DE700100C - Fliehkraftabscheider, insbesondere zum Abscheiden von Fluessigkeiten aus Dampf, mit einem entgegen der Fliehkraftwirkung durchstroemten umlaufenden Schleuderteil - Google Patents

Fliehkraftabscheider, insbesondere zum Abscheiden von Fluessigkeiten aus Dampf, mit einem entgegen der Fliehkraftwirkung durchstroemten umlaufenden Schleuderteil

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DE700100C DE1936R0096460 DER0096460D DE700100C DE 700100 C DE700100 C DE 700100C DE 1936R0096460 DE1936R0096460 DE 1936R0096460 DE R0096460 D DER0096460 D DE R0096460D DE 700100 C DE700100 C DE 700100C
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Description

  • Fliehkraftabscheider, insbesondere zum Abscheiden von Flüssigkeiten aus Dampf, mit einem entgegen der Fliehkraftwirkung durchströmten umlaufenden Schleuderteil Die Erfindung betrifft einen Fliehkraftabscheider, insbesondere zum Abscheiden von Flüssigkeiten aus Dampf, mit einem entgegen der Fliehkraftwirkung durchströmten umlaufenden Schleuderteil. Der Zweck der Erfindung besteht darin, einen derartigen Fliehkraftabscheider für sehr hohe Umfangsgeschwindigkeiten auszubilden, um dadurch eine möglichst vollständige Abscheidung der Flüssigkeit aus einem Dampfflüssigkeitsgemisch zu erzielen.
  • Es sind allerdings bereits verschiedene Ausführungen von Fliehkraftabscheidern mit Schleuderrädern bekanntgeworden, die jedoch nicht die erforderlichen großen Umfangsgeschwindigkeiten. des Schleuderteiles zulassen, um den im neueitlichen Dampfkesselbau geforderten hohen Trockenheitsgrad des Dampfes zu gewährleisten.
  • Bei diesen bekannten Abscheidevorrichtungen ist der umlaufende Schleuderteil in den verschiedensten Formen ausgeführt und wird durch das Dampf-Wasser-Gemisch entweder axial, radial von außen nach innen oder tangential beaufschlagt, wobei den umlaufenden Flächen einer Abscheidevorrichtung zur Minderung des Stoßes auch schon feststehende Leitflächen vorgeschaltet worden sind. Diese Leitflächen sind jedoch als Flugelrad ausgebildet und waagerecht angeordnet; sie werden hierbei von dem Dampf-Wasser-Gemisch in senkrechter Richtung beaufschlagt, so daß in dem mittleren Teil der Leitflächen keine wirksame Vorabscheidung möglich ist und der Dampf- oder Wasserstoß nach wie vor noch unmittelbar auf die Schaufeln des Schleuderteiles auftrifft und diesen zerstört. Das ist um so mehr der Fall bei neuzeitlichen Dampfkesseln mit großen Ausdampfgeschwindigkeiten. ` Bei Trommelkesseln wird beispielsweise angestrebt, die Obertrommel möglichst zu verkleinern, während das Rohrsystem jedoch immer größer wird, so daß,die Entwicklung schließlich zum Zwanglaufkessel führte, wobei man in besonderen Fällen anstrebte, die Trommel vollständig' fortfallen zu lassen. Diese Kessel sollen jedoch ebenfalls schnellen Belastungsschwankungen folgen und auch weitgehend 'überlastet werden können. Dabei darf aber möglichst kein Wasser in den Überhitzer und in die Turbine oder Dampfmaschine gelangen, weil dieses den überhitzer verschmutzt oder sogar die Maschine zerstören kann. Bei einem plötzlichen Be= lastungsanstieg wird nun bei allen Kesseln der augenblickliche Wasserinhalt der Rohre durch die verstärkte Dampfentwicklung verdrängt, so daß bei Kesseln mit einer Ausdämpftrommel deren Wasserstand erheblich ansteigt und dadurch ebenso wie bei den Röhrenkesseln das :Mitreißen großer Wassermengen ermöglicht wird. In gleicher Weise wirkt sich auch die hohe Dampfgeschwindigkeit und das starke Sprudeln bei stark mit Salzen angereichertem Kesselwasser bei Über- -lastung aus. Ist das Speisewasser stark alkalisch oder die Kesselwasseranreicherung von Salzen sehr hoch, so tritt das Sprudeln oder Spucken des Kessels um so eher auf.
  • Es zeigt sich nun, daß die bekannten Abscheider gegenüber diesen Verhältnissen in neuzeitlichen Dampferzeugern nur mit kleinen Umfangsgeschwindigkeiten betrieben werden können, weil sonst die zeitweise unvermeidbaren Wasserpfropfen die umlaufenden Flächen des Abscheiders oder die Schaufeln der vorgeschalteten Turbine durch den Wasserschlag zerstören würden. Außerdem wird durch die mit geringer Eigengeschwindigkeit von den Schaufeln oder Flächen erfaßte Wassermenge eine plötzliche Abbremsung und Drehzahlminderung eintreten, die auch bei genügender Festigkeit der umlaufenden Schleuderteile deren Wirkung so vermindert, daß gerade in diesen Augenblicken größere Wassermengen durchschlagen werden.
  • Die sonst üblichen feststehenden Wirbelabscheider allein verursachen bei ausreichender Wirkung sehr hohe Druckverluste und können bei kleinen Dampfmengen Wasserpfropfen ebenfalls nicht restlos zurückhalten.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß dem mit großer Umfangsgeschwindigkeit (15 bis 8o m ,Sek.) umlaufenden Schleuderteil ein feststehender .Wirbelabscheider vorgeschaltet ist, der einen tangential einmündenden Zuflußkanal aufweist und den Schleuderteil gleichmittig umfaßt sowie unterhalb dieses Schleuderteiles einen Sammelraum für die abgeschiedene Flüssigkeit bildet. Durch diese großen Umfangsgeschwindigkeiten des Schleuderteiles, die ein Mehrfaches der bei den bekannten Vorrichtungen möglichen Umfangsgeschwindigkeiten betragen, wird mit Sicherheit der gewünschte zulässige Feuchtigkeitsgehalt des Dampfes erreicht und durch den vorgeschalteten feststehenden Wirbelabscheider die gefährlichen Flüssigkeitsstöße sowie die plötzliche Abbremsung des Dampfflüssigkeitsgemisches vermieden, wobei durch den vorgesehenen, ausreichend groß ausgebildeten Sammelraum auch ein Überfluten des Schleuderteiles bei anfallenden großen Wassermengen verhindert wird. Der Sammelraum kann auch getrennt angebaut sein. Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß nunmehr der Wirbelabscheider mit kleineren Geschwindigkeiten und Druckverlusten arbeiten kann und daß er trotzdem den überwiegenden Teil, vor allem die Wasserpfropfen und die größeren Flüssigkeitsteile, bereits vor dem umlaufenden, vorzugsweise aus glatten, ringförmigen Blechscheiben bestehenden Schleuderteil ableitet, während dieser die verhältnismäßig noch große Flüssigkeitsmenge, die in feine und feinste Teilchen aufgelöst den Wirbelabscheider verläßt, durch seine hohen Fliehkräfte und die großen, von einem Wasserfilm überzogenen Oberflächen abfängt und in Tropfenform abschleudert. '" Insbesondere ist der vorgeschlagene Abscheider auch zum Trennen der großen Umwälzwassermengen eines La-Mont-Kessels von Dampf geeignet. Infolge dieser günstigen Ergebnisse können dadurch die bekannten Kessel erheblich weiter entwickelt und neue Formen gebildet werden, die bisher nicht möglich erschienen. Wesentlich ist dabei auch die geringe Antriebsleistung des umlaufenden Schleuderteiles, weil dieser nicht mehr die gesamte Feuchtigkeit beschleunigen und ausscheiden muß.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ergibt sich dadurch, daß in an sich bekannter Weise auf der Welle des umlaufenden Schleuderteiles für die Rückförderung der abgeschiedenen Flüssigkeit zum Kessel im Abflußstutzen des Sammelraumes ein Pumpenrad angeordnet ist. In besonderen Fällen kann das Wasser auch ohne Rückförderpumpe nur durch Gefälle dem Kessel wieder zugeleitet werden.
  • Der Antrieb des Pumpenrades sowie des Schleuderteiles erfolgt vorwiegend durch eine Reaktionsturbine, wobei das die Düsen tragende Rad auf der Welle des Schleudertei. les angeordnet ist und im Gegensatz zu den bekannten Abscheidern mit dem bereits getrockneten Dampf betrieben wird, der durch einen vom Schleuderteil gebildeten Kanal von innen in das Düsenrad einströmt. Dadurch wird die Leistungsabgabe der Turbine gleichmäßig und unabhängig von den aus dem Kessel mitgerissenen Flüssigkeitsmengen allein von der jeweiligen Dampfmenge bestimmt. Infolgedessen wird, therotetisch mit der dritten Potenz der steigenden Dampfmenge, auch bei den größten Kesselbelastungen trotz der größeren mitgerissenen Feuchtigkeitsmengen eine erwünschte Steigerung der Drehzahl und damit auch Schleuderwirkung erreicht. Mit der Drehzahlsteigerung wird zugleich auch die Schluckfähigkeit der mit angetriebenen Rückförderpumpe den anfallenden größeren Wassermengen angepaßt.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes ergibt sich dadurch, daß in an sich bekannter Weise ein Radkörper für die Zuführung von Waschwasser vorgesehen wird, der zweckmäßig in Strömungsrichtung des getrockneten Dampfes oberhalb des Schleuderteiles und vor der Einlaßöftnung des Zuflußkanales für das Dampf-Wasser-Gemisch angeordnet wird, so daß der entstehende Frischwasserschleier vor dem Einströmen des Dampfes in den Schleuderteil besonders die feinen Flüssigkeitsteilchen trifft. Hierdurch wird eine erhebliche Senkung der Salzanreicherung. dieser Teilchen erreicht und dadurch der gesamte Salzgehalt des in den überhitzer gelangenden Dampfes um so mehr gesenkt, je höher die Kesselwasseranreicherung über der des Speisewassers liegt.
  • Um weiterhin eine Verunreinigung des bereits getrockneten Dumpfes durch Öl, beispielsweise bei Anwendung von Stopfbuchsen, zu vermeiden ist die Welle des Schleuderteiles innerhalb des Gehäuses nur in wassergeschmierten Lagern geführt. Zum Schmieren dient gefiltertes und gekühltes Speisewasser, das der Druckleitung der Speisepumpe entnommen wird und hinter den Lagern dem Kessel zufließt. Dadurch ist es möglich, die Welle in einem völlig geschlossenen Gehäuse laufen zu lassen und jede Stopfbuchse nach außen zu vermeiden.
  • Durch diese Zusammenfassung mehrerer an sich bekannter Bauelemente und insbesondere durch ihren gedrungenen Zusammenbau ist eine außerordentlich zweckmäßige Trocknungseinrichtüng geschaffen worden, deren Aufbau und Anwendung an Hand der Abb. i bis q. beispielsweise erläutert werden soll.
  • In der Abb. i ist die Trocknungseinrichtung in einem Längsschnitt gezeigt. Sie besteht aus einem feststehenden Gehäuse 2, welches mit einem tangential einmündenden Zuflußkanal3 für das zu trocknende Dampfflüssigkeitsgemisch und einen Abflußstutzen q. für die abgeschiedenen Flüssigkeitsteile versehen ist. In dem tropfartigen Gehäuse 2 ist in senkrechter Richtung ein Schleuderteil 6 gelagert. Mit diesem ist ein D,üsenturbinenrad. i o zusammengebaut.
  • Der Schleuderteil besteht aus einer Anzahl eng übereinander angeordneter ringförmiger Scheiben, die einen Raum 15 einschließen. Die Trocknerscheiben 12 werden zur Verbesserung der Abscheidung zweckmäßig wellenförmig ausgebildet, wie dies in Abb.2 dargestellt ist. Der ringförmige Raum 15 setzt sich als Dampfkanal nach oben bis zu dem Düsenturbinenrad iö fort. Das Düsenturbinenrad ist von einem Ringkanal 16 umgeben, der einen Abflußstutzen 17 für den getrockneten Dampf aufweist.
  • Mit dem Schleudertei16 kann noch eine Wascheinrichtung verbunden sein, die den aus dem Kessel austretenden Dampf wäscht und die Salzanreicherung des Dumpfes herabsetzt. Das Speisewasser, welches die geringste Salzanreicherung hat, wird zu diesem Zwec1L über eine Leitung 2o und die Zweigleitung 21 einem über der Trocknungseinrichtung angeordneten Radkörper 8 zugeführt. Der als Dampfwascher ausgebildete Radkörper ist ein bis auf die Eintrittsöffnung I I für das Waschwasser geschlossener Hohlkörper, der an seinem äußeren Durchmesser düsenartige Öffnungen 9 hat. Oberhalb der Eintrittsöffnung des Diampfwaschers ist eine Zuführungskammer 7 für das Waschwasser angeordnet; aus dieser strömt das Wasser in das Zerstäuberrad. Der Dampfwascher ist so angeordnet, daß der durch den Zuflußkanal3 einströmende Dampf gezwungen ist, seinen Weg durch den von dem Dampfwascher ausgehenden Wasserschleier zu nehmen.
  • Die Schmierung der Lager der Welle 18, welche das DÜsenturbinenrad io, den Dampfwascher 8 und den Schleuderteil 6 trägt, erfolgt zweckmäßig durch Wasser. Dieses Wasser wird der Druckleitung 2o der Kesselspeisepumpe entnommen und nach erfolgter Kühlung in einem Kühler 22 durch die in Abb. i angedeuteten Leitungen 23 den Lagern zugeführt.
  • Der zu trocknende Dampf strömt durch den Zuflußkanal3 in das feststehende Gehäuse 2, und zwar in tangentialer Richtung ein und bildet an der Wand des Gehäuses einen Wirbel. Durch die kreisende Bewegung des zugeführten Dampfflüssigkeitsgemisches werden zunächst die groben Teile der in dem Dampf noch enthaltenen Flüssigkeit abgeschieden. Das so von der Hauptmenge der Flüssigkeitsteilchen befreite Arbeitsmittel tritt darauf durch die engen Räume zwischen den Trocknerscheiben 12. Durch die umlaufende Bewegung des Schleuderteiles 6 unterliegen die in dem Arbeitsmittel noch enthaltenen Flüssigkeitsteilchen einer radial nach außen gerichteten Beschleunigung, unter deren Einfluß die Abscheidung nach der Wand des Gehäuses 2 hin bewirkt wird. Die abgeschiedene Flüssigkeit wird in dem unterhalb des Schleuderteiles vorgesehenen Sammelraum aufgefangen und fließt durch den Abflußstutzen ¢ ab und wird von hier aus erneut in den Kessel eingespeist. Die Wiedereinspeisung kann durch Zulauf mit natürlichem Gefälle oder auch, falls dies aus baulichen Gründen nicht möglich ist, mittels einer auf der Welle 18 in dem Abflußstutzen q. angeordneten Rückspeisepumpe 25 erfolgen (erste Schnittseite, Abb. i).
  • Der -von den flüssigen Bestandteilen befreite Dampf strömt durch den Raum 15 zu dem Turbinenrad i o, welches an seinem Umfang mit Düsen 26 versehen ist, durch die der Dampf entgegen der Drehrichtung austritt. Durch die Reaktionswirkung des austretenden Dampfes wird das Turbinenrad und mit ihm die auf der gleichen Welle 18 angeordneten Einrichtungen, also sowohl der Schleuderteil 6 als auch der gegebenenfalls vorgesehene Dampfwascher 8 und die Rückspeisepumpe 25, angetrieben. Der getrocknete Dampf verläßt den Trockner durch den Abflußstutzen 17.
  • Durch die scheibenartige Zusammensetzung des Schleuderteiles 6 wird bewirkt, daß der Dampf jederzeit stoßfrei in den Schleudertei16 einströmt. Die große Berührungsfläche des Schleuderteiles sowie seine hohe Umfangsgeschwindigkeit ermöglicht eine vollständige Abscheidnng der flüssigen Bestandteile des aus dem Gehäuse 2 radial nach innen einströmenden Dampfflüssigkeitsgemisches, wobei die Abscheidung insbesondere durch die Adhäsion der sich ansetzenden Wasserteilchen begünstigt wird. Um eine Überflutung und schnelle Abbremsung des Schleuderteiles zu verhindern, sofern eine größere Wassermenge in den Abscheider einströmt, ist zweckmäßig der Sammelraum ausreichend groß ausgestaltet und der Rückförderpumpe 25 vorgeschaltet, auf deren Antriebswelle 18 noch eine zusätzliche Schwungmasse angebracht sein kann.
  • Die Abb.3 und 4 zeigen Anwendungsbeispiele, wie der vorgeschlagene Fliehkraftabscheider grundsätzlich bei Trommel- und Zwängsumlaufkesseln einzubauen ist.
  • In Abb.3 ist eine Anordnung schematisch dargestellt, wie sie zum Trocknen des Dampfes von Trommelkesseln geeignet ist. Der in den Wasserrohren 3o eines Steilrohrkessels erzeugte Dampf wird von der Obertrommel 31 über eine Leitung 32 dem Fliehkraftabscheider zugeführt. Der getrocknete Dampf strömt von dem Abflußstutzen 17 durch einen Überhitzer 33 zu den Verbraucherstellen. Da der Kessel stark wasserhaltigen Dampf abgeben darf, kann die ganze Kesselanlage wesentlich kleiner gehalten werden. Dies trifft auch zu, wenn zur Speisung des Kessels Wasser verwendet wird, welches durch die Aufbereitung oder aus anderen Gründen mit Salzen oder Laugenbildnern oder sonstigen Verunreinigungen angereichert ist. In diesem Fall kann auch die sonst üblicherweise oberhalb der Obertrommel des Kessels vorgesehene Dampfsammeltrommel in Fortfall kommen.
  • Die Abb.4 zeigt die Anordnung des Fliehkraftabscheiders zum Betriebe eines Einrohrdampferzeuger s. Hierbei ist unter dem Fliehkraftabscheider ein Flüssigkeitsbehälter angeordnet, der bei dem stoßweisen Ausströmen des Dampfflüssigkeitsgemisches aus dem Kessel als Sammelraum bzw. als Ausgleichsbehälter dient, um ein Überfluten des Schleuderteiles durch das von dem erzeugten Dampf mitgeführte Wasser zu verhindern. Die auf der Welle 18 der Schleudereinrichtung angeordnete Kreiselpumpe 25 fördert das ausgeschleuderte Wasser in den Einrohrverdampfer zurück und bewirkt einen wirksamen Kreislauf in den Verdampferrohren.
  • Sofern die Rückspeisepumpe als reine Umwälzpumpe betrieben wird, kann die Frischeinspeisung durch die Kesselspeisepumpe 43 in Abhängigkeit vom Wasserstand in dem Flüssigkeitsbehälter 4o geregelt werden.
  • Der Fliehkraftabscheider kann nicht nur zur Trocknung des im Dampferzeuger erzeugten Dampfes dienen, sondern auch zum Abscheiden der flüssigen Bestandteile aus anderen Gasen oder Dämpfen verwendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fliehkraftabscheider, insbesondere zum Abscheiden von Flüssigkeiten aus Dampf, mit einem entgegen der Fliehkraftwirkung durchströmten umlaufenden. Schleuderteil, dadurch gekennzeichnet, daß' dem mit großer Umfangsgeschwindigkeit (i 5 bis 8o m/Sek.) umlaufenden Schleuderteil (6) ein feststehender Wirbelabscheider vorgeschaltet ist, der einen tangential einmündenden Zuflußkanal (3) aufweist und den Schleuderteil (6) gleichmittig umfaßt sowie unterhalb dieses Schleuderteiles (6) einen Sammelraum für die abgeschiedene Flüssigkeit bildet.
  2. 2. Fliehkraftabscheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (18) des umlaufenden Schleuderteiles (6) für die Rückförderung der abgeschiedenen Flüssigkeit zum Kessel im Abflußstutzen (4) des Sammelraumes ein Pumpenrad (25) angeordnet ist.
  3. 3. Fliehkraftabscheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Schleuderteil (6) aus ringförmigen Blechscheiben (12) aufgebaut ist.
  4. 4. Fliehkraftabscheider nach Anspruch t und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Blechscheiben (i2) des Schleuderteiles (6) in radialer Richtung gewellt sind.
  5. 5. Fliehkraftabscheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Strömungsrichtung des getrockneten Dampfes oberhalb des umlaufenden Schleuderteiles. (6) und vor der Einströmöffnung des Zuflußkanals (3) ein Radkörper (8) für die Zuführung von Waschwasser angeordnet ist.
  6. 6. Fliehkraftabscheider nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der umlaufenden Teile des Abscheiders auf deren gemeinsamer Welle (18) ein von dem bereits getrockneten Dampf angetriebenes Düsenturbinenrad (i o, Reaktionsrad) angeordnet ist.
  7. 7. Fliehkraftabscheider nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für die Zuleitung des Dampfes vom Schleuderteil (6) zum Düsenturbinenrad (io) ein von den umlaufenden Teilen gebildeter und sich mit diesen Teilen drehender Kanal (15) angeordnet ist. B. Fliehkraftabscheider nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (18) des Abscheiders innerhalb des Abscheidergehäuses in wassergeschmierten Lagern geführt ist. g. Fliehkraftabscheider nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die wassergeschmierten Lager des Abscheiders über Zweigleitungen (z3) an die Druckleitung (2o) der Kesselspeisepumpe angeschlossen sind.
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Cited By (6)

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