DE712980C - Brenstoffeinspritzvorrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen - Google Patents
Brenstoffeinspritzvorrichtung fuer EinspritzbrennkraftmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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- F02M45/02—Fuel-injection apparatus characterised by having a cyclic delivery of specific time/pressure or time/quantity relationship with each cyclic delivery being separated into two or more parts
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Description
- Brenristoffeinspritzvorrichtung für Einspritzbrennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Brennstoff -einspritzvorrichtung für Einspritzbreninkraftmaschinen mit großem Drehzahlbereich, welche ein oder mehrere Einspritzventile für niedrigen Einspritzdruck und ein oder mehrere Einspritzventile für normalen Einspritzdruck aufweist und bei der sämtliche Einspritzventile von einer Brennstoffpumpe gespeist werden.
- Die Erfindung, besteht darin, daß an den Pumpenraum der Brennstoffpumpe das -Einspritzventil für hohen Einspritzdruck unmittelbar und das für niedrigen Einspritzdruck unter Zwischenschaltung eines Steuerschiebers angeschlossen ist, welcher, entgegen einer Federbelastung vom Druck im Pumpenraum beaufschlagt, erst beim Überschreiten des öffnungsdruckes des Niederdruckeinspritzventils oder eines höheren, durch Verändern der Federspannung einstellbaren Druckes verschoben wird und dabei die Brennstoffzufuhr zum Niederdruckeinspritzventil unterbricht und ,gegebenenfalls dessen Druckleitung zwecks F-intlastung mit der Saugleitung verbindet.
- Der Steuerschieber bewirkt, daß der Brennstoff bei niedrigen Drehzahlen, bei denen die von dem Pumpenkolben geförderte Brennstoffmen;ge ohne nennenswerte überschneitung des Einspritzdruckes des Niederdruckventils durch dieses Ventil kespritzt werden kann, ausschließlich durch das Niederdruckventil eingespritzt wird, während bei normalen Drehzahlen zunächst das Niederdruckventil eine Brennstoffmenge voreinspritzt und dann das normale Einspritzventil die Hauptmenge.
- Bei einer bekannten Brennstoffeinspritzvorrichtung sind mehrere Düsen an eine Pumpe angeschlossen und verschieden stark belastet. Entsprechend dem wachsenden Brennstoffdruck im Pumpenraum kommen die Brennstoffdüsen nacheinander zum Einspritzen, d. h. bei hohem Einspritzdruck spritzen alle Düsen gleichzeitig. Dies ist jedoch für Brennkraftmaschinen mit großem Drehzahlbereich, z. B. solchen, die zum . unmittelbaren Antrieb von Fahrzeugen, wie Lokomotiven, dienen, umerwünscht.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt dargestellt. 1n jedem Verbrennungsraum der Brennkraftmaschine sind mindestens zwei Brennstoffeinspritzventile 3 und 4 angeordnet. Das Brennstoffeinspritzventil3 ist für einen normalen Einspritzdruck von etwa Zoo bis 3oo Atm. bemessen und ist unter Zwischenhaltung eines normalen Druckventils 5 unmittelbar an den Brennraum i der Brennstoffpumpe 2 angeschlossen. Das Einspritzventil ist für einen niedrigen Einspritzdruck von etwa 5o bis ioo Atm. bemessen und steht über einen Steuerschieber 6 mit dem Pump,:nraum in Verbindung. Der Steuerschieber 6 ist auf der einen Seite vom Druck im Pumpenraum i, auf der anderen Seite durch eine Feder 7 belastet, deren Spannung durch einen Sehraubstopfen 14 regelbar ist. Die Feder 7 hält den Steuerschieber 6 in der auf der Zeichnung dargestellten Endlage, in der er die Brennstoffzufuhr zu dem Einspritzventil 4 freigibt. Die Feder 7 ist so bemessen, daß der Steuerschieber beim Überschreiten des Öffnungsdruckes des Ventils 4 oder eines höheren, jedoch unter dem Öffnungsdruck des Ventils 3 liegenden Druck im Pumpenraum i in die andere Endlage verschoben wird, wo er die Brennstoffzufuhr zum Einspritzventil 4 absperrt und gegebenenfalls gleichzeitig die Druckleitung 8 desselben zwecks Entlastung über den Kanal 9 mit der Ansaugleitung i o verbindet. Um einen gleichbleibenden Abstand zwischen dem Einspritzende des Niederdruckventils 4 und dem Einspritzbeginn des normalen Einspritzventils 3 zu legen, weist der Steuerschieber 6 einen zylindrischen Aalsatz i i auf, der beim Eintauchen in seine Bohrung 12 die Verbindung zwischen dem Pumpenraum i und dem Niederdruckeinspritzventil4 absperrt und sich anschließend und nachdem der Steuerschieber die Druckleitung 8 mit der Saugleitung io verbunden hat noch um ein Wegstück x in seine Bohrung 12 hinei:nbeivegen kann, ehe der vorzugsweise als Flach-oder Kegelsitzventil ausgebildete ringförmige Anschlag 13 die Bewegung des Steuerschiebers 6 beeT:det. Während des Wegstücks x kann das Niederdruckventil 4 nicht einspritzen, weil es mit der Saugleitung io verbunden ist, und das normale Ventil 3 kann nicht einspritzen, weil der Druck im Pumpenraum nur der Spannung der Feder 7 entspricht.
- Die Brennstoffpumpe entspricht im übrigen genau den bekannten Pumpen und weist z. B. eine überströmregelung mittels :eines verdrehbaren Pumpenkolbens 15 einer in demselbei angeordneten schrägen Steuerkante 16 un< einer mit der Saugleitung verbundenen Über ström-bohrung 17 auf.
- -Bei niedrigen Maschinendrehzahlen ist d:i sekundlich vom Pumpenkolben 15 gefördert Brennstoffmenge so gering, daß das Nieder druckventil4 dieselbe ohne nennenswerte Ü ber schreitung seines Einspritzdruckes einspritzet kann. Das normale Einspritzve nti13 bleib dann infolge seines wesentlich höheren öff nungsdruckes außer Tätigkeit. Mit steigende Drehzahl nimmt der Druck im Pumpenraum i infolge der Drossehvirkung des Einspritz. ventils 4. zu und wird schließlich so groß; daß er die Spannung der Feder 7 überwinde und den Steuerschieber 6 von rechts nach links verschiebt. Letzterer unterbricht die Brennstoffzufuhr zum Ventil ,4, sobald sein zylindrischer Ansatz i i in die Bohrung 12 eintritt und seine Steuerkante 18 den Kanal 9 freigibt. Während der Steuerkolben das W egstück x zurücklegt, sind beide Einspritzventile außer Tätigkeit. Sobald die Ausweichbewegung des Steuerkolbens 6 durch den Anschlag 13 beendet wird, steigt der Druck irn Pumpenraum i schnell auf den Öffnungsdruck des Einspritzventils 3 an. Die Brennstoffeinspritzung durch das Einspritzventil 3 hält dann so lange an, bis die Steuerkante 16 am Pumpenkolben 15 die überströmbohrung 17 freilegt und damit die Brennstofförderung unterbricht. Die Drehzahl, bei der das Einspritzventil 3 einzuspritzen beginnt, kann durch Verändern der Federspannung 7 mittels des Schraubstöpsels 14 beliebig eingestellt werden. Während beim Überschreiten dieser Drehzahl der vom Ventil 4 eingespritzte Teil der Gesamtbrennstoffm@en;ge noch groß ist, ;nimmt derselbe mit weitersteigender Drehzahl in dem Maße ab, wie der durch das Einspritzventil 3 eingespritzte Teil zunimmt. Bei der normalen Drehzahl ist die vom Ventil 4 eingespritzte Brennstoffmenge noch groß genug, um für die durch das Ventil 3 eingespritzte Hauptmenge eine Voreinspritzung zu bilden, die jähe Zünddruckanstiege und damit einen harten Gang der Maschine mit Sicherheit verhindert.
- Bei ;großen Zylinderabmessungen der Brennkraftmaschine können ,an eine Brennstoffpumpe selbstverständlich auch mehrere Einspritzventile für niedrigen Einspritzdruck und mehrere Einspritzventile für normalen Einspritzdruck in der oben beschriebenen Weise angeschlossen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Brennstoffeinspritzvorrichtung für Einspritzbrsnnkraftmaschinen mit großem Drehzahlbereich, welche ein oder mehrere Einspritzventile für niedrigen Iinspritzdruck und ein oder mehrere Einspritzventile für normalen Einspritzdruck aufweist und bei der sämtliche Einspritzventile von einer Brennstoffpumpe gespeist werden, dadurch gekennzeichnet, daß ,an den Pumpenraum (i) der Brennstoffpumpe (2) das Einspritzventil (3) für hohen Einspritzdruck unmittelbar und .das für niedrigen. Einspritzdruck (4) unter Zwischenschaltung eines Steuerschiebers (6) angeschlossen ist, welcher, entgegen einer Federbelastung (7) vom Druck im Pumpenraum heaufschlagt, erst beim Überschreiten des öffnungsdruckes des Niederdruckeinspritzventils (4) oder eines höheren, durch Verändern der Federspannung (7) einstellbaren Druckes verschoben wird und dabei die Brennstoffzufuhr zum Niederdruckeinspritzventil unterbricht und gegebeneinfalls dessen Druckleitung (8) zwecks Entlastung mit der Saugleitung (i o) verbindet. z. Brennstoffeinspritzvorrichtung mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (6), nachdem. @er die Verbindung zwischen dem' Pumpenraum (i) und dem Niederdruckeinspritzventil (4) abgesperrt hat, noch um ein bestimmtes Wegstück (x) ausweicht, ehe der Anschlag (13) die Ausweichbewegung beendet, so daß eine Unterbrechung zwischen den Einspritzungen durch das Niederdruckenspritzventil (4) und das normale Einspritzventil (3) eintritt. 3. Brennstoffeinspritzvorrichtung (nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Anschlag (13) am Steuerkolben (6) als Flach- oder Kegelsitzventil ausgebildet ist:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK155951D DE712980C (de) | 1939-11-08 | 1939-11-08 | Brenstoffeinspritzvorrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEK155951D DE712980C (de) | 1939-11-08 | 1939-11-08 | Brenstoffeinspritzvorrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE712980C true DE712980C (de) | 1941-10-29 |
Family
ID=7253387
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK155951D Expired DE712980C (de) | 1939-11-08 | 1939-11-08 | Brenstoffeinspritzvorrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE712980C (de) |
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1939
- 1939-11-08 DE DEK155951D patent/DE712980C/de not_active Expired
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