DE69717993T2 - Vorrichtung zum befestigen von druckplatten - Google Patents

Vorrichtung zum befestigen von druckplatten

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DE69717993T2
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine Vorrichtung zum Anbringen von Druckplatten und insbesondere eine Vorrichtung zum Anbringen flexibler Druckplatten auf Druckpressenzylindern.
  • Bei einer Form des Druckprozesses erfolgt das Drucken durch auf den Druckpressenzylindern angebrachten Fotopolymer- oder Gummidruckplatten, wobei das zu bedruckende Papier auf die mit Druckfarbe versehene Druckplatte gepresst wird. Der Einbau der Druckplatten, die Farbpassung und der Andruck erfolgen außerhalb der Presse mittels handelsüblicher speziell konzipierter Montage-Andruckmaschinen.
  • Das Anbringen von Fotopolymer- oder anderen Druckplatten auf Druckplattenzylindern zum Drucken erfordert ein hohes Maß an Genauigkeit bei der Ausrichtung. Das Bild muss auf dem Plattenzylinder rechtwinklig und registerhaltig sein, damit es rechtwinklig und registerhaltig auf dem Werk gedruckt wird. Beim Drucken von Farben oder beim überlagerten Drucken von Bildern werden die verschiedenen Farben oder Bilder nacheinander hinzugefügt. Demnach ist es wichtig, dass die Druckplatte, mit der die nachfolgende Farbe oder das nachfolgende Bild hinzugefügt wird, mit der vorherigen Druckplatte bzw. den vorherigen Druckplatten synchronisiert ist, damit die Farben oder Bilder genau überlagert werden. Damit diese Platten in der exakten vorgegebenen Beziehung zueinander angeordnet werden, ist es erforderlich, dass sowohl ihre Winkel- als auch ihre Querposition auf der Aufnahmeeinrichtung für die Druckplatten genau bestimmt wird. Im Stand der Technik wird diese Synchronisierung durch mechanische Verfahren und Vorrichtungen ausgeführt, die kompliziert bei der Durchführung sind bzw. bei denen leicht Ungenauigkeiten auftreten. Außerdem erfolgte in der Vergangenheit die Synchronisierung der Druckplatten, während sie sich in ihrer Einbauposition in der Druckpresse befanden. Dies ist nicht nur unpraktisch und bringt schwierige Arbeitsbedingungen mit sich, sondern die Druckpresse ist außerdem während dieser Zeit außer Betrieb.
  • Eine allgemein übliche Methode, die Ausrichtung der Platten bezüglich des Druckzylinders vorzunehmen, sieht vor, eine Linie um den Druckpressenzylinder anzubringen. Diese Linie wird dann visuell auf eine Linie in Längsrichtung entlang der Länge der Fotopolymer- oder einer anderen Druckplatte ausgerichtet. Diese Methode ist relativ genau, kann aber zu Lasten des Betriebs extrem zeitaufwändig sein. Dies führt zu einer Verzögerung zwischen den Druckdurchläufen und ist aufgrund der zwischen den Durchläufen verlorenen Zeit teuer.
  • Als Alternative steht ein handelsübliches Gerät zur Verfügung, das die Ausrichtung der Fotopolymer- oder sonstigen Druckplatten auf dem Druckzylinder erleichtert. Der Druckpressenzylinder wird in einer festen Beziehung zu diesem Gerät angeordnet und die Platte wird verkehrt herum auf einen durchsichtigen oberen Anschlag aus Glas gelegt. Mit Hilfe einer Reihe Spiegel, auf denen Linien gezogen worden sind, wird die Platte relativ zum Druckzylinder ausgerichtet. Dieses Gerät ist jedoch ebenfalls relativ zeitaufwändig und die geforderte Genauigkeit wird nicht erreicht. Es besteht nur eine Eins-zu-eins-Beziehung zwischen dem Auge des Bedienungsmannes und dem Hilfsgerät für die Ausrichtung, was zu Abweichungen bis zu einem Millimeter führen kann. Diese Abweichungen sind nicht akzeptabel, wenn ein präziser Druck gefordert wird. Grundsätzlich ist dieses Gerät nur für die Ausrichtung der Druckplatten zueinander, aber nicht relativ zur Druckpressenzylinder brauchbar.
  • Diese Maschinen, die normalerweise ein optisches Montagesystem verwenden, ermöglichen es, die Druckplatten so auf den Plattenzylindern anzubringen, dass eine exakte Farbpassung erzielt wird, was eine wesentliche Voraussetzung sowohl für eine gleichbleibend hohe Qualität als auch die Wirtschaftlichkeit bei allen Druckoperationen mit flexiblen Platten ist. Der Vorandruck ist in vielerlei Hinsicht der wichtigste aller vorbereitenden Arbeitsgänge vor dem Druck, da hier nicht nur das Aussehen der endgültigen Reproduktion sichtbar wird, sondern auch Möglichkeiten gegeben sind, das Anbringen der Platten für die Farbfolge, die Abstandsforderungen, die Layout- und Gerätegröße sowie Kopie- und Farbauszug zu kontrollieren.
  • Montage-Andruckmaschinen sind mit einem Andruckzylinder (manchmal als Probedruckzylinder bezeichnet) ausgerüstet, der mit dem Druckzylinder zusammenwirkt, wobei der Andruckzylinder in Kontakt mit den Druckplatten auf dem Druckzylinder steht und gleichzeitig mit diesem rotiert, um einen Andruck auf einen Bogen, der auf dem Andruckzylinder befestigt ist, zu drucken. Bei handelsüblichen Maschinen des bisher bekannten Typs, bei denen die optischen Montageverfahren zu Anwendung kommen, wird der Andruck- oder Probedruckzylinder drehbar in einer festen Position gelagert, während der Druckzylinder - normalerweise in senkrechter Richtung - von einem Einbauzustand, in dem er relativ zum Andruckzylinder eingefahren ist, bis zu einem Andruckzustand, in dem er mit diesem in Eingriff steht, beweglich ist.
  • Die Andruck- und Druckzylinder sind mechanisch miteinander gekoppelt, so dass die Rotation des Andruckzylinders den Druckzylinder in Rotation versetzt. Ist der Durchmesser des Andruckzylinders gleich dem Druckdurchmesser des Druckzylinders (d. h. Durchmesser des Druckzylinders plus Dicke der darauf befindlichen Druckplatten), besteht zwischen ihnen eine Eins-zu-eins-Beziehung. Druckzylinder werden jedoch innerhalb eines Durchmesserbereichs zum Drucken verschiedener Drucklängen hergestellt. Deshalb ist es notwendig geworden, die Phasenbeziehung zwischen den Druck- und den Andruckzylindern einzuregeln, um die Unterschiede zwischen den Zylinderdurchmessern auszugleichen. Zum Einregeln dieser Phasenbeziehung bei verschiedenen Druckzylinderdurchmessern ist für die vorhandenen Montage-Andruckmaschinen ein relativ komplizierter Mechanismus erforderlich.
  • Ein weiterer Nachteil der vorhandenen Typen Montage-Andruckmaschinen ist ihre begrenzte Kapazität bei der Aufnahme von Druckzylindern verschiedener Durchmesser. Bei den Maschinen des bisher bekannten Typs ist die Kapazität der Maschine auf einen Bereich der Druckzylinderdurchmesser beschränkt, der von etwa 95% des Durchmessers des Andruckzylinders bis herunter zu etwa 25% oder 30% desselben reicht, bzw. auf ein Verhältnis von ca. 4 : 1. Da des Weiteren bei den vorhandenen Konstruktionen die beim Kontakt wirksamen Andruckkräfte exzentrisch entgegengerichtet sind, sind die zur Aufnahme dieser verstärkten Kräfte erforderlichen Konstruktionen zu groß für die Aufnahme kleinerer Druckzylinder in der Maschine.
  • Die US-Patente 5,065,677 und 5,132,911 offenbaren Montage- und Andruckvorrichtungen für flexible Druckplatten mit einer Genauigkeit von ±0.002 Zoll (±0,051 mm) entlang der Breite und des Umfangs eines Druckzylinders. Die Vorrichtung bringt die Platten auf einem Druckzylinder an, der drehbar in einer vorgegebenen Position gelagert ist. Ein benachbarter Aufnahmetisch hat eine Oberfläche zur Aufnahme einer flexiblen Druckplatte, auf der sich ein Referenzpunkt befindet. Aktuatoren bewegen den Aufnahmetisch in drei aufeinander senkrecht stehenden Achsen, von denen eine parallel zur Längsachse des Druckzylinders verläuft. Die Position des Referenzpunktes wird von einer Videokamera erfasst und Rückkopplungssignale, die die Positionen der Kamera und des Tisches relativ zu den drei Achsen repräsentieren, sind Eingänge in einen Computer.
  • Der Computer bestimmt die Lagebeziehung zwischen dem Referenzpunkt auf der Druckplatte und der vorgegebenen Position des Druckzylinders und verfährt den Aufnahmetisch zur Positionierung der Druckplatte in einer gewünschten Position zum Anbringen auf dem Druckzylinder. Jeder der Aktuatoren enthält einen Antriebsmotor und einen Motortreiber, der zwischen dem zugehörigen Antriebsmotor und dem Computer angeschaltet ist. Ein Rückkopplungssignalgenerator ist zwischen dem Antriebsmotor und seinem zugehörigen Motortreiber angeschaltet, um die Rückkopplungssignale für den Computer zu erzeugen.
  • Der Aufnahmetisch hat einen darin ausgeformten Drehtisch zur Aufnahme der Druckplatten und ein Aktuator dreht den Drehtisch um eine Mittelachse, um die Platte bezüglich des Druckzylinders zu positionieren. Der Drehtisch weist eine Mehrzahl in seiner oberen Oberfläche ausgeformter Rillen und eine mit den Rillen über eines Mehrzahl zugehöriger Ventile und Verteilerblöcke verbundene Vakuumpumpe auf, um die Beaufschlagung jeder der Rillen mit einem Unterdruck selektiv zu steuern. Die der Größe der Druckplatte entsprechenden Rillen werden mit dem Unterdruck beaufschlagt, um die Platte auf der Oberfläche des Drehtisches zu halten. Jeder Verteilerblock hat einen Einlass, der mit einem Ende einer Vakuumversorgungsleitung verbunden ist und in Flüssigkeitsverbindung mit einem im Block ausgeformten und unterhalb der zugehörigen Rille befindlichen langgestreckten Auslasskanal steht. Der Drehtisch hat eine Mehrzahl Öffnungen, die zwischen einer Bodenwandung jeder Rille und einer unteren Oberfläche des Drehtischs zur Flüssigkeitsverbindung zwischen dem Auslasskanal und der zugehörigen Rille ausgeformt sind.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine Verbesserung gegenüber dem Stand der Technik dar, da eine Vorrichtung eingesetzt wird, mit der eine Druckplatte auf exakte und wiederholbare Weise auf einem Druckpressenzylinder angebracht wird.
  • Insbesondere verwendet die Erfindung eine Einrichtung zum Lagern eines Druckpressenzylinders in einer Position, die seine Ausrichtung in axialer und in Umfangsrichtung sicherstellt.
  • Die Bildinformationen für die Druckplatte, die die von der Grafikabteilung abgerufen werden, werden in einen Montagecomputer eingegeben, um sicherzustellen, dass sich die Druckplatten beim Drucken von 2 · 2-Bögen auf dem Druckzylinder nicht überlappen. Die Druckplatten sind mit Mikropunkten auf der X- und Y-Achse relative zu ihren Kanten versehen, damit der zugehörige Montierer den Aufnahmetisch und den Druckpressenzylinder zum Anbringen der Platten richtig weiterschalten kann.
  • Die volle Plattenlänge einschließlich des nicht druckenden Bereichs wird angegeben, um das Ausmaß der Drehung des Zylinders zur vollständigen Montage der Druckplatte zu bestimmen.
  • Bei Grafiken, die mehr als einen Satz Mikropunkte verwenden, wird wegen des geringen Erfassungsbereichs die Lage der mehreren Mikropunktsätze bezogen auf den Hauptsatz der Punkte sowohl auf der X- als auch auf der Y-Achse angegeben.
  • Die Mikropunkte auf dem Bild werden mittels einer Kamera mit 70-facher Vergrößerung lokalisiert, um auf einem zugehörigen TV-Monitor dargestellt zu werden.
  • Das Kamerasystem identifiziert Form, Größe und Lage der Mikropunkte mittels eines geschlossenen Regelsystems, um die Ungenauigkeiten der Druckplatte sowohl auf der X- als auch der Y-Achse der Mittellinie zu mitteln.
  • Ein Lasermessgerät wird zur Bestimmung des Abstandes von der Druckoberfläche zur Mittellinie des Zylinders auf 0.0002 Zoll (0,0051 mm) verwendet. Die Programmierung des Lasers wird so vorgenommen, dass die Genauigkeit des bloßen Zylinders vor dem Anbringen der Druckplatte darauf angegeben wird.
  • Der Laser bestimmt die Abweichung von der Teilungslinie sowohl an der Seite des Bedienungsmannes als auch an der Geräteseite jedes Plattenzylinders und sendet diese Information an die Druckpresse zur Neupositionierung jeder Station der Druckpresse auf die tatsächliche Druckposition.
  • Der Computer sendet die Daten vom Laser an den Druckpressencomputer, so dass die erforderlichen Plattendrücke beim Anfahren eingestellt sind.
  • Die Aufgaben und Vorteile der Erfindung können durch eine Vorrichtung zum Anbringen flexibler Druckplatten auf einem Druckpressenzylinder erfüllt bzw. erreicht werden, die Folgendes aufweist: eine Einrichtung zur drehbaren Lagerung eines Druckzylinders in einer vorgegebenen Position; einen Schiebe-Aufnahmetisch neben der Einrichtung zur drehbaren Lagerung, in dem ein Drehtisch zur Aufnahme einer flexiblen Druckplatte ausgeformt ist; eine Einrichtung zum Verfahren, die mindestens entweder mit dem Schiebe-Aufnahmetisch oder mit der Einrichtung zur drehbaren Lagerung gekoppelt ist, um den Drehtisch des Schiebe-Aufnahmetisches in einer gewünschten Position entlang mindestens zwei von drei aufeinander senkrecht stehenden Achsen relativ zur Einrichtung zur drehbaren Lagerung zu positionieren, wodurch eine Druckplatte auf dem Drehtisch relativ zum Druckzylinder auf der Einrichtung zur drehbaren Lagerung angeordnet wird; eine vordere Plattenhalterung, die zum Schiebe-Aufnahmetisch beabstandet angeordnet ist, zur Halterung eines Kantenabschnitts der flexiblen Druckplatte; eine Andruckwalze, die zwischen dem Schiebe-Aufnahmetisch und der vorderen Plattenhalterung an einer Seite des Kantenabschnitts der flexiblen Druckplatte angeordnet ist; und eine Einrichtung zum Verfahren des Druckzylinders und der Andruckwalze zueinander und voneinander weg, um selektiv Druck auf den Kantenabschnitt der flexiblen Druckplatte gegen den Druckzylinder aufzubringen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Andere Aufgaben und Vorteile der Erfindung erschließen sich für den Fachmann aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen; es zeigen:
  • Fig. 1 eine Draufsicht einer Montage- und Andruckvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 2 einen Aufriss der rechten Seite der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung, in dem Abschnitte abgebrochen worden sind, um den
  • Aufbau deutlicher zu machen;
  • Fig. 3 einen vergrößerten fragmentarischen Aufriss teilweise im Schnitt der vorderen Plattenhalterung, der Füllplatte sowie der zugehörigen Andruckwalze und des Druckzylinders;
  • Fig. 4 eine vergrößerte fragmentarische Ansicht der in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung;
  • Fig. 5 eine Ansicht ähnlich der von Fig. 4, die den Ausbau der Füllplatte und die nebeneinander liegende Anordnung der Andruckwalze, der Druckplatte und des Druckzylinders zeigt; und
  • Fig. 6 eine vergrößerte fragmentarische Ansicht teilweise im Schnitt, die die durch eine radiale Bahn bewegte Andruckwalze zeigt,
  • mit der der Kantenabschnitt der flexiblen Druckplatte auf die Kleberschicht auf der äußersten Oberfläche des Druckzylinders aufgebracht wird.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Fig. 1 und 2 zeigen eine allgemein mit Bezugszeichen 10 gekennzeichnete Montage- und Andruckvorrichtung zum Ausrichten und Anbringen flexibler Druckplatten auf Druckzylindern zur Verwendung in Flexodruck- oder Rotationspressen. Die Vorrichtung 10 enthält einen Träger 12 mit im Boden eingelassenen Elementen 14. Der Träger 12 enthält eine Bodenplatte 16, senkrechte Seitenwände 18 und eine Tischplatte 20.
  • Ein Druckzylinder 30, auf dem eine flexible Druckplatte anzubringen ist, ist verstellbar am Träger 12 angebaut. Der Druckzylinder 30 und ein zugehöriger Antriebsmotor 32 (in Fig. 2 dargestellt) sind auf einem Zylinderschlitten 34 angeordnet. Der obere Abschnitt des Schlittens 34 ist gleitbar auf sich waagrecht erstreckenden Bahnen oder Laufbahnen 36 angeordnet, während der untere Abschnitt des Schlittens 34 gleitbar auf sich waagrecht erstreckenden beabstandeten und parallelen Bahnen oder Laufbahnen 38 angeordnet ist. Ein Antriebsmechanismus mit einem Antriebsmotor 40 für den Zylinderschlitten ist auf dem Schlitten 34 angeordnet. Der Antriebsmotor 40 dient zum selektiven waagrechten Verfahren des Schlittens 34 auf den sich waagrecht erstreckenden Laufbahnen 36 und 38, die über die gesamte Breite der Vorrichtung 10 verlaufen wie in Fig. 1 dargestellt.
  • Die sich waagrecht erstreckenden Laufbahnen 36 und 38 sind an einem Tragprofil 42 angebracht, dessen gegenüberliegendes Ende in Blöcken 44, 46 mit Innengewinde der entsprechenden Schraubspindel-Hebegeräte 48, 50 gesichert ist, die jeweils über einen eigenen Antriebsmotor 52 bzw. 54 verfügen.
  • Die gegenüberliegenden Enden des Profils 42 sind mit senkrecht verlaufenden Bahnelementen 56, 58 versehen, die das Profil 42 gleitbar mit dem Träger 12 verbinden. Es versteht sich, dass die Antriebsmotoren 52, 54 eine selektive senkrechte Verfahrbewegung des Profils 42 sowie des zugehörigen Druckzylinders 30 und des Schlittens 34 bewirken.
  • Der Antriebsmotor 40 des Zylinderschlittens bewirkt also eine waagrechte Verfahrbewegung des Druckzylinders 30 entlang der X-Achse, während die Antriebsmotoren 52, 54 eine senkrechte Verfahrbewegung des Profils 42 sowie des zugehörigen Zylinderschlittens 34 und des Druckzylinders 30 entlang der Y-Achse bewirken.
  • Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt ist auf der Tischplatte 20 des unteren Trägers 12 ein zweiter Träger 60 angeordnet. Der zweite Träger 60 erstreckt sich über die gesamte Länge des unteren Trägers 12. Ein dritter Träger 70 ist gleitbar auf der oberen Oberfläche des zweiten Trägers 60 auf einem Paar beabstandeter paralleler Bahnelemente 72, 74 angeordnet. Der dritte Träger 70 kann entlang der X-Achse relativ zum zweiten Träger 60 mittels eines motorgetriebenen Kugelspindelantriebs 76 verfahren werden. Eine solche Verfahrbewegung kann durch jeden geeigneten Aktuator bewirkt werden, der zwischen dem zweiten Träger 60 und dem dritten Träger 70 gekoppelt ist. Wie am deutlichsten aus Fig. 1 ersichtlich ist, enthält in der dargestellten Ausführungsform der motorgetriebene Kugelspindelantrieb 76 einen Elektromotor 78, eine Abtriebswelle 80 und mindestens einen Lagerblock 82 zur drehbaren Lagerung des entfernten Endes der Antriebswelle 80. Ein Antriebsblockelement 84 mit Innengewinde, das im Folgenden detaillierter beschrieben wird, ist so angeordnet, dass es entlang der Achse der Antriebswelle 80 verfahren wird.
  • Der dritte Träger 70 enthält ein Paar beabstandete Rahmenelemente 84, 86. Die Rahmenelemente 84, 86 dienen als Auflager für die gegenüberliegenden Enden eines Aufnahmetischs 90. Wie deutlich aus Fig. 1 zu ersehen ist, ist der Tisch 90 mit einem allgemein kreisförmigen Drehtisch oder einer rotierenden Platte 92 versehen, die in einer darin ausgeformten Öffnung gelagert ist. Der Drehtisch 92 ist mit der Abtriebswelle eines spielfreien Getriebes 94 verbunden, dessen Eingangswelle mit einem Antriebsmotor 96 für den Drehtisch gekoppelt ist. Das Getriebe 94 und der Antriebsmotor 96 sind an der Unterseite des Drehtisches 92 um dessen Mittelachse angeordnet. Der Drehtisch 92 enthält Vakuumeinrichtungen, um eine flexible Druckplatte zu halten, was im Folgenden ausführlicher erläutert wird.
  • Wie Fig. 1 und 2 zeigen ist ein Rahmen 100 am dritten Träger 70 angebaut und erstreckt von diesem nach oben. Der Rahmen 100 dient als Träger für eine Kamera und eine Andruckwalzenbaugruppe. Am Rahmen 100 ist ein Kameraschlitten 102 angebracht, der von einem Paar beabstandeter Schwalbenschwanz-Gleitelemente 104, 106 gelagert wird. Die gegenüberliegenden Enden der Gleitelemente 104, 106 sind in geeigneter Weise an beabstandeten Endelementen 108 bzw. 110 befestigt, die integral mit dem Rahmen 100 ausgeformt sind. Der Kameraschlitten 102 ist also bezüglich des Rahmens 100 entlang derselben X-Achsenrichtung verschieblich wie der Aufnahmetisch 90. Ein Antriebsmotor 112 ist am Rahmen 100 angebaut und so gekoppelt, dass er eine Gewindewelle 114 eines Kugelspindelantriebs 116 antreibt. Das entfernte Ende der Gewindewelle 114 ist in einem Wellenlager eines Lagerblocks im Endelement 108 gelagert. Der Kugelspindelantrieb 116 ist in geeigneter Weise so am Kameraschlitten 102 befestigt, dass der Motor 112 den Schlitten 102 entlang der X-Achse in Drehrichtung des Motors 112 antreibt.
  • Eine Kamera 120 ist am Schlitten 102 angebaut und zur oberen Oberfläche des Drehtisches 92 gerichtet. Die Kamera 120 ist an einem Halterungswinkel 122 befestigt, der seinerseits an einem Block mit Innengewinde einer Kugelspindel 124 befestigt ist. Der Block steht in Gewindeeingriff mit einer Gewindewelle 126 der Kugelspindel 126, die drehbar an der Unterseite des Kameraschlittens 102 gelagert ist. Außerdem ist ein Antriebsmotor 128 am Kameraschlitten 128 angeordnet und zum Antrieb der Gewindewelle 126 gekoppelt. Die Kamera 120 kann eine herkömmliche Videokamera sein, die eine sichtbare Anzeige für einen entfernten Kameramonitor erzeugt.
  • Der Kameraschlitten 102 enthält eine Bahneinrichtung 130, auf der der Halterungswinkel 122 verschoben wird. Aus Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, dass sich die Bahneinrichtung 130 zwischen der Vorder- und Rückseite des Schlittens 102 erstreckt. Damit ist der Antriebsmotor 128 für die Bewegung der Kamera 120 entlang der Y-Achse entsprechend der Drehrichtung des Antriebsmotors 128 wirksam.
  • Am vorderen Ende des Rahmens 100 ist ein Andruckwalzen-Tragrahmen 140 angeordnet. Der Tragrahmen 140 enthält ein Paar beabstandete seitliche Rahmenelemente 142, 144 die durch eine quer verlaufende Welle 146 gekoppelt sind. Lagerblöcke 148, 150 sind an den zueinander weisenden Oberflächen der seitlichen Rahmenelemente 142 bzw. 144 befestigt. Die Lagerblöcke 148, 150 sind so konzipiert, dass sie sich auf gekrümmten Schienen 152 bzw. 154 bewegen. Die gekrümmten Schienen 152, 154 sind an den Endelementen 108 bzw. 110 des Rahmens 100 befestigt. Die Bewegung des Tragrahmens 140 wird außerdem durch die Verwendung eines Paares Dämpfungsglieder und bewegungshemmender Elemente 156, 158 kontrolliert. Eines der Enden jedes der Elemente 156, 158 ist mit den Rahmenelementen 142 bzw. 144 schwenkbar verbunden. Die anderen Enden jedes der Elemente 156, 158 sind schwenkbar mit den Endelementen 108 bzw. 110 verbunden.
  • Eine Andruckwalze 160 ist so eingebaut, dass sie relativ zu den seitlichen Rahmenelementen 142, 144 eine hin- und hergehende Bewegung ausführt. Die Enden der Andruckwalze 160 sind mittels Kupplungen 166 bzw. 168 mit endlosen Kettenradeinrichtungen 162, 164 gekoppelt. Die Kupplungen 166, 168 sind so ausgeführt, dass gleitend in Laufbahnen 170, 172 geführt werden, die in den zueinander weisenden Wänden der Endelemente 142, 144 ausgeformt sind. Es versteht sich, dass jedes Ende der Andruckwalze 160 gleich gelagert ist; die motorische Energie, mit der die hin- und hergehende Bewegung der Andruckwalze 160 bewirkt wird, kommt jedoch von einem Antriebsmotor 174. Die Abtriebswelle des Antriebsmotors 174 ist mit der Kettenradeinrichtung 162 gekoppelt.
  • Der Tragrahmen 140 für die Andruckwalze enthält eine sich seitlich erstreckende Aufnahmeplatte 180, deren innerste Kante im Abstand zur äußersten Kante des Aufnahmetischs 90 endet, so dass ein Spalt unmittelbar über der Rotationsachse des Druckzylinders 30 gebildet wird. Eine Füllplatte 182 ist mittels Gestängen, die an gegenüberliegenden Enden an der Unterseite der Füllplatte 182 angebracht sind, zur selektiven Bewegung in den und aus dem Spalt zwischen der Aufnahmeplatte 108 und dem Aufnahmetisch 90 angeordnet. Beabstandete geschlitzte Halterungen 184, 186 sind an der Unterseite der Aufnahmeplatte 180 von dieser herabhängend angebracht. Jede Halterungsbaugruppe 186, 186 ist mit einer Gestängeanordnung zum Abstützen der Endabschnitte der Füllplatte 182 versehen. Da sich die Gestängeanordnungen zum Abstützen der Füllplatte 182 zueinander spiegelbildlich verhalten, wird nur eine einzige dargestellt und im Einzelnen beschrieben.
  • Die Gestängeanordnung ist in Fig. 3 einschließlich 6 dargestellt und enthält ein allgemein L- förmiges Gelenkelement 188, dessen eines Ende an der Unterseite der Füllplatte 182 befestigt ist und dessen gegenüberliegendes Ende mit Rollenelementen 190, 192 versehen ist, die in der Halterung 184 ausgeformten Schlitzen geführt werden. In der in Fig. 5 und 6 dargestellten eingefahrenen Position sitzt die unterste Rolle 190 in einem mit Vertiefung versehenen vorderen Abschnitt des untersten Schlitzes der Halterung 184. In dieser Position ist die Füllplatte 182 eingefahren worden, um den Spalt zwischen der vorderen Platte 180 und der Aufnahmeplatte 90 zu öffnen. Die Halterungen 184, 186 sind mit sich nach außen erstreckenden Handgriffen 194 bzw. 196 ausgeführt. Ein Bedienungsmann kann mittels dieser Griffe die Füllplatte 182 in eine ausgefahrene oder eingefahrene Position bringen.
  • Federbelastete Arretierungen 198, 200 können in der Halterung 184 verwendet werden, um die zugehörige Halterung entweder in der ausgefahrenen oder in der eingefahrenen Position zu halten.
  • Des Weiteren ist zu sehen, dass der Drehtisch 92 und die Aufnahmeplatte 180 mit einer Mehrzahl Schlitze S versehen sind, die mit einem im Drehtisch 92 ausgeformten Verteiler und einem in der Aufnahmeplatte 180 ausgeformten Verteiler in Verbindung stehen. Die Verteiler sind über entsprechende Leitungen 202, 204 mit einer Vakuumquelle verbunden. Wird eine Druckplatte auf die obere Oberfläche des Drehtischs 92 und des Aufnahmetischs 180 gelegt wie in Fig. 4 dargestellt, werden geeignete Magnetventile z. B. Betätigungsventile für die Leitungen 202, 204 aktiviert, um die bedeckten Schlitze S mit einem Unterdruck zu beaufschlagen, wodurch die Druckplatte fest auf den oberen Oberflächen des Drehtischs 92 und der Aufnahmeplatte 180 gehalten wird.
  • Zu diesem Zeitpunkt ist der Druckzylinder 30 mit einer Kleberschicht 210 mit klebender Rückseite versehen worden, die auf der Außenfläche des Druckpressenzylinders 30 haftet und eine Außenfläche bietet, die die Druckplatte P sicher in ihrer Lage hält.
  • Das System zur Steuerung der Montage der Druckplatte P kann in geeigneter Weise einen Computer enthalten, der Positionen der Kamera 120 entsprechende Signale empfangen kann, von dem Typ wie er allgemein z. B. in US-Patent 5,065,677 beschrieben wird, das am 19. November 1991 erteilt wurde.
  • Im Wesentlichen enthält das Verfahren die Schritte, in denen zunächst die Füllplatte 182 im Spalt zwischen dem Drehtisch 92 und der Aufnahmeplatte 180 positioniert wird wie in Fig. 1, 2, 3 und 4 dargestellt. Der Druckpressenzylinder 30 befindet sich in einer abgesenkten Position, während sich die Andruckwalze 160 in einer angehobenen Position befindet. Die Druckplatte P wird dann so positioniert, dass sich die Hinterkante in der Nähe der Mittellinie des Drehtischs 92 und die Vorderkante etwa einen halben Zoll über den Schlitzen S der vorderen Aufnahmeplatte 180 befindet wie in Fig. 4 dargestellt. Das die Schlitze S beaufschlagende Vakuum wird eingeleitet und die Kamera beginnt die Justierung. Um Registerhaltigkeit zu erzielen, kann es erforderlich werden, den Drehtisch 92 zu drehen. Das Vakuum an den Schlitzen S der vorderen Platte 180 wird aufgehoben. Sobald die Registerhaltigkeit erreicht ist, wird das die vordere Aufnahmeplatte beaufschlagende Vakuum wieder hergestellt.
  • Die Füllplatte 182 wird dann in Bewegung versetzt, um den Spalt zwischen dem Drehtisch 92 und der vorderen Aufnahmeplatte 180 freizulegen wie in Fig. 5 dargestellt. Der Zylinder 30 wird dann nach oben in die in Fig. 5 dargestellte Position verfahren, während die Andruckwalze 160 veranlasst wird, sich nach unten zu bewegen.
  • Hat sich die Andruckwalze 160 in die in Fig. 5 dargestellte Position bewegt, gibt der Bedienungsmann die vordere Aufnahmeplattenbaugruppe frei, indem er die Griffe 194, 196 fasst und die Baugruppe in die in Fig. 6 dargestellte Position nach vorne zieht. Während dieser bogenförmigen Bewegung der Baugruppe wird die Vorderkante der Druckplatte P von der vorderen Platte auf die Kleberschicht 210 mit klebendem Rücken des Druckpressenzylinders 30 transferiert. Der Zylinder 30 wird dann in Drehung versetzt, damit er die Druckplatte P vollständig aufnimmt.
  • Die vordere Aufnahmeplattenbaugruppe wird dann zur endgültigen Montage der Druckplatte wieder in die in Fig. 3 deutlich dargestellte Position zurückgebracht. Unter der Annahme, dass sämtliche Druckplatten korrekt auf dem Zylinder 30 angebracht worden sind, wird dann die Andruckwalze 160 angehoben und der Zylinder 30 zur Vorbereitung für den nächsten Zyklus abgesenkt.
  • Es versteht sich, dass die Arbeitsfolge der oben beschriebenen Vorrichtung damit beginnt, dass vom Computer der Grafikabteilung die erforderlichen Informationen bezüglich der genauen Lage der benötigten Druckplatten auf geeignete Weise in den die Antriebsmotoren des dargestellten Systems steuernden Computer eingegeben werden. Zunächst wird der Druckzylinder 30 durch die Antriebsmotoren 32, 40, 52, 54 richtig positioniert, während die Kamera 120 von den Antriebsmotoren 112, 128 zentriert und der Drehtisch 92 von den Antriebsmotoren 78, 96 zentriert wird.
  • Befindet sich der Zylinder 30 im Wesentlichen in der in Fig. 2 dargestellten Position und ist der Schiebetisch 90 zentriert, wird der Träger für den Druckzylinder 30 in die Ausgangsposition gedreht und die Kleberschicht 210 kann auf den Druckzylinder 30 aufgebracht werden. Der Zylinder 30 wird dann in die Übernahmeposition für die Druckplatte angehoben, die durch einen Laser zuverlässig kontrolliert werden kann. Bei einer solchen Kontrolle tastet der Laser die gesamte obere Tangente des Zylinders ab. Dies wird typischerweise durch eine entsprechende Bewegung des Schiebetischs 90 erreicht, der den Laser in geeigneter Weise trägt. Sobald die Zylinderposition erfolgreich kontrolliert worden ist, wird der Zylinder 30 nach unten bewegt und die Kleberschicht 210 aufgebracht. Der Zylinder 30 ist nun bereit für das Anbringen der Druckplatte. Nachdem die Platte P am Zylinder 30 angebracht worden ist wie in Fig. 4, 5 und insbesondere in Fig. 6 dargestellt, wird der Zylinder 30 ausgebaut, ein neuer Zylinder 30 eingesetzt und das Verfahren wird wiederholt.
  • Die vorliegende Erfindung wurde am Beispiel ihrer für bevorzugt angesehenen Ausführungsform beschrieben. Es versteht sich jedoch, dass die Erfindung auch auf andere Weise als hier spezifisch dargestellt und erläutert verwirklicht werden kann, ohne den Gültigkeitsbereich der beigefügten Ansprüche zu verlassen.
  • Liste der Bezugszeichen
  • 10 Montage- und Andruckvorrichtung
  • 12 Träger
  • 14 Bodenelemente
  • 16 Bodenplatte
  • 18 Seitenwand
  • 20 Tischplatte
  • 30 Druckzylinder
  • 32 Antriebsmotor
  • 34 Zylinderschlitten
  • 36 Laufbahnen
  • 38 Laufbahnen
  • 40 Antriebsmotor
  • 42 Tragprofil
  • 44, 46 Blöcke mit Innengewinde
  • 48, 50 Hebegeräte
  • 52, 54 Antriebsmotor
  • 56, 58 Bahnelemente
  • 60 zweiter Träger
  • 70 dritter Träger
  • 72, 74 Bahnelemente
  • 76 Kugelspindelantrieb
  • 78 Elektromotor
  • 80 Abtriebswelle
  • 82 Lagerblock
  • 84 Antriebsblockelement mit Innengewinde
  • 84, 86 Rahmenelemente
  • 90 Aufnahmetisch
  • 92 Drehtisch oder rotierende Platte
  • 94 spielfreies Getriebe
  • 96 Antriebsmotor
  • 100 Rahmen
  • 102 Kameraschlitten
  • 104, 106 Gleitelemente
  • 108, 110 Endelemente
  • 112 Antriebsmotor
  • 114 Gewindewelle
  • 116 Kugelspindelantrieb
  • 120 Kamera
  • 122 Halterungswinkel
  • 124 Kugelspindel
  • 126 Gewindewelle
  • 128 Antriebsmotor
  • 130 Bahneinrichtung
  • 140 Andruckwalzen-Tragrahmen
  • 142, 144 Rahmenelemente
  • 146 Welle
  • 148, 150 Lagerblöcke
  • 152, 154 Schienen
  • 156, 158 bewegungshemmende Elemente
  • 160 Andruckwalze
  • 162, 164 Kettenradeinrichtungen
  • 166, 168 Kupplungen
  • 170, 172 Laufbahnen
  • 174 Antriebsmotor
  • 180 Aufnahmeplatte
  • 182 Füllplatte
  • 184, 186 geschlitzte Halterungen
  • 188 L-förmiges Gelenkelement
  • 190, 192 Rollenelemente
  • 194, 196 Handgriffe
  • 198, 200 Arretierungen
  • 202, 204 Leitungen
  • 210 Kleberschicht
  • S Schlitz
  • P Druckplatte

Claims (16)

1. Vorrichtung zum Anbringen flexibler Druckplatten auf einem Druckpressenzylinder mit:
einer Einrichtung zur drehbaren Lagerung eines Druckzylinders in einer vorgegebenen Stellung;
einem Schiebe-Aufnahmetisch neben der Einrichtung zur drehbaren Lagerung, in dem ein Drehtisch zur Aufnahme einer flexiblen Druckplatte ausgeformt ist;
einer Einrichtung zum Verfahren, die mindestens entweder mit dem Schiebe-Aufnahmetisch oder mit der Einrichtung zur drehbaren Lagerung gekoppelt ist, um den Drehtisch des Schiebe-Aufnahmetisches in einer gewünschten Stellung entlang mindestens zwei von drei aufeinander senkrecht stehenden Achsen relativ zur Einrichtung zur drehbaren Lagerung zu positionieren, wodurch eine Druckplatte auf dem Drehtisch relativ zum Druckzylinder auf der Einrichtung zur drehbaren Lagerung angeordnet wird;
einer vorderen Plattenhalterung zur Halterung eines Randabschnitts der flexiblen Druckplatte;
eine Andruckwalze;
einer Einrichtung zum selektiven Verfahren der vorderen Plattenhalterung und der Andruckwalze zum und vom Schiebe-Aufnahmetisch; und
einer Einrichtung zum Verfahren des Druckzylinders und der Andruckwalze zueinander und voneinander weg, um selektiv Druck auf den Randabschnitt der flexiblen Druckplatte gegen den Druckzylinder aufzubringen, wenn die Einrichtung zum selektiven Verfahren der vorderen Plattenhalterung und die Andruckwalze vom Schiebe-Aufnahmetisch weg verfahren werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Einrichtung zum drehbaren Lagern eines Druckzylinders einen Elektromotor enthält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Einrichtung zum Verfahren, die mindestens entweder mit dem Schiebe-Aufnahmetisch oder mit der Einrichtung zur drehbaren Lagerung gekoppelt ist, einen Elektromotor enthält.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Einrichtung zum selektiven Verfahren der vorderen Plattenhalterung und der Andruckwalze einen Elektromotor enthält.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Einrichtung zum Verfahren des Druckzylinders und der Andruckwalze einen Elektromotor enthält.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der der Elektromotor betrieben wird, um den Druckzylinder in einer Stellung zur Aufnahme einer Druckplatte zu positionieren.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der die Einrichtung für die Andruckwalze betrieben wird, um selektiv Druck auf den von der Einrichtung zur drehbaren Lagerung gelagerten Druckzylinder auszuüben.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der sich die vordere Plattenhalterung zusammen mit dem Schiebe-Aufnahmetisch erstreckt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Einrichtung zum Verfahren des Druckzylinders und der Andruckwalze eine Einrichtung zum Verfahren des Druckzylinders in der X-Achse enthält.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Einrichtung zum Verfahren des Druckzylinders und der Andruckwalze eine Einrichtung zum Verfahren der Andruckwalze in der Y-Achse enthält.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, die eine zwischen der vorderen Plattenhalterung und dem Schiebe-Aufnahmetisch eingefügte Füllplatte enthält.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, bei der die Füllplatte, die vordere Plattenhalterung und die Andruckwalze auf einem einzigen Schlitten angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei der der Schlitten so montiert ist, dass er einen bogenförmigen Weg durchfährt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei der eine Einrichtung zur Führung der Verfahrbewegung der Füllplatte in die und aus der Einschubstellung zwischen der vorderen Plattenhalterung und dem Schiebe-Aufnahmetisch vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, bei der die Einrichtung zur Führung der Verfahrbewegung der Füllplatte Gestänge- und Gleiteinrichtungen enthält.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, bei der die Einrichtung zur Führung der Verfahrbewegung am Schlitten angebaut ist.
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