DE69220199T2 - Vorrichtung und verfahren zum abtrennen grober partikel aus einer suspension - Google Patents

Vorrichtung und verfahren zum abtrennen grober partikel aus einer suspension

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/06Rotary screen-drums

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Description

  • Die Erfindung betrifft generell Verarbeitungsmaschinen für Papierbrei und insbesondere Absonderer für Ausschußteilchen, beispielsweise die zum Abtrennen von Knoten oder anderen groben Partikeln aus einer akzeptablen Breiaufschlämmung.
  • Beim Verarbeiten von Holzbrei zur Papierherstellung ist das Entfernen von Knoten und anderen groben nicht aufgeschlossenen Partikeln aus der Breiaufschlämmung erforderlich. Das wird allgemein von einem Knotenabsonderer bewerkstelligt, in dem man die Breiaufschlämmung durch einen Separierer passieren läßt, an dem die Knoten festgehalten werden. Die Knoten werden abgeschabt oder anders von dem Separierer entfernt und von dem Absonderer abgegeben.
  • Knotenabsonderer umfassen üblicherweise entweder mit hoher Geschwindigkeit horizontal schwingende Separierer mit einer generell ebenen Oberfläche oder Absonderer vom Schraubentyp. Die Absonderer vom Schraubentyp können entweder Maschinen des Typs mit einem stationären, zylinderförmigen Separierer oder des Typs mit einem rotierenden Separierer sein, die entweder eine horizontale oder eine vertikale Drehachse haben können, wenn auch die vertikale Achse heutzutage häufiger verwendet wird. Ein derartiger Absonderer des Typs mit einem rotierenden Separierer ist in EP-A-0 485 153 beschrieben (ein Dokument, das gemäß Art. 54 Abs. 3 EPÜ angeführt ist), in dem eine Vorrichtung zum Separieren von groben Partikeln aus einer Aufschlämmung in einem Fluid beschrieben ist, das eine spiralförmige Wendel, eine Einströmkammer, eine Zuführkammer, eine Separierkammer und eine Abgabekammer flüssigkeitsfreier, grober Partikel aufweist. Ein Separierer ist an einem Außenrand von Knotentransportschrauben-Wendeln festgemacht und rotiert mit diesen. Die Knoten bewegen sich in Reaktion auf Trägheitskräfte, welche die Schwerkraft, hydrodynamische Kräfte und die Reibung zwischen den Knoten und der Schraubenwendel überwinden, die Schraubenwendeln nach oben.
  • Akzeptable Fasern gelangen durch Separiereröffnungen hindurch, so daß die Knoten schließlich von dem Absonderer in einem relativ sauberen Zustand abgegeben werden. Der Knotenabsonderer des Schraubentyps mit rotierendem Separierer hat den Vorteil, daß eine Relativbewegung zwischen der Schraubenwendel und dem Separierer eliminiert ist. Verglichen mit Absonderern mit nicht rotierendem Separierer weist der Absonderer mit rotierendem Separierer weniger Verschleiß und Abnutzung auf und eliminiert außerdem das Zerdrücken oder Zerreiben der Knoten, zu dem es durch die Relativbewegung zwischen den Schraubenwendeln und dem Separierer kommen würde. Da die Knoten nicht zerdrückt oder zerrieben werden, ist die durch die Separiereröffnungen hindurchgelangende Aufschlämmung akzeptabler Fasern nicht mit Knotenverunreinigungen und abgeriebenen Holzpartikeln verunreinigt, was nachteilig für die Qualität des Breis und die Papierherstellung wäre.
  • Von Knotenabsonderern des Typs mit schwingendem Separierer weiß man, daß sie infolge von Beschädigungen durch Ermüdung und Verschleiß an den schwingenden Teilen und der Struktur beträchtlichen Wartungs- und Reparaturaufwand erfordern. Knotenabsonderer des Schraubentyps mit stationärem Separierer unterliegen Verschleiß infolge des bereits beschriebenen Zerdrückens und Zerreibens und sie liefern auch einen erhöhten Gehalt an Knotenteilchen in der Breiaufschlämmung, was schließlich die Qualität des Papiers verschlechtern kann.
  • Knotenabsonderer des Schraubentyps mit rotierendem Separierer unterliegen einem geringeren Auftreten von Ermüdungsbeschädigungen und geringeren Verschleißbeschädigungen als Folge davon, daß das Zerdrücken und Zerreiben praktisch eliminiert ist, und halten deshalb länger und ergeben einen saubereren Brei. Ein derartiger Knotenabsonderer mit vertikaler Achse besitzt eine Einströmkammer am Boden für tangential zugeführte Aufschlämmung, eine Schraubenwendel, die rotieren kann und generell von der Einströmkammer nach oben zu der Knotenabgabekammer verläuft, einen Separierkorb, der rotieren kann und an dem unteren Bereich der rotierenden Schraubenwendel festgemacht ist, um eine Separierkammer zu definieren, und eine stationäre Knotenwasch- und Flüssigkeitstrenn-Gehäuseerweiterung, die sich zwischen der Separierkammer und der Knotenabgabekammer in Verbindung mit diesen befindet und die obere Verlängerung der rotierenden Schraubenwendel einschließt.
  • Einfach gesagt, wird bei diesem Knotenabsonderer die die Knoten enthaltende Breiaufschlämmung durch den tangentialen Einlaß in die Einströmkammer eingebracht und fließt spiralförmig nach oben in die Separierkammer. Die Wendel des Schraubenförderers transportiert die in der Breiaufschlämmung enthaltenen Knoten durch die Separierkammer, in der die akzeptablen Breifasern durch die Öffnungen in dem rotierenden Separierer hindurchgehen. Über der Separierkammer transportiert weiterhin die Wendel des Schraubenförderers die Knoten durch die Fasern-Auswasch-Zone und die Flüssigkeitsablaufzone der stationären Gehäuseerweiterung zu der Knotenabgabekammer. Das tangentiale Zuführen ist wünschenswert, weil es zentrifugales Abtrennen von Steinen und anderen schweren "Ausschuß-"Materialien fördert, die in der zugeführten Breiaufschlämmung enthalten sein können, so daß sie zum endgültigen Abgeben aus dem Knotenabsonderer durch einen speziellen Auslaß gesammelt werden können.
  • Der gerade beschriebene Knotenabsonderer des Typs mit einem mit einer vertikalen Achse rotierenden zylinderförmigen Separierer ist aber Unterbrechungen beim Knotentransport ausgesetzt, die ein Abschalten zum Säubern des Systems erforderlich machen. Man hat festgestellt, daß unabhängig von der Betriebsgeschwindigkeit des Knotenabsonderers, der Konsistenz des Breis und der geometrischen Beziehungen in dem Knotenabsonderer nicht akzeptierbare Knotentransportunterbrechungen mit anschließendem Anhäufen von Knoten sowohl in der Separierkammer als auch in der Gehäuseerweiterung auftreten. Diese Unterbrechungen führen zu Knotenanhäufungen an den Schraubenwendeln, was ein ernstes dynamisches Ungleichgewicht erzeugt, die Produktionskapazität durch die Knotenabsonderereinheit ernsthaft beeinflussen kann und deshalb kostspieligen Wartungsaufwand, Produktionsausfallzeit und teures Verdoppeln der Ausrüstung erforderlich machen kann, um den Produktionsfluß während Abschaltungen, die durch Unterbrechungen beim Knotentransport erforderlich sind, aufrechtzuhalten.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zum Trennen grober Partikel aus einer Aufschlämmung in einem Fluid bereitgestellt aufweisend eine Einrichtung zum Verstärken des Aufwärtstransports auf einer Wendel eines Spiralförderers von groben Partikeln von einer Einströmkammer durch eine Zuführkammer durch eine Separierkammer durch ein Wasch- und Flüssigkeitstrenn-Gehäuse und schließlich zu einer Abgabekammer flüssigkeitsfreier, grober Partikel, wobei eine Einrichtung zum Ändern eines dynamischen Kräftegleichgewichts vorgesehen ist, das auf die groben Partikel wirkt während ihres Aufwärtstransports von der Einströmkammer durch die Zuführkammer durch die Separierkammer und durch das Wasch- und Flüssigkeitstrenn-Gehäuse, wobei die Einrichtung zum Ändern eines dynamischen Kräftegleichgewichts eine Prallplatte in der Zuführkammer zum Reduzieren der tangentialen Strömungsgeschwindigkeit aufweist, um die Zentrifugalwirkung der Aufschlämmung in einem Fluid gegen em Separierelement zu begrenzen, und/oder eine ungelochte Oberfläche des Separierelements dem Befestigungsort der Wendel des Spiralförderers benachbart und über den Befestigungsort ragend aufweist, wobei die ungelochte Oberfläche die Mitführkräfte der Flüssigkeit infolge des dort Hindurchströmens des Fluids reduziert, und/oder eine oder mehrere im wesentlichen vertikale Nuten in der Wandoberfläche der Wasch- und Flüssigkeitstrenn-Kammer aufweist.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Verstärken des Transports auf einer Wendel eines Spiralförderers von groben Partikeln, die aus einer Aufschlämmung in einem Fluid einer Substanz aus feinen Partikeln abgetrennt werden, bereitgestellt aufweisend: Verringern von hydrodynamischen Mitführkräften, die grobe Partikel an dem Separierelement festhalten, welches verwendet wird, um die groben Partikel aus der Aufschlämmung in einer Flüssigkeit abzutrennen;
  • Transportieren der abgetrennten groben Partikel von dem Separierelement auf einer Wendel eines Spiralförderers zu einer Flüssigkeitstrennkammer mit einer stationären Außengehäusewand; und Erhöhen der umfangsmäßigen Reibungskraftkomponenten relativ zu den axialen Reibungskraftkomponenten zwischen den groben Partikeln und der stationären Außengehäusewand, die die spiralförmige Wendel umgibt.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung und, um zu zeigen, wie dieselbe ausgeführt werden kann, wird nun beispielhaft auf die begleitenden Zeichnungen Bezug genommen, für die gilt:
  • Fig. 1 ist eine schematische Teilansicht zum Teil im Schnitt, die den Gesamtaufbau eines rotierenden Knotenabsonderers des Schraubentyps mit einem zylinderförmigen Separierer mit vertikaler Achse zeigt, der die vorliegende Erfindung beinhaltet;
  • Fig. 2 ist eine schematische Teilansicht in der Draufsicht, die das wirbelreduzierende Prallplatten-Merkmal der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 3A und 3B sind Teilansichten von der Linie 3-3 von Fig. 2, die mögliche alternative Formen von wirbelreduzierenden Prallplatten zeigen;
  • Fig. 4 ist eine schematische Teilansicht eines Teils des Separierkorbs, die einen Teil des Transport-Verstärkungs-Merkmals in diesem Bereich des Knotenabsonderers zeigt;
  • Fig. 5 ist eine Ansicht von der Linie 5-5 von Fig. 4, die die bevorzugte Ausführungsform dieses Transport-Verstärkungs- Merkmals zeigt;
  • Fig. 6 ist eine Ansicht von Fig. 6-6 von Fig. 4, die eine alternative Ausführungsform dieses Transport-Verstärkungs-Merkmals zeigt;
  • Fig. 7 ist eine schematische Teilansicht der stationären Gehäuseverlängerung über der Separierkammer, die das Transport-Verstärkungs-Merkmal in diesem Bereich des Knotenabsonderers zeigt; und
  • Die Fig. 8A, 8B und 8C sind Ansichten von den Linien 8A-8A, 8B-8B bzw. 8C-8C von Fig. 7, um drei mögliche Formen von Nutentypen im Schnitt zu zeigen.
  • Fig. 1 gibt eine Gesamtdarstellung eines Knotenabsonderers des Schraubentyps mit rotierendem Separierer 100. Eine Knoten enthaltende Aufschlämmung wird durch den tangential gerichteten Einlaß in die Einströmkammer 10 eingebracht, die an der Oberseite durch eine nach unten spilalförmig verlaufende Platte 13 begrenzt ist, die den Boden einer Aufnahmekammer 35 definiert, die sich radial außerhalb der Separierkammer 20 befindet. Die Innenwand 11 der Einströmkammer 10 ist ein wenig gegenüber dem Boden 102 des Gehäuses 101 des Knotenabsonderers angehoben, um einen Verbindungsweg von der Einströmkammer 10 durch die Zuführkammer 103, die durch die Oberfläche 104 der Wand 11 und das Lagergehäuse 12 definiert ist, zu der Separierkammer 20 zu schaffen. Prallplatten 15 sind an oder um das Rotorlagergehäuse 12 angebracht und ragen nach außen in Richtung auf die Oberfläche 104 der Wand 11 durch die Zuführkammer 103 und ebenso nach oben zu oder in die Separierkammer 20. Die Separierkammer 20 ist durch das Separierelement oder den Separierer 30 definiert, der in diesem Beispiel ein aufrechter, kreisförmiger Zylinder mit einem Muster aus Öffnungen 25 ist, um selektiv das Passieren von Breiaufschlämmung von der Separierkammer 20 durch die Öffnungen 25 in die Aufnahmekammer 35 zu erlauben, während Knoten und andere grobe Partikel zurückgehalten werden. Die Schraubenfördererwendel 50 ist von Haltearmen 16 an der Rotorwelle 14 abgestützt Der Separierer 30 ist an dem Außenrand der Schraubenförderwendel 50 so angebracht, daß die Wendel 50 und der Separierer 30 miteinander rotieren. Die Wendel so ist so gezeigt, daß sie etwa durch die oberen drei Viertel der vertikalen Höhe der Separierkammer 20 verläuft. Vorzugsweise verläuft sie über einer Hälfte bis drei Viertel der Höhe des Separierers 30, obwohl sie auch für bestimmte Anwendungen kontinuierlich über die gesamte vertikale Höhe der Separierkammer 20 sein wird. Über der Separierkammer 20 stellt die stationäre Gehäuseverlängerung 40 eine Verbindung zu der Abgabekammer 45 flüssigkeitsfreier Knoten her. Die Wendel 50 ragt auch zu der Knotenabgabekammer 45 und rotiert mit ihrem äußeren Rand in enger Nähe zu der inneren Oberfläche 41 der Wand 43 der stationären Gehäuseverlängerung. Bei dem Separierer 30 in der Separierkammer 20 ist das Muster aus Öffnungen 25, die für das Passieren der Breiaufschlämmung von der Separierkammer 20 in die Aufnahmekammer 35 offen sind, so gestaltet, daß eine ungelochte Oberfläche 27 geschaffen ist, die der oberen Oberfläche 51 der Wendel 50 benachbart ist und sich über ihr befindet. Durch die ungelochte Oberfläche 27 kann die Breiaufschlämmung von der Separierkammer 20 nicht in die Aufnahmekammer 35 fließen, und so sind in Verbindung mit der oberen Oberfläche 51 der Wendel 50 zwei Seiten einer Zone geschaffen, in der und durch die Knoten transportiert werden können, ohne durch Mitführkräfte und die Fähigkeit der Öffnungseingänge, die Knoten zu halten, behindert zu werden oder unterbrochenem Transport ausgesetzt zu sein. Bei dieser Zone 55 handelt es sich um eine Zone mit relativ erhöhter Tangentialgeschwindigkeit und Null hydrodynamische Separierkräfte auf die Knoten. Außerdem sind im wesentlichen vertikale Nuten 42 in der inneren Oberfläche 41 der Wand 43 der stationären Gehäuseverlängerung gezeigt. Diese Nuten verlangsamen intermittierend die Drehgeschwindigkeit der Knoten. Die so gezeigten Knotentransport Verstärkungs-Merkmale bestehen aus den Prallplatten 15, der Oberfläche 27 der Zone 55 und vertikalen Nuten 42 in der Gehäuseverlängerung 40, die gemeinsam wirken, um einen Mechanismus zu schaffen, um Unterbrechungen beim Passieren der Knoten zwischen der Separierkammer 20 und der Knotenabgabekammer 45 auszuschließen.
  • Die die Knoten enthaltende Breiaufschlämmung gelangt in den Knotenabsonderer mit einer Tangentialgeschwindigkeit, die ihr durch die tangentiale Ausrichtung des Einlasses und den ringförmigen Weg der Einströmkammer 10 mitgegeben wurde. Diese Bewegung ist in der bevorzugten Ausführungsform gleich gerichtet zu der Bewegung der Schraubenfördererwendel 50 und des Separierers 30 gezeigt und, obwohl weniger Leistung benötigt wird, wenn sie bis in die Separierkammer 20 beibehalten wird, induziert sie eine niedrigere Relativ(Tangential)- Geschwindigkeit zwischen dem Separierer 30 und der Breiaufschlämmung und den Knoten. Mitführkräfte, die durch das Rotieren des Separierers 30 erzeugt werden, führen auch zu einem geringeren Relativ(Tangential)-Geschwindigkeitsunterschied zwischen dem Separierer 30 und der die Knoten enthaltenden Breiaufschlämmung. Die vertikal gerichtete Oberfläche 51 der Wendel 50 bewirkt tendenziell auch eine geringere Relativ(Tangential)-Geschwindigkeit zwischen dem Separierer 30 und der Breiaufschlämmung und den Knoten. Damit die Knoten nach oben auf der Wendel 50 zu der Knotenabgabekammer 45 transportiert werden, müssen sie eine geringere absolute Tangentialgeschwindigkeit besitzen als die Wendel 50, d. h. sie müssen eine der Geschwindigkeit der Wendel 50 entgegengerichtete Relativgeschwindigkeit besitzen. Das macht den aufwärts axial ununterbrochenen Transport der Knoten durch die Transportoberfläche 51 in die oben angeordnete Knotenabgabekammer 45 möglich.
  • An unterschiedlichen Orten in dem Knotenabsonderer sind die Knoten den Wirkungen von unterschiedlichen Kräften ausgesetzt. Beginnend an der Einströmkammer 10 besitzen die Knoten eine Tangentialgeschwindigkeit als Folge der Ausrichtung des Zuführeinlasses. Nach dem Passieren unter der Wand 11 und, nachdem sie durch die verlangsamende Wirkung der Prallplatten 15 in der Zuführkammer 103 im wesentlichen ihre gesamte Tangentialgeschwindigkeit verloren haben, strömen die von der umgebenden Aufschlämmung getragenen Knoten vertikal nach oben in die Separierkammer 20. Diese Prallplatten, die in der bevorzugten Ausführungsform an dem Lagergehäuse 12 befestigt gezeigt sind, sind detaillierter in den Figuren 2, 3A und 3B gezeigt. Man beachte, daß die Fig. 2 vier Prallplatten zeigt, daß dies aber nur eine illustrierende Darstellung ist. Die tatsächliche Anzahl der Prallplatten 15 wird unter Berücksichtigung der Größe des Absonderers 100, der Zuführrate der die Knoten enthaltenden Aufschlämmung, der Konsistenz der zugeführten Aufschlämmung, der Flockungseigenschaft des Breis, der Drehgeschwindigkeit der Wendel 50 und des Separierkorbs 30, der Anzahl der Schraubenwendeln 50 und der Steigung der Schraubenwendeln 50 bestimmt. So wird abhängig von diesen Überlegungen die Anzahl, die vertikale Höhe und die Gestalt der Prallplatten 15 entsprechend wie erforderlich ausgewählt, um die absolute Tangential(Dreh)-Geschwindigkeit der die Knoten enthaltenden Breitaufschlämmung in der Separierkammer 20 anzuhalten und/oder zu verlangsamen.
  • Man hat festgestellt, daß in der Separierkammer 20 Unterbrechungen beim Knotentransport auf das Fließen der feinfasrigen Aufschlämmung durch die Öffnungen 25 des Separierers 30 zurückzuführen sind. Dieses Fließen hat die Tendenz, die Knoten mitzuführen, sie fest gegen den Separierer 30 zu ziehen und sie daran festzuhalten. Wenn die Knoten einmal stationär an dem Separierer 30 gehalten sind, kommt es zu einem Abtrocknen des Breis um die Knoten mit einem resultierenden Anhäufen von Breifasern in den Leerstellen zwischen den Knoten, worauf das Ganze zu einer dicht zentrifugierten, relativ trockenen Masse kulminiert, die an der Oberfläche des Separierers 30 fest gehalten ist, was ernsthafte Schwingungen hervorruft, und/oder es geht so weit, daß der Separierer 30 mit der zugeführten Strömung nicht mehr fertig wird, die dann in die Knotensammelkammer 45 überläuft, und der Absonderer muß abgeschalten werden, und die gepackte Masse muß "herausgegraben" werden. Diese Tendenz zum Festhalten und zu Knotentransportunterbrechungen ist in der Nähe der oberen (der vorlaufenden) Oberfläche 51 bei dem Bereich der Befestigung der Wendel 50 an dem Separierkorb 30 maximal, wenn die Öffnungen 25 an die obere Oberfläche 51 der Wendel 50 heranreichen. Das wird verstärkt durch und wegen der induzierten Zentrifugalkraft auf die Breiaufschlämmung- und -Knoten-Mischung durch die Wendel 50 und wird verstärkt durch die Zentrifugalwirkung auf die Knoten, die durch jede Tangentialgeschwindigkeit zustande kommt, die durch die Prallplatten 15 nicht abgebaut wurde. (Man beachte, daß der perforierten Oberfläche des Separierers 30 benachbart, außerhalb des ungelochten Bereichs 27 in der die Knoten enthaltenden Breiaufschlämmung durch die viskosen Mitführkräfte, die durch den rotierenden Separierer 30, die rotierende Knoten transportierende Wendel 50, die rotierende Rotorwelle 14 und die rotierenden Wendelabstütz-Haltearme 16 ausgeübt werden, ein gewisses Maß an unerwünschter Drehfließgeschwindigkeit induziert werden wird. Aber die induzierte Drehgeschwindigkeit der die Knoten enthaltenden Breiaufschlämmung, die in ihrer Größe mit der Strecke zunimmt, die an dem Separierer 30 nach oben zurückgelegt wurde, muß relativ niedriger sein als die der Innenoberfläche des Separierers 30. Dieser Geschwindigkeitsunterschied bewirkt, daß die Knoten tangential über die Öffnungen 25 in dem Separierer 30 hin zu der Oberfläche 27 und in die Zone 55 "mitgeschleppt" werden. Die relativ niedrigere Geschwindigkeit der "mitgeschleppten" Knoten bezogen auf die obere Transportoberfläche 51 der Wendel 50 führt zu dem Aufwärtstransport der Knoten durch die spiralförmige obere Transportoberfläche 51 der Wendel 50 durch die Kanalzone 55 unbehindert freier Strömung in der Separierkammer 20 und in die stationäre Gehäuseverlängerung 40. Die Figuren 4, 5 und 6 zeigen das Merkmal der Erfindung, das entworfen wurde, um die Einfang- und Haltewirkung der hydrodynamischen Separierkräfte zu eliminieren, die sonst zu Unterbrechungen beim Knotentranport in der Separierkammer 20 führen würden.
  • Die Fig. 4 zeigt eine schematische Teildarstellung des Separierkorbs 30, sem Muster von Öffnungen 25 und die Oberfläche 27, die sich an einer Seite einer Zone 55 reduzierter hydrodynamischer Separierkräfte befindet. Das wird als ein Ort beschrieben, der eine Zone zum Sammeln und Transportieren der Knoten definiert, und weil es das physische Verschließen gewisser Öffnungen 25 des Separierers 30 in einem Muster zeigt, das mit der Gestalt der spiralförmig verlaufenden oberen Oberfläche 51 der Schraubenfördererwendel 50 konform ist. Die Fig. 5 zeigt die bevorzugte Ausführungsform der Zone 55, die strukturell aus einem ungelochten Band 27 des Separierers 30 besteht, das von dem Befestigungsbereich der Schraubenwendel 50 nach oben ragt. Diese Ausführungsform ist bevorzugt, weil sie auch die Zeit und die Kosten für das Bohren von Öffnungen 25 in dem Bereich des ungelochten Bands 27 einspart.
  • Die Fig. 6 zeigt eine alternative Ausführungsform, die beispielsweise bestehende, gebohrte Öffnungen 25 verschließt, was ein Nachrüsten bereits bestehender Knotenabsonderer und/oder das Ersetzen der Schraubenwendel 50 und das Modifizieren der Steigung der Schraubenwendel 50 erlaubt. In diesen Fällen ist die Zone 55 durch die Oberfläche 27a eines eingesetzten Flanschs 52 begrenzt, der nach oben von dem Befestigungsbereich der Wendel 50 entlang der Oberfläche des Separierers 30 ragt, um ein Band von Öffnungen der Begrenzungszone 55 zu verschließen. Bei den in den Figuren 5 und 6 gezeigten Ausführungsformen bewegen sich die Knoten, die auf der Wendel 50 nach oben transportiert werden glatt voran, weil sie, solange sie sich an der Wendel 50 befinden, nicht länger dem Halten durch hydrodynamische Kräfte und Anhaften an getrockneten Fasern ausgesetzt sind, was das Fließen von Breiaufschlämmung und/oder Flüssigkeit durch die Öffnungen 25 des Separierers 30 sonst normalerweise unmittelbar der Transportoberfläche der Wendel 50 benachbart begleitet. So kann entweder ein ungelochtes Band 27a oder ein Flansch 52 die Knoten in der Separierkammer 20 von den hydrodynamischen Kräfte frei machen, die sonst die Knoten an dem Übergang von der oberen Oberfläche 51 der Wendel 50 und den Öffnungen 25 der des Separierers 30 einfangen und halten würden.
  • Oberhalb der Separierkammer 20 verläuft die spiralförmige Wendel 50 des Schraubenförderers durch die stationäre Gehäuseverlängerung 40. Die Wendel 50 besitzt in diesem Teil des Knotenabsonderers keinen Flansch am Außenrand. Die Gehäuseverlängerung 40 besitzt eine oder mehrere im wesentlichen vertikale Nuten 42 an ihrer Innenwand. Diese Nuten 42 verbessern den vertikalen Transport der Knoten durch die Gehäuseverlängerung 40, und man hat festgestellt, daß sie erforderlich sind, um dahindurch einen ununterbrochenen vertikalen Transport zu erhalten und um ein Anhäufen von Knoten, eine Ansammlung von Knoten und einen Stillstand des Knotentransports zu vermeiden.
  • Beim Hindurchlaufen durch die Gehäuseverlängerung 40 wirken auf die Knoten oder groben Partikel die Schwerkraft, die Bewegung der Schraubenwendel, die Reibung mit der Wand der Gehäuseverlängerung, die viskosen Mitführkräfte der Flüssigkeit unterhalb des Flüssigkeitsspiegels 65 und das Zurücklaufen der Flüssigkeit über dem Flüssigkeitsspiegel 65. Wenn die Innenwand der Gehäuseverlängerung 40 glatt ist oder durch Verschleiß glatt geworden ist, sind die umfangsmäßigen Reibungskräfte zwischen den groben Partikeln und der Innenoberfläche 41 der Wand 43 der Gehäuseverlängerung von einer kleineren Größe als die Kombination aus Schwerkraft, Knotenreibungskräften an der oberen Oberfläche 51 der Schraubenwendel, viskose Flüssigkeitsmitführkräfte und Zurücklaufen der Flüssigkeit über dem Flüssigkeitsspiegel 65. Das wird dazu führen, daß die groben Partikel oder Knoten bezogen auf die Transportoberfläche 51 der Schraubenwendel 50 stationär bleiben und so umfangsmäßig um die. Gehäuseverlängerung 40 auf einer konstanten Höhe gleiten. Deshalb wird der Knotentransport aufhören und wird unterbrochen sein, was zu einem fortgesetzten Anhäufen von Knoten mit sich daraus ergebenden Unwucht-Schwingungskräften, Blockieren der Separiereröffnungen und Produktionsunterbrechung führt.
  • Selbst unter dem Flüssigkeitsspiegel 65, bevor die Kräfte durch das Zurücklaufen der Flüssigkeit präsent sind, sind die Knoten der viskosen Strudelwirkung der Flüssigkeit ausgesetzt, die gekoppelt mit den Reibungskräften zwischen den Knoten und der Wendel 50 des Schraubenförderers ausreichen, die umfangsmäßigen Reibungskräfte zwischen den Knoten und einer glattwandigen stationären Gehäuseverlängerung 40 zu überwinden. Das favorisiert auch das Unterbrechen des Knotentransports an der Wendel 50 des Schraubenförderers.
  • Die Fig. 7 ist eine schematische Darstellung eines Teils des Knotenabsonderers, bei dem die Separierkammer 20 an die stationäre Gehäuseverlängerung 40 angrenzt. In dieser Ansicht ist der rotierende Separierer oder Separiererkorb 30 mit einem Muster aus Öffnungen 25 und einer Oberfläche 27 mit verschlossenen Öffnungen und einer Oberfläche 51 der Schraubenwendel 50 gezeigt, die generell dazu gedacht sind, zwei Seiten der Zone 55 reduzierter hydrodynamischer Separierkräfte zu bilden. In der stationären Gehäuseverlängerung 40 sind zwei im wesentlichen vertikale Nuten 42 axial mit der Wendel 50 des Schraubenförderers ausgerichtet gezeigt. Bei den meisten Betriebszuständen ist diese Richtung akzeptabel, wenn auch rechtwinklig zur Wendel 50 angeordnete Nuten funktionell optimal wären, weil die Richtung der Nuten 42 parallel zu der Normalkomponente der auf die Knoten durch die Wendel 50 ausgeübten Kraft dem Transport der Knoten in Richtung zur Abgabekammer den geringsten Widerstand entgegensetzen würden. Man sollte jedoch erkennen, daß die Richtung der Nuten 42 für maximale Effektivität von der Größe, der Geometrie und dem Abstand der Nuten, der Betriebsgeschwindigkeit des Knotenabsonderers, der Neigung oder der Vertikalität der Oberfläche 41 der Wand 43 der Gehäuseverlängerung und der Größe und der Oberflächeneigenschaft der Knoten oder der groben Partikel, die verarbeitet werden, sowie von den Herstellungskosten abhängt. Deshalb wird die favorisierte Richtung der Nuten 42 durch die Gesamtheit der aufgezählten Faktoren bestimmt, und bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wurden vier gleichmäßig beabstandete axial ausgerichtete Nuten für ausreichend befunden, um sowohl den Transport von Weichholz- als auch Hartholzknoten zu verstärken.
  • Die Figuren 8A, 8B und 8C sind örtliche Schnittansichten, wie man sie von den Bezugslinien 8A-8A, 8B-8B und 8C-8C von Fig. 7 sehen würde, um drei mögliche Formen der Nuten 42 in der Wand 43 der Gehäuseverlängerung 40 im Schnitt zu zeigen. Die Fig. 8C zeigt die bevorzugte Ausführungsform, die den glattesten kontinuierlichen Transport erlaubt und die geringste Gelegenheit für ein Splittern, Zerschneiden oder Zerreiben der Knoten mit der Wendel 50 gibt. Nur eine Nutenform im Querschnitt wird bei jeder einzelnen Anwendung verwendet werden, und die drei Bezugslinien in der Fig. 7 wurden nur aus Gründen der Kürze verwendet.
  • Beim Betrieb des Knotenabsonderers 100 des Schraubentyps mit rotierendem Separierer werden die Knoten von der fließenden Brei/Flüssigkeits-Mischung mitgeführt und getragen, und die Knotenkonzentration erreicht beim Austritt aus der Separierkammer 20 ihren Höhepunkt. Die von der durch die Öffnungen 25 fließenden Faser/Flüssigkeits-Mischung auf die Knoten ausgeübte Kraft plus die Zentrifugalkraft auf die Knoten kombiniert mit der Tendenz der Öffnungen der Perforierung 25, die Knoten zu halten, tendieren alle dazu, das erwünschte "Gleiten" der Knoten auf der gelochten Oberfläche des Separierers 30 zu reduzieren und so den Knotentransport negativ zu beeinflussen. Deshalb wird der Knotentransport in der Separierkammer 20 zuerst durch das Dazwischenstellen von Prallplatten 15 in der Zuführkammer 103 zwischen der Einströmkammer 10 und den Transportwendeln 50 in der Separierkammer 20 verstärkt. Diese Prallplatten verlangsamen die Strömungsrate und reduzieren die tangentiale Geschwindigkeit der zugeführten Aufschlämmung aus Knoten, groben Partikeln und der Faser/Flüssigkeits-Mischung. Das reduziert die Größe der Zentrifugalkraft der Knoten gegen den Separierer 30 und erhöht das Zurückbleiben in der Tangentialgeschwindigkeit der Knoten in bezug auf die innere Oberfläche des Separiererkorbs 30, und maximiert so die Geschwindigkeit, mit der die Knoten relativ, umfangsmäßig um die Oberfläche des Separierkorbs in die Transportzone 55 an der Wendel 50 "gleiten". Dann, wenn die die Knoten enthaltende Aufschlämmung durch die Separierkammer 20 strömt, trifft sie auf die Wendel 50 des Schraubenförderers, die, durch ihre Steigung und ihre relativ hohe Drehgeschwindigkeit, die Knoten nach oben entlang der Oberfläche 27 des Separierers 30 hebt, während sie gleichzeitig einen allmählichen Anstieg in der Drehgeschwindigkeit der die Knoten tragenden Aufschlämmung bewirkt und so einen Flüssigkeitsstrudel mit einer oberen Oberfläche 65 erzeugt. Deshalb gibt es zwischen dem Boden und der Oberseite der Separierkammer 20 einen Gradienten in der Drehgeschwindigkeit der Breiaufschlämmung und einen korrespondierenden Gradienten in der Zentrifugalkraft, die die Breifasern und -knoten in der Aufschlämmung erfahren. Die Zentrifugalkraft erhöht tendentiell die Fließrate der akzeptablen Fasern durch die Öffnungen 25 des rotierenden Separierkorbs 30. Die gleiche Zentrifugalkraft erhöht aber auch die festhaltende Reibungskraft zwischen den Knoten oder den groben Partikeln und den Rändern der Öffnungen 25 in der Wand des Separierers 30. Außerdem tendieren die hydrodynamischen Kräfte, die von dem radial nach außen Fließen des die Fasern tragenden Fluids durch die Öffnungen 25 des Separierers 0 erzeugt werden, dazu, die Knoten zusammen mit einer Anzanl von Fasern, die zwischen den Knoten festgehalten sind, einzufangen und gegen das Separierelement 30 zu halten. Durch das Verschließen der Öffnungen 25 entlang dem Förderer 50 auf einem Weg, der die Zone 55 reduzierter hydrodynamischer Separierkräfte definiert, sind die wirksamen Reibungskräfte und Haltetendenzen zwischen den Knoten und der Wand des Separierers 30 eliminiert, und ein konzentrierter Knotentransport ist so durch die Separierkammer 20 verstärkt. Die meisten der akzeptablen Fasern gelangen durch die Öffnungen 25 des Separierkorbs 30 hindurch, und folglich sind, wenn die Knoten in die Gehäuseverlängerung 40 gelangen, diese relativ faserfrei. Ein Waschen durch die Düse 110 löst die verbleibenden Fasern von den Knoten, und die Waschflüssigkeit und die befreiten Fasern fließen den Strudel nach unten, um durch die Öffnungen 25 abgegeben zu werden.
  • Die von der relativ faserfreien Flüssigkeit auf die Knoten ausgeübte viskose Mitführkraft ist bedeutend niedriger als die, die von der Breiaufschlämmung bei dem Einlaß ausgeübt wird. Der ununterbrochene Knotentransport zwischen dem Separierer 30 und der Wasch- Flüssigkeitstrenn-Gehäuseverlängerung 40 wird durch die beträchtliche umfangsmäßige Knotenhaltekraft bewirkt und durch die Gehäuseverlängerung 40 fortgesetzt, wobei die Knotenhaltekraft den im wesentlichen vertikalen Nuten 42 in der Wand 43 der Gehäuseverlängerung zuzuschreiben ist und ausreicht, die Bewegung der Knoten und der groben Partikel die Fördererwendel 50 nach oben und in die Abgabekammer 45 flüssigkeitsfreier Knoten aufrechtzuhalten und abhängig von der Nutenform im Querschnitt und dem Winkel der Nuten zu beschleunigen.
  • Wie in jedem Fall, in dem Reaktionen durch eine Änderung des Gleichgewichts zwischen entgegengesetzten Kräften initiiert, beschleunigt, verlangsamt oder angehalten werden, sollte man sich daran erinnern, daß das Erhöhen von Kräften auf einer Seite des Gleitgewichts gleichbedeutend mit dem Verringern von Kräften auf der anderen Seite ist und umgekehrt. Im wesentlichen vertikale Nuten könnten auch durch längliche Vorsprünge oder eine Kombination aus Nuten und länglichen Vorsprüngen ersetzt werden, um die gleiche Zunahme bei der umfangsmäßigen Komponente der Reibung zu bewirken. Derartige längliche Vorsprünge würden aber ein Abreiben und Anhalten von Knoten fördern und wären für die Leistungsfähigkeit des Absonderers und die Qualität des akzeptierten, knotenfreien Breis schädlich. Deshalb wird der Fachmann erkennen, daß die Störungen in den Kräftegleichgewichten, die hier beschrieben wurden, nur ein Beispiel zahlreicher Verfahren zum Erzielen des gleichen Ergebnisses sind.

Claims (4)

1. Vorrichtung zum Trennen grober Partikel aus einer Aufschlämmung in einem Fluid, aufweisend eine Einrichtung zum Verstärken des Aufwärtstransports auf einer Wendel (50) eines Spiralförderers von groben Partikeln von einer Einströmkammer (10) durch eine Zuführkammer (103) durch eine Separierkammer (20) durch ein Wasch- und Flüssigkeitstrenn-Gehäuse (40) und schließlich zu einer Abgabekammer (45) flüssigkeitsfreier, grober Partikel, wobei eine Einrichtung zum Ändern eines dynamischen Kräftegleichgewichts vorgesehen ist, das auf die groben Partikel wirkt während ihres Aufwärtstransports von der Einströmkammer (10) durch die Zuführkammer (103) durch die Separierkammer (20) und durch das Wasch- und Flüssigkeitstrenn-Gehäuse (40), wobei die Einrichtung zum Ändern eines dynamischen Käftegleichgewichts eine Prallplatte (15, 15A, 15B) in der Zuführkammer (103) zum Reduzieren der tangentialen Strömungsgeschwindigkeit aufweist, um die Zentrifugalwirkung der Aufschlämmung in einem Fluid gegen ein Separierelement (30) zu begrenzen, und/oder eine ungelochte Oberfläche (27) des Separierelements (30) dem Befestigungsort der Wendel (50) des Spiralförderers benachbart und über den Befestigungsort ragend aufweist, wobei die ungelochte Oberfläche (27) die Mitführkräfte der Flüssigkeit infolge des dort Hindurchströmens des Fluids reduziert, und/oder eine oder mehrere im wesentlichen vertikale Nuten (42) in der Wandoberfläche (43) der Wasch- und Fiüssigkeitstrenn-Kammer (40) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, in der die ungelochte Oberfläche (27) des Separierelements (30) einen Flansch (52) aufweist, der mindestens einem Teil des Außenrands der Wendel (50) des Spiralförderers benachbart ist, um Löcher des Separierelements (30) lokal zu verschließen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, in der die Prallplatte (15B) in die Separierkammer (20) ragt.
4. Verfahren zum Verstärken des Transports auf einer Wendel (50) eines Spiralförderers von groben Partikeln, die aus einer Aufschlämmung m einem Fluid einer Substanz aus feinen Partikeln abgetrennt werden, aufweisend:
Verringern von hydrodynamischen Mitführkräften, die grobe Partikel an dem Separierelement (30) festhalten, welches verwendet wird, um die groben Partikel aus der Aufschlämmung in einer Flüssigkeit abzutrennen;
Transportieren der abgetrennten groben Partikel von dem Separierelement (30) auf einer Wendel (50) eines Spiralförderers zu einer Flüssigkeitstrennkammer (40) mit einer stationären Außengehäusewand; und
Erhöhen der umfangsmäßigen Reibungskraftkomponenten relativ zu den axialen Reibungskraftkomponenten zwischen den groben Partikeln und der stationären Außengehäusewand, die die spiralförmige Wendel umgibt.
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