DE7315734U - Ventilator mit einem gasdicht abge schlossenen Laufrad - Google Patents
Ventilator mit einem gasdicht abge schlossenen LaufradInfo
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Description
-InS- Walter Jack'rch
Ventilator mit einem gasdicht abgeschlossenen Laufrad
Die Erfindung betrifft einen Ventilator mit einem gasdicht gegen die Umgebung abgeschlossenen Laufrad, mit
einer Antriebswelle, die zwischen dem Laufrad und dem Antriebsrad in ejnem Lagergehäuse gelagert ist und mit
einem das Laufrad umschließenden Gehäuse mit einer Durchtal tts öffnung für den zwischen Lagergehäuse und Laufrad
liegenden Wellenabschni tt.
Derartige, mit gasdicht gegen die Umgebung abgeschlossenen Laufrädern ausgestattete Ventilatoren werden zur
Förderung von beispielsweise explosiven, giftigen oder auch teuren Oasen verwendet, deren Übertritt von einer
geschlossenen, das Laufrad enthaltenden OasfUhrung in die Umgebung vermieden werden muß. Hierbei tritt das
Problem auf, daß die durch das Gehäuse als Teil der Gasführung hindurchtretende Welle abgediohtet werden muß,
wobei eine sddbe gasdichte Abdichtung nur mit BerUhrungs·
dichtungen oder dgl. möglioh ist, welche zwangsläufig
verschleißen und wartungsaufwendig sind. Bei einer Abdichtung mittels einer an der Wellenoberfläche
aufliegenden und unmittelbar an der Durchtrittsöffnung des Gehäuses gelagerten Dichtung kommt erschwerend
hinzu, daß das Gehäufte, insbesondere bei einer großvolumigen Ausführung, durch die lokalen
Druckschwankungen in der Umgebung der Flügel des Laufrades in Schwingungen gerät und dadurch die BertihrungsdJthtung
axial auf der Welle bewegt wird, wenn nicht gar einen Durchtrlttsspalt für das abzudichtende Gas freigibt.
Daher ist eine fcuverlässige Abdichtung unmittelbar an der Durchtrittsöffnung des LUftergehäuses für
die Welle nur mit erheblichem Aufwand möglich, wobei mit Rücksicht auf die auftretenden Schwingungen ein
besonders starker Verschleiß nicht vermieden wenden kann.
Gerade der erhöhte Verschleißeiner Dichtung an dieser
Stelle bringt jedoch besondere Nachteile deswegen nut sich, weil der zwischen dem Lagergehäuse und dem LUftergehäuse
liegende Wellenbereich wchwer zugänglich ist und eine dort angeordnete, die Wvlle umgebende BerUhrungsdiohtung
nur nach erheblichen Ausbauarbeiten zugänglich wird, da sie einerseits an das Lagergehäuse
und andererseits an das LUftergehäuse angrenzt und ein Austauaoh der Dichtung entweder die Demontage des
Lajers oder des Ltlfterrades und des Gehäuses erfordert.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist rs, einen Ventilator der eingang; genannten Art zu schaffen, dessen Dichtung
gegen einen Austritt von Gas entlang der Oberfläche der Antriebswelle ohne eine Beeinträchtigung durch schwin-
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gonde oder vibrierende Teile wirftsam abdichtet und mit
einem Miniraun an Aufwand zu warten bzw. auszuwechseln ist.
dgl. aus verformbarem Material mit dem Lagergehäuse verbunden ist und eine Dichtung gogen einen Austritt
von Gas in die Umgebung an der dem Laufrad abgewandten Seite dee Lagergehi.uses an der Obeflache der Welle
vorgesehen ist. Duroh die iferformbare Manschette zwischen
dem vibrierenden LUftergehäuse und dem Lagergehäuse
wird eine übertragung der Schwingungen des LUftergehäuses
auf das Lagergehäuse wirksam vexmieden und gleichzeitig ein Austritt von Gas an dem Spalt
zwischen dem LUf tangehäuse und dem Lagergehäuse vermieden.
Die Gasdichtung an der Oberfläche de? Welle ist duroh Ihre Lage en der dem Laufrad abgewandten
Seite des Lagergcthäuses leicht zus&Dbglioh und wird
In ihrer Wirkung nloht duroh Schwingungen oder Vibrationen
beeinträchtigt» da diese erfindungsgemäß trotz der gasdichten Verbindung zwlcchen Lagergehäuse und
Untergehäuse* nloht auf das LagergeTJuse übertragen werden.
Somit lEt die Wellendichtung ruhig und sicher in
vergleichsweise großem Abstand vom Laufrad auf der Welle getialten, welche im Bereich dieser Dichtung zudem
allenfalls nur uooh geringfügig durah vom Laufrad her unmittelbar auf die Welle aufgebrachte Vibrationen
erschüttert wird. Das LUftergehäuae hingegen weist eine
Dichtung lediglich zum ebenfalls feststehenden benachbarten Lagergehäuse hin» nicht jedoch zur umlaufenden
Welle auf und kann frei schlugen, ohne hierbei Schwingungen
&vt die Welle oder dat LagergeHbse zu übertragen
und ohne den gasdichten Abschluß zu gefährden oder auch nur zu belasten bzw. zu beeinträchtigen.
Vorteilhaft ist als Dichtung an der Oberfläche der Welle eine Lippendichtung, Insbesondere ein Simmerring,
vorgesehen. Mj.t derartigen handelsüblichen Dichtringen
läßt sich die erfindungsgemäße Abdichtung kostengünstig und einfach durchführen. Eine weitere Verbesserung der
Abdichtfunktion und Minderung dos Verschleißes ist dadurch erreichbar, dass zwei nebeneinanderliegende LippenSichtungen
mit voneinander wegweisenden Lippen vorgesehen sind, in deren Zwischenraum vorzugsweise Fett
eingebracht 1st.
Mit besondrem Vorteil ist das Lagergehäuse in Richtung der Welle langgestreckt ausgebildet und weist wenigstens
endseitig je ein Lager auf. Neben einer exakten, hohe Biegemomente aufnehmenden und damit schwingungsarmen
Führung der Welle wird dadurch ein erheblicher Abstand der Dichtung an der Oberfläche der Welle vom Laufradferzielt,
so daß vom Laufrad her auf das zugehörige Wellenende aufgebrachte Schwingungen die Sichtung allenfalls
gedämpft und mit geringer Amplitude erreichen.
Die Manschette zwisclm dem Lagergehäuse und dem Lüftergehäuse
ist zweckmäßig aus eln^m elastischen, gegen das
abzudichtende Oas beständigen Kunststoff hergestellt.
Jedoch hat sioh auch natürlicher oder synthetischer Ouraral als Material für die Manschette als günstig erwiesen.
In einer besonders bevorzugten Ausftihrungeforra der
Erfindung ist die Manschette im wesentlichen zylinderförraig
ausgebildet und auf Je einem rohrförmigen Flansch des LUftergehäuses einerseits und des Lagergehäuses andererseits
festgelegt. Hierbei kann sie in besonders einfacher Welse auf den Flanschabschnitten durch ringförmige
Spannglieder, insbesondere Schlauohklemmen« gehalten
sein.
Weitere Einzelheiten« Merkmale und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung.
Der oberhalb der Wellenaohse 1 aufgeschnitten dargestellte
Ventilator weist eine Welle 2 auf« welche von einem seinerseits von Keilriemen angetriebenen Antriebsrad 3
bis zur Nabe 4 des Laufrades 5 verläuft. Die Welle 2
weist in ihrem mittleren Bereich einen verdickten Abschnitt 6 auf« an dessen beidseitigen Schultern je eine
Distanzscheibe 7 anliegt« welche den Innenring eines vorderen Wälzlagers 8 und eines hinteren Wälzlagers 9 im
Abstand von den Schultern des verdiokten MlttelstUokes
hält. Die Wälzlager 8 und 9 sind an den beiden Enden eines
langgestreckten Lagergehäuses Io vorgesehen« welches die Lage der Außenringe der Kugellager 8 und 9 sichert
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und seinerseits gtgen eine Konsole 11 festgelegt leb.
Das Laufrad 5 1st von einen nur teilweise dargestellten
Gehäuse 18 umgeben« welches Teil einer zur Umgebung
hin abgeschlossenen Führung des vom Laufrad 5 beaufschlagten Gase 1st. Die Untere, dem Lsjergehäuse
Io benachbarte Wand 13 des LOftergehHuees weist olne
Durchtrittsöffnung 14 für die Welle 2 auf, so daß die
Welle 2 die Rückwand 1? ohne Berührung durchstoßen kann. Konzentrisch um die Durchtrittsöffnung 14 trHgt
die Rückwand 13 weiterhin ein »ohrfOrmiges Flanschteil
15, welches einem ahnlichen rohrförmigen Flanschten 16 glelohen AuBendurohmessers des Iagerg*häuses
gegenüberliegt. Auf den Außenflächen der Plansohtei-Ie
15 und 16 liegt eine zylinderförmlge Manschette
aus verformbarem, vorzugsweise elastischem Material wie Kunststoff, Gummi oder dgl. auf. Der Werkstoff der
Manschette 17 ist gegenüber dem Gas im Gehäuse 12 dicht und beständig. Eine zusätzliche mechanische Dichtung
und Lagesicherung des Manschette 17 auf den rohrförmigen Flanschteilen 15 und 16 wird durch ^evsite ein ringförmiges
Spannglied 18 erreicht, beispielsweise eine Schlauohklemue, welches die Manschette 17 in Ihren EnV
berelohen auf die rohrförmigen Flanschteile 15 und aufpreßt. Dadurch wird eine gasdiohte, jedoch elastisch
verformbare Verbindung zwischen der RUokwand 1? und dem
Lagergehäuse Io erreicht, welche die Vibrationen der RUokwand 1? dos LüftergehHuses 12 vom Lagergehäuse
fernhält, Jedoch einen Austritt von Gas In die Umgebung
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III .· ·
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verhindert. Dies wird bei Verwendung eines die Maneohette
17 bittenden SchlauohstUokeis und zweier ein»
faoher Sohlauohklensnen 18 auf einfache te» dennoch
aber wirkungsvolle Weise erreicht.
Der ein Ende der Manschette 17 tragende rohrförmlge Flanschten 16 des Lagergehäuse Io dient außerdem
zur Lagerung eines Pil syringes 19 oder dgl.» welcher
einen übertritt von Fett aus dem Bereich des Kugellagers 8 in den Zwlsohen-raum zwischen Lagergehäuse
Io und Rückwand IjI verhindert.
An der dem rohrfötalgen Flanschteil 16 gegenüberliegenden
Seite des Lagergehäuses Io 1st ein Flansch to vorgesehen, welcher an der Oberfläche der Welle 2 anliegende
IdppendlohtungenSi und 22 trägt. Der wirksame
und vorteilhafte Eineatz solcher Lippendichtungen,
tile beispielsweise als Simmerringe ausgebildet sind» in der dem Laufrad 5 abgewandten Seite des Lagergehäuses
Io bereitet keinerlei Schwier igkeitei, da die
Welle 2 dort Infolge ihrer Führung durch das vordere
Lager 8 und den großen Abstand vom Laufrad 5 ruhig läuft und mittels der Manschette 17 andererseits auch Schwingungen
v<w Lagergttuse Io und damit von e'er Rückseite der
Llppendiohtungen 21 und 22 ferngehalten sind, überdies
wirken der Filzring 19, das vordere Lager Q, die Distanzsoheiben
7 und das hintere Lager 9 in ihren dargestellten AusfUhrungsformen und Einbaulagen» auf die hier ausdrücklich
verwiesen soi, als vorgeschaltete Labyrinthdlohturgen»
so daß die Lippendichtungen 21 und 22 von
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- 8 -
Dichtdruck entlastet sind. WIt besonderem Vorteil wird
über eine Bohrung 2j5 in den Zwischenraum 24 zwischen
£ beiden Dichtungen, deren Lippen in der symbolisch dar-
'{:■ gestellten Welse voneinander weggerichtet sind, Fett ein-
gebracht, welches die Sicherheit der Dichtung zuslitz-
f lieh erhöht und Ihren Verschleiß vermindert.
Mit der vorliegenden Erfindung wl?d somit ohne zusätzlichen
Aufwand unter Verwendung billiger, handelsüblicher Massenartikel eine wirksame Abdichtung des Gehäuses
12 gegen einen übertritt von Gas in die lAngebung
erreicht, wobei als einziges unvermeidliches Verschleißteil die BerUhrungsdichtung durch die Lippendichtungen
21 und 22 verbleibt; diese Berütttungsdichtung ist jedoch
in einen von Vibrationen weitestgehend freien Bereich verlegt, so *laß ihre maximale Lebensdauer trotz Verwendung
eines handäLeÜblichen Massenartikels erreichbar ist,
und lein überdies nach Abnahme lediglich des Antriebsrades
5 von der Welle 2 schnell und einfach ausgebaut und ausgetauscht werden, ohne daß eftn aufwendiger Ausbau
etwa der empfindlichen Lagerteile erforderlich ist, der eine Gefahr von Beschädigungen beim Ausbau oder durch
unsachgeüßen Einbau mit sich bringt.
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Claims (1)
1 ι ι
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A 33 585 - Re 25. April 1973
Ansprüche
1. Ventilator mit einein gasdicht gegen die Umgebung abgeschlossenen
Lattfrad« mit einer Antriebswelle, die zwl~
sehen dem Laufrad und dem Antriebsrad in einem Gdttuse
gelagert ist und mit einem das Laufrad umschließenden Gehäuse mit einer Durchtrittsöffnung für den zwischen
dem Lagergehäuse uud dem Laufrad liegenden Wellenabsohnitt,
dadurch gekennzeichnet» daß das untergehäuse
(12) Ubegeine gasdichte Manschette oder dgl. (17) aus
verformbarem Material buttern Lagergehäuse (Io) verbunden
ist und eine Dichtung (Sl, 22) gegen einen Austritt von
Oajs in die Umgebung an der dem Laufrad (*?) abgewandten
Seite des LagergeUluees (lo) an der Oberfläche der Welle
(2) vorgesehen 1st.
2. Ventilator nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Lippendichtung (21, 22),insbesondere wenigstens einen
Simmerring, als an der Oberfläche der Welle (2) anliegende
aasdbhtung.
- lo-
J. Ventilator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei nebeneinanderliegende Lippendichtungen (21, 22) mit voneinander wogweisenden Lippen
vorgesehen sind, in deren Zwischenraum (24) vorzugsweise
Fett eingebracht 1st.
4. Ventilator nach einem der Ansprüohe l bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Lagergehäuse (lo) In Richtung
der Welle (2) langgestreckt ausgebildet 1st und wenigstens endseitlg Je ein Lager (8« 9) aufweist.
5. Ventilator naoh einem der Ansprüche 1 bis 4, gftsenn«
zeiohnet durch eine Manschette (17) aus elastischem Kunststoff.
6. Ventilator naoh einem dder Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet
durch eine Manschette (17) aus natürlichem oder synthetischem Gummi.
7. Ventilator nach einem der Ansprüohe 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Manschette (17) im wesentlichen
zyllnderfOrmlg ausgebildet 1st und auf je einem rohrförmigen Flanschteil (15, 16) des Lüftergehäuses
(12) einerseits und des Lagergehäuses (lo) andererseits festgelegt ist.
8. Ventilator nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Manschette (17) auf den Flanschteilen
(15, 16) durch ringförmige Spannglieder (18), insbesondere Schlauchklemme!), gehalten 1st.
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7315734U true DE7315734U (de) | 1973-11-08 |
Family
ID=1292581
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7315734U Expired DE7315734U (de) | Ventilator mit einem gasdicht abge schlossenen Laufrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7315734U (de) |
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- DE DE7315734U patent/DE7315734U/de not_active Expired
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