DE7242593U - Anordnung zur Steuerung eines Ventiles - Google Patents

Anordnung zur Steuerung eines Ventiles

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DE7242593U
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Description

Jon. Vaillant K.G. C 5 . Nov. 1973
GM 200
Anordnung nur Steuerung eines Ventiles
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Steuerung eines Ventiles mit einer in einem Druckmittel raum druckdicht eingespannten, durch eine Feder rürkstel1 baren Membran.
Solche Anordnungen sind bekannt, beispielsweise bei der Verwendung von Wassermangel sicherungen 1n gasbeheizten Durchlauferhitzern. Die Membran fühlt hierbei an einer Venturidüse eine Druckdifferenz des strömenden Wassers ab und stellt sicher, daß der Gasschalter nur dann den Gaszustrom zum Brenner freigibt, wenn ein genügend großer Wasserstrom den Wärmetauscher des Durchlauferhitzers
,1 L
durchfließt.
Der vorliegenden Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Steuerung eines Ventils zu schaffen, bei der das Ventil eine definierte und einstellbare öffnungs- bzw. Schl1eßgeschw1nd1gkeit aufweist und bei der die Bewegungsvorgänge nahezu geräuschlos vorsichgehen. Weiterhin 1st gefordert, daß der Ventilstellantrieb bei SpannungsausfaH von selbst in die Ruhestellung zurückgeht. Bei der vorliegenden Erfindung 1st weiterhin dem Problem Rechnung zu tragen, daß sich auch langsamste Ventilkörperverstellungen ermöglichen lassen und daß zum Beispiel die öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten unterschiedlich einstellbar gewählt werden können. Ferner sollen von einer Stellanordnung mehrere Ventile nacheinander oder gleichzeitig ansteuerbar sein.
Die vorliegenden Aufgaben werden bei einer Anordnung der eingangs näher bezeichneten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die durch die Membran gebildeten Kammern mit den Anschlüssen einer Druckmittelquelle verbinden sind und daß in eine Druckmittelleitung zwischen Quelle und Kammer eine einstellbare Drossel eingofUgt 1st.
Durch die erfindungsgemäße vorgeschlagene Lösung ergibt sich ein Stellantrieb mit einer sehr sicheren Betriebsweise, da keine reibenden und zur Klemmung neigenden Antriebselemente verwendet werden. Weiterhin kann man mit der erfindungsgemäßen Lösung mehrere Ventile völlig un-
abhängig voneinander mit der gleichen Druckmittelquelle steuern.
Mit Vorteil wird vorgeschlagen, daß die Drossel aus einer mit einer Ausnehmung versehenen Scheibe besteht, 1n die eine, eine Verjüngung aufweisende Schraube ragt.
In den Fig. der Zeichnung 1st ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigen die
Fig. 1 eine Schemazeichnung eines einzelnen, durch den erfindungs gemäßer» Stellantrieb gesteuerten Ventiles und die
Fig. 2 Eine schematische Darstellung des Steuerung mehrerer Ventile durch dieselbe Steuereinrichtung» Der Stellantrieb besteht aus einem Gehäuse 1, das einen Druckmittel raum 2, und Druckmittelzuleitungen 3 und 4 aufweist. Das Gehäuse besitzt weiterhin einen spiralförmig gestalteten Pumpenraum 5 und eine Motorkammer 6.
In dem Druckmi tte"> raum 2 1st an einer Einspannstelle 7 eine Membran 8 druckmitteldicht eingespannt. Die Membran 8 weist einen Membranteller 9 auf, an dessen Oberseite 10 sich eine Druckfeder 11 abstützt. Der Membrenteller 9 1st mit einer Ventilspindel 12 verbunden, mit der ein in einer Leitung Hegendes Ventil 14 in seinem Dffnungsgrad gesteuert werden kann.
Der Druckmittelraum 2 teilt sich in die Druckmittelkammern
7242 693 Kt.
15 und 16, oiie über die Zuleitungen 3 und 4 mit dem Pumpenraum 5 verbunden sind. In der Zuleitung 3 1st ein ringförmiger Vorsprung 17 vorgesehen, auf dem eine mit einer Ausnehmung 18 versehene Scheibe 19 druckdicht befestigt ist. In die Ausnehmung 18 ragt eine mit einem Konus 20 «»ersehene Stellschraube 21, die einen Schlitz 22 aufweist.
Im Pumpen raum 5 ist ein Flügelrad 23 einer Kreiselpumpe 24 drehbeweglich gelagert. Die Flügelradwelle 25 1st durch eins Trennwand 26 druckmitteldicht hindu/chgefUhrt und ist gleichzeitig die Abtriebswelle eines Elektromotors 27, der Antriebsenergie über NetzzLleitungen zugeführt bekommt.
Der gesamte Innenraum des Gehäuses 1 ist mit einem flüssigen oder gasförmigen Druckmittel gefüllt.
Die Wirkungsweise der eben beschriebenen Steuerungsanordnung .st folgende:
Im Ruhezustand ist das Ventil 14 geschlossen, da unter der Wirkung der Druckfeder 11 der nicht dargestellte Vsntilkörper des Ventils in die Schließstellung gefahren wird und gleichfalls nimmt die Membran 8 dit in der Fig.i dargestellte Lage ein.
Wenn das Ventil verstellt werden soll, wird dem Moto.' 27 über die Zuleitung 28 elektrische Energie zugeführt, worauf sich das Flügelrad 23 der Kreiselpumpe 24
dreht. Als Folge davon entsteht In der Zuleitung 4 und mithin in der Kammer 15 ein Oberdruck, in der Zuleitung 3 und in der Kammer 16 Unterdruck. Als Folge davon wird die Membran aus der dargestellten Stellung ausgelenkt, sie wird sich nach oben bewegen. Als Folge hiervon resultiert eine bestimmte öffnungsqeschwindigkeit und ein bestimmter Dffnungszüstand des Ventils als Gleichgewicht. Die öffnungs- und Schi ießgeschw1nd1gke1 t des Ventils 14 hangt nun von dem an der Ausnehmung 18 durch den Konus 20 eingestellten Drosselquerschnitt ab, sie hängt welter ab von der Energie, die dem Motor 27 zugeführt wird.
Aus der Fig. 2 geht hervor, daß es möglich ist, eine Mehrzahl von Ventilen 14 über eine einzige Stellanordnung 1 zu steuern. Es 1st dann lediglich darauf zu achten, daß in jeweils einer Zuleitung 3 zu einem Ventil 14 eine einstellbare Drossel vorhanden ist.
Man kann aber auch mehrere Ventile 14,14' ,14'' mit s Stellanordnung dergestalt steuern, daß zwar jede Druckkammer 15 an eine gesonderte Zuflußleitung angeschlossen ist; daß aber alle Abflußleitungen in die gemeinsame Ableitung 3 münden, in der die Scheibe 19 und die Stellschraube 21 angeordnet sind.

Claims (7)

Schutstimprüchfln
1. Anordnung zur Sttuerung eines Ventile »1t tintr In einen Druckmittel rau» druckdicht eingespannten, durch eine Feder rUcksteilbaren Meebran, dadurch gekenn zo Ichnet» daft die «iurch die Meebran gebildeten 0ruck«1 ttelkan-•err. (15. 16) alt den Anschlüssen (3, 4) einer elektrisch steuerbaren DruckHittelqueUe (24) verbunden sind, wobei 1n die eine DruckmittelIeItung (3) zwischen Quelle und Kanaer eine einstellbare Drossel (18,20) eingefügt 1st und daß der gesamt« Stellantrieb 1n einen 6eha*use vorgesehen 1st.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch geke»1 zeichnet, daß die Drossel aus einer srit einer Ausnehau?tg (18) versehenen Scheibe (19) besteht. In die ein« eine VerjUngung (20) aufweisende Schraube (21) ragt.
3. Anordnung lieh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein GehVuse (1) Mehrere Stellantriebt
4. Anordnung nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (!0,1O1,10") unterschiedliche Feder konstan te aufweisen.
5. Anordnung nach Anspruch 3B dadurch gekennzeichnet, daß HIe FlXchen der einzelnen Membranen (8, S1, 8") unter-. .Mediich groß gehalten sind.
6. Anordnung nach eine« der Ansprüche 1 bis S„ dadurch gekennzeichnet, daß fUr die Ansteuerung Mehrerer Ventile (14,U',14") eine Drossel (16,20) vorgesehen 1st.
7. Anordnung nach einem *r Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, diß die DrucknM ttelquelle aus einer Kre1 selpuwpe (24) besteht.
7242S9324.1.
DE7242593U Anordnung zur Steuerung eines Ventiles Expired DE7242593U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3822949A1 (de) * 1988-07-07 1990-01-11 Draegerwerk Ag Pneumatisches steuerventil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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