DE7101C - Kühlapparat aus wellenförmigen oder unebenen Metallflächen für Wasser, Wein, Milch und andere Flüssigkeiten - Google Patents

Kühlapparat aus wellenförmigen oder unebenen Metallflächen für Wasser, Wein, Milch und andere Flüssigkeiten

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DE7101C
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DE
Germany
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cooling
liquids
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DENDAT7101D
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English (en)
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W. & G. LAWRENCE in London. Vertreter. F. E. THODE & KNOOP in Dresden/Berlin
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D3/00Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, in which the other heat-exchange medium flows in a continuous film, or trickles freely, over the conduits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
andere Flüssigkeiten.
Die vorliegenden Neuerungen beziehen sich auf Apparate für Zwecke der Abkühlung und Erwärmung, welche aus wellenförmigen, gebogenen oder unebenen Metallflächen constrain sind und welche in dieser Beschreibung Kühlapparate genannt und, dazu bestimmt sind, Wasser, Wein, Milch und andere Flüssigkeiten, flüssige Substanzen, Gase und Luft abzukühlen oder zu condensiren, und zwar durch die Anwendung von Flüssigkeiten, flüssigen Substanzen, Gasen und Luft in irgend einer passenden Temperatur , welche in dieser Beschreibung unter dem Namen Flüssigkeiten b angeführt sind (während die oben genannten': Wasser, Wein, Milch u. s. w. einfach mit dem Namen Flüssigkeiten α bezeichnet werden).
Die Flüssigkeiten α und b lassen sich unter Druck oder in einem theilweisen Vacuum oder sonstwie behandeln und die Kühlapparate und ihre verschiedenen Theile können ganz aus Metall construirt sein und unter irgend einem Winkel vermittelst Zapfen, Quadranten oder sonstigen passenden Einrichtungen arbeiten.
Die beiliegende Zeichnung bezweckt praktische Arten, die Neuerungen zu construiren, zu zeigen, doch lassen sich im Detail die illustrirten Arten verändern, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen.
Fig. ι zeigt einen Durchschnitt einer neuen Wellenform für einen flachen oder horizontalen Kühlapparat; die Räume E E sind von verschiedenen Weiten, zur Erzielung einer unegalen oder abwechselnden Strömung der Flüssigkeit b im Innern , deren Hauptrichtung von den Pfeilen angegeben ist. D ist ein Rührer für klebrigeFlüssigkeiten, Maische u. s. w.
Fig. 2 zeigt neue Methoden zum Zusammensetzen der wellenförmigen Platten, welche, wie die Zeichnung darlegt, zusammengelegt werden; es wird mit Hülfe von Hitze und Löthmetall dann eine feste Dichtung gemacht. In einzelnen Fällen wird sie auch ohne Löthung hergestellt.
Fig. 12 zeigt eine neue Wellenform für Kühlapparate, wobei JJ die Steifen sind; diese Art der-Steifung wird durch Anwendung von Separatringen oder Bändern, die durchlöchert sein können, erreicht. .
Fig. ι 5 und 16 zeigen einen theilweisen Aufrifs im Schnitt und einen Grundrifs von einem flachen oder horizontalen Kühlapparat, welcher aus einer beliebigen Anzahl von wellenförmigen Platten bestehen kann. HH sind nach neuer Weise gebogene Platten, welche in der Flüssigkeitsbahn des Kühlapparates befestigt sind , so dafs die kühlende Flüssigkeit b veranlafst wird, gleichmäfsig um die Wellen äufserlich herum zu fliefsen, wobei die Richtung der Flüssigkeiten durch die Pfeile gezeichnet sind.
Richtung der Flüssigkeit b,
Richtung der Flüssigkeit a.
Fig. 8 und 9 zeigen eine wechselweise Einrichtung, in der zwei Apparate angewendet werden.
Der kalte Wein oder die Flüssigkeit α tritt unten in den Kühlapparat M ein und wird beim Durchfliefsen nach oben auf die verlangte Temperatur erhitzt, indem die heifse Flüssig-
keit b ä'ufserlich fliefst. Der erwärmte Wein fliefst durch Rohr O zum Kühlapparat N, wo er durch äufserlich fliefsende kalte Flüssigkeit b auf die ursprüngliche Temperatur abgekühlt wird.
Die zum Abkühlen des Weines in N verwendete Flüssigkeit hat einen Theil der Wärme vom Wein in sich aufgenommen , fliefst aus dem Bassin P durch Rohr S, von wo sie, durch irgend eine Wasserhebeeinrichtung gehoben, durch F getrieben wird, um, in F wieder auf den gewünschten Wärmegrad gebracht, in M zur Erwärmung des Weines zu dienen.
Fig. io und ii zeigen eine andere wechselweise Einrichtung in Form eines Kühlapparates. Der Wein oder die andere Flüssigkeit a fliefst in die untere Partie des oberen Theiles des Kühlapparates und wird erhitzt durch heifse Flüssigkeit, welche äufserlich niederwärts fliefst. Während der Wein oder andere Flüssigkeit α in den unteren Theil des Kühlapparates fliefst, wird die Temperatur durch den Heizapparat E, Fig. 11, aufrecht erhalten oder modificirt. Die Flüssigkeit α geht dann durch den Unteren Theil des Kühlapparates, wo sie auf die ursprüngliche Temperatur abgekühlt wird, durch äufserlich fliefsende kalte Flüssigkeit b. ' ·
Der Heizapparat kann von irgend welcher Art sein; eine Kammer, wie bei F gezeigt, kann zur Aufnahme von Dampf eingerichtet werden, oder man benutzt Gasflammen.
Fig. 13 und 14 zeigen eine ähnliche Einrichtung; der Wein oder andere Flüssigkeit geht durch den unteren Theil der Kühlapparate und wird durch die theilweise erhitzte, äufserlich fliefsende Flüssigkeit b erwärmt. Die Flüssigkeit α strömt dann durch den Erhitzungsapparat, wo sie auf die erforderliche Temperatur gebracht wird, und indem sie durch den oberen Theil des Kühlapparates strömt, wird sie bis zur ursprünglichen Temperatur abgekühlt, durch äufserlich fliefsende Flüssigkeit b.
Fig. .17 und 18 zeigen eine andere Einrichtung des Kühlapparates; hier tritt die zu erhitzende und wieder abzukühlende Flüssigkeit unten in den oberen Theil des Kuhlapparates ein, steigt zwischen den inneren Wellenformen in die Höhe, läuft im obersten Theil des Apparates über die mit Dampf oder heifsem Wasser erhitzten Röhren G, strömt sodann zwischen den inneren und äufseren Wellenformen bis in die Mitte des Apparates, von wo sie äufserlich durch ein Rohr in die untere Partie des Apparates geleitet wird, um von hier aus zwischen den Wellenformen zur Abkühlung in die Höhe zu steigen.
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt des neuen Diaphragmas, Kopf und Fufs.
B sind die Löcher in der Diaphragmaplatte. Fig. 7 zeigt einen vergröfserten Durchschnitt der neuen Nahtdichtung A, Fig. 6.
Fig. 23 Querschnitt der neuen Zuführungsrinne.
Fig. 24 und 25 vergröfserte Ansichten von dieser Zuführungsrinne, die Oeffnungen P zeigend, Fig. 23.
Fig. 4 und 5 zeigen eine neue Art der Versteifung. Fig. 5 ist ein Schnitt durch Linie A-A, Fig. 4; die Construction ist wie nachstehend.
Die Wellen sind bei d eingeschnitten, die Versteifungssäule α wird durchgesteckt; die Wellen werden durch Einbringen der kleinen Stifte b zwischen der Säule α und den Wellen gehalten. Löthmetall wird dann in die Wellenform hineingegossen , wodurch eine vollkommene Dichtung bei c, Fig. 5, entsteht.
Fig. 26 zeigt eine neue Form von Absteifung zwischen den wellenförmigen Blechen, wobei dieselben durch äufseres Erhitzen mittelst Löthmetall verbunden werden.
Fig.. 27 zeigt eine andere neue Form von Auseinander- oder Absteifung, welche die wellenförmigen Bleche in ähnlicher Weise wie oben hält.
Fig. 28 zeigt eine neue Form von ununterbrochener Versteifung, welche gröfseren Halt durch eine oder mehrere Nieten erhält, wie besser ersichtlich in vergröfsertem Schnitt Fig. 29.
Fig. 19 und 20 zeigen eine neue Einrichtung, wo eine oder mehrere Wellenformen auf der äufseren Oberfläche eingeschnitten werden, so dafs der unruhigen Bewegung der Flüssigkeit b Einhalt gethan wird, wie sie im Kühlapparat herunterfällt. Die gewellten stärkeren Bleche können an den anderen wellenförmigen Blechen Q Q., Fig. 20, befestigt werden.
Fig. 21 und 22 zeigen eine anderweite Einrichtung zum Aufhalten der unruhigen Bewegung der Flüssigkeit, was dadurch erzielt wird, dafs zwischen einer oder mehreren Wellenformen ein Streifen gewellten Metalles befestigt und diese Befestigung gewöhnlich da angebracht wird, wo eine Nahtdichtung in den Wellenformen vorkommt; der Raum zwischen diesem Blech und Naht wird durch Löthmetall ausgefüllt.
Fig. 22 zeigt ebenso wie Fig. 3 eine Versteifung der wellenförmigen Bleche, auf welche Erfinder besonderen Werth legt; es besteht diese Versteifung in der Anwendung von Metallstreifen C, welche genau nach der inwendigen Form der seitlich vorstehenden Wellen gebogen sind, und sind diese Wellenformen der versteifenden Metallstreifen entweder in gerader Linie, wie in der Zeichnung in der oberen Partie der Fig. 22, oder durch winklige

Claims (5)

  1. Verbindung, wie in der unteren Partie der Fig. 22 gezeigt, mit einander verbunden. Diese Versteifung macht den Apparat ganz besonders stark und widerstandsfähig gegen Druck.
    Fig. 31 und 32 zeigen einen theilweisen Längendurchschnitt und Endansicht des Kühlapparates mit dem konischen Siebrohr B, welches in den Einlafs- oder Ausgangswegen, je nach dem Fall, eingesetzt wird und theils zur Zurückhaltung von Unreinigkeiten, theils zur besseren Regulirung des Stromes im Apparat angewendet wird.
    Fig. 33 und 34 zeigen einen Grundrifs, sowie einen Aufrifs (beide theilweise im Schnitt) eines neuen Apparates zum Erwärmen oder Abkühlen von Gebäuden, Zimmern u. s. w. oder für Ventilationszwecke vermittelst Luft oder anderer Gase, wobei die Oberfläche durch die ganze Länge von wellenförmigem Metall ist, welche gleichzeitig eine grofse Abkühlungsoder Heizfläche bietet. Z ist hier der Lufteinlafs.
    Fig. 35 und 36 zeigen eine Einrichtung zum Abkühlen, in welchem Falle ein feiner Flüssigkeitsstrahl b in directer Berührung mit der Luft ist, welche dadurch für Ventilations- oder andere Zwecke abgekühlt wird.
    Pat ε ν t-An sp rüche:
    ι . Die neuen Constructionen und Einrichtungen gedachter wellenförmiger Bleche dergestalt, dafs gleiche oder ungleiche Räume oder wellenförmige Flächen ebensolchen gleichen oder ungleichen Räumen oder wellenförmigen Flächen gegenüberstehen, wodurch die behandelten Flüssigkeiten α und b bewegt und ausgebreitet werden können.
  2. 2. Die Verbindung solcher neuen Constructionen mechanischer Rührer und Gefäfse zum Erhitzen, Abkühlen oder Aufbewahren der Flüssigkeiten α oder b.
  3. 3. Die Einrichtung und die gleichzeitige gemeinschaftliche Anwendung von zwei oder mehr Kühlapparaten in solcher Weise, dafs das Erhitzen und Kühlen wechselweise geschieht.
  4. 4. Die Construction von Kühlapparaten mit einem doppelten oder äufserlich wellen^- förmigen Gehäuse, d. h. aus vier Platten bestehend, von denen zwei parallel laufende anderen zwei parallelen Platten gegenüber stehen.
  5. 5. Die Construction der Zuführungsrinne von Kühlapparaten mit Eindrücken oder Vorsprüngen, um den Flüssigkeiten die Richtung zu geben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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