DE69831790T2 - Verfahren zum Lesen während des Schreibens in einer Datenspeichervorrichtung - Google Patents

Verfahren zum Lesen während des Schreibens in einer Datenspeichervorrichtung Download PDF

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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Datenspeicherungsvorrichtungen und insbesondere, obwohl nicht ausschließlich, auf Banddatenspeicherungsvorrichtungen, die eine Fähigkeit eines Schreibens von Daten simultan zu einer Mehrzahl von Spuren aufweisen.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Um digitale elektronische Daten zu speichern, ist es bekannt, Magnetband-Datenkassetten zu verwenden, die in eine Bandlaufwerkeinheit eingebracht sind, die eine Mehrzahl von Lese-/Schreibköpfen aufweist. Typischerweise können derartige Magnetbandspeichervorrichtungen verwendet werden, um Daten zu sichern, die durch eine Host-Vorrichtung erzeugt werden, z. B. einen Computer.
  • Da das Laufwerk für eine größere Datenspeicherungskapazität schmalere Spuren an Linearband-Datenspeicherungsvorrichtungen erforderlich macht, laufen einzelne Codewörter verstärkt Gefahr, während des Schreibprozesses zu einem Band aufgrund von beispielsweise einem Kratzer an der Magnetbeschichtung eines Bandspeicherungsmediums verfälscht zu werden.
  • Bei Bandspeicherungsvorrichtungen ist es bekannt, die Lese- und Schreibköpfe zu konfigurieren, derart, dass Daten, die zu einem Band geschrieben sind, unmittelbar von dem Band zurückgelesen werden können, um zu verifizieren, ob die Daten während des Schreibprozesses verfälscht wurden oder nicht. In dem Fall von diskreten Blöcken von Daten, die beispielsweise dem Ausgang eines Computers zugeordnet sind, kann es möglich sein, die verfälschten Codewörter, die erfasst wurden, wiederzuschreiben.
  • Ein einfaches Wiederschreiben eines schlechten Blocks einer Mehrzahl von Codewörtern jedoch, die unter Verwendung einer Mehrzahl von Lese/Schreibköpfen simultan zu einem Band geschrieben werden können, würde jedoch erfordern, dass irgendwelche vorhergehenden Codewörter, die auf ein Band aufgezeichnet sind, neu geordnet werden müssten. Wenn sich zusätzlich die Anzahl von Wiederschreib-Operationen erhöht, würde so das Neuordnen von nachfolgend geschriebenen Daten zunehmend komplex werden.
  • Die internationale Patentanmeldung Veröffentlichungsnummer WO 89/00312 offenbart ein Datenpufferverwaltungssystem, das die Übertragung von Datenblöcken zwischen einer ersten Vorrichtung, einem Datenpuffer und einer zweiten Vorrichtung überwacht. In einem Schreibmodus werden Blöcke in einer ursprünglich beabsichtigten Sequenz zu der zweiten Vorrichtung übertragen. Falls die zweite Vorrichtung bestimmt, dass ein schlechter Block zu derselben geschrieben wurde, schreibt das Verwaltungssystem den Block in einer anderen Sequenz wieder. In einem Lesemodus ignoriert das Verwaltungssystem schlechte Blöcke und doppelte Blöcke, die von der zweiten Vorrichtung gewonnen wurden, um Datenblöcke zu der ersten Vorrichtung in der ordnungsgemäßen Sequenz zu übertragen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die spezifischen Ausführungsbeispiele und Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung zielen darauf ab, das Schreiben von Daten bei Bandsystemen hoher Datendichte, die eine Mehrzahl von Lese-/Schreibköpfen aufweisen, zu verbessern und dadurch die Zuverlässigkeit derartiger Vorrichtungen zu verbessern.
  • Spezifische Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung erkennen, dass, falls verfälschte Daten zu einer Mehrzahl von Spuren in einer unterschiedlichen Spurreihenfolge zu dieser einer vorhergehend geschriebenen Version der Daten wiedergeschrieben werden, dann Daten, die vorhergehend durch eine Oberflächenbeschädigung beeinflusst waren, erfolgreich zu einem Band geschrieben werden können.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Schreiben von Daten zu einem Datenspeicherungsmedium vorgesehen, wobei das Verfahren durch ein Aufweisen der folgenden Schritte gekennzeichnet ist:
    Partitionieren der Daten in eine Mehrzahl von Codewörtern;
    Verteilen der Codewörter unter einer Mehrzahl von Schreibköpfen;
    Durchführen einer Schreiboperation, um die Codewörter im Wesentlichen simultan zu einer Mehrzahl von Spuren des Datenspeicherungsmediums zu schreiben;
    Durchführen einer Leseoperation, um die Codewörter aus der Mehrzahl von Spuren zu lesen;
    falls die Codewörter, die aus der Mehrzahl von Spuren gelesen werden, Fehler enthalten, dann Umverteilen der Codewörter, die ursprünglich zu dem Datenspeicherungsmedium geschrieben wurden, in einer unterschiedlichen Reihenfolge unter der Mehrzahl von Schreibköpfen; und
    Durchführen einer Wiederschreiboperation, um die umverteilten Codewörter wieder zu einer Mehrzahl von Spuren des Datenspeicherungsmediums zu schreiben.
  • Das Datenspeicherungsmedium weist vorzugsweise ein längliches Band auf und die Schreiboperation weist einen Schreibdurchlauf entlang einer Länge des Bands auf.
  • Der Schritt des Verteilens von Codewörtern unter einer Mehrzahl von Schreibköpfen weist vorzugsweise ein Verteilen einer Mehrzahl von Codewörtern unter der Mehrzahl von Schreibköpfen auf. Ein Satz von vier Codewörtern wird hierin ein Codewortvierer genannt.
  • Vorzugsweise wird jeder der Mehrzahl von Codewortvierern einem entsprechenden Schreibkopf zugewiesen.
  • Vorzugsweise weist der Schritt des Durchführens einer Schreiboperation ein simultanes Schreiben einer Mehrzahl von Codewortvierern auf das Datenspeicherungsmedium durch die Schreibköpfe auf.
  • Die Mehrzahl von Codewortvierern kann zu einem Logikspurblock zum simultanen Schreiben zu dem Datenspeicherungsmedium angeordnet sein und eine Position eines einzelnen Codewortvierers innerhalb des Logikspurblocks ist durch eine ganzzahlige Nummer angegeben.
  • Eine Mehrzahl der Codewortvierer, die simultan geschrieben werden sollen, kann zu einem Logikspurblock angeordnet sein;
    die Codewortvierer jedes Logikspurblocks können Entsprechenden der Mehrzahl von Schreibköpfen in einer ersten Reihenfolge zugewiesen sein; und
    falls ein Fehler bei den Codewortvierern erfasst wird, wenn dieselben einmal zu dem Datenspeicherungsmedium geschrieben sind, werden die Codewortvierer des Logikspurblocks den Schreibköpfen in der unterschiedlichen Reihenfolge neu zugewiesen.
  • Vorzugsweise ist eine Position der Codewortvierer innerhalb des Logikspurblocks durch eine ganzzahlige Nummer angegeben.
  • Vorzugsweise entspricht jeder der Codewortvierer des Logikspurblocks einem Entsprechenden der Mehrzahl von Schreibköpfen.
  • Eine erste Reihenfolge kann durch den folgenden Ausdruck bestimmt sein:
    Figure 00050001
    wobei die Track_Number eine Nummer eines Elements eines Logikspurblocks darstellt, CQ_Number eine Nummer eines Satzes von vier Codewörtern darstellt, Mod den ganzzahligen Rest einer Modulo-Division darstellt; und N_T eine Anzahl von Spuren darstellt, die simultan geschrieben werden.
  • Die unterschiedliche Reihenfolge kann durch folgenden Ausdruck bestimmt sein:
    Figure 00050002
    wobei die Track_Number eine Nummer eines Elements eines Logikspurblocks darstellt, CQ_Number eine Nummer eines Satzes von vier Codewörtern darstellt, Mod den ganzzahligen Rest einer Modulo-Division darstellt; W den Zustand eines Schriftzeichens darstellt, das eine Sequenz von Ganzzahlen 0 bis M – 1 zyklisch durchläuft, wobei M die Anzahl von aktiven Spuren darstellt, die simultan geschrieben werden können; und N_T eine Anzahl von Spuren darstellt, die simultan geschrieben werden.
  • Vorzugsweise weist das Datenspeicherungsmedium ein Magnetdatenspeicherungsmedium auf, z. B. eine Kassettenbandkas sette, die ein längliches Band aufweist, das um eine Spule gewickelt ist.
  • Die Erfindung umfasst eine Datenspeicherungsvorrichtung, die zumindest ein Leseelement und zumindest ein Schreibelement aufweist, wobei die Vorrichtung durch ein Aufweisen einer Einrichtung, die zum Schreiben von Daten zu einem Speicherungsmedium in der Lage ist, und einer Einrichtung, die zum Lesen der geschriebenen Daten von dem Datenspeicherungsmedium in der Lage ist, gekennzeichnet ist, wobei:
    die Schreibeinrichtung betreibbar ist, um die Daten in eine Mehrzahl von Codewörtern zu partitionieren;
    die Schreibeinrichtung betreibbar ist, um die Codewörter unter einer Mehrzahl von Schreibköpfen zu verteilen;
    die Schreibeinrichtung betreibbar ist, um eine Schreiboperation durchzuführen, um die Codewörter im Wesentlichen simultan zu einer Mehrzahl von Spuren des Datenspeicherungsmediums zu schreiben;
    die Leseeinrichtung betreibbar ist, um eine Leseoperation durchzuführen, um die Codewörter aus der Mehrzahl von Spuren zu lesen;
    falls die Codewörter, die aus der Mehrzahl von Spuren gelesen werden, unvollständig sind, die Vorrichtung dann betreibbar ist, um die Codewörter, die ursprünglich zu dem Datenspeicherungsmedium geschrieben wurden, in einer unterschiedlichen Reihenfolge unter der Mehrzahl von Schreibköpfen umzuverteilen; und
    die Vorrichtung betreibbar ist, um eine Wiederschreiboperation durchzuführen, um die umverteilten Codewörter wieder zu einer Mehrzahl von Spuren des Datenspeicherungsmediums zu schreiben.
  • Das Datenspeicherungsmedium weist optimalerweise ein Magnetband-Datenspeicherungsmedium auf.
  • Die Erfindung umfasst ein Verfahren zum Wiederschreiben verfälschter Daten, das gegen die Wirkungen erweiterter Daten auf das Speicherungsmedium schützt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Für ein besseres Verständnis der Erfindung und um zu zeigen, wie dieselbe ausgeführt werden kann, werden nun lediglich durch ein Beispiel spezifische Ausführungsbeispiele, Verfahren und Prozesse gemäß der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 schematisch eine Mehrzahl von Wegen, die durch einen Lese-/Schreibkopf relativ zu einem länglichen Band von Magnetbandmaterial genommen werden können, gemäß einem spezifischen Verfahren der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 2 schematisch eine allgemeine Übersicht einer Vorrichtung darstellt, die konfiguriert ist, um einen Strom von Daten auf eine Mehrzahl von Schreibköpfen zu verteilen und um die Daten zu einem Magnetband-Datenspeicherungsmedium zu schreiben;
  • 3 schematisch ein Layout einer Bandgruppe, die eine Mehrzahl von physischen Datenspuren aufweist, die auf ein Magnetband-Datenspeicherungsmedium aufgezeichnet sind, gemäß einem spezifischen Verfahren der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 4 schematisch in einer allgemeinen Übersicht einen Prozess zum Redundanzcodieren und Aufzeichnen ei nes Bytestroms von Daten von einer Host-Vorrichtung auf ein Magnetband-Datenspeicherungsmedium gemäß einer spezifischen Implementierung der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 5 schematisch das Layout eines einzigen Blocks von Prozessdaten von einer Host-Vorrichtung in der Form, in der derselbe einer Spur eines Magnetbandspeicherungsmediums zugewiesen ist, gemäß einer spezifischen Implementierung der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 6 schematisch darstellt, wie die Prozesscodewörter eines vollständigen Datensatzes einer Mehrzahl von Spuren eines Magnetbandspeicherungsmediums zugewiesen sind, gemäß einer spezifischen Implementierung der vorliegenden Erfindung;
  • 7 schematisch verallgemeinerte Prozessschritte zum Schreiben von Daten zu einem Datenspeicherungsmedium und einem Wiederschreiben irgendwelcher verfälschter oder inkorrekt geschriebener Daten während der Datenschreiboperation darstellt;
  • 8 schematisch Schritte zum Schreiben von Daten zu einem Band, Verifizieren, dass die Daten korrekt geschrieben wurden, und Wiederschreiben verfälschter Daten gemäß der spezifischen Implementierung der vorliegenden Erfindung darstellt; und
  • 9 schematisch ein Beispiel dessen, wie Codewörter Spuren eines Bandspeicherungsmediums zugewiesen sind, wobei schlechte Blöcke wieder zu dem Band geschrieben wurden, gemäß der spezifischen Implementierung der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Detaillierte Beschreibung des besten Modus zum Ausführen der Erfindung
  • Es wird nun durch ein Beispiel der durch die Erfinder als am besten betrachtete Modus zum Ausführen der Erfindung beschrieben. In der folgenden Beschreibung sind zahlreiche spezifische Details dargelegt, um ein genaues Verständnis der vorliegenden Erfindung zu liefern. Es ist jedoch einem Fachmann auf dem Gebiet ersichtlich, dass die vorliegende Erfindung ohne eine Begrenzung auf diese spezifischen Details praktiziert werden kann. In anderen Fällen wurden gut bekannte Verfahren und Strukturen nicht detailliert beschrieben, um die vorliegende Erfindung nicht unnötig undeutlich zu machen.
  • Spezifische Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung, die hierin beschrieben ist, sind auf Magnetbandaufzeichnungsvorrichtungen gerichtet, die einen im Wesentlichen statischen Lese-/Schreibkopf aufweisen und bei denen ein längliches Band mit relativ hoher Geschwindigkeit, beispielsweise in der Größenordnung von 3 Metern pro Sekunde, an dem Kopf vorbeigezogen wird.
  • Ein Lesen und Schreiben von Daten auf das Band kann sowohl in der Vorwärts- als auch der Rückwärtsdurchlaufrichtung des Bands relativ zu dem Kopf ausgeführt werden und eine Mehrzahl von parallelen Datenspuren können simultan unter Verwendung eines Lese-/Schreibkopfs, der eine Mehrzahl von beabstandeten Lese-/Schreibelementen aufweist, gelesen oder auf das Band aufgezeichnet werden. Die allgemeinen offenbarten Verfahren, und wie dieselben in den Ansprüchen hierin identifiziert sind, sind jedoch nicht auf statische Kopfvorrichtungen oder Vorrichtungen begrenzt, die hohe Bandgeschwindigkeiten aufweisen.
  • In der folgenden Beschreibung wird ein spezifisches Ausführungsbeispiel beschrieben, das acht Spuren aufweist, zu denen simultan geschrieben wird. Dem Fachmann ist jedoch ersichtlich, dass die hierin offenbarten allgemeinen Verfahren allgemein auf andere Spurformate angewendet werden können, bei denen 2, 4, 16 oder andere Anzahlen von Spuren simultan beschrieben werden.
  • Mit Bezug auf 1 hierin ist schematisch ein physisches Layout von Daten dargestellt, die entlang einem länglichen Band eines Magnetbands durch einen Lese-/Schreibkopf einer Magnetdatenaufzeichnungsvorrichtung aufgezeichnet werden, wenn das Band an dem Kopf vorbeigezogen wird. Der Lese-/Schreibkopf enthält eine Mehrzahl von Lesekomponenten und eine Mehrzahl von Schreibkomponenten, die angeordnet sind, um eine Mehrzahl von physischen Spuren von Daten entlang einem Band simultan zu lesen oder zu schreiben, was in physischen Spuren 100, 104 resultiert, die parallel zueinander entlang der Länge des Bands aufgezeichnet werden. Die Mehrzahl von Lese-/Schreibelementen sind voneinander in eine Richtung quer zu der Richtung des Bands typischerweise um einen Abstand in der Größenordnung von 200 μm beabstandet. Jedes Lese-/Schreibelement ist zum Lesen oder Schreiben einer physischen Spur einer Breite der Größenordnung von etwa 20 μm in der Lage. Der Lese-/Schreibkopf zeichnet eine Mehrzahl von Bandrouten entlang dem Band in einem Weg auf, der in 1 hierin gezeigt ist. Jede Bandroute enthält eine Mehrzahl von Bändern, wobei jedes Band eine Mehrzahl von physisch aufgezeichneten Datenspuren aufweist. Bei einem einzigen Durchlauf wird im Wesentlichen eine vollständige Länge des Bands an dem statischen Lese-/Schreibkopf vorbeigewickelt.
  • Idealerweise wickelt das Band während eines „Durchlaufs" des Bands die ganze vollständige Länge desselben von einem ersten Ende zu einem zweiten Ende des Bands an dem Lese-/Schreibkopf vorbei. In dieser Beschreibung ist ein „Schreibdurchlauf" als ein einziger Durchgang des Bands an einem Schreibkopf vorbei zum Schreiben auf eine einzige Spur definiert, ungeachtet dessen, ob die Bandgeschwindigkeit variiert oder ob das Band während eines Durchlaufs anhält. Während einer Sicherungsoperation (Back-Up-Operation) kann das Band an dem Lese-/Schreibkopf eine Anzahl unterschiedlicher Male bei einer Mehrzahl unterschiedlicher Schreibdurchläufe in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung durchlaufen. Ein Schreibdurchlauf kann eine Sequenz von Schreibvorgängen aufweisen, die bewirken, dass Daten sequentiell entlang einer oder mehrerer Spuren geschrieben werden, die selbst in einer Sequenz geschrieben werden.
  • Mit Bezug auf 2 hierin ist schematisch eine Datenspeicherungsvorrichtung dargestellt, die zum Schreiben von Daten zu einem Datenspeicherungsmedium und einem Lesen der geschriebenen Daten von dem Datenspeicherungsmedium in der Lage ist und die folgende Merkmale aufweist: eine Vorrichtung 201, die betreibbar ist, um einen Datenstrom von einer Host-Vorrichtung in eine Mehrzahl von Codewörtern zu partitionieren; eine Vorrichtung 202, die betreibbar ist, um die Codewörter unter einer Mehrzahl von Schreibköpfen zu verteilen; eine Mehrzahl von Schreibköpfen 220227, die betreibbar sind, um eine Schreiboperation durchzuführen, um die Codewörter zu einer Mehrzahl von Spuren des Datenspeicherungsmediums zu schreiben; eine Mehrzahl von Leseköpfen 230237, die betreibbar sind, um eine Leseoperation durchzuführen, um die Codewörter von der Mehrzahl von Spuren zu lesen; eine Vorrichtung 203, die betreibbar ist, um zu verifizieren, ob die Codewörter, die von der Mehrzahl von Spuren gelesen werden, unvollständig sind. Eine Vorrichtung 204, die betreibbar ist, um unvollständige Codewörter, die ursprünglich zu dem Datenspeicherungsmedium geschrieben wurden, in einer unterschiedlichen Reihenfolge unter der Mehrzahl von Schreibköpfen umzuverteilen.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Zeile von acht Schreibköpfen durch eine parallele Zeile von acht Leseköpfen gefolgt. Jeder Kopf ist umschaltbar, um entweder als ein Lesekopf oder ein Schreibkopf zu wirken. Der Zustand jedes Kopfs wird bei jeder Richtungsän derung des Bands umgeschaltet, um sicherzustellen, dass der Lesekopf sich bezüglich der Bewegungsrichtung des Bands an den Köpfen vorbei immer „nachgelagert" zu dem Schreibkopf befindet. Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Zeile von acht Schreibköpfen zwischen zwei parallelen Zeilen von acht Leseköpfen positioniert. Der Lesekopf, der verwendet wird, um die Daten bei irgendeinem gegebenen Schreibdurchlauf von dem Band zu lesen, ist gewählt, um so sicherzustellen, dass sich der Lesekopf immer nachgelagert zu dem entsprechenden Schreibkopf befindet, ungeachtet der Bewegungsrichtung des Bands an den Köpfen vorbei.
  • Mit Bezug auf 3 hierin ist schematisch das Layout eines einzigen Bands entlang einem Band gezeigt. Jedes Band weist einen Satz von N Spuren 301 auf, die während eines Schreibdurchlaufs des Bands an einem von einer Mehrzahl M von Lese-/Schreibköpfen vorbei gebildet werden. Nach einem Aufzeichnen eines Schreibdurchlaufs entlang der Länge des Bands von dem Anfang des Bands (BOT = beginning of the tape) zu dem Ende des Bands (EOT = end of the tape) werden die Mehrzahl von Lese-/Schreibköpfen in eine Querrichtung mit Bezug auf die Längsrichtung des Bands um einen Abstand in der Größenordnung von 20 μm bewegt. Daten werden dann zu dem Band geschrieben, wobei sich das Band in die zu dem vorhergehenden Schreibdurchlauf entgegengesetzte Richtung bewegt. Die Mehrzahl von Lese-/Schreibköpfen verfolgen einen „Serpentinen"-Weg an dem Band 300320. Nach jedem aufeinanderfolgenden Schreibdurchlauf wird die Mehrzahl von Lese-/Schreibköpfen um einen weiteren kurzen Abstand in der Größenordnung von 20 μm in eine Querrichtung zu der Hauptlänge des Bands bewegt.
  • Während des Prozesses des Schreibens von Daten zu dem Band gibt es ein Risiko, dass die Daten eventuell nicht korrekt zu dem Band geschrieben werden. Dies kann beispielsweise auftreten, falls die Beschichtung des Bands durch einen Kratzer beschädigt wurde. Sollte dies auftreten, ist es eventuell nicht möglich, die Daten korrekt von dem Band wiederzugewinnen.
  • Gemäß dem hierin präsentierten besten Modus werden die Daten, unmittelbar nachdem dieselben zu einem Band geschrieben wurden, während eines gleichen Durchlaufs des Bands an den Lese-/Schreibköpfen vorbei zurück von dem Band gelesen. Auf diese Weise kann die Integrität der Daten, die zu einem Band geschrieben sind, im Wesentlichen zu der gleichen Zeit bestätigt werden, wenn dieselben geschrieben werden. Falls irgendwelche der Daten von einem oder mehreren der Lese-/Schreibköpfe bei einem Geschriebenwerden zu einem Band verfälscht wurden, wird dies erfasst und die Daten können bei einem Punkt weiter entlang der Hauptlänge des Bands wiedergeschrieben werden. Bei dem besten Modus hierin wird die Reihenfolge, in der die wiedergeschriebenen Daten den Lese-/Schreibköpfen präsentiert werden, durch eine Rotation in einer Reihenfolge verändert, um die Wirkungen von Kratzern entlang der Hauptlänge des Bands zu minimieren, die die gleichen wiedergeschriebenen Daten beeinflussen.
  • Mit Bezug auf 4 hierin ist ein Codierverfahren zum Codieren von Benutzerdaten vor einem Aufzeichnen der Benutzerdaten auf eine Mehrzahl von physischen Datenspuren dargestellt, wie es hierin zuvor beschrieben ist.
  • Die Daten, die durch den Hostvorrichtungscomputer geliefert werden, sind in der Form einer Aufzeichnung variabler Länge, die durch Dateimarkierungen getrennt sein können und bei dem hierin präsentierten besten Modus eine Länge von bis zu 224 – 1 Bytes aufweisen können. Eine zyklische 4-Byte-Redundanzprüfung (4-Byte-CRC; CRC = cyclic redundancy check) ist zu dem Ende jeder Aufzeichnung hinzugefügt, wobei eine geschützte Aufzeichnung gebildet ist. Bei einem Schritt 400 komprimiert ein Datenkomprimierungsalgorithmus die geschützten Aufzeichnungen, wobei ein Strom von Symbolen erzeugt wird. Bei einem Schritt 401 wird der Symbol strom in Datensätze von 403884 Bytes zerlegt, an die eine 468-Datensatzinformationstabelle (DSIT = data set information table) angefügt wird, um einen Datensatz von 404352 Bytes zu bilden. Bei einem Schritt 402 wird jeder Datensatz in 16 Teildatensätze mit jeweils 25272 Bytes geteilt und jeder Teildatensatz wird in eine Matrix von 54 mal 468 Bytes angeordnet, die in Zeilen und Spalten angeordnet ist. Bei einem Schritt 403 wird ein (240, 234, 7)-Reed-Solomon-Redundanzcodieralgorithmus auf die 234 geradzahligen Bytes in jeder Zeile angewandt, wobei 6 C1-Fehlerkorrekturcodebytes (ECC-Bytes; ECC = Error Correcting Code) erzeugt werden. Diese Bytes werden in die geradzahligen C1-Paritätspositionen für diese Zeile platziert. Dann wird der gleiche Reed-Solomon-Code auf die 234 ungeradzahligen Bytes angewandt, wobei die resultierenden 6 C1-ECC-Bytes in die ungeradzahligen C1-Paritätspositionen für diese Zeile platziert werden. Jede Zeile der Matrix weist ein verschachteltes Codewortpaar von 480 Bytes auf. Die geradzahligen Bytes bilden das erste Codewort des Codewortpaars und die ungeradzahligen Bytes bilden das zweite Codewort des Codewortpaars. Somit sind 12 Bytes von C1-Paritätsinformationen an jede Zeile der Matrizen von 54 mal 468 Bytes angefügt, wobei die 16 Teildatensätze gebildet sind. Bei einem Schritt 404 wird ein (64, 54, 11)-Reed-Solomon-Code auf jede Spalte von 54 Bytes der Codewortpaarmatrix angewandt, wobei 10 C2-Fehlerkorrekturcodebytes (ECC-Bytes) pro Spalte erzeugt werden. Die zusätzlichen 10 Bytes von C2-ECC bilden zehn zusätzliche Codewortpaare. Die resultierenden Matrizen von 64 mal 480 Bytes bilden ECC-codierte Teildatensätze, die jeweils 64 Codewortpaare aufweisen. Ein ECC-codierter Datensatz enthält 491520 Bytes, die aus 16 ECC-codierten Teildatensätzen von 64 × 480 Bytes gebildet sind. Jede Zeile jedes ECC-codierten Teildatensatzes ist ein ECC-codiertes Codewortpaar von 480 Bytes. Es gibt somit 1024 ECC-codierte Codewortpaare pro ECC-codiertem Datensatz. Bei einem Schritt 405, und mit Bezug auf 5 hierin, wird ein Codewortvierer (CQ = codeword quad) durch ein Kombinieren eines Codewortpaar-Kopfblocks 500, eines ersten Codewort paars 501, eines zweiten Codewortpaar-Kopfblocks 510 und eines zweiten Codewortpaars 511 gebildet. Das erste und das zweite Codewortpaar in einem Codewortvierer weisen die entsprechenden Zeilen der ECC-codierten Teildatensätze 2R und 2R + 1 auf, wobei R die Werte 0 bis 7 annimmt. Der zehnte Codewortvierer beispielsweise weist ein erstes Codewortpaar, das die erste Zeile eines Teildatensatzes Nummer 2 aufweist und ein zweites Codewortpaar auf, das die erste Zeile eines Teildatensatzes 3 aufweist. Die 1024 Codewortpaare in den 16 Teildatensätzen bilden 512 Codewortvierer von jeweils 960 Bytes.
  • Bei einem Schritt 406 werden Codewortvierer jedem der Mehrzahl von Lese-/Schreibköpfen zugewiesen. Bei dem besten Modus hierin werden Codewortvierer simultan in Sätzen von 8 CQs auf das Band geschrieben, wobei 8 beispielsweise die Anzahl von gleichzeitigen Lese-/Schreibköpfen ist, wobei jeder Lese-/Schreibkopf einer entsprechenden jeweiligen physischen Bandspur zugewiesen ist. Ein CQ jedes Satzes wird gleichzeitig durch einen Entsprechenden der Schreibköpfe geschrieben. Der Satz eines CQ ist durch folgenden Ausdruck bestimmt:
    Figure 00150001
    wobei die Set_Number eine Nummer eines Satzes von CQs ist und CQ_Number die Nummer des Codewortvierers ist, der dem Satz zugewiesen werden soll, und N_T die Anzahl von Spuren ist, die bei einer Schreiboperation simultan beschrieben werden.
  • Jeder Codewortvierer ist einer speziellen aktiven Spur zugewiesen, wobei eine aktive Spur eine Spur ist, die aktuell durch einen der Mehrzahl von Lese-/Schreibköpfen geschrieben wird. Die aktiven Spuren sind mit 0 bis 7 nummeriert und ein Codewortvierer ist jeder speziellen aktiven Spur, die durch eine Spurnummer identifiziert ist, unter Verwendung des folgenden Ausdrucks zugewiesen:
    Figure 00160001
    wobei CQ_Number die Nummer des Codewortvierers ist, der einer aktiven Spur zugewiesen werden soll, und die Werte 0 bis 511 annehmen kann. Die Mod-Funktion gibt den ganzzahligen Rest einer Modulo-Division zurück. Zum Beispiel gibt Mod [N, 8] die ganzzahligen Werte 0 bis 7 für alle ganzzahligen Werte N zurück. Der obige Ausdruck soll im Rest dieser Beschreibung als Ausdruck (2) bezeichnet werden.
  • Die obigen Ausdrücke (1) und (2) werden bei dem vorgegebenen Fall verwendet, bei dem keine CQ-Sätze aufgrund von verfälschten oder schlecht geschriebenen CQ-Sätzen an dem Band wiedergeschrieben werden, und resultieren in einem Schreibmuster, wie es durch ein Beispiel in 5 hierin dargestellt ist.
  • Mit Bezug auf 6 hierin, die sich auf ein Beispiel bezieht, bei dem 8 Spuren gemeinsam geschrieben werden, ist dargestellt, wie Codewortvierer unter aktiven Spuren in dem Fall verteilt werden, in dem keine Schreibfehler auftreten. Spuren sind in 6 als Zeilen an einer vertikalen Achse dargestellt, während aufeinanderfolgend geschriebene CQs an einer horizontalen Achse durch die CQ-Nummern derselben dargestellt sind. Die Verwendung des obigen Ausdrucks (2) stellt sicher, dass C2-Symbole aus den gleichen C2-Codewörtern in den Codewortvierern enthalten sind, die über die verfügbaren aktiven Spuren verteilt sind. In 6 sind C2-Parität-Codewortvierer durch die schattierten Blöcke dargestellt. Wenn die Codewortvierer einmal den aktiven Spuren zugewiesen sind, sind die 8 Codewortvierer, die simultan zu einem Band geschrieben werden, als ein CQ- Satz bekannt (auch als ein Logikspurblock (Logical Track Block) bekannt). Die zugewiesenen Codewortvierer werden dann durch Datenrandomisierer verarbeitet, der auf jedes Codewortpaar innerhalb jedes Codewortvierers wirkt. Der randomisierte Bytestrom wird dann durch einen lauflängenbegrenzten Codieralgorithmus (RLL-Codieralgorithmus; RLL = run length limited) codiert. Der RLL-codierte Bytestrom weist vor einem Schreiben zu einem Band Synchronisationsinformationen auf, wobei synchronisierte Codewortvierer (SCQ = synchronized codeword quads) gebildet sind. CQs, die Symbole für irgendein spezifisches C2-Codewort enthalten, werden physisch in einer diagonalen Linie über die physische Spur an einem Band geschrieben, wie es in 6 hierin durch schattierte CQ-Kästen dargestellt ist. Die schattierten Kästen stellen die CQs dar, die zu einem Band geschrieben sind und die Symbole aus einem einzigen C2-Codewort enthalten.
  • Um die Integrität der Daten, die zu einem Band geschrieben sind, beizubehalten, sind alle der Mehrzahl von Lese-/Schreibköpfen konfiguriert, derart, dass Daten von einer aktiven Spur zurückgelesen werden können, unmittelbar nachdem dieselben zu dieser Spur geschrieben wurden. Schreiben- und Lesen-Operationen treten simultan auf, wenn das Band an den Lese-/Schreibköpfen durchläuft.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Wiederschreiben eines CQ-Satzes vorgesehen, der unvollständig oder schlecht zu einem Band geschrieben wurde, wobei die Reihenfolge der Codewortvierer innerhalb dieses SCQ-Satzes rotiert ist, derart, dass kein wiedergeschriebener Codewortvierer die gleiche aktive Spur wie die vorhergehenden schlecht geschriebenen Daten einnimmt.
  • Mit Bezug auf 7 hierin sind schematisch allgemeine Prozessschritte zum Wiederschreiben verfälschter Codewörter zu einem Band unmittelbar nach oder im Wesentlichen simultan mit dem anfänglichen Schreiben derselben zu einem Band während eines gleichen Durchlaufs des Bands an den Lese-/Schreibköpfen vorbei dargestellt. Bei einem Schritt 700 werden Benutzerdaten in die Mehrzahl von Codewörtern partitioniert, wie es hierin oben beschrieben ist. Bei einem Schritt 701 werden die Codewörter unter der Mehrzahl von Schreibköpfen verteilt, wie es hierin oben beschrieben ist. Bei einem Schritt 702 wird die Mehrzahl von Codewörtern simultan zu einer Mehrzahl von parallelen physischen Spuren an dem Banddatenspeicherungsmedium geschrieben, was in einer Sequenz von Codewörtern resultiert, die an einem Band geschrieben sind, von dem ein Beispiel in 6 hierin gegeben ist. Wenn das Band an den Lese-/Schreibköpfen vorbei durchläuft, werden Codewörter kontinuierlich zu dem Band geschrieben. Simultan mit dem Schreiben von Codewörtern zu einem Band werden, wenn das Band während des gleichen Durchlaufs des Bands an den Lese-/Schreibköpfen an dem Lesekopf durchläuft, die jüngst aufgezeichneten Codewörter von dem Band parallel von der Mehrzahl von parallelen physischen Spuren gelesen, auf die dieselben aufgezeichnet wurden, wie es bei einem Schritt 703 dargestellt ist. Bei einem Schritt 704 werden die gelesenen Codewörter als genau auf das Band aufgezeichnet verifiziert. Falls während des Verifizierungsprozesses bestimmt wird, dass die Codewörter, die von dem Band gelesen wurden, nicht den Codewörtern entsprechen, die zu dem Schreibkopf gesendet wurden (d. h. die Daten wurden unvollständig geschrieben oder wurden aus einem gewissen Grund an dem Band verfälscht), dann werden bei einem Schritt 705 die Codewörter, die durch die Verfälschung/das unvollständige Schreiben betroffen sind, wieder auf die Mehrzahl von Spuren geschrieben. Da neue Codewörter während der Leseoperation an dem Schreibkopf ankommen und die Bandbewegung kontinuierlich ist, werden die Codewörter, die wiedergeschrieben werden sollen, mit aktuellen Codewörtern verschachtelt, die durch die Schreibköpfe geschrieben werden. Die Signale, die zu den Schreibköpfen gesendet werden, weisen aktuelle Codewörter auf, die mit den Wiederschreibcodewörtern verschachtelt sind. Ein Verschachteln von aktuellen Codewörtern und Wiederschreibcodewörtern kann durch ein miteinander Puffern der aktuellen Codewörter und Wiederschreibcodewörter vor einem Aufzeichnen auf ein Band bewirkt werden. Das Verschachteln der Wiederschreibcodewörter und der aktuellen Codewörter tritt in einem Puffer der Datenspeicherungsvorrichtung auf, der gemäß einem mikroprozessorbetriebenen Algorithmus angeordnet ist, der wirksam ist, wie es hierin unten beschrieben ist.
  • Mit Bezug auf 8 hierin sind Schritte zum Schreiben eines CQ-Satzes zu einer Mehrzahl von Spuren, Verifizieren, dass die Daten korrekt geschrieben wurden, und Wiederschreiben schlecht geschriebener CQ-Sätze dargestellt. Bei einem Schritt 801 werden die Codewortvierer, die einen CQ-Satz bilden, unter Verwendung der Gleichung (2) dieser Beschreibung speziellen aktiven Spuren zugewiesen. Bei einem Schritt 802 werden die Codewortvierer, die den Logikspurblock aufweisen, zu einem Band geschrieben. Bei einem Schritt 803 wird der Logikspurblock von dem Band zurückgelesen. Bei einem Schritt 804 werden die Daten, die von dem Band gelesen wurden, auf eine Vollständigkeit hin überprüft. Falls kein Fehler bei einem Schreiben der Daten zu einem Band auftrat, dann werden die nächsten Codewortvierer den aktiven Spuren zugewiesen und die Schritte 802, 804 werden wiederholt. Falls jedoch ein Schreibfehler aufgetreten ist, dann wird bei einem Schritt 805 ein Schriftzeichen W um 1 inkrementiert. Bei einem Schritt 806 werden die ursprünglichen Codewortvierer, die bei dem Schritt 802 zu einem Band geschrieben wurden, unter Verwendung einer Gleichung (3) mit dem durch W dargestellten inkrementierten Wert des Zählers neuen aktiven Spuren zugewiesen. Die neugeordneten Daten werden bei dem Schritt 802 wieder zu dem Band geschrieben und die Schritte 803 und 804 werden wiederholt.
  • Jeder CQ-Satz kann mehrere Male wiedergeschrieben werden. Bei dem Beispiel hierin beträgt die maximale Anzahl von CQ-Sätzen, die innerhalb eines einzigen Datensatzes wiedergeschrieben werden können, 128. Wenn ein CQ-Satz wiederge schrieben wird, müssen irgendwelche CQ-Sätze, die zwischen der ursprünglichen und der wiedergeschriebenen Version geschrieben wurden, selbst nicht wiedergeschrieben werden, außer es gilt eine der folgenden Bedingungen:
    • • Ein Fehler wird erfasst, wenn dieselben selbst aufgezeichnet werden.
    • • Dieselben weisen eine Datensatznummer auf, die höher als diese des CQ-Satzes ist, der wiedergeschrieben wird.
  • Falls ein Fehler durch eine Lesen-Während-Schreiben-Verifizierung erfasst wird, wenn ein CQ-Satz aufgezeichnet wird, dann wird dieser CQ-Satz später an dem Band wiedergeschrieben. Der ursprüngliche, schlecht geschriebene, CQ-Satz wird an dem Band gelassen, wie derselbe geschrieben ist (d. h. das Band wird nicht zurückgespult, um über die unvollständigen oder schlecht geschriebenen Daten aufzuzeichnen, sondern der Banddurchgang geht ununterbrochen weiter und die verfälschten Daten-CQs werden wiedergeschrieben). Bei dem spezifischen, hierin beschriebenen Beispiel können nicht mehr als 6 andere CQ-Sätze zwischen dem Punkt, an dem der Fehler erfasst wurde, und dann wenn der fehlerhafte CQ-Satz wiedergeschrieben wird, geschrieben werden. Die Anzahl von anderen CQ-Sätzen, die zwischen dem schlecht geschriebenen CQ-Satz und der wiedergeschriebenen Version desselben geschrieben wird, ist durch die präzise physische Konfiguration der Lese-/Schreibköpfe festgelegt. Die Anzahl von Zwischen-CQ-Sätzen hängt ferner von der Latenz ab, die der Lese-/Schreibhardware der Vorrichtung inhärent ist.
  • Wenn ein CQ-Satz aufgrund eines erfassten Schreibfehlers wiederholt wird, wobei während eines Aufzeichnens gelesen wird, kann der CQ innerhalb des betroffenen CQ-Satzes, in dem der Fehler auftritt, um die Spuren rotiert werden, so dass dieselben nicht an der gleichen Spur erscheinen wie bei dem vorhergehenden Mal, bei dem dieselben geschrieben wurden.
  • Um eine derartige Rotation zu bewirken, ist die Spurnummer für jeden Codewortvierer in einem SCQ-Satz durch die folgende Gleichung gegeben:
    Figure 00210001
    wobei W eine beliebige, aber unterschiedliche Zahl zwischen aufeinanderfolgenden Schreibvorgängen des gleichen SCQ-Satzes ist, W den Zustand eines Schriftzeichens darstellt, das eine Sequenz von Ganzzahlen von 0 bis M – 1 zyklisch durchläuft, wobei M die Anzahl von aktiven Spuren darstellt, die simultan beschrieben werden können.
  • Mit Bezug auf 9 ist ein Beispiel einer derartigen Rotation gezeigt, bei der eine Anzahl von CQ-Sätzen wiedergeschrieben wird, weil ein Fehler erfasst wurde, während dieselben geschrieben wurden. Die Notierung KX gibt an, dass ein Fehler erfasst wurde, während der CQ-Satz K geschrieben wurde. Die Notierung K' gibt an, dass der CQ-Satz K einmal wiedergeschrieben wurde. Die Notierung K'' gibt an, dass der CQ-Satz K zweimal wiedergeschrieben wurde, etc. N ist die Satznummer innerhalb des Datensatzes. Physische Spuren 0–7 sind in 9 als Zeilen dargestellt, während geschriebene CQ-Sätze durch W-Nummern dargestellt sind, die sich horizontal erstrecken.
  • Unter erneuter Bezugnahme auf 2 hierin enthält ein Datenspeicherungsmedium, auf das ein Satz von Codewortvierern aufgezeichnet ist, die fehlerhaft geschrieben wurden und dann gemäß dem oben beschriebenen Verfahren wiedergeschrieben wurden, einen Satz von Codewortvierern, die einen ersten Logikspurblock aufweisen, der bei einer ersten Position entlang einer Länge des Bands geschrieben ist, und die Mehrzahl von Codewörtern, die den ersten Logikspurblock aufweisen, der ebenfalls bei einer zweiten Position weiter entlang dem Band bei der zweiten Position wiedergeschrieben ist, wobei die Codewortvierer unter dem Satz von physischen Spuren 210217 gemäß dem Ausdruck (3) hierin oben neu geordnet sind. Das Lesen von Daten, die auf ein Magnetband aufgezeichnet sind, gemäß dem oben beschriebenen Verfahren weist ein Führen des länglichen Bands an einer Mehrzahl von Leseköpfen vorbei auf, derart, dass alle Codewortvierer eines Logikspurblocks simultan gelesen werden. Falls Codewortvierer erfasst werden, die fehlerhaft geschrieben wurden, werden die Daten aus dem gleichen Logikspurblock wiedergewonnen, der weiter entlang dem Band in einer zweiten Reihenfolge wieder aufgezeichnet wird, wie es durch den Ausdruck (3) oben bestimmt ist.

Claims (13)

  1. Ein Verfahren zum Schreiben von Daten zu einem Datenspeicherungsmedium, wobei das Verfahren durch ein Aufweisen der folgenden Schritte gekennzeichnet ist: Partitionieren der Daten in eine Mehrzahl von Codewörtern (405, 407); Verteilen der Codewörter unter einer Mehrzahl von Schreibköpfen; Durchführen einer Schreiboperation, um die Codewörter im Wesentlichen simultan zu einer Mehrzahl von Spuren des Datenspeicherungsmediums (702) zu schreiben; Durchführen einer Leseoperation, um die Codewörter aus der Mehrzahl von Spuren (703) zu lesen; falls die Codewörter, die aus der Mehrzahl von Spuren gelesen werden, Fehler enthalten, dann Umverteilen der Codewörter, die ursprünglich zu dem Datenspeicherungsmedium geschrieben wurden, in einer unterschiedlichen Reihenfolge unter der Mehrzahl von Schreibköpfen (804, 805); und Durchführen einer Wiederschreiboperation, um die umverteilten Codewörter wieder zu einer Mehrzahl von Spuren des Datenspeicherungsmediums (705) zu schreiben.
  2. Das Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem das Datenspeicherungsmedium ein längliches Band aufweist und die Schreiboperation einen Schreibdurchlauf entlang einer Länge des Bands aufweist.
  3. Das Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, bei dem der Schritt des Verteilens von Codewörtern unter einer Mehrzahl von Schreibköpfen ein Verteilen einer Mehrzahl von Codewörtern unter der Mehrzahl von Schreibköpfen aufweist.
  4. Das Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem der Schritt des Verteilens der Codewortvierer unter der Mehrzahl von Schreibköpfen folgenden Schritt aufweist: Zuweisen jedes einer Mehrzahl von Codewortvierern zu einem entsprechenden Schreibkopf.
  5. Das Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem die Mehrzahl von Codewörtern zu einer Mehrzahl von Codewortvierern angeordnet ist und der Schritt des Durchführens einer Schreiboperation ein simultanes Schreiben einer Mehrzahl von Codewortvierern auf das Datenspeicherungsmedium durch die Schreibköpfe aufweist.
  6. Das Verfahren gemäß Anspruch 4 oder 5, bei dem die Mehrzahl von Codewortvierern zu einem Logikspurblock zum simultanen Schreiben zu dem Datenspeicherungsmedium angeordnet ist und eine Position eines einzelnen Codewortvierers innerhalb des Logikspurblocks durch eine ganzzahlige Nummer angegeben ist.
  7. Das Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem: die Codewörter zu einer Mehrzahl von Codewortvierern angeordnet sind; eine Mehrzahl der Codewortvierer, die simultan geschrieben werden sollen, zu einem Logikspurblock angeordnet ist; die Codewortvierer jedes Logikspurblocks Entsprechenden der Mehrzahl von Schreibköpfen in einer ersten Reihe zugewiesen sind; und falls ein Fehler bei den Codewortvierern erfasst wird, wenn dieselben einmal zu dem Datenspeicherungsmedium geschrieben sind, die Codewortvierer des Logikspurblocks den Schreibköpfen in der unterschiedlichen Reihenfolge neu zugewiesen werden.
  8. Das Verfahren gemäß Anspruch 7, bei dem eine Position der Codewortvierer innerhalb des Logikspurblocks durch eine ganzzahlige Nummer angegeben ist.
  9. Das Verfahren gemäß Anspruch 7, bei dem jeder der Codewortvierer des Logikspurblocks einem Entsprechenden der Mehrzahl von Schreibköpfen entspricht.
  10. Das Verfahren gemäß Anspruch 7, bei dem die erste Reihenfolge durch den folgenden Ausdruck bestimmt ist:
    Figure 00250001
    wobei die Track_Number eine Nummer eines Elements eines Logikspurblocks darstellt, CQ_Number eine Nummer eines Satzes von vier Codewörtern darstellt, Mod den ganzzahligen Rest einer Modulo-Division darstellt; und N_T eine Anzahl von Spuren darstellt, die simultan geschrieben werden.
  11. Das Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die unterschiedliche Reihenfolge durch einen folgenden Ausdruck bestimmt ist:
    Figure 00260001
    wobei die Track_Number eine Nummer eines Elements eines Logikspurblocks darstellt, CQ_Number eine Nummer eines Satzes von vier Codewörtern darstellt, Mod den ganzzahligen Rest einer Modulo-Division darstellt; W den Zustand eines Schriftzeichens darstellt, das eine Sequenz von Ganzzahlen 0 bis M – 1 zyklisch durchläuft, wobei M die Anzahl von aktiven Spuren darstellt, die simultan geschrieben werden können; und N_T eine Anzahl von Spuren darstellt, die simultan geschrieben werden.
  12. Das Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Datenspeicherungsmedium ein Magnetdatenspeicherungsmedium aufweist.
  13. Eine Datenspeicherungsvorrichtung, die zumindest ein Leseelement und zumindest ein Schreibelement aufweist, wobei die Vorrichtung durch ein Aufweisen einer Einrichtung (201, 202), die zum Schreiben von Daten zu einem Speicherungsmedium in der Lage ist, und einer Einrichtung (203, 204), die zum Lesen der geschriebenen Daten von dem Datenspeicherungsmedium in der Lage ist, gekennzeichnet ist, wobei: die Schreibeinrichtung betreibbar ist, um die Daten in eine Mehrzahl von Codewörtern zu partitionieren; die Schreibeinrichtung betreibbar ist, um die Codewörter unter einer Mehrzahl von Schreibköpfen (220227) zu verteilen; die Schreibeinrichtung betreibbar ist, um eine Schreiboperation durchzuführen, um die Codewörter im Wesentlichen simultan zu einer Mehrzahl von Spuren (210217) des Datenspeicherungsmediums zu schreiben; die Leseeinrichtung betreibbar ist, um eine Leseoperation durchzuführen, um die Codewörter aus der Mehrzahl von Spuren zu lesen; falls die Codewörter, die aus der Mehrzahl von Spuren gelesen werden, unvollständig sind, die Vorrichtung dann betreibbar ist, um die Codewörter, die ursprünglich zu dem Datenspeicherungsmedium geschrieben wurden, in einer unterschiedlichen Reihenfolge unter der Mehrzahl von Schreibköpfen umzuverteilen; und die Vorrichtung betreibbar ist, um eine Wiederschreiboperation durchzuführen, um die umverteilten Codewörter wieder zu einer Mehrzahl von Spuren des Datenspeicherungsmediums zu schreiben.
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