DE767959C - Anordnung zur Erzeugung einer als Steuerspannung verwendbaren Wechselspannung - Google Patents

Anordnung zur Erzeugung einer als Steuerspannung verwendbaren Wechselspannung

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DE767959C
DE767959C DES125444D DES0125444D DE767959C DE 767959 C DE767959 C DE 767959C DE S125444 D DES125444 D DE S125444D DE S0125444 D DES0125444 D DE S0125444D DE 767959 C DE767959 C DE 767959C
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DE
Germany
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tachometer
voltage
alternating voltage
control
speed
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DES125444D
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English (en)
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Hans Hasse
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Siemens APP und Maschinen GmbH
Original Assignee
Siemens APP und Maschinen GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P23/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
    • H02P23/14Estimation or adaptation of motor parameters, e.g. rotor time constant, flux, speed, current or voltage
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

  • .Anordnung zur Erzeugung einer als Steuerspannung verwendbaren Wechselspannung Es ist bereits eine Einrichtung zur Gleichlaufregelung zweier Gleichstrommotoren. bekanntgeworden, bei denen wenigstens eine Motorwicklung aus einer Wechselspannung über gittergesteuerte Gas- oder Dampfenrtladungsstrecken gespeist wird und die Gittersteuerung durch mit den Motoren gekuppelte Hilfsgleichstromgeneratoren beeinflußt wird. Die beiden Hilfsgeneratoren steuern dabei die Induktivitäten zweier Drosselspulen mit Eisenkern, die in eine als phasendrehende Vorrichtung für die Gitterwechselspannung ausgebildete Brückenanordnung eingefügt sind und die demzufolge immer eine elektromagnetische Leistung aufbringen müssen. Die Regelung des Zündzeitpunktes der Entladungsstrecken erfolgt dabei, durch das Mittel der Phasenverschiebung der Gitterwechselspannung. Diese bekannte Gleichlaufregelung läßt auch nur eine Regelung der Drehzahl des Antriebsmotors in einer Drehrichtung zu, wenn keine Änderung der vorliegenden Schaltung vorgenommen wird.
  • Es ist auch bereits eine Anordnung bekannt, bei welcher ein einen beispielsweise schweren Gegenstand einstellender Motor in Abhängigkeit von mehreren Steuergrößen, insbesondere von der Größe der auszuführenden Bewegung und von deren Geschwindigkeit, beeinflußt wird. Ein weiterer Vorschlag geht dahin, die Steuerung in Abhängigkeit von der Differenz zwischen der an der Steuerschaltung eingestellten Geschwindigkeit und der Geschwindigkeit vorzunehmen, mit welcher sich der Gegenstand einstellt. Hierbei wird eine mit dem Genstand zur Messung seiner Einstellgechwindigkeit gekuppelte Einrrichtung mit der Steuerschaltung derart verbunden, daß die Differenz zwischen dieser Geschwindigkeit und der in der Steuerschaltung eingestellten Geschwindigkeit für die Steuerung ausgenutzt wird. Diese Ausnutzung erfolgte bisher dadurch, daß ein Kontakt entsprechend der auszuführenden Bewegung eingestellt und der zugehörige Gegenkontakt in Abhängigkeit von der Einstellgeschwindigkeit des einzustellenden Gegenstandes selbsttätig bewegt wird. Bei einer anderen Steuerung für schwere Gegenstände ist bereits vorgeschlagen worden, den Steuermotor gleichzeitig in Abhängigkeit von zwei Steuergrößen regelbar zu machen, nämlich in Abhängigkeit von dem Stellungsunterschied zwischen dem Steuerorgan und dem einzustellenden Gegenstand und gleichzeitig entsprechend der Geschwindigkeit, mit der dieser Stellungsunterschied sich ändert.
  • Die hierbei erhaltenen Steuergrößen sind Gleichspannungen. In neuerer Zeit sind aber derartige Steuerungen mehr und mehr unter Verwendung von gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsstrecken ausgeführt worden:. Die Steuergleichspannungen müssen also vor dem Einführen in eine solche Steuerung zunächst in Steuerwechselspannungen umgewandelt werden. Diese Umwandlung geschieht bisher durch eine Ringmodulatorenschaltung, der aber einige Nachteile anhaften, die sich bei Steuerungen unangenehm bemerkbar machen können. Die bei einer Ringmodulatarenschaltung verwendeten Gleichrichter sind einmal bei höheren Temperaturen unkonstant, besitzen infolge ihres verhältnismäßig schlechten Wirkungsgrades eine starke Rückwirkung aufdieTacho.metermaschineundgeben eine der Gleichspannung nicht proportionale Wechselspannung von schlechter Kurvenform ab. Eine derartige Wechselspannung, die als Steuergröße für die Einstellung eines Gegenstandes entsprechend einer vorgegebenen Bewegung dienen soll, ist aber nicht brauchbar.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Anordnung zur Erzeugung einer als Steuergröße verwendbaren Wechselspannung aus der Geschwindigkeit einer Gebertachometermaschine und der Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dieser und einer mit dem einzustellenden Gegenstand gekuppelten Tachometermaschine (sogenannte Rückmeldetachometermaschine), bei der die Wechselspannung aus zwei gegeneinandergeschalteten Verstärkersystemen geivonnen wird, die in einem einzigen Rohr mit Hexoden- oder Exponentialcharakter untergebracht sind und deren Verstärkungsgrad durch die Geschwindigkeitsgleichspannungen gegenläufig geregelt wird. Die '-erstärkersysteme liefern bei gleichen Tachometerspannungen gleiche Verstärkungen und werden mit einer Wechselspannung erregt, die Phasen- und frequenzgleich ist der Steuerspannung von gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsstrecken. Der Verstärkungsgrad jedes Verstärkersystems wird durch die gegeneinander abgewogenen Tachometerspannungen in entgegengesetzter Richtung verändert. Ein derartiges Rohr gestattet, die Geschwindigkeitskomponente rückwirkungsfrei abzuwiegen, zu verstärken und in eine Wechselspannung umzuformen.
  • Der Vorteil eines solchen Verstärkerrohres ist durch den einfachen Aufbau der Schaltung und durch die 'Möglichkeit gegeben, beliebig viele Tachometermaschinen auf eine Gebertachometermaschine gleicher Größe zurückinelden zu können, ohne vor die NTotwendigkeit gestellt zu sein, die Leistung der Gebertachometermaschine zu vergrößern.
  • Verstärkerröhren mit zwei Verstärkersvstemen sind an sich bereits bekannt. Diese Verstärkersvsteme «-erden aber weder mit einer Wechselspannung moduliert, noch sind sie gegeneinandergeschaltet. Es arbeitet vielmehr nur entweder das eine oder das andere Verstärkersy stein. Durch Beeinflussung ihrer Gitter findet dabei lediglich eine Änderung des Ruhestromes, nicht aber eine Modulation statt, weil die hierzu erforderliche Wechselspannung überhaupt fehlt. Der Unterschied zwischen Rundfunkröhren und Röhren. gemäß der Erfindung besteht weiterhin darin. daß letztere eine nennenswerte Ausgangsleistung abgeben und daß ihr Verstärkungsgrad in Abhängigkeit von einer Gleichspannung verschieden ist.
  • In den Figuren ist der Erfindungsgedanke beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. i die Schaltung der Anordnung mit einem Verstärkerrohr, Fi:g. a die Hexodencharakteristik dieses Rohres und Fig. 3 eine Schaltung für die Rückmeldung zweier Tachometermaschinen auf eine Gebertachometermaschine.
  • Die Gebertachometermaschine i und die Rückmeldetachometermaschine 2 sind gegeneinandergeschaltet. Beide Tachometermaschinen besitzen eine Gleichstromerregung, wobei die Erregerwicklung 3 gegenüber der Erregerwicklung .I so bemessen ist, daß die Gebertachometermaschine i von vornherein höher erregt ist als die Rückmeldetachometermaschine 2, so daß ein Übergewicht der Gebertachometermaschine vorhanden ist. Hierdurch geht die Geschwindigkeit der Ge-bertachometermaschine i als Steuergröße mit in die Steuerung ein. Um die von den beiden Tachometermaschinen gelieferten Spannungen gegeneinander abwiegen zu können, ist ein regelbarer Abgriff 5 vorgesehen, der parallel zu den Ankerklemmen der Rückmeldetachometermaschine 2 liegt.
  • Die beiden gegeneinanderge.schalteten Ver-. stärkersysteme sind gleich aufgebaut- und in einem einzigen: Rohr untergebracht. Die beiden Kathoden 7 und 8 werden indirekt geheizt und erhalten eine gegebenenfalls durch einen Widerstand g regelbare negative Vorspannun.g. Die beiden Gitter io und i i werden mit Wechselstrom erregt, der den Gittern über einen Transformator 12 zugeführt wird. Über eine Leitung 13 erhalten die Gitter 14 und 15 eine feste Vorspannung, der die von den Tachometermaschinen i und 2 gelieferten Spannungen überlagert werden. Die Anoden des Rohrres 6 sind mit 16 und 17 bezeichnet und mit den gegeneinandergeschalteten Wicklungen 18 und ig eines Transformators 2o verbunden. Die Abschlußwiderstände 21 und 22 der Gleichspannungsgitter 14 und 15 besitzen einen hohen Widerstand.
  • Die Ausgangsspannung des Transformators 2o dient als Steuergröße für eine nachfolgende Schaltung von gittergesteuerten Gas-oder Dampfentladungsstrecken. Sie kann auf das Gitter dieser Entladungsstrecken sowohl als alleinige als auch als zusätzliche Steuergröße einwirken, z. B. in Verbindung mit einer aus dem Wegfehler und/oder aus Ableitungen höherer Ordnung (Beschleunigung u. dgl.) erhaltenen Spannung.
  • Die gittergesteuerten Entladungsstrecken «erden aus einem Wechselstromnetz von bestimmter Spannung und Frequenz gespeist. Erfindungsgemäß wird nun die Erregung der Gitter io und i i der gegeneinandergeschalteten Verstärkersysteme mit einer Wechselspannung vorgenommen, deren Größe, Frequenz und Phasenlage gleich, d. h. also kohärent ist der Steuerspannung der @ gittergesteuerten Entladungsstrecken. Im einfachsten Falle kann hierzu eine gemeinsame Spannungsquelle verwendet werden.
  • Bei synchronem Lauf der Tachometermaschinen i und 2 und bei einer konstanten Vorspannung der Gitter 14 und- 15 stellt sich bei einen- bestimmten Vorspannung der Kathoden 7 und 8 auf der Kurve a (Fig. 2) der Arbeitspunkt A ein. Auf Grund der Wechselstromerregung (gestrichelt etingezeichnete Kurve) ergibt sich eine Aussteuerung auf der Kurve a zwischen den Punkten A1 un.di A2. Da die Anoden 16 und 17 bzw. die Tansformatorwicklungen i8 und ig gegeneinandergeschadtet sind, heben sich bei gleicher Vorspannung der Gitter 14 und 15 die Spannungen auf, d. h. der Ausgangstransformator 2o gibt keine Spannung ab. In der Fig. 2 sind die beiden sich gegenseitig aufhebenden Spannungen punktiert eingezeichnet.
  • Weichen dagegen die Spannungen der Tachometermaschinen i und 2 voneinander ab, überwiegt z. B. die am Gitter 14 liegende Spannung die am Gitter 15 liegende Spannung, so gelangt der Arbeitspunkt für die am Gitter 14 liegende Spannung dann nach B auf der Kurve b und der Arbeitspunkt für die am Gitter 15 liegende Spannung nach C auf der Kurve c. Bei gleicher Wechselstromerregung ergibt sich dann eine Aussteuerung zwischen den Punkten Bi und B2 bzw. C1 und C2. Die gegeneinandergeschalteten Spannungskurven sind strichpunktiert eingezeichnet, und der Ausgangstransformator 2o gilbt eine Spannung ab, welche der Differenz der in den Wicklungen 18 und ig auftretenden Spannung entspricht. Es ist leicht einzusehen, daß durch Änderung der Gittergleichspannung am Ausgangstransformator eine zwischen Null und einem positiven bzw. negativen Maximum schwankende Steuerwechselspannung erhalten werden kann, je nachdem, welche Tachometerspannung überwiegt. Wegen der vorhandenen Leistung vom Wechselstromgitter aus ist es auch möglich, das Rohr 6 in den positiven Bereich hinein auszusteuern.
  • Wenn zwei Tachometermaschinen 2 und 23 auf d.ie Gebertachometermasch,ine i rückme1-den soll, ist eine Schaltung nach Fig.3 brauchbar. Hierbei sind sowohl die Tachometermaschinen i und 2 als auch die Tachometermäschinen i und 23 gegeneinandergeschaltet. Die Erregung der Tachometermaschine 23 geschieht durch die Erregerwicklung 24, der Spann.ungsabgriff über einen Regelwiderstand 25. Die Abschlußwiderstände der Gleichspan.nungsgitter des zu den Tachometermaschinen i und 23 gehörenden Rohres sind mit 26 und 27 bezeichnet. Die hinter den Abschlußwiderständen 21 und 22 liegende Schaltung wiederholt sich auch hinter den Abschlußwiderständen 26 und 27 sowie gegebenenfalls hinter weiteren Abschlußwiderständen, sofern noch mehr Rückmeldetachometermaschinen vorhanden sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Erzeugung einer als Steuergröße verwendbaren Wechselspannung aus der Geschwindigkeit einer Gebertachometermaschine und der Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dieser und einer Rückrneldetachometermaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselspannung aus zwei gegeneinandergeschalteten Verstärkersystemen gewonnen wird, die in einem einzigen Rohr mit Hexoden- oder Exponentialcharakter untergebracht sind und deren Verstärkungsgrad durch die Geschwindigkeitsgleichspannungen gegenläufig geregelt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkersysteme bei gleichen Tachometerspannungen gleiche Verstärkungen liefern und mit einer Wechselspannung erregt «-erden, die mit der Steuerspannung von gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsstrecken in Größe, Frequenz und Phasenlage übereinstimmt.
  3. 3. Anordnung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsgrad jedes Verstärkersystems durch die gegeneinander abgewogenen Tachometerspannungen in entgegengesetzter Richtung verändert wird. .t. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet. daß die Gesch«-icidigkeitskomponente mehrerer Rückmeldetachometermaschinen auf eine gemeinsame Gebertachometermaschine rückgemeldet wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr.61o 12q.; schweizerische Patentschrift \r. 178 376; britische Patentschriften \ r. 435 933. 441219, USA.-Patentschrift 1r.1 633 822.
DES125444D 1936-12-22 1936-12-22 Anordnung zur Erzeugung einer als Steuerspannung verwendbaren Wechselspannung Expired DE767959C (de)

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