DE69701437T2 - Zylindrische alkalische Batterie mit Umpolschutz - Google Patents

Zylindrische alkalische Batterie mit Umpolschutz

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft eine Struktur zum dichten Verschließen einer Öffnung in einer zylindrischen alkalischen Batterie.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Eine zylindrische alkalische Batterie, beispielsweise etwa eine alkalische Trockenzelle, verwendet eine hochkonzentrierte wäßrige Ätzalkalilösung als Elektrolyt. Wenn diese Batterie eine, wenn auch nur sehr kleine, offene Stelle oder Stoßfuge aufweist, besteht daher die Neigung zu einem Auslaufen des Elektrolyten aufgrund des sogenannten "Kriechen", d. h. des Ausschwitzens durch die Stoßfuge. Die alkalische Trockenzelle ist demgemäß mit einer Struktur zum dichten Verschließen der Öffnung versehen, die eine sehr gute Eignung zum undurchlässig dichten Verschließen ihres Gehäuses besitzt.
  • In einem Gerät, das eine Mehrzahl von in Reihe angeordneten Batterien verwendet, besteht beispielsweise, wenn das Gerät in einem solchen Zustand betrieben wird, daß eine der Batterien mit zu den übrigen Batterien umgekehrter Polaritätsrichtung angeschlossen ist, die Möglichkeit, daß die umgekehrt angeschlossene Batterie platzt, wenn sie durch die anderen Batterien geladen wird und bewirkt wird, daß in ihrem Inneren eine starke Gaserzeugungsreaktion stattfindet und demzufolge der Innendruck über die Haltbarkeitsgrenze hinaus ansteigt, die der zum sicheren undurchlässigen Abdichten des Batteriegehäuses geeigneten Öffnungsabdichtungsstruktur eigen ist. Das Gerät muß daher vor diesem Defekt geschützt werden.
  • Um dieses Problem zu lösen, wurden verschiedenartige Öffnungsabdichtungsstrukturen, die mit einem Berstschutzmechanismus ausgerüstet waren, bisher zur Verwendung in alkalischen Trockenzellen vorgeschlagen (wie beispielsweise veröffentlicht in JP-A-59-98452).
  • Eine typische Öffnungsabdichtungsstruktur wird nachstehend mit Bezug auf die Zeichnungen speziell beschrieben.
  • Fig. 4 ist ein Halbquerschnitt einer herkömmlichen alkalischen Trockenzelle, wie beispielsweise in EP 0 309 101A beschrieben.
  • In ein Zellgehäuse 1 wird ein positives Elektrodenmaterial 2 eingesetzt, das aus Mangandioxid und Graphit besteht und zylindrisch geformt ist. Der Zylinder aus diesem Material 2 ist darin eingepackt, und zwar mit einem hauptsächlich aus Kaliumhydoxid bestehenden alkalischen Elektrolyten und einer Negativelektroden- Gelsubstanz 3, deren Hauptbestandteile ein Geliermittel und ein Zinklegierungspulver sind, und zwar über das Medium eines Separators 4. Die alkalische Trockenzelle ist weiter mit einer negativen Sammelelektrode 5 und einer harzartigen Dichtung 6 versehen, die geeignet ist, den Öffnungsteil des Zellgehäuses 1 zu versperren und einen dünnwandigen Teil (im Diagramm ist ein ringförmiger dünnwandiger Teil dargestellt) 7 besitzt, welcher unter Gasdruck bricht. Eine Negativelektroden- Anschlußplatte 9, welche gleichzeitig als negativer Elektrodenanschluß dient und eine Gasabführöffnung 8 aufweist, ist an der harzartigen Dichtung 6 befestigt, indem sie mit dem Kopfteil der negativen Sammelelektrode 5 verschweißt ist und in den Öffnungsteil des Zellgehäuses 1 eingesetzt ist, so daß das Zellgehäuse 1 dicht verschlossen werden kann, indem das Öffnungsteil in undurchlässiger Weise nach innen gefaltet wird. Die äußere Seitenfläche des Zellgehäuses 1 und die daran anschließende Außenfläche des dicht verschlossenen Teils des Öffnungsteils des Zellgehäuses 1, welches nach innen gefaltet wurde, sind mit einem Decketikett 10 überzogen, bei dem es sich um ein wärmeschrumpfbares isolierendes Deckelement handelt. Ein positiver Elektrodenanschluß 11 ist angrenzend an die Bodenfläche des Zellgehäuses 1 angeordnet. Als alternative Ausführungsform offenbart EP 0 309 101 A2 eine Struktur, bei welcher ein Isolierring auf dem nach innen gefalteten Abschnitt des Zellengehäuses 1 sitzt, wie im Oberbegriff des anliegenden Anspruchs 1 festgelegt.
  • Bei der wie oben beschrieben aufgebauten alkalischen Trockenzelle wird verhindert, daß wie oben erwähnt ein störungsbedingtes Bersten auftritt, da der dünnwandige Abschnitt 7 der harzartigen Dichtung 6 in Funktion eines Sicherheitsventil bricht, wenn der Druck im Zellengehäuse 1 durch das im Inneren der Zelle erzeugte Gas über einen vorgeschriebenen Pegel ansteigt, und das in der Zelle befindliche Gas entweicht durch die Bruchstelle und strömt über die in der Negativelektroden-Anschlußplatte 9 befindliche Gasabführöffnung 8 aus der Zelle heraus, mit dem Ergebnis, daß der Innendruck des Zellgehäuses 1 gesenkt wird.
  • In einem Gerät, welches eine Mehrzahl von Trockenzellen verwendet, die jeweils wie oben beschrieben aufgebaut sind und miteinander in Reihe angeordnet sind, wird beispielsweise, wenn das Gerät in einem solchen Zustand betrieben wird, daß ein Teil der Batterien irrtümlicherweise mit einer zur Polaritätsrichtung der übrigen Batterien umgekehrten Polarität angeschlossen sind, die irrtümlich angeschlossenen Zellen von den anderen Zellen aufgeladen.
  • Fig. 5 zeigt die Anordnung von vier in Reihen angeschlossenen alkalischen Trockenzellen von herkömmlichem Aufbau, bei welcher eine der vier Zellen mit einer zu der der übrigen Zellen umgekehrten Polaritätsrichtung angeschlossen ist. Die Positivelektroden-Anschlußfläche der umgekehrt angeschlossenen Zelle ist in Kontakt mit der Positivelektroden-Anschlußfläche der benachbarten Zelle, und die Negativelektroden-Anschlußfläche der umgekehrt angeschlossenen Zellen ist in Kontakt mit der Negativelektroden-Anschlußfläche der benachbarten Zelle. In einer in EP 0 505 080 A1 offenbarten Konstruktion wird ein leitender Kontakt zwischen benachbarten Zellen durch das Vorsehen eines nicht leitenden Elements verhindert, das zur Zelle gehört und über die leitende Kontaktfläche eines der Anschlüsse hervorsteht. Andererseits wird bei dem Zellaufbau wie dargestellt in Fig. 4 die umgekehrt angeschlossene Zelle durch die anderen Zellen geladen und bewirkt, daß diese einer starken Gaserzeugungsreaktion unterliegt. Wenn der Innendruck des Zellengehäuses demzufolge über ein vorgeschriebenes Niveau ansteigt, bricht der ringförmige dünnwandige Teil der harzartigen Dichtung in Funktion eines Berstschutzmechanismus, welcher ein Bersten der Zelle verhindert, und das im Zellengehäuse befindliche Gas entweicht über die Gasabführöffnung in der negativen Anschlußplatte aus der Zelle.
  • Das Auslösen des Berstschutzmechanismus als Reaktion auf ein abnormales Ansteigen des Zellinnendrucks verhindert zwar das Bersten der Zelle. Es besteht jedoch die Möglichkeit, daß das ausströmende Gas den Elektrolyten mitreißt und dazu treibt, durchzusickern und aus der Zelle herauszuspritzen.
  • Bei dem Elektrolyt, der in einer alkalischen Trockenzelle, etwa beispielsweise einer zylindrischen alkalischen Zelle verwendet wird, handelt es sich um eine hochkonzentrierte wäßrige Ätzalkalilösung. Um zu verhindern, daß der Elektrolyt das in Gebrauch befindliche Gerät beschädigt, wenn der Berstschutzmechanismus ausgelöst wird, ist es daher erforderlich, daß die alkalische Trockenbatterie so aufgebaut ist, daß der Elektrolyt, sogar wenn das Gas durch die in der negativen Anschlußplatte befindliche Gasabführöffnung abströmt, weder auslaufen noch herausspritzen kann.
  • Gemäß der Erfindung wird dieses Problem durch eine Verbesserung der Zellen des Standes der Technik gelöst, welche hauptsächlich dadurch gekennzeichnet ist, daß die Gasabführöffnung durch den Isolierring verdeckt ist, der auf dem nach innen gefalteten Abschnitt des Zellgehäuses sitzt.
  • Bei der Trockenzelle, welche mit einem wärmeschrumpfbaren Element wie oben erwähnt verkleidet ist, wird möglicherweise ein Abschälen, Zerreißen oder Zerbrechen der schrumpfbaren Außenfläche des Decketiketts verursacht, das die Anschlußflächenseite des Öffnungsteils des Zellgehäuses verdeckt, und zwar verursacht durch Reibung oder durch Herabfallen während des Transports der Zelle oder durch das Einsetzen der Zelle in das Gerät oder das Entnehmen der Zelle aus diesem. Da weiter der gleichzeitig als positiver Elektrodenanschluß dienende Öffnungsteil des Zellgehäuses und der negative Elektrodenanschluß, welche nahe beieinander liegen, aus metallischen Materialien bestehen, besteht die Möglichkeit, daß die positive Elektrode und die negative Elektrode über das Vorderende eines auf der Geräteseite befindlichen Schraubenfederanschlusses einen Kurzschluß bilden und dabei die Zelle geladen wird, und bewirkt wird, daß sich die Zelle erwärmt und der Elektrolyt ausläuft. Diese Schwierigkeit wird ebenfalls durch die nun vorgeschlagene Konstruktion verhindert, bedingt durch die Verwendung des Isolierrings, der in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung durch ein wärmeschrumpfbares isolierendes Deckelement verdeckt ist.
  • Wenn weiter eine Mehrzahl von Trockenzellen in Reihe angeordnet verwendet werden und ein Teil der Trockenzellen irrtümlicherweise mit einer zu der der übrigen Zellen umgekehrten Polaritätsrichtung angeschlossen sind, ist die Erfindung in der Lage, zu verhindern, daß die umgekehrt angeschlossenen Trockenzellen durch die anderen Trockenzellen geladen werden, falls die Anschlußfläche der negativen Anschlußplatte unter die Außenfläche des den Isolierring verdeckenden isolierenden Deckelements abgesenkt ist. Sie verbessert weiter die Zuverlässigkeit einer Ummantelung einer zylindrischen Trockenzelle mit einem wärmeschrumpfbaren isolierenden Deckelement, das eine geringere Zuverlässigkeit besitzt als ein metallisches Deckelement einer Trockenzelle. Daher ist sie vorteilhaft hinsichtlich der Sicherheit, und nützlich für ein Gerät, bei dem die Verwendung einer Trockenzelle erforderlich ist.
  • Fig. 1 ist ein Halbquerschnitt einer alkalischen Trockenzelle in einer Ausführungsform der Erfindung.
  • Fig. 2 ist ein Diagramm, welches die Anordnung von alkalischen Trockenzellen der Ausführungsform der Erfindung darstellt, wobei ein Teil der Trockenzellen umgekehrt zu den übrigen Trockenzellen angeschlossen sind.
  • Fig. 3 ist ein Halbquerschnitt einer alkalischen Trockenzelle in einer weiteren Ausführungsform dieser Erfindung.
  • Fig. 4 ist ein Halbquerschnitt einer herkömmlichen alkalischen Trockenzelle.
  • Fig. 5 ist ein Diagramm, welches die Anordnung von herkömmlichen alkalischen Trockenzellen darstellt, wobei ein Teil der Trockenzellen umgekehrt zu den übrigen Trockenzellen angeschlossen ist.
  • Um das oben beschriebene Ziel zu erreichen, stellt diese Erfindung eine zylindrische alkalische Zelle bereit, bei welcher ein Isolierring außerhalb des dicht verschlossenen Teils eines Zellengehäuses sitzt, das zum Abdichten des Öffnungsteils nach innen gebogen ist, die Anschlußfläche einer Negativelektroden-Anschlußplatte unter die Außenfläche eines den Isolierring verdeckenden isolierenden Deckelements abgesenkt ist, eine Gasabführöffnung in der Negativelektroden- Anschlußplatte durch den Isolierring verdeckt ist, oder der Isolierring durch Kontaktklebung an der Außenfläche des dicht verschlossenen Teils befestigt ist. Dank der Konstruktion, bei der der Isolierring in der Lage ist, die Gasabführöffnung in der Negativelektroden-Anschlußplatte zu verdecken, kann der Elektrolyt, welcher zusammen mit dem Gas durch die Gasabführöffnung in der negativen Anschlußplatte herausspritzt, durch den Isolierring aufgefangen werden, und das Verspritzen des Elektrolyten aus der Trockenzelle kann minimiert werden, sogar wenn der Innendruck der Trockenzelle in einem Maße erhöht wird, daß der Berstschutzmechanismus aus irgendeinem anderen Grund, außer durch umgekehrtes Anschließen bewirktes unerwünschtes Laden, erhöht wird, etwa beispielsweise durch eine Erzeugung von Wasserstoffgas durch die Korrosion von Zink der negativen Elektrode, die durch das Eintreten von Verunreinigungen in die Gelsubstanz der negativen Elektrode herbeigeführt wird.
  • Wenn eine Mehrzahl von Trockenzellen der oben beschriebenen Konstruktion in Reihe angeordnet verwendet werden, wird, sogar wenn ein Teil der Trockenzellen irrtümlich mit einer zu den übrigen Trockenzellen umgekehrten Polaritätsrichtung angeschlossen sind, von der Negativelektrodenseite der umgekehrt angeschlossenen Trockenzelle und zur Negativelektrodenseite der zu dieser benachbarten Trockenzelle weder ein elektrischer Durchgang aufgebaut noch das Fließen eines elektrischen Stroms zwischen diesen ermöglicht, da bei ihnen die Außenflächen der Decketiketten, d. h. der die Isolierringe verdeckenden isolierenden Deckelemente, in direktem wechselseitigem Kontakt zueinander stehen und ein Kontakt der Endflächen der negativen Elektrodenplatten miteinander nicht ermöglicht wird. Demzufolge wird der Berstschutzmechanismus der Trockenzelle nicht ausgelöst, und ein Auslaufen des Elektrolyten aus der Zelle findet nicht statt, da die umgekehrt angeschlossene Trockenzelle nicht aufgeladen wird und die Gaserzeugungsreaktion in der Trockenzelle nicht bewirkt wird.
  • Die alkalische Trockenzelle der Erfindung ermöglicht, daß die Außenfläche des isolierenden Deckelements, das die Außenfläche des dicht verschlossenen Teils des Öffnungsteils des gleichzeitig als positiver Elektrodenanschluß dienenden Zellgehäuses verdeckt, über die Anschlußfläche der negativen Elektrode hervorsteht. Sogar wenn die überstehende Fläche des Deckelements während des Einlegens oder Entnehmens der Zelle aus dem im Gebrauch befindlichen Gerät die Tendenz hat, sich abzuschälen, zu zerreißen oder zu zerbrechen, oder es sich in der Nähe des Öffnungsteils des Zellgehäuses abschält oder bricht, kann die Isolierfähigkeit der Trockenzelle durch das Anordnen des Isolierrings zwischen der Außenfläche des dicht verschlossenen Teils des Öffnungsteils des Zellgehäuses und dem isolierenden Deckelement gewährleistet werden. Weiter kann das feste Anbringen des Isolier rings die Isolierfähigkeit der Trockenzelle gewährleisten, ohne daß ein störungsbedingtes Abfallen des Isolierrings herbeigeführt wird.
  • Nachfolgend wird die Erfindung mit Bezug auf die Arbeitsbeispiele speziell beschrieben.
  • Fig. 1 ist ein Halbquerschnitt einer alkalischen Trockenzelle eines Arbeitsbeispiels dieser Erfindung.
  • Mit Bezug auf Fig. 1 sitzt ein Isolierring 12 außerhalb des dicht verschlossenen Teils des Öffnungsteils eines Zellengehäuses 1. Die Anschlußfläche einer negativen Elektrodenplatte 9 ist um einen Abstand von ungefähr 1 mm unter die Außenfläche eines Decketiketts 10, d. h. eines wärmeschrumpfbaren isolierenden Deckelements, welches den Isolierring 12 verdeckt, abgesenkt. Die Tiefe dieser Absenkung muß lediglich derart sein, daß, wenn die Negativelektroden-Anschlußflächen einander gegenüberliegender Trockenzellen aneinander angrenzen, die Anschlußflächen der negativen Anschlußplatten 9 nicht in Kontakt miteinander kommen. Der Isolierring 12 ist so angepaßt, daß er eine Gasabführöffnung 8 in einem Zustand verdeckt, der ermöglicht, daß seine innendurchmesserseitige Anschlußfläche sich ganz nah bei der seitlichen Wandfläche der die Gasabführöffnung 8 enthaltenden Negativelektroden-Anschlußplatte 9 befindet. Der Aufbau dieser alkalischen Trockenzelle ist in den übrigen Belangen mit dem der herkömmlichen alkalischen Trockenzelle von Fig. 4 identisch.
  • Als konkrete Beispiel der für diesen Isolierring 12 zu verwendenden Materialien können Kunststoffmaterialien wie etwa Polyethylen, Polypropylen, Styrolharz und Urethanharz, Gummi, Papier und Vliesstoffe aus Kunstfasern wie etwa Vinylon und Reyon angeführt werden.
  • Fig. 2 stellt ein Gerät dar, welches vier in Reihe angeschlossene alkalische Trockenzellen des vorliegenden Arbeitsbeispiels dieser Erfindung verwendet, wobei eine der vier Trockenzellen mit einer zu der der übrigen Trockenzellen umgekehrten Polaritätsrichtung angeschlossen ist. In diesem Fall kommen, da die Anschlußfläche der Negativelektroden-Anschlußplatte der umgekehrt angeschlossenen Trockenzelle und die Anschlußfläche der negativen Anschlußplatte der zu dieser benachbarten Trockenzelle jeweils unter die Außenflächen der Decketiketten abgesenkt sind, die außerhalb der dicht verschlossenen Teile der Öffnungsteile der jeweiligen Zellgehäuse sitzen, die Außenflächen der die Isolierringe verdeckenden Deckelemente miteinander in Kontakt und die Anschlußflächen der Negativelektroden- Anschlußplatten kommen nicht miteinander in Kontakt. Demzufolge leitet die umgekehrt angeschlossene Trockenzelle weder den elektrischen Strom zur anderen Trockenzelle weiter noch wird sie durch diese andere Trockenzelle geladen, und die Trockenzellen unterliegen weder einem Auslösen des Berstschutzmechanismus oder einem Auslaufen oder Verspritzen des Elektrolyten aus den Trockenzellen, und es wird verhindert, daß das in Gebrauch befindliche Gerät verschmutzt oder zerstört wird.
  • Da die Außenfläche des isolierenden Deckelements, das die Außenfläche des dicht verschlossenen Teils des Öffnungsteils des Zellgehäuses verdeckt, welches gleichzeitig als positiver Elektrodenanschluß dient, über die Anschlußfläche der negativen Elektrode hervorsteht, hat die überstehende Fläche des Deckelements während des Eifliegens oder Entnehmens der Zelle aus dem im Gebrauch befindlichen Gerät die Tendenz, sich abzuschälen, zu zerreißen oder verkratzt zu werden. Sogar wenn sich das isolierende Deckelement in der Nähe des Öffnungsteils des Zellgehäuses abschält oder verkratzt wird, kann die Isolierfähigkeit der Trockenzelle durch das Anordnen des Isolierrings zwischen der Außenfläche des dicht verschlossenen Teils des Öffnungsteils des Zellgehäuses und dem isolierenden Deckelement gewährleistet werden.
  • Falls die Trockenzelle, in welcher der Isolierring 12 mit Hilfe eines Klebstoffs 13 an der Außenfläche des dicht verschlossenen Teils des Öffnungsteils des Zellgehäuses 1 befestigt ist, wie dargestellt in Fig. 3, und die anderen Bauteile identisch zu denen der in Fig. 1 dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind, wird die Isolierfähigkeit dieser Trockenzelle zuverlässiger gewährleistet, ohne daß eine defektbedingte Trennung des Isolierrings auftritt, sogar wenn sich das isolierende Deckelement in der Nähe des Öffnungsteils des Zellgehäuses abschält oder verkratzt wird.
  • Bei dem Klebstoff 13 kann es sich um Expoxidharz oder warmschmelzenden Klebstoff handeln, solange er in der Lage ist, den Isolierring und die Außenfläche des dicht verschlossenen Teils des Öffnungsteils des Zellengehäuses durch Kontaktklebung zu verbinden.
  • Wie oben beschrieben kann diese Erfindung eine exzellente zylindrische Alkalizelle realisieren, die mit einem wärmeschrumpfbaren isolierenden Deckelement verkleidet ist, dessen Zuverlässigkeit geringer als die eines bei einer äquivalenten Zelle verwendeten metallischen Deckelements ist, und die Zelle verfügt daher über eine verbesserte Zuverlässigkeit des Außenüberzugs. Wenn eine Mehrzahl von solchen Zellen in Reihe angeordnet verwendet werden und der Fall eintritt, daß ein Teil der Zellen irrtümlicherweise mit einer zu der der übrigen Zellen umgekehrten Polaritätsrichtung angeschlossen sind, wird ein eventuelles Auslösen des Berstschutzmechanismus in den Zellen und ein demzufolge verursachtes Auslaufen des in den Zellen befindlichen Elektrolyten aus den Zellen und ein Verspritzen von diesem verhindert, da zwischen den umgekehrt angeschlossenen Zellen und den übrigen Zellen kein Strom fließt und erstere Zellen nicht durch letztere Zellen geladen werden.

Claims (3)

  1. Zylindrische alkalische Zelle aufweisend: ein zylindrisches Zellgehäuse (1), in welches ein Strom-erzeugendes Element (2, 3, 4, 5) gepackt ist, eine Anschlussplatte (9) der negativen Elektrode, welche geeignet ist, das Zellgehäuse dicht zu verschliessen, indem sie am Öffnungsteil des Zellgehäuses über eine dazwischen angeordnete harzhaltige Dichtung angebracht ist, wobei in der Anschlussplatte (9) der negativen Elektrode ein Gasabführloch (8) ausgebildet ist, und einen Isolierring (12), der ausserhalb des dicht verschlossenen Teils des zum dichten Verschliessen des Öffnungsteils nach innen gekrümmten Zellgehäuses (1) seinen Sitz hat, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasabführloch (8) durch den Isolierring verdeckt ist.
  2. 2. Zylindrische alkalische Zelle nach Anspruch 1, welche weiter ein wärmeschrumpfbares Isolierdeckelement (10) aufweist, das zum Verkleiden der Umfangsfläche des Zellgehäuses geeignet ist, und bei welcher die Anschlussfläche der negativen Anschlussplatte (9) tiefer liegt als die Aussenfläche des Isolierdeckelements (10), das den Isolierring (12) überzieht.
  3. 3. Zylindrische alkalische Zelle nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher der Isolierring (12) mit der Aussenseite des dicht verschlossenen Teils des zum dichten Verschliessen des Öffnungsteils nach innen gekrümmten Zellgehäuses (1) verklebt ist.
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