DE7501150U - Aufbau für landwirtschaftliche Fahrzeuge - Google Patents
Aufbau für landwirtschaftliche FahrzeugeInfo
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Description
Alois Pöttinger OHG., Grieskirchen ίÖsterreich)
Aufbau für landwirtschaftliche Fahrzeuge
Die Erfindung betrifft oinen Aufbau für landwirtschaftliche
Fahrzeug«, insbesondere Ladewagen, b=i dem die
Köne des Laderaumes veränderlich ist, wobei zumindest der
obere Teil der, vorzugsweise mit einer oberen Abdeckung für den Ladebaum verbundenen, vorderen Stirnwand des Aufbaues
um eine im wesentlichen horizontale und quer zur Fahrtrichtung des Fahrzeuges verlaufende Achse schwenkbar gelagert
und gegen Federkraxt verstellbar ist, wobei in der Schwenkachse des schwenkbar gelagerten Teiles der vorderen Stirnwand
wenigstens ein Federe1oment vorgesehen ist.
Der obere Teil des Aufbaues von landwirtschaftlichen
Fahrzetigen ist zumeist höhenverstellbar ausgebildet, damit
allenfalls auch niedrige Einfahrten, Unterführungen usw.
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passiert werden können. Insbesondere bei der täglichen Grünfuttereinbrin^ung,
bei der das Futter mit einen Ladewagen
direkt an den Futtertisch gebracht werden soll, ist es .-,ehr wesentlich, daß der obere Teil des Ladewagenaufbaues leicht und in echter Einmannbedienung abklappbar ausgebildet ist,
um auch niedrige Stalleinfahrtcn passieren zu können.
direkt an den Futtertisch gebracht werden soll, ist es .-,ehr wesentlich, daß der obere Teil des Ladewagenaufbaues leicht und in echter Einmannbedienung abklappbar ausgebildet ist,
um auch niedrige Stalleinfahrtcn passieren zu können.
Es sind verschiedene Ausführungen bekannt geworden, die es ermöglichen, den oberen ΊιίΙ eines Wagenaufbaues abzuklappen.
Bei-spiels\vreise sind Ausführungen bekannt, bei
welchen die beiden Sei teiiwapde nach ■ a.uß-»n abgeklappt werden und die Stirnwand nacn von ο umgelegt wird. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß das Umrüsten viel Zeit in
Anspruch nimmt und umständlich auszuführen ist. Die meisten anderen Aufbauten werden in der Längsrichtung nach vorne oder nach rückwärts in der Weise abgeklappt, daß die einzelnen
seitlichen Degrenzungsstäbe oder Latten scharnierartig an den Stehern angelenkt sind und mit diesen gemeinsam verschwenkbar sind, wobei sicii die Latten/i < >j'j.ie übereinanderlegen, oder bei seitlich versetzter Anordnung; teilweise ineinander verschieben .
welchen die beiden Sei teiiwapde nach ■ a.uß-»n abgeklappt werden und die Stirnwand nacn von ο umgelegt wird. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß das Umrüsten viel Zeit in
Anspruch nimmt und umständlich auszuführen ist. Die meisten anderen Aufbauten werden in der Längsrichtung nach vorne oder nach rückwärts in der Weise abgeklappt, daß die einzelnen
seitlichen Degrenzungsstäbe oder Latten scharnierartig an den Stehern angelenkt sind und mit diesen gemeinsam verschwenkbar sind, wobei sicii die Latten/i < >j'j.ie übereinanderlegen, oder bei seitlich versetzter Anordnung; teilweise ineinander verschieben .
Bei größeren Ladewagen sind die Aufbauten umfangreich
und müssen auf Grnnd der großen Ladekapazität und dem damit
verbundenen hohen Ladegewicht entsprechend stabil ausgeführt werden. Dies bedingt jedoch, daß der obere umklappbare Teil
des Aufbaues ein erhebliches Gewicht aufweist, das nur durch beiderseits angeordnete, kräftige Zug- oder Druckfedern
soweit entlastet '-erden kann, daß der Aufbau mittels eines
Handhebels von ~inem Mann zu betätigen ist. Die kräftigen
Zug- bzw. Druckfedern, die außerdem eine erhebliche Länge
aufweisen müssen und der Handhebel stellen einen erheblichen zusätzlichen Mehraufwand dar, der zudem arx den Außenseiten
der Seitenwände untergebracht werden muß. Der Handhebel muß seitlich einen genügend großen Abstand von der Vand einnehmen, iamit der Bedienungsmann bei der Betätigung nicht von den
soweit entlastet '-erden kann, daß der Aufbau mittels eines
Handhebels von ~inem Mann zu betätigen ist. Die kräftigen
Zug- bzw. Druckfedern, die außerdem eine erhebliche Länge
aufweisen müssen und der Handhebel stellen einen erheblichen zusätzlichen Mehraufwand dar, der zudem arx den Außenseiten
der Seitenwände untergebracht werden muß. Der Handhebel muß seitlich einen genügend großen Abstand von der Vand einnehmen, iamit der Bedienungsmann bei der Betätigung nicht von den
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Stehern oder anderen Teilen verletzt- wird. Dieser seitliche Überstand ist jedoch gerade bei großvolumigen Wagen sehr
nachteilig, da man zur Erreichung eines großen VoIu -ns
bestrebt ist, auch die Breite des Wagenaufbaues möglichst bis an die von der Straßenverkehrsordnung zulässige Breite heranzuführen.
Bei einem bekannten Ladewagen der eingangs genannten
Art sind innerhalb der Schwenkachse für den vorderen, schwenkbaren Teil des Ladewagenaufbaues zwei Spiralfedern angeordnet.
Hierbei steht jedoch der Gedanke j.m Vordergrund, das Erntegut
in der Weise in den Laderaum einzuführen,.daß beim Aufladen
des Erntegutes dieses gegen einen von der Abdeckung ausgeübten Druck auf den Ladeboden eingeführt wird. Das besagt, daß die
Federkraft, die den Bügel uder das Frontgatter nach hinten
gegen den Ladeboden drückt, vom eingeschobenen Gut aufgerichtet
werden muß. Bewerkstelligt wird dies durch die erwähnten
Spiralfedern (DT-OS 1 921 4i2).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und einen Aufbau für landwirtschaftliche
Fahrzeuge, insbesondere Ladewagen, zu schaffen, der auf einfachste Weise, rasche und bequem in seiner Höhe versteilt
werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem Aufbau
für landwirtschaftliche Fahrzeuge der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, daß das Federelement als Drehstab ausgebildet ist, dessen Drehachse im wesentlichen koaxial zur
Schwenkachse des schwenkbar gelagerten Teiles der vorderen Stirnwand angeordnet ist, wobei das eine Ende des Drehstab«.«?
in einer Seitenwand des Aufbaues unverdrehbar festgelegt und das andere Ende des Drehstabes im Bereich der gegenüberliegenden
Seitenwand des Aufbaues mit dem schwenkbar gelagerten Teil der vorderen Stirnwand drehfest verbunden ist.
Durch diese Ausbildung wird gewährleistet, daß der vordere Teil des Aufbaues gemeinsam mit den Seitenteilen des
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oberen Teiles des Laderaumes sowohl nach vorne, als auch
nach hinton leicht umgeklappt werden kann. Der Drehstab ist
nämlich so eingesetzt, daß dieser bei etwa senkrechter Lage des Frontgatters entspannt ist. In dieser Anordnung wird
der umklappbare Ladewagenaufbau sowohl beim Hochklappen aus der vorderen Stellung als auch aus der rückwärtigen Stellung
entlastet und die Handbetätigung dadurch wesentlich erleichtert
.
Die Möglichkeit, den Ladewagenaufban auch nach vorne
abklappen zu können, bringt insbesondere bei Ladewagen mit größeren Ladevolumen ainen erheblichen Vorteil, daß diese
Wagen auch vielfach als Transportwagen für Kurzhäckselgut (gehäckseJter Mais) verwendet werden. In diesem Fall ist es
aber, notwendig, das Frontgatter nach vorne zu klappen - wobei die oberen Abdeckbänder weggenommen werden - damit der vom
Häcksler ausgeworfene Gutstrom von oban in den Wagen eingeblasen werden kann. Würde nämlich das Frontga+ter nach rückwärts
geklappt, ware ein größerer Bereich im vorderen Teil
des Laderaumes durch das Frontgatter abgedeckt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand dei Zeichnung,
in der ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt ist, näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des vorderen Teiles eines erfindungsgemäßen Aufbaues für einen Selbstladewageri,
Fig. 5: eine Vorderansicht des Aufbaues gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht des vorderen oberen Teiles des Aufbaues gemäß Fig. 1 in vergrößertem
Maßstab, und
Fig. h eine Vorderansicht des vorderen oberen Teiles
des Aufbaues gemäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab der Fig. 3i teilweise ini Schnitt.
Der in der Zeichnung dargestellte Aufbau für einen.
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Ladevagen imfaßt im wesentlichen eine vordere Stirnwand 1.
zwei Seitenwände 2,3» eine nicht; näher dargestellte Rückwand,
und eine obere Abdeckung h Tür den Laderaum. Die vordere
Stirnwand 1 dos Aufbaueε, die aus mehreren vertikalen, zueinander
parallel verlaufenden Stäben, Latten oder dergleichen in der Art eines Gitters ausgebildet xsl., besteht aus zwei
Teilen j, C, von denen der untere Teil 5 mit dem Gestell des
I adew.igens ortsfest verbunden ist, wogegen der· obere Teil 6
um eine Jm wesentlichen horizontale und quer zur Fahrtrichtung
des Fahrzeuges verlaufende Achse 7 schwenkbar golagert isfc.
Zwei verschiedene Schwenkstellungen tics oberen Teiles 6 der
vorderen f; .: im wand 1 des Aufbaues sind in Fdg. 1 und ') mit
strichpunktierten Linien dargestel.it.
Dio Soitenwände 2, 3 des Aufbaues bestehen gleichfalls
aus im Abstand übereinander und zueinander parallel angeordneten
Stäben, die sich in Fahrtrichtung erstrecken und an den;
oberen, schwenkbaren Teil 6 der vorderen Stirnwand 1 des
Aufbaues gelenkig befestigt sind. Beim Schwenken de.c Teiles
der vorderen Stirnwand 1 können somit die Stäbe in der Art eines Scherengitters gegeneinander geschwenkt werden. Anstell'.·
der Stäbe können auch Latten, Bänder oder dergleichen! verwendet
werden. Die obere Abdeckrj-ig k des Aufbaues, die in ähnlicher
Weise aus Stäben, Latten, Bändern oder einem Netz gebildet sein lanii, ist mit dem schwenkbaren Teil 6 der vordere"
Stirnwand 1 verbunden. Gegebenenfalls können die Stäbe, Latten, Bänder oder dergleichen auch in exnem bügeiförmigen Rahmen
angeordnet werden.
Der schwenkbar gelagerte obere Teil 6 der vorderen Stirnwand 1 ist im Bereich seiner Schwenkachse 7 von einem
Profilteil 8 gebildet; dieser Profilteil ist im gegenständlichen
Falle ein Hohlprofil; anstelle dieses Hohlprofiles könnte aber auch ein U-Profil oder ein ähnliches offenes
Trofil oder ein Rohr verwendet werden. In die Ausnehmung 9
dieses Prcfilteiles 8 ist eine Drehfeder in Form eines Dreh-
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bzw. Torsiorsstabes 10 eingesetzt, u.Z. derart, daß die
Schwenkachse 7 und der Torsionsstab 10 koaxial angeordnet sind
Das eine Ende des sich im wesentlichen parallel zur Stirnwand 1 erstreckenden Torsionsstabes 10 ist hierbei unmittelbar
mit dem Profilteil S drehfest verbunden und das andere Ende des Torsionss fcabes 10 ist mittels einer Mitnehmerverbindung
(Vierkant) mit der Lagerung 11 der Schwenkachse 7 fest verbunden. Auf der gegenüberliegenden Suite der Schwenkachse 7
ist der Teil 6 der Stirnwand 1 in einem auf der der Seitenwand aufgesetzten Lager verdrehbar gelagert. In der aufgerichteten,
etwa vertikalen Stellung des Teiles 6 der Stirmv'and
1 ist der Torsionsstab 10 entlastet und in der abgesenkten Stellung so stark vorgespannt, daß das Aufrichten des Aufbaues
leicht von Hand ausgeführt werden kann. Beim Absenken des Aufbaues wirkt der Torsionsstab 10 zudem dämpfend.
Eine seitlich, oder beiderseits an der vordeien Stirnwand
1 angelenkte Gleitschiene 11 mit mehreren Rasten 12 ermöglicht; die Fixierung des Aufbaues in verschiedenen Pu;it
ionen.
Bei dem erfindungsgemäßen Aufbau wird somit durcli die
Drehfeder eine Gevichtsentlastung erzielt, die es gestattet, das Aufrichten und Umlegen des schwenkbaren Teiles der vorderen
Stirnwand und der damit verbundenen oberen Abdeckung des Laderaumes auf einfache Weise vorzunehmen.
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Claims (2)
1. Aufbau für landwirtschaftliche Fahrzeuge, insbesondere
Ladewagen, bei dem die Höhe des Laderaumes veränderlich ist, wobei zumindest der obere Teil der, vorzugsweise mit
einer oberen Abdeckung für den Laderaum verbundenden, vorderen Stirnwand des Aufbaues um eine im wesentlichen horizontale
und quer zur Fahrtrichtung des Fahrzeuges verlaufende Achse schwenkbar gelagert und gegen Federkraft verstellbar ist,
wobei in der Schwenkachse des schwenkbar gelagerten Teiles der vorderen Stirnwand wenigstens ein Federelement vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement als Drehstab (lO) ausgebildet ist, dessen Drehachse im wesentlichen
koaxial zur Schwenkachse (7) des schwenkbar gelagerten Teiles (6) dnr vorderen Stirnwand (l) angeordnet ist, wobei
das eine Ende des Drehstabes (lO) in einer Seitenwand des Aufbaues unverdrehbar festgelegt und das andere Ende des
Drehstabes im Bereich der gegenüberliegenden Seitenwand des Aufbaues mit dem schwenkbar gelagerten Teil (6) der
vorderen Stirnwand (l) drehfest verbunden ist,
2. Aufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Drehstabes (lO) durch eine Mitnehmerverbindung
anmittelbar mit der Lagerung (ll) für die Schwenkachse
(7) verbunden ist.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT313474 | 1974-04-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7501150U true DE7501150U (de) | 1975-05-07 |
Family
ID=1312149
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7501150U Expired DE7501150U (de) | 1974-04-16 | Aufbau für landwirtschaftliche Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7501150U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202022101877U1 (de) | 2022-04-07 | 2023-07-10 | Pöttinger Landtechnik Gmbh | Landwirtschaftlicher Ladewagen |
-
0
- DE DE7501150U patent/DE7501150U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202022101877U1 (de) | 2022-04-07 | 2023-07-10 | Pöttinger Landtechnik Gmbh | Landwirtschaftlicher Ladewagen |
| EP4256947A1 (de) * | 2022-04-07 | 2023-10-11 | Pöttinger Landtechnik GmbH | Landwirtschaftlicher ladewagen |
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