa s sxrags teil |
| 13 | Frontlinse |
| 14 | Ringspalt |
| 15, | |
| 15« | Anffangri-ßg |
| 15a | Anlageflausoh |
| 16 | Vertiefung |
| 17 | Rand |
| 18 | Klebefläche |
| 19 | Fassungskranz |
| 20 | Ring |
Claims (1)
- • t *m *_. ' Pat Kz/WoErnst Leitz Wetzlar GmbH 12.3.1979. Immersionsobjektiv für Mikroskope ia±t einer äußeren Fassung und einem darin axial verschiebbarem inneren Faseungsteil sowie mit in der Fasimng und im Fassungsteil befestigten Linsen, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Stirnseite des inneren Fassungsteils (12) ein Auffangring (15, 151) für die Immersionsflüssigkeit angeordnet ist.2. Immersionsobjektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Au*fangring (I5f 15') lösbar mit dem inneren Fassungsteil (12) verbunden ist.3· Immersionsobjektiv nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangring (15) an seiner dem Fassungsteil (12) des Immersionsobjektivs (1O) anliegenden Seite eine Klebefläche (18) aufweist.k. Immersionsobjektiv nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangring (15) wannenförmig ausgebildes ist.Patentabteilung*12.3.19*795. Immersionsobjektiv nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangring (15 *) als Passring mit Anlageflansch (i5a) gestaltet ist.6. Immersionsobjektiv nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangring (15,15*) ans einem elastisch verformbaren Werkstoff besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19797907068 DE7907068U1 (de) | 1979-03-14 | 1979-03-14 | Immersionsobjektiv fuer mikroskope |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19797907068 DE7907068U1 (de) | 1979-03-14 | 1979-03-14 | Immersionsobjektiv fuer mikroskope |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7907068U1 true DE7907068U1 (de) | 1980-08-28 |
Family
ID=6701933
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19797907068 Expired DE7907068U1 (de) | 1979-03-14 | 1979-03-14 | Immersionsobjektiv fuer mikroskope |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7907068U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005066682A1 (ja) | 2004-01-06 | 2005-07-21 | Olympus Corporation | 液浸対物レンズ、蛍光分析装置および倒立型顕微鏡 |
-
1979
- 1979-03-14 DE DE19797907068 patent/DE7907068U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005066682A1 (ja) | 2004-01-06 | 2005-07-21 | Olympus Corporation | 液浸対物レンズ、蛍光分析装置および倒立型顕微鏡 |
| EP1703311A4 (de) * | 2004-01-06 | 2010-08-18 | Olympus Corp | Immersions-objektivlinse, fluorometrischer analysator und invertiertes mikroskop |
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