DE69615965T2 - Befestigungseinheit - Google Patents
BefestigungseinheitInfo
- Publication number
- DE69615965T2 DE69615965T2 DE1996615965 DE69615965T DE69615965T2 DE 69615965 T2 DE69615965 T2 DE 69615965T2 DE 1996615965 DE1996615965 DE 1996615965 DE 69615965 T DE69615965 T DE 69615965T DE 69615965 T2 DE69615965 T2 DE 69615965T2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- flywheel
- component
- bearing device
- spring
- bearing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 claims description 20
- 239000000806 elastomer Substances 0.000 claims description 16
- 238000013016 damping Methods 0.000 claims description 11
- 239000002131 composite material Substances 0.000 claims description 2
- 230000003139 buffering effect Effects 0.000 claims 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 19
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 4
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 2
- 238000005755 formation reaction Methods 0.000 description 2
- 238000002955 isolation Methods 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000872 buffer Substances 0.000 description 1
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Support Of The Bearing (AREA)
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lagerungsvorrichtung und insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, eine Lagerungsvorrichtung für Motoren/Getriebe in Kraftfahrzeugen.
- Üblicherweise werden Fahrzeugmotoren/-Getriebe in die Fahrzeuge über elastische Lagerungselemente eingebaut, welche Motor-/Getriebevibrationen vom Fahrzeugaufbau fernhalten.
- In seiner vereinfachten Form kann das Motor-/Getriebe- Lagerungselement von einer einfachen Spiralfeder gebildet werden. Solche Befestigungen leiden jedoch an unzureichender Eigendämpfung und schlechter Seitenführung.
- Gummilager bilden eine billige Lagerform, die so konstruiert werden kann, daß angemessene Dämpfung und gute seitliche Führung erzielt wird. Die Wirksamkeit von Gummilagern ist jedoch eingeschränkt durch den Zwang, einen Kompromiß zu finden zwischen geringer Steifheit, welche die Dämpfung von niederfrequenten. Schwingungen verbessert, und größerer Steifheit, welche die Abschirmung von hohen Frequenzen erhöht und die feste Lagerung des Motors/Getriebes verbessert.
- Die Abschirmung von niederfrequenten Schwingungen durch das Lager kann durch den Effekt der harmonischen Dämpfung verbessert werden, der durch den Einsatz von zwei Federelementen mit einer dazwischenliegenden Masse erzeugt wird. Bei diesem System werden die niederfrequenten Schwingungen von Motor/Getriebe durch die Schwingungen der zwischen den Federelementen wirkenden Masse gedämpft. Damit dies jedoch funktioniert, muß die Eigenfrequenz der Masse außerhalb der Eigenfrequenz des Fahrzeugaufbaus sowie des Größenbereiches der Motorfrequenzen liegen. Ist dies nicht der Fall, verstärkt das System diese Eingänge, die mit der Eigenfrequenz des Lagers übereinstimmen.
- Um sicherzustellen, daß dies vermieden wird, muß die Eigenfrequenz des Lagers bei 30 Hz oder darunter liegen. Diese Frequenz kann nur durch den Einsatz von Federn mit einer niedrigen Federkonstante und einer großen Masse erreicht werden Dies ist jedoch unerwünscht, weil niedrige Federkonstanten die Kontrolle von niederfrequenten Schwingungen schwächen; ebensowenig ist eine große Masse erwünscht, da eine Minimierung der Gesamtmasse des Kraftfahrzeuges zur Erhöhung der Verbrauchsarmut desselben und zur Senkung der Kosten erforderlich ist. Außerdem sind harmonisch dämpfende Lager in dieser Form naturgemäß aufwendig konstruiert und kostspielig in der Herstellung.
- Die Abschirmung von niedrigen Frequenzen des Motors/Getriebes kann durch den Einsatz von hydraulischen Lagern verbessert werden, die als Hydrauliklager bzw. Hydramount bekannt sind, und in welchen Flüssigkeit durch ein langes Rohr zwischen zwei Kammern verdrängt wird. Bei diesem System hat die Flüssigkeit, wenn die Vibration hochfrequent ist, genügend Trägheit, um einer Bewegung zu widerstehen, so daß die Vibrationen nur über die Flexibilität einer Gummimembran isoliert wird, über welche der Motor/Getriebe mit dem Hydrauliksystem verbunden ist. Bei niederfrequenten Schwingungen strömt die Flüssigkeit freier zwischen den Kammern hin und her, so daß die Gummimembran effektiv flexibler ist.
- Hydrauliklager dieser Form sind aufwendig konstruiert und sind teure Bauteile. Außerdem ist wegen der hydraulischen Funktionsweise ein Dämpfungsgrad unvermeidlich, wenn Flüssigkeit aus den Kammern in die im Durchmesser kleinere Verbindungsleitung gedrückt wird. Des weiteren halten Hydrauliklager im allgemeinen keinen größeren Vorwärts- Rückwärts-Bewegungen stand, da sie nur eine sehr geringe Eigenfestigkeit in diesen Richtungen besitzen.
- Die Schrift SU-A-937 820 offenbart eine Lagerungsvorrichtung, welche eine Schwungscheibe beinhaltet, die mit der geschützten Vorrichtung sowie mit einer Bodenplatte über schräg stehende elastische Elemente verbunden ist.
- Die vorliegende Erfindung liefert eine Lagervorrichtung mit guten Niederfrequenz-Isolationseigenschaften, die voll abstimmbare Federkonstanten in Vor- und Rückwärtsrichtung und in Querrichtung sowie eine voll abstimmbare Dämpfungscharakteristik aufweist, die eine geringere Dämpfung zuläßt, als mit einem Hydrauliklager möglich ist. Das Lager ist außerdem relativ einfach aufgebaut, kompakt und billig.
- Die Erfindung wird durch eine Lagerungsvorrichtung gemäß Patentanspruch 1 gebildet.
- Einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zufolge ist die andere der besagten Komponenten mit der Schwungscheibe über ein oder mehrere Federelement(e) verbünden, wobei das bzw. jedes Federelement einerseits an der besagten anderen Komponente und andererseits an der Schwungscheibe befestigt ist, wobei das Federelement der Drehebene der Schwungscheibe gegenüber geneigt ist, so daß eine Bewegung der ersten Komponente senkrecht auf die Drehebene der Schwungscheibe eine Drehung der Schwungscheibe bewirkt.
- Bei der oben dargestellten Lagerungsvorrichtung erfährt die Schwungscheibe, wenn die erste Komponente mit niedriger Frequenz der besagten zweiten Komponente gegenüber schwingt, eine Drehschwingung die bei oder leicht unterhalb ihrer Drehschwingungseigenfrequenz liegt. Dies bewirkt, daß das System versucht, die den Motor bzw. das Getriebe tragende Kraft zu senken, wenn sich der Motor bzw. das Getriebe in Richtung auf den Fahrzeugaufbau bewegt, so daß die Übertragung höherer Kräfte auf den Fahrzeugaufbau reduziert wird. Umgekehrt bewirkt die Drehung der Schwungscheibe, wenn sich der Motor bzw. das Getriebe von dem Fahrzeugaufbau hinweg bewegt, eine Erhöhung der Stützkraft des Motors/Getriebes, mit einem ähnlichen Effekt.
- Die Eigenfrequenz der Schwingbewegungen der Schwungscheibe kann durch Änderung der Masse der Schwungscheibe, der Hebelkraft, die von dem Federelement auf die Schwungscheibe ausgeübt wird, des Durchmessers, an welchem das Federelement die Schwungscheibe angreift, des Durchmessers, um welchen die effektive Masse der Schwungscheibe liegt, und/oder der Federkonstante der Federelemente verändert werden. Es ist demzufolge möglich, ein System mit der gewünschten Eigenfrequenz zu erzielen, ohne dabei unerwünscht hohe Massen oder Federelemente mit unerwünscht niedrigen Federkonstanten zu verwenden.
- Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beinhaltet zusätzlich zu den Komponenten eines normalen Motor- /Getriebelagers nur ein Lager und zusätzliche Metallteile (in der Schwungscheibe) und bedingt daher auch nur eine geringe Kostenerhöhung gegenüber üblichen Motor-/Getriebelagern. Außerdem kann diese Konstruktion leicht so abgestimmt werden, daß sie individuell unterschiedliche Steifheit in Vorwärts- Rückwärts- bzw. in Querrichtung bietet.
- Die Erfindung soll nun unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beispielartig näher erläutert werden, dabei zeigt:
- Fig. 1: eine Darstellung einer Lagerungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung im Querschnitt;
- Fig. 2: eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Lagerungsvorrichtung;
- Fig. 3A und 4A zeigen Änderungen der in der Lagerungsvorrichtung aus Fig. 1 verwendeten Federelemente;
- Fig. 3B und 4B zeigen Graphen der Last über der Auslenkung der Federelemente jeweils der Fig. 3A und 4A;
- Fig. 5 und 6 veranschaulichen Verbundfederelemente, die die Federelemente der in Fig. 1 dargestellten Lagerungsvorrichtungen ersetzen können;
- Fig. 7 zeigt eine alternative Ausführungsform eines Federelementes, das in der in Fig. 1 dargestellten Lagerungsvorrichtung eingesetzt werden kann; und
- Fig. 8 veranschaulicht eine alternative Form einer Schwungscheibe, die in der in Fig. 1 dargestellten Lagerungsvorrichtung eingesetzt werden kann.
- Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, beinhaltet eine Lagerungsvorrichtung 10 für ein Getriebe eines Kraftfahrzeuges eine kegelstumpfförmig gestaltete Lagerplatte 12. (Nicht dargestellte) Mittel wie z. B. ein oder mehrere Stift(e) ist/sind an der Lagerplatte 12 vorgesehen, mittels welcher die Platte am Fahrzeuggetriebe befestigt werden kann, so daß die kegelige Fläche 14 nach unten weist.
- Eine Schwungscheibe 20 ist drehbar koaxial zur Lagerplatte 12 am Fahrzeugaufbau oder einem am Fahrzeugaufbau befestigten Hilfsrahmen angebracht. Die Schwungscheibe 20 weist eine Wälzlagerausbildung 22 auf, die an einer am Fahrzeugaufbau befestigten Stummelachse angebracht ist.
- Elastomerblöcke 24, 26, 28, 30 sind zwischen der konischen Fläche 14 der Lagerplatte 12 und einer parallelen entgegengesetzten Fläche 32 der Schwungscheibe 20 montiert, wobei die Blöcke 24, 26, 28, 30 von der Lagerplatte 12 nach außen zur Schwungscheibe 20 hin geneigt angeordnet sind. Die Elastomerblöcke 24, 26, 28, 30 sind auch in bezug auf die Schwungscheibe 20 geneigt, so daß die Positionen, in welchen die Elastomerblöcke 24, 26, 28, 30 an der Schwungscheibe 20 angelenkt sind, von den Stellen aus, an welchen diese Elastomerblöcke 24, 26, 28, 30 an der Lagerplatte 12 angebracht sind, im Uhrzeigersinn nach vorne vorstehend angewinkelt sind.
- Als Folge der tangentialen Neigung der Blöcke 24, 26, 28, 30 in bezug auf die Schwungscheibe 20 wird eine vertikale Abwärtsbewegung der Platte 12, welche die Blöcke 24, 26, 28, 30 zusammenstaucht, in eine Kraft umgewandelt, welche eine Drehung der Schwungscheibe im Uhrzeigersinn bewirkt. Eine vertikale, Aufwärtsbewegung der Lagerplatte 12 dagegen, welche die Blöcke 24, 26, 28, 30 unter Zugspannung setzt, wird in eine Kraft umgewandelt, welche eine Drehung der Schwungscheibe 20 entgegen dem Uhrzeigersinn bewirkt.
- Schwingt das Getriebe mit niedriger Frequenz in bezug auf den Fahrzeugaufbau, bewirkt die Vertikalbewegung des Getriebes damit, daß die Schwungscheibe 20 in Drehschwingung bei oder geringfügig unter ihrer Drehschwingungseigenfrequenz versetzt wird. Dadurch ist das System bestrebt, die Stützkraft zu verringern, mit welcher das Getriebe gehalten wird, wenn sich das Getriebe auf den Fahrzeugaufbau hinzu bewegt, womit die Übertragung größerer Kräfte auf den Fahrzeugaufbau reduziert wird. Ähnlich bewirkt die Drehung der Schwungscheibe 20, wenn sich das Getriebe von dem Fahrzeugaufbau hinweg bewegt, eine Erhöhung der Getriebeabstützkraft mit ähnlichem Effekt. Bei niederfrequenten Schwingungen verringert dadurch die Drehung der Schwungscheibe 20 effektiv die Steifheit der Elastomerblöcke 24, 26, 28, 30.
- Bei höherfrequenten Schwingungen verhindert die Trägheit der Schwungscheibe 20 eine Drehung derselben, so daß die Steifheit der Lagerungsvorrichtung 10 der Steifheit der Elastomerblöcke 24, 26, 28, 30 entspricht.
- Die Neigung der Blöcke 24, 26, 28, 30 nach außen vom Lagerblock 12 auf die Schwungscheibe 20 hin bietet auch Halt gegen Vorwärts-Rückwärts- und gegen Querbewegungen des Getriebes in bezug auf den Fahrzeugaufbau.
- Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Lagerungsvorrichtung kann die Eigenfrequenz der Drehschwingungen der Schwungscheibe dadurch erhöht oder gesenkt werden, daß der Radius erhöht oder gesenkt wird, an dem die Blöcke 24, 26, 28, 30 an der Schwungscheibe 20 befestigt sind.
- Bei den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Elastomerblöcken 24, 26, 28, 30 bleiben die Federkonstanten dieser Blöcke 24, 26, 28, 30 über den gesamten Betriebsbereich der Lagerung konstant. Wie die Fig. 3A und 4A zeigen, können die Blöcke 24, 26, 28, 30 auch so konstruiert sein, daß sie variable Federkonstanten über den Betriebsbereich der Lagerung bieten.
- Wie es in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist, können die einzelnen Elastomerblöcke 24, 26, 28, 30 der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Lagerungsvorrichtung 10 auch durch ein einziges Elastomergußteil 40, 45 ersetzt werden. Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform sind schraubenlinienförmige Ausbildungen 41 extern an einem zylindrischen Elastomerblock 40 angebracht, um axiale Lasten in Tangentialkräfte umzuwandeln. Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform sind schrägstehende Abschnitte 46 aus einem zylindrischen Elastomerblock 47 ausgespart, so daß schraubenlinienförmige Speichen 48 zurückbleiben, die axiale Lasten in tangentiale Kräfte umwandeln, ganz ähnlich wie die Blöcke 24, 26, 28, 30 der in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten Vorrichtung.
- Zwar ist es am praktischsten, elastomere Federelemente zu verwenden, die mit den jeweils gegenüberliegenden Flächen der Lagerplatte 12 und der Schwungscheibe 20 verklebt werden können, es ist jedoch auch möglich, andere Formen von Federelementen zu verwenden. So kann z. B. wie in Fig. 7 dargestellt eine Stahl- Tellerfeder 50 verwendet werden, wobei die Tellerfeder 50 in Umfangsrichtung federnde, abstehende Finger 51 aufweist, die aus der Ebene der Tellerfeder herausgepreßt werden, so daß sie die Federelemente bilden, die sich zwischen der Lagerplatte 12 und der Schwungscheibe 20 erstrecken.
- Die Tellerfeder oder das Membran 50 kann in geeigneter Weise entweder an der Lagerplatte 12 oder auch an der Schwungscheibe 20 befestigt werden, und die freien Enden 52 der Finger 51 können in geeigneter Weise am jeweils anderen Teil der Schwungscheibe 20 oder der Lagerplatte 12 befestigt werden.
- Wie Fig. 8 zeigt, braucht die Schwungscheibe 60 nicht rund zu sein, solange sie symmetrisch gestaltet ist. Die Schwungscheibe 60 kann demzufolge mit Rücksicht auf ihren begrenzten Ausschlagwinkel und auf Einbauraumzwänge konstruiert werden. Das Lager für die Schwungscheibe kann an der Schwungscheibe selbst und einem am Fahrzeugaufbau oder einem Hilfsrahmen befestigten Achsstummel vorgesehen werden, wie es in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist; oder das Lager kann am Fahrzeugaufbau oder Hilfsrahmen vorgesehen sein, und ein Achsenteil kann an der Schwungscheibe vorgesehen sein. Das Lager kann ein einfaches Rollenlager mit Mitteln zur Vermeidung von Axialbewegungen sein. Alternativ dazu kann auch eine begrenzte Axialbewegung der Schwungscheibe vorgesehen sein, wobei einer solchen Axialbewegung ein ausreichend hoher Widerstand entgegengesetzt wird, so daß die Eigenfrequenz der Axialschwingungen der Schwungscheibe über jeder Fahrzeugaufbau- oder Motor-/Getriebe-Resonanz liegt. Verdrehsteifheit bzw. - Dämpfung kann ebenfalls in das Lager eingeführt werden, um so die Abstimmung der Lagerungsvorrichtung weiter zu verfeinern.
- Weitere federnde Elemente, z. B. Elastomerblöcke, können zwischen der Lagerplatte 12 und der Schwungscheibe 20 oder zwischen der Lagerplatte 12 und/oder Schwungscheibe 20 und dem Fahrzeugaufbau oder Hilfsrahmen vorgesehen werden, um als Dämpfer, Puffer oder Begrenzer zu wirken, so daß der Dämpfungseffekt, die Querführung, Vorwärts-/Rückwärts- Elastizität und/oder vertikale Nachgiebigkeit der Lagerung verändert wird.
- Verschiedene Änderungen können vorgenommen werden, ohne sich dabei von der vorliegenden Erfindung zu entfernen. So wird z. B. die Schwungscheibe in den obenstehenden Ausführungsformen zwar von Federelementen angetrieben, es können jedoch auch andere Antriebselemente verwendet werden, welche die Bewegungen des Getriebes in die Schwungscheibe umleiten. Solche Antriebsmittel beinhalten:
- i) eine hydraulische oder pneumatische Kupplung zwischen der Vertikalbewegung des Getriebes und der Drehbewegung der Schwungscheibe;
- ii) einen Schraubentrieb, bei welchem das Getriebe an einer Welle mit einem Schraubengewinde befestigt ist, die dann in Nuten in der Mitte der Schwungscheibe eingreift, so daß die Schwungscheibe in Drehung versetzt wird, wenn die Schraubenwelle auf- und abbewegt wird; und
- iii) einen Hebelmechanismus, in dem ein in einem Drehpunkt gelagerter abgewinkelter Hebel von den Bewegungen des Getriebes in vertikaler Richtung betätigt wird, der dann die Kraft horizontal an die Schwungscheibe ableitet.
- Des weiteren ist in der obenstehenden Ausführungsform die Schwungscheibe zwar am Fahrzeugaufbau oder einem Hilfsrahmen befestigt und über Federelemente mit dem Getriebe verbunden, die Schwungscheibe kann jedoch alternativ auch drehbar mit dem Getriebe verbunden sein und elastisch mit dem Fahrzeugaufbau oder Hilfsrahmen verbunden sein.
- Zwar ist in der obigen Beschreibung ein Getriebelager beschrieben worden, es ist jedoch selbstverständlich, daß die Lagerungsvorrichtung auch für die nachgiebige Lagerung einer beliebigen Komponente in bezug auf eine andere Komponente verwendet werden kann.
Claims (15)
1. Lagerungsvorrichtung (10) zur nachgiebigen Befestigung
einer ersten Komponente gegenüber einer zweiten Komponente,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Schwungscheibe (20) ausgelegt
ist, in bezug auf eine der besagten Komponenten so montiert zu
werden, daß sie sich in einer Ebene drehen kann, die senkrecht zur
Bewegungsrichtung der besagten ersten Komponente zur zweiten
Komponente liegt; daß federnde oder elastische Mittel (24, 26, 28,
30; 40; 45; 50) die Schwungscheibe (20) nachgiebig mit der anderen
Komponente verbinden; und daß die federnden oder elastischen
Mittel (24, 26, 28, 30; 40; 45; 50) sowohl auf Druck als auch auf
Zug derart reagieren, daß sie eine Drehkraft auf die
Schwungscheibe aufbringen, so daß die Schwungscheibe (20) bei der
Bewegung der einen Komponente auf die andere hinzu in einer
Drehrichtung angetrieben wird und bei der Bewegung der einen
Komponente von der anderen hinweg in der entgegengesetzten
Drehrichtung angetrieben wird.
2. Lagerungsvorrichtung (10) nach Anspruch, 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die andere der besagten Komponenten über ein
oder mehrere Federelemente (24, 26, 28, 30; 40; 45; 50) mit der
Schwungscheibe (20) verbunden ist, wobei das bzw. jedes
Federelement (24, 26, 28, 30; 40; 45; 50) mit ihrem einem Ende an
besagter anderer Komponente und mit dem anderen Ende an der
Schwungscheibe (20) befestigt ist, wobei das Federelement (24, 26,
28, 30; 40; 45; 50) in bezug auf die Drehebene der Schwungscheibe
(20) geneigt ist, so daß eine Bewegung der ersten Komponente
senkrecht zur Drehebene der Schwungscheibe (20) eine Drehung der
Schwungscheibe (24) bewirkt.
3. Lagerungsvorrichtung (10) nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das bzw. jedes Federelement (24, 26, 28, 30;
40; 45) von einem Elastomerblock gebildet wird, wobei der
Elastomerblock mit einem Ende an, besagter anderer Komponente und
mit dem anderen Ende an der Schwungscheibe (20) befestigt, ist.
4. Lagerungsvorrichtung (10) nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere Elastomerblöcke (24, 26, 28, 30)
symmetrisch zwischen der anderen Komponente und der Schwungscheibe
(20) angeordnet sind.
5. Lagerungsvorrichtung (10) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Verbundelastomerblock (40; 45) mehrere
Federelemente (41; 48) bildet.
6. Lagerungsvorrichtung (10) nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Federelement von einer Tellerfeder (50)
mit mehreren symmetrisch angeordneten, sich federnd in
Umfangsrichtung erstreckenden Fingern (51) gebildet wird.
7. Lagerungsvorrichtung (10) nach einem beliebigen der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
Federelemente (24, 26, 28, 30) symmetrisch zwischen besagter
anderer Komponente und der Schwungscheibe (20) angeordnet sind,
wobei die Federelemente (24, 26, 28, 30) nach außen geneigt sind.
8. Lagerungsvorrichtung (10) nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß eine eine kegelstumpfförmige Oberfläche (14)
bildende Lagerplatte (12) an besagter anderer Komponente befestigt
ist, wobei die Schwungscheibe (20) koaxial zur kegelstumpfförmigen
Fläche (14) der Lagerplatte (12) montiert ist, wobei die
Schwungscheibe (20) eine kegelstumpfförmige Oberfläche (32),
aufweist, die der kegelstumpfförmigen Oberfläche (14) der
Lagerplatte (12) gegenüber liegt und parallel dazu verläuft, wobei
die Federelemente (24, 26, 28, 30) zwischen den
kegelstumpfförmigen Flächen (14, 32) der Lagerplatte (12) und der
Schwungscheibe (20) angebracht sind.
9. Lagerungsvorrichtung (10) nach einem beliebigen der
Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. jedes
Federelement (24, 26, 28, 30) der Schwungscheibe (20) gegenüber so
geneigt ist, daß die Lage, in Welcher jedes Federelement (24, 26,
28, 30) an der Schwungscheibe (20) befestigt ist, um einen Winkel
der Läge gegenüber versetzt ist, in welcher besagtes Federelement
(24, 26, 28, 30) an besagter anderer Komponente befestigt ist.
10. Lagerungsvorrichtung (10) nach einem beliebigen der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw.
jedes Federelement (24, 26, 28, 30, 40; 45; 50) eine konstante
Federkonstante über den gesamten Nutzbewegungsbereich der besagten
ersten Komponente aufweist.
11. Lagerungsvorrichtung (10) nach einem beliebigen der
Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. jedes
Federelement (24, 26, 28, 30, 40; 45; 50) so ausgelegt ist, daß es
über den Nutzbewegungsbereich der besagten ersten Komponente eine
veränderliche Federkonstante bietet.
12. Lagerungsvorrichtung (10) nach einem beliebigen der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwungscheibe (20) axial gegenüber der besagten anderen
Komponente festgelegt ist.
13. Lagerungsvorrichtung (10) nach einem beliebigen der
Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Schwungscheibe (20) axial gegenüber der besagten einen Komponente
bewegen kann, wobei federnde Mittel vorgesehen sind, um der
Axialbewegung der Schwungscheibe (20) Widerstand entgegenzusetzen,
wobei die Federkonstante der besagten federnden Mittel ausreichend
hoch ist, so daß die Eigenfrequenz der axialen Schwingungen der
Schwungscheibe (20) über den Resonanzfrequenzen der ersten und
zweiten Komponente liegt.
14. Lagerungsvorrichtung (10) nach einem beliebigen der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel
vorgesehen sind, um der Drehung der Schwungscheibe (20) zu
widerstehen bzw. diese zu dämpfen.
15. Lagerungsvorrichtung (10) nach einem beliebigen der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß federnde
Mittel zwischen besagter anderer Komponente und besagter
Schwungscheibe (20) wirken, oder zwischen besagter anderer
Komponente oder der Schwungscheibe (20) und besagter einer
Komponente, so daß eine zusätzliche Dämpfung, Pufferung oder
Einschränkung der Relativbewegung zwischen der ersten und zweiten
Komponente geschaffen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GBGB9516509.8A GB9516509D0 (en) | 1995-08-11 | 1995-08-11 | Mounting device |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69615965D1 DE69615965D1 (de) | 2001-11-22 |
| DE69615965T2 true DE69615965T2 (de) | 2002-04-04 |
Family
ID=10779121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996615965 Expired - Fee Related DE69615965T2 (de) | 1995-08-11 | 1996-08-05 | Befestigungseinheit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69615965T2 (de) |
-
1996
- 1996-08-05 DE DE1996615965 patent/DE69615965T2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE69615965D1 (de) | 2001-11-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0183197B1 (de) | Elastisches Motorlager | |
| DE102011000656B4 (de) | Schwingungsfreie Lagerung eines Objekts an einer schwingenden Struktur | |
| DE3421804C2 (de) | Hydraulisch gedämpftes Kraftfahrzeugmotorlager | |
| DE3139915A1 (de) | Luftgedaempftes gummilager | |
| DE69216679T2 (de) | Elastisches Verbindungsglied für Aufhängungssystem mit aktiver Regelung | |
| DE10037954A1 (de) | Hydrolager | |
| DE3920346C2 (de) | ||
| EP1309463A1 (de) | Hydraulisch dämpfendes lager | |
| DE2035764A1 (de) | Schwingungstilger mit Schwingungsphasen Umkehr | |
| DE3587349T2 (de) | Schwingungsdaempfungsvorrichtung. | |
| DE3125040C2 (de) | Elastisches Lager insbesondere zur Lagerung von Maschinen oder Maschinenteilen | |
| DE3913819C2 (de) | ||
| WO2012016955A1 (de) | Drehschwingungstilger mit zweiarmigem pendel | |
| DE3920153A1 (de) | Motor-traeger mit fluidfuellung | |
| EP0351737B1 (de) | Hydraulisch dämpfendes Motorlager | |
| EP0681117A1 (de) | Lageranordnung | |
| DE3818302A1 (de) | Lageranordnung fuer ein antriebsaggregat eines kraftfahrzeugs | |
| DE69615965T2 (de) | Befestigungseinheit | |
| DE3543835C2 (de) | ||
| DE102008052424B4 (de) | Vibrationstilgersystem | |
| EP1206365B1 (de) | Lagerung für eine antriebseinheit | |
| DE102006048887B4 (de) | Schwingungstilger mit veränderbarer Tilgereigenfrequenz | |
| DE102005033528B3 (de) | Schaltbarer Tilger | |
| DE102018130572A1 (de) | Lager sowie Fahrzeugaufhängung umfassend solch ein Lager | |
| DE19930725C1 (de) | Lager |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |