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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Verbrennungsmotor mit gesteuerter
Zündung
und Direkteinspritzung von Kraftstoff, welche insbesondere zum Ausstatten
von Kraftfahrzeugen oder Straßenfahrzeugen
bestimmt ist. Die vorliegende Erfindung betrifft noch genauer die
Form der Verbrennungskammer eines derartigen Motors und insbesondere die
obere Fläche
bzw. Stirnfläche
des Kolbens.
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Es
ist aus dem Dokument JP3-286124 betreffend eines Motors von mehrzylindrigem
Typ mit gesteuerter Zündung
und Direkteinspitzung bekannt, die Einspritzdüsen des Kraftstoffs im wesentlichen
in der Achse der Zylinder anzuordnen, wobei jede Einspritzdüse an der
Spitze einer konischen Ausnehmung, die in dem Zylinderkopf vorgesehen
bzw. ausgespart ist, mündet.
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Diese
zentrale Position der Kraftstoffeinspritzdüse weist den Vorteil auf, die
Befeuchtungsphänomene
der Wand zu begrenzen, d.h. die Ablagerung von Kraftstoffteilchen
an den Wänden
des Zylinders und somit beträchtliche
Emissionen von Schmutzbestandteilen, wie zum Beispiel HC, zu begrenzen.
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Gemäß dem genannten
Dokument ist es ebenso bekannt, eine Zündkerze direkt in die konische
Ausnehmung münden
zu lassen, welche am Ausgang der Einspritzdüse vorgesehen ist.
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Die
bekannten Formen von Kolben, flach oder dachförmig oder auch eine Vertiefung
aufweisend, welche zu dieser Art von Verbrennungskammer gehören, weisen
den Nachteil auf, nicht auf optimale Art und Wesen den zwei hauptsächlichen Betriebsmodi
zu genügen,
welche durch die Motoren mit direkter Benzineinspritzung angetroffen
werden, d.h. die geschichteten Betriebsweisen und die homogenen
Betriebsweisen.
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Tatsächlich ist
es bisher, wenn die Geometrie der Kolben an die Vorbereitung der
geschichteten Ladung und an die lokale Konzentration der Verbrennung
angepasst ist, die Betriebsweise in homogener Ladung, welche verschlechtert
wird, und umgekehrt, wenn die Geometrie der Kolben an die Betriebsweise in
homogener Ladung angepasst ist, ist es also die Betriebsweise in
geschichtetem Modus, welche benachteiligt wird.
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Die
vorliegende Erfindung hat also zur Aufgabe, einen Verbrennungsmotor
mit gesteuerter Zündung
und direkter Einspritzung von Kraftstoff eines neuartigen Konzeptes
zu realisieren, welcher die zuvor genannten Nachteile vermeidet
und dies insbesondere auf Grund eines Kolbens einer angepassten Form,
welcher gleichzeitig geschichtete und homogene Betriebsweisen ermöglicht.
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Der
Verbrennungsmotor gemäß der Erfindung
ist von dem Typ, welcher aufweist:
- – eine Verbrennungskammer,
die durch die obere Wand eines Kolbens begrenzt ist, der in einer
zylindrischen Bohrung eines Zylinderblocks bzw. Motorblocks montiert
ist, und der unteren Wand eines Zylinderkopfes;
- – zwei
Einlassleitungen, die durch den Zylinderkopf gebildet sind, und
welche in die Verbrennungskammer von einer Seite der dachförmigen Oberfläche durch
zwei unterschiedliche Einlassöffnungen
münden,
welche von Ventilen verschlossen sind;
- – zwei
Auslassleitungen, die durch den Zylinderkopf hindurch gebildet sind,
und welche in die Verbrennungskammer an der den Einlassöffnungen ge genüberliegenden
Seite durch zwei unterschiedliche Auslassöffnungen münden, die durch Ventile verschlossen
sind;
- – eine
Ausnehmung bzw. Aussparung, die in dem Zylinderkopf vorgesehen ist
und welche in die untere Wand des Zylinderkopfes mündet;
- – eine
Kraftstoffeinspritzdüse,
die parallel zur Achse des Zylinders angeordnet ist und welche an
der Spitze der Ausnehmung mündet;
und
- – eine
Zündkerze,
die seitlich in die Ausnehmung mündet.
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Gemäß der Erfindung
ist der Verbrennungsmotor dadurch gekennzeichnet, dass: der Kolben
an seiner oberen Wand mit einer Vertiefung versehen ist, die sich
im Wesentlichen unter der Ausnehmung erstreckt, wobei diese Vertiefung
durch zwei vorragende Vorsprünge
bzw. Erhebungen umgeben ist, die sich symmetrisch im Verhältnis zur
transversalen Ebene des Zylinders erstrecken.
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Gemäß einem
anderen Merkmal des Verbrennungsmotors, der Gegenstand der Erfindung
ist, ist die Ausnehmung durch eine Haupt-Vertiefung gebildet, welche
durch einen Boden begrenzt ist, an welcher Stelle das Vorderteil
der Einspritzdüse
mündet,
und einer seitlichen Wand, eine Mehrzahl Vertiefungen, welche in
dem unteren Teil der Haupt-Vertiefung münden.
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Gemäß einem
anderen Merkmal des Verbrennungsmotors, der Gegenstand der Erfindung
ist, erstreckt sich die Haupt-Vertiefung im Wesentlichen in der
Achse des Zylinders.
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Gemäß einem
anderen Merkmal des Verbrennungsmotors, der Gegenstand der Erfindung
ist, ist die Haupt-Vertiefung von einem im Wesentlichen kreisförmigen oder
elliptischen Querschnitt.
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Gemäß einem
anderen Merkmal des Verbrennungsmotors, der Gegenstand der Erfindung
ist, erstrecken sich die sekundären
Vertiefungen beiderseits der Haupt-Vertiefung zwischen den Einlass- und/oder
Auslassöffnungen.
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Gemäß einem
anderen Merkmal des Verbrennungsmotors, der Gegenstand der Erfindung
ist, erstrecken sich die Vorsprünge,
die an der oberen Fläche
des Kolbens beiderseits und um die Kavität herum vorgesehen sind, gemäß einem
Winkelsektor zwischen 90° und
130°.
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Gemäß einem
anderen Merkmal des Verbrennungsmotors, der Gegenstand der Erfindung
ist, weisen die Vorsprünge,
die an der oberen Fläche
des Kolben beiderseits der Vertiefung vorgesehen sind, Enden auf,
die sich unter den Einlassöffnungen
und Auslassöffnungen
erstrecken, welche geformt sind, um beachtliche Spül-Zonen
bzw. Nachlauf-Zonen (frz. zones de chasse) erzeugen, die in Richtung
zum Zentrum der Vertiefung ausgerichtet sind.
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Gemäß einem
anderen Merkmal des Verbrennungsmotors, der Gegenstand der Erfindung
ist, weist die obere Fläche
des Kolbens Oberflächen
in Form einer geneigten Ebene auf, die sich beiderseits der Vertiefung
zwischen den Vorsprüngen
erstrecken, wobei diese Oberflächen
angepasst sind, um die Spülung
(frz. chasse), die durch die Enden der Vorsprünge erzeugt wird, in Richtung
zum Zentrum der Vertiefung zu kanalisieren.
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Gemäß einem
anderen Merkmal des Verbrennungsmotors, der Gegenstand der Erfindung
ist, erstrecken sich die Elektroden der Zündkerze in der Nähe der Achse
des Zylinders.
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Gemäß einem
anderen Merkmal des Verbrennungsmotors, der Gegenstand der Erfindung
ist, ist die Zündkerze
oberhalb der Einlassleitungen oder der Auslassleitungen mit einer
Neigung angeordnet, die im Verhältnis
zur Achse des Zylinders angepasst ist.
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Man
wird die Aufgaben, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung
nach der Beschreibung besser verstehen, die nachfolgend von einer
Ausführungsform
der Erfindung gegeben wird, die beispielhaft und nicht beschränkend unter
einem sich Beziehen auf die beigefügten Zeichnungen dargestellt wird,
in welchen:
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1 eine
schematische Draufsicht ist, welche die Verbrennungskammer eines
Verbrennungsmotors gemäß der Erfindung
darstellt;
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2 eine
Schnittansicht gemäß der Linie II-II
aus 1 ist;
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3 eine
Draufsicht des Kolbens ist, welcher in 2 dargestellt
ist.
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Das
Ausführungsbeispiel
der Erfindung, welches im Zusammenhang mit den Figuren beschrieben
wird, betrifft einen Verbrennungsmotor mit vier Takten vom mehrzylindrigen
Typ mit gesteuerter Zündung
mit Direkteinspritzung von Kraftstoff und vier Ventilen pro Zylinder.
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Der
Hauptkörper
dieses Verbrennungsmotors wird durch einen Zylinderkopf 4 gebildet,
der über
einem Zylindergehäuse 24 liegt.
Eine Mehrzahl von zylindrischen Bohrungen oder Zylindern, die identisch
zum Zylinder 2 sind, der in 2 dargestellt ist,
sind in dem Zylindergehäuse 24 angeordnet.
Jeder Zylinder 2 nimmt einen Kolben 3 auf, dessen
Hin- und Her-Bewegung dafür
bestimmt ist, in eine Drehbewegung durch ein nicht dargestelltes
Pleuel-Kurbelwellensystem umgewandelt zu werden.
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In
dem oberen Teil des Zylinders 2 erstreckt sich eine Verbrennungskammer 1,
die durch die obere Fläche
des Kolbens 3, die gegenüberliegende untere Fläche 13 des
Zylinderkopfes 4 und die Zylinderwände 2 begrenzt wird.
Die untere Wand 13 des Zylinderkopfs hat hauptsächlich die
Form eines Daches (bzw. ist dachförmig) mit zwei schrägen Flächen, deren
Kante 14 an der Spitze sich im Wesentlichen parallel zur
Längsachse
des Zylinderkopfes 4 erstreckt.
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Unter
einem Bezugnehmen auf die 1 sieht
man, dass der Zylinderkopf 4 transversal für jede Verbrennungskammer 1 durch
zwei Einlassleitungen von Verbrennungsgasen 5, 6 und
durch zwei Auslassleitungen von verbrannten Gasen 9, 10 durchquert
ist. Diese Einlass- und Auslassleitungen erstrecken sich im Wesentlichen
beiderseits der Verbrennungskammer im Verhältnis zur longitudinalen Mittelebene
des Zylinderkopfes, und sie münden
in die Verbrennungskammer mit Einlassöffnungen 7, 8 und
Auslassöffnungen 11, 12,
die mit Ventilen mit Schaft ausgestattet sind, der es ermöglicht,
die Öffnung
zu steuern.
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Die
zwei Einlassöffnungen 7, 8 sind
quer zur unteren Wand 13 des Zylinderkopfes 4 auf
einer gleichen Seite zur Kante 14 an der Spitze angeordnet, wohingegen
die Auslassöffnungen 11 und 12 quer zur
unteren Wand 13 des Zylinderkopfes 4 auf der gegenüberliegenden
Seite zu den Einlassöffnungen angeordnet
sind. Der Winkel, der zwischen den Einlassventilen und den Auslassventilen
gebildet wird, entspricht im Wesentlichen dem Winkel des Daches 13.
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Außerdem ist
die Kalibrierung der Einlassöffnungen
angepasst, um maximal die Einlassfläche des Daches 13 einzunehmen
unter einem Begrenzen von Wandeffekten, wobei die zwei Einlassleitungen 5 und 6,
die sich im Wesentlichen parallel zueinander und quer zum Zylinderkopf 4 erstrecken,
außerdem geformt
sind, um die Füllung
der Verbrennungskammer 1 mit Verbrennungsluft zu begünstigen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung weist die untere Wand 13 des Zylinderkopfes 4 außerdem eine Ausnehmung 18 auf,
die sich im Wesentlichen parallel zur Achse des Zylinders 2 erstreckt.
In dieser Ausnehmung 18 münden eine Kraftstoffeinspritzdüse 16 und
eine Zündkerze 17.
Die Einspritzdüse 16 ist
auf herkömmliche
Art und Weise mit einer Versorgungsleitung mit Kraftstoff unter
Druck, die nicht dargestellt ist, verbunden. Die eingespritzte Kraftstoffmenge wird
durch ein elektronisches Steuersystem des Motors bestimmt, ebenfalls
nicht dargestellt, welches die Phasen bzw. die Taktung und die Öffnungsdauer
der Einspritzdüse 16 gemäß den Bedingungen
des Motorbetriebs und insbesondere der Last und der Drehzahl festlegt.
Dasselbe elektronische Steuersystem des Motors steuert außerdem die
Phasen und die Dauer der Zündung
der Kerze 17.
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Die
Ausnehmung 18 wird durch eine Haupt-Vertiefung 22 gebildet,
die sich vorzugsweise im Wesentlichen in der Achse des Zylinders 2 erstreckt.
Für die
Bedürfnisse
der Montage kann die Achse der Ausnehmung 18 jedoch ebenfalls
von der Achse des Zylinders 2 um einige Millimeter entfernt sein
bzw. abweichen. Diese Vertiefung ist in ihrem oberen Teil durch
eine Bodenwand 20 begrenzt, an welcher das Vorderteil der
Einspritzdüse 16 mündet, und
eine seitliche Wand 19 einer im Wesentlichen gestutzt spitzbogenartigen
Form, an welcher die Zündkerze 17 mündet. Die
untere Öffnung
dieser Vertiefung ist in Richtung von vier Zwischen-Ventil-Brücken durch
sekundäre
Vertiefungen 21 verlängert.
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Diese
sekundären
Vertiefungen 21 haben hauptsächlich die Funktion, das Volumen
der Ausnehmung 18 zu erhöhen, ohne die Tiefe der Haupt-Vertiefung 22 zu
erhöhen.
Somit ist es möglich, über ein
Einschließungsvolumen
in geeigneter Abmessung zu verfügen,
ohne die Kompaktheit des Zylinderkopfes zu beeinträchtigen,
und ohne die Spüloberfläche bzw.
Nachlaufoberfläche
(frz. surface de chasse) zu reduzieren.
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Selbstverständlich ist
die Anzahl dieser sekundären
Vertiefungen nicht beschränkend,
und es kann so möglich
sein, nur drei sekundäre
Vertiefungen aufzuweisen, eine, welche sich in Richtung der Einlass-Brücke erstreckt,
und die zwei anderen, welche sich beiderseits der Haupt-Vertiefung 22 parallel zur
Kante 14 erstrecken. Gleichermaßen sind die Form und die Abmessungen
dieser Vertiefung in Abhängigkeit
von dem verfügbaren
Platz und dem gewünschten
Einschließungsvolumen
angepasst.
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Außerdem sind
die Formen der verschiedenen sekundären Vertiefungen 21,
welche die Haupt-Vertiefung 22 umgeben, ebenso mit der
Form dieser letztern verbunden. Die Haupt-Vertiefung 22 kann
von einem kreisförmigen
Querschnitt oder auch elliptischen Querschnitt sein, wie dies dargestellt
ist, wobei die große
Achse der Ellipse parallel zur Kante 14 oder auch rechtwinklig
zu dieser sein kann. Gleichermaßen
kann die Erweiterung, welche der seitlichen Wand 19 gegeben
ist, auf ein Minimum reduziert sein, das durch die Gieß- / Bearbeitungstechnik erlaubt
wird, in einer Art und Weise, um eine im Wesentlichen zylindrische
Form zu erreichen.
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Die
Kraftstoffeinspritzdüse
ist quer bzw. durch den Zylinderkopf 4 parallel zur Achse
des Zylinders derart montiert, dass ihr Einspritz-Vorderteil im
Wesentlichen rechtwinklig zur Bodenwand 20 der Ausnehmung 18 mündet. Gemäß Realisierungsvarianten
der Erfindung kann das Vorderteil der Einspritzdüse vorragend münden oder
auch leicht in Rücksprung
von der Bodenwand 20 sein.
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Die
Abmessungen der Ausnehmung 18 und diejenigen des Kraftstoff-Ausstoßkegels
sind beide angepasst, um jedes direkte Benetzen bzw. Befeuchten
der seitlichen Wand 19 durch den Kraftstoffstrahl zu vermeiden,
wie auch immer die Betriebsbedingungen des Motors sein mögen.
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Die
Kerze 17, welche seitlich quer zur Wand 19 mündet, erstreckt
sich in dem Zylinderkopf 4 vorzugsweise in der axialen
Ebene des Zylinderkopfes, entweder oberhalb der Einlassleitungen 5, 6,
wie dies dargestellt ist, oder auch oberhalb der Auslassleitungen 9, 10.
Die Kerze ist im Verhältnis
zur Achse des Zylinders um einen Winkel α geneigt, wobei dieser Winkel
vorzugsweise größer als
45° ist.
Die Positionierung der Kerze 17 ist außerdem angepasst, damit der
Zündungspunkt,
welcher durch den Spalt ihrer Elektroden gebildet wird, sich in
einem angepassten Abstand h von dem Vorderteil der Einspritzdüse 16 befindet
und durch den Kraftstoffstrahl erreicht wird, wenn der Motor in
geschichteter Mischung betrieben wird.
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Die
Tiefe H der Ausnehmung 18 wird in einer Art und Weise gewählt, dass
der zuvor genannte Abstand h im Wesentlichen niedriger als zwei
Drittel von H ist (h (2/3)·H).
Insbesondere erstreckt sich die Zündkerze 17 oberhalb
der sekundären
Vertiefungen 21. Dieses Einsetzen der Kerze 17 in
den oberen Teil der Ausnehmung 18 in der unmittelbaren
Nähe des Vorderteils
der Einspritzdüse 16 ermöglicht es,
besser die Auslösung
der Verbrennung zu steuern.
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Tatsächlich bleiben
im Inneren des Einschließungsvolumens,
welches die Ausnehmung 18 bilden wird, die aerodynamischen
Bewegungen insbesondere im oberen Teil der Ausnehmung 18 begrenzt.
Es ist somit möglich,
präzise
die Schichtung der mit Kraftstoff versehenen Mischung um die Zündkerze herum
zu kontrollieren bzw. zu steuern. Des Weiteren ist es für Betriebsweisen
mit hoher Last möglich,
eine erste Phase einer begrenzten Verbrennung in der Ausnehmung 18 zu
erhalten, eines sehr schnellen Ablaufs nahe einer isochoren Transformation,
dann, wenn die Flammenfront die Ausnehmung 18 verlässt, um
den Zylinder zu erreichen, eine zweite Phase vom Typ einer isobaren
Transformation. Ein derarti ger Ablauf ermöglicht es, die thermodynamische
Leistung der Verbrennung für
eine maximale Zyklustemperatur zu verbessern.
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Es
sei angemerkt, dass die sekundären
Vertiefungen, die an der Peripherie der Haupt-Vertiefung 22 verteilt
sind, den zusätzlichen
Vorteil aufweisen, die Gase zu kanalisieren, welche durch einen
Spüleffekt
ausgespült
werden. Diese Gase werden so zum Ausgang der Haupt-Vertiefung 22 geleitet
und ermöglichen
es somit, die schnelle Fortpflanzung der Flammenfront zur Gesamtheit
der Verbrennungskammer 1 zu begünstigen.
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Gemäß der Erfindung
sind der Kolben 3 und noch genauer seine obere Fläche im Verhältnis zum Rest
der Verbrennungskammer optimiert und noch genauer zur Vertiefung 18,
um die Betriebsweise des Motors ebenso im homogenen Modus wie im
geschichteten Modus zu ermöglichen.
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Um
dies zu bewerkstelligen, weist die obere Fläche des Kolbens 3 eine
konkave Ausnehmung 30 in Form einer runden Vertiefung auf.
Diese Vertiefung 30, welche vom Gießen herkommt und/oder durch Nachbearbeitung
erhalten wird, erstreckt sich im Wesentlichen im Zentrum des Kolbens
unter der Ausnehmung 18. Die kreisförmige Öffnung dieser Vertiefung 30 weist
einen Durchmesser auf, der geringer als die Hälfte des Durchmessers des Kolbens
ist und vorzugsweise gleich zu demjenigen der unteren Öffnung gegenüberliegend
der Ausnehmung 18.
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Die
Vertiefung 30 wird durch zwei vorragende Vorsprünge 33 umgeben.
Die zwei Vorsprünge 33 sind
beiderseits der Vertiefung 30 gemäß der longitudinalen Achse
des Zylinderkopfes 4 angeordnet und erstrecken sich symmetrisch
im Verhältnis
zur vertikalen, transversalen Ebene des Zylinders.
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Diese
Vorsprünge
sind an der Peripherie der Vertiefung 30 gemäß einem
winkelmäßigen Sektor vorzugsweise
zwischen 90 und 130 Grad vorgesehen. Ihre Form ist komplementär zu derjenigen
der unteren Fläche 13 des
Zylinderkopfes 4, was es insbesondere ermöglicht,
das Restvolumen der Verbrennungskammer 1 zu begrenzen,
wenn der Kolben 3 sich im oberen Totpunkt befindet, und
zwar dies, um eine adäquate
Komprimierungsrate der Gase zu erhalten.
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Die
seitlichen Wände
der Vorsprünge 33 gegenüberliegend
der Vertiefung 30 sind gebildet, um die runde Vertiefung
zu verlängern;
hinsichtlich der Enden 32 der Vorsprünge 33, die sich unter
den Einlassöffnungen 7, 8 und
Auslassöffnungen 11, 12 erstrecken,
sind sie geformt, um beachtliche Spül-Zonen zu erzeugen, welche
in Richtung zum Zentrum der Vertiefung 30 ausgerichtet
sind.
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Die
obere Fläche
des Kolbens 3 weist außerdem
Oberflächen 31 in
Form einer geneigten Ebene auf, die sich beiderseits der Vertiefung 30 zwischen den
Vorsprüngen 33 erstrecken.
Die Neigung dieser Oberflächen 31,
welche im wesentlichen geringer als diejenige der Enden 32 ist,
ist angepasst, um das Spülen
zu kanalisieren, welches durch diese Enden 32 in Richtung
zur Vertiefung 30 erzeugt wird. Außerdem tragen diese Oberflächen 31,
deren obere Ränder
die Öffnung
der Vertiefung 30 begrenzen, dazu bei, das Volumen dieser
letzteren zu erhöhen,
ohne die Abmessungen des Kolbens 3 und insbesondere die
Dicke seines. Kopfes zu erhöhen.
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Die
obere Fläche
des Kolbens 3 ermöglicht es
so, wenn sich dieser letztere im oberen Totpunkt befindet, ein Rest-Volumen
für die
Verbrennungskammer 1 zu erhalten, das durch die Ausnehmung 18 und
durch die Vertiefung 30 gebildet wird, welches zu einem
Volumen einer kugelförmigen
Form mit einem relativ zentrierten Zündungspunkt tendiert (bzw. geht).
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Die
erhaltene bzw. zurückgehaltene
Form für den
Kolben 3, der zur Ausnehmung 18 gehört, die
in dem Zylinderkopf 4 vorgesehen ist, ist insbesondere angepasst,
um geschichtete und homogene leistungsfähige Betriebsweisen hinsichtlich
des Wirkungsgrades ebenso wie verschmutzender Emissionen zu erlauben.
Diese Anordnung beeinflusst also vorteilhafterweise ebenso die innere
Aerodynamik wie auch die Bildung und Fortpflanzung der Verbrennung.
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Was
die innere Aerodynamik betrifft, ist die Organisation der Bewegung
der Gase, die in die Verbrennungskammer 1 eingelassen werden,
in der Vertiefung 30 zentriert, was den Erhalt ihrer Energie
in der Komprimierungsphase nahe am oberen Totpunkt der Verbrennung
sicherstellt, eine Energie, die am Ende der Komprimierung durch
die Spüleffekte
erhöht
ist, die in Richtung zum Zentrum an der pseudo-sphärischen
Restkavität
gerichtet sind, welche also die Verbrennungskammer bildet. Diese
intensive innere Aerodynamik ermöglicht
es, erhöhte
Verbrennungsgeschwindigkeiten, also einen optimalen thermodynamischen
Wirkungsgrad zu erhalten.
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Was
die Auslösung
der Verbrennung und ihre Fortpflanzung betrifft: In geschichteter
Ladung befindet sich der verspätet
eingespritzte Kraftstoff in der Ausnehmung 18 konzentriert
und zum Teil in der Vertiefung 30, was seine Dispersion
bzw. Verteilung in den Rest des Zylinders begrenzt. Bei homogener Ladung
nimmt die mit Kraftstoff versehene Mischung ein Rest-Volumen ein,
welches in Richtung zu einer sphärischen
bzw. kugelförmigen
Form tendiert, die von einen im Wesentlichen zentralen Zündungspunkt profitiert.
Die Verbrennung tendiert somit dazu, sich in gleichförmiger Art
und Weise um diesen Zündungspunkt
herum fortzupflanzen mit einem verspäteten Auftreffen in dem Zyklus
und nahe bei dem gleichen Moment auf die Wände, woraus beschränkte thermische
Verluste folgen und das sehr lange Aufrechterhalten einer erhöhten Verbrennungsgeschwindigkeit
im Zyklus.