DE7443003U - Elektroakustischer wandler - Google Patents
Elektroakustischer wandlerInfo
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- H—ELECTRICITY
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Description
NEYS PATENTANWÄLTE: conseilsen brevets
. H. TISCHER · dipl.-ing. W. KEÄ'N :· dip:l.-inc. H.-P. GAUGER
D β MÜNCHEN 2
W. C E R MANI
TAL 71
TELEFON (089)22
■ ilECRAMMADRESSE/CASLE ADDRESS
OAUiAT Μ0ΝΓΗΕΜ
IHR ZEICHENi
YOUR REF.ι
datum: 23· Dezember 197**
DATEt
betreff, Anwaltsakte: Fo-2^71
REF.·
FOSTER ELECTRIC GO. LTD., TOKYO (JAPAN)
Elektroakustischer Wandler.
Die Erfindung betrifft einen elektroakustischen Wandler
mit einer aus nichtmagnetischem Isoliermaterial bestehenden
und wenigstens an der einen Oberfläche mit einer Reihe elektrischer Leiter versehenen Membrane und mit zu beiden
Seiten derselben paarweise so in abwechselnder Polarität an einer jeweiligen Vfeicheisenplatte angeordneten Dauermagneten,
daß ein in der Erstreckungsrichtung der Membrane fliessender Induktionsfluß besteht, quer zu welchem die
vorzugsweise Zickzack- bzw. mäanderförraig verlegten Leiter
ausgerichtet sind.
•Q»TA:(6«4i|A|f|ft/«N<liB4 Ri. iWS? · »on ·ιτ 7οο too so
■ —
Bei den bekannten eiektroaku^tischen Wandlern der vorgenannten
Art, die als Lautsprecher, Kopfhörer, Mikrophone o. dgl. verwendbar sind, haben unter Hinweis auf
die Figuren 1 und 2 der Zeichnung alle zu beiden Seiten der Membrane 1 angeordneten stabförmigen Dauermagnete
2, 3 eine gleiche Grosse. Die Polaritäten der auf der einen Seite angeordneten Dauermagnete 2, 2', 2lf ...
wechseln dabei einander ebenso ab wie diejenigen der Dauermagnete 3, 3Ί 311 ♦♦♦ au? der anderen Seite, so
daß sich bei jedem Dauermagnetpaar 2, 3 gleiche Polaritäten
gegenüberliegen. Die auf der einen Oberfläche der Membrane 1 mäanderförmig verlegten Leiter k, k*
haben geradlinig verlaufende Abschnitte, die in den zwischen benachbarten Dauermagneten 5, 3% 311 ···
gebildeten Spalteiyverlaufen und damit quer bzw. rechtwinkelig
ausgerichtet sind zu der FlieQrichtung des Induktionsflusses, der auf jeder Seite der Membrane in
einer dazu im wesentlichen parallelen Ebene aufgrund der unterschiedlichen Polaritäten der nebeneinanderliegenden
Dauermagneten auftritt. Die Weicheisenplatten, an denen diese Dauermagnete angeordnet sind, sind in
diesen Figuren mit 5 und 6 bezeichnet, und mit 7 ist auf die schlitzförmigen Perforationen hingewiesen,
welche für die Klangabgabe eingerichtet sind. Zu der Klangerzeugung kommt es bei solchen Wandlern im übrigen
dadurch, daß bei einem Stromdurchgang durch die elektrischen Leiter h die Membrane i einer eiektroraagnetischen
Kraft ausgesetzt wird, die in einer senkrecht zu der Membranebene stehenden Richtung wirkt, was in Verbindung
mit dem abwechselnd in verschiedenen Richtungen von dem Stromfluß durchkreuzten Induktionsfluß eine auf die Membrane
in einer fixen Richtung einwirkende Antriebskraft ergibt,
wodurch die Membrane vibäert wird. In Abhängigkeit von
einer entsprechenden Auswahl unter diesen verschiedenen
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Einflußgrössen kann dabei die Membrane in einen Schwingungszustand versetzt werden, welcher sie entweder als
Lautsprecher oder als Mikrophon geeignet macht.
Die Wandler dieser Ausführungsform haben meistens in der Regel auf eine Kunststoffolie aufgedruckte Leiter m, die
aus Kupfer oder Aluminium bestehen. Da die Korrosionsbeständigkeit dieser Materialien nicht besonders hoch ist,
werden die Leiter gewöhnlich zur Verhinderung eines direkten Kontaktes mit der Umgebungsatmosphäre mit einem
aus Kunstharz bestehenden Schutzfilm überzogen, wobei der Nachteil auftritt, daß dieses Überziehen mit einer
ziemlich hohen Präzision durchgeführt werden muß, damit keine nachteilige Auswirkung auf die Qualität der Klangwiedergabe eintritt. Eine solche hohe Präzisionsarbeit
wird übrigens auch dann gefordert, wenn solche Leiter vor ihrem Anbringen an der Membrane für einen solchen Korrosionsschutz isoliert werden, weil dadurch dann ein gleichförmiges Ankleben der Leiter an die Membrane äußerst erschwert
wird. Im übrigen ist an solchen Schutzüberzügen noch machteilig, daß sie ein relativ schweres Gewicht ergeben, so
daß die Membrane entsprechen" stark auszubilden ist, damit sie den an ihr angeordneten Leiter tragen kann. Durch eine
dickere Membrane wird aber eine schlechtere Qualität der Klangwiederpabe erhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Wandler der eingangs genannten Art so auszubilden, daß
die an der Membrane angeordneten Leiter mit geringeren Kosten gegen Korrosion geschützt werden können, wobei
gleichzeitig angestrebt wird, der Membrane eines solchen Wandlers ein leichteres Gewicht zu geben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die elektrischen Leiter mit einem chemisch aufgebrachten,,
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korrosionsverhindernden Schutzüberzug versehen sind. Sofern die Leiter aus Aluminium bestehen, besteht der Schutzüberzug
vorzugsweise aus oxydiertem Aluminium, das in einem dann besonders kostensparenden Verfahren chemisch
aufgebracht werden kann, wenn die Leiter aus einer Aluminiumfolie herausgehst werden, die zuvor an die Membrane
angeklebt wird.
Es wird damit ein Wandler erhalten, dessen Membrane im Vergleich zu solchen mit unbeschichteten elektrischen
Leitern ein nur wenig höheres Gewicht und einen nur wenig grösseren elektrischen Wiederstand hat, so daß entsprechend
vorteilhafte Auswirkungen auf eine optimale Klangwiedergabe bestehen. Es kann außerdem davon ausgegangen
werden, daß besonders ein L s solchem oxydierten Aluminium bestehender Schutzüberzug einen sehr starken
Korrosionsschutz darstellt, der demjenigen der bekannten Srhutzüberzüge aus einem Kunstharz o. dgl. weit
überlegen ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert, Es zeigt:
Figur 1 die bereits beschriebene Schemadarstellung
eines elektroakustischen Wandlers bekannter
Aus fUhrungs form,
Figur 2 eine Draufsicht auf einen Teil dei Membrane
Figur 2 eine Draufsicht auf einen Teil dei Membrane
des Wandlers gemäß Figur 1 und Figur 3 in vergrössertem Maßstab einen Teilausschnitt
einer für einen solchen Wandler vorgesehenen
Membrane gemäß Erfindung.
In Figur 3 ist eine in folgenden Einzelheiten bevorzugte Ausführungsform einer Membrane gemäß Erfindung in einem
Teilschnitt gezeigt, die für einen Wandler der bereits
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beschriebenen Ausführungsform gemäß den Figuren 1 und
2 vorgesehen sein kann. Die Membrane 10 ist beispielsweise eine Polyesterfolie einer Dicke von 12 Mikrons, auf deren
eine Oberfläche eine Aluminiumfolie 8 einer beispielsweiien Dicke von 20 Mikrons aufgeklebt ist. Als geeignetes Klebemittel
erweist sich ein hitzehärtbares Harz, das dabei eine Schichtdicke von etwa 5 bis 10 Mikrons hat. Die aufgeklebte
Aluminiumfolie wird dann an den Stellen, an welchen der elektrische Leiter k verlaufen soll, mit einem
photowiderstandsfähigen Mittel überzogen, so daß beim nachfolgend photographischen Druckätzen der elektrische
Leiter stehen bleibt. Der Leiter wird dann chemisch mit einem korrosionsverhindernden Schutzüberzug versehen, wobei
vorzugsweise eine Lösung benutzt wird, die aus 60 g/l Na2CO,, 9 g/l CrO, und 6 g/l Na AlO2 besteht. In diese
Lösung wird die Membrane mit lern darauf angeordneten Leiter eingetaucht, wobei sich bei einer Temperatur von etwa
60°C eine Eintauchzeit von etwa 1 bis 2 Sekunden als zweckmässig erweist. Man erhält dann einen aus oxydiertem Aluminium
bestehenden Schutzüberzug einer Dicke von etwa 0,1 Mikrons, der einen Korrosionsschutz von mehr als 60 Stunden
ergibt, wenn die Bedingungen eingehalten werden, die zur Bestimmung des Korrosionsschutzes nach der japanischen Industrienorm
JIS 2371-1955 vorgeschrieben sind. Nach der chemischen Behandlung der Membrane empfiehlt sich übrigens
ein Abwaschen mit Wasser und eine anschliessende Trocknung hei etwa 800C über etwa 20 Minuten, um dem Schutzüberzug
eine optimale Qualität zu verleihen.
Claims (4)
1. Elektroakustischer Wandler mit einer aus nichtmagnetischem
Isoliermaterial bestehenden und wenigstens an der einen Obeifläche mit einer Reihe elektriscaer Leiter versehenen
Membrane und mit zu beiden Seiten derselben paarweise so in abwechselnder Polarität an einer jeweiligen
.«leicheisenplatte angeordneten Dauermagneten, daß ein in
der Erstreckungsrjchtung der Membrane fliessender Induktionsfluß
besteht, quer zu welchem dit vorzugsweise Zickzack- bzw. mäanderförmig verlegten Leiter ausgerichtet
sind, dadurch gekennzeichnet , daß die elektrische^ Leiter (**) mit einem chemisch aufgebrachten,
korros;onsverhindernden Schutzüberzug (9) versehen sind.
2. Wandler nach Anspruch 1, wobei die Leiter aus *iluminium
bestehen, dadurch gekennzeichnet , daß der
Schutzüberzug (9) aus oxydiertem Aluminium besteht.
3. Wandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der aus oxydierten Aluminium bestehende Schutzüberzug (9) auf die aus einer mit der Membrane verklebten
Aluminiumfolie (8) herausgeätzten Leiter (k) aufgebracht ist.
4. Wandler nach Anspruch 2 oder 3t dadurch gekennzeichnet , daß der aus oxydiertem Aluminium bestehende
Schutzüberzug (9) aus einer Lösung gewonnen ist, die aus 60g/l Na2CO-, 9 g/l CrO- und 6 g/l NaAlO2 besteht.
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Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE7443003U DE7443003U (de) | 1974-12-23 | 1974-12-23 | Elektroakustischer wandler |
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| DE7443003U true DE7443003U (de) | 1976-04-15 |
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|---|---|---|---|
| DE7443003U Expired DE7443003U (de) | 1974-12-23 | 1974-12-23 | Elektroakustischer wandler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7443003U (de) |
-
1974
- 1974-12-23 DE DE7443003U patent/DE7443003U/de not_active Expired
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