DE69202108T2 - Hilfsschaltgerät für Hauptschaltgerät. - Google Patents

Hilfsschaltgerät für Hauptschaltgerät.

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DE69202108T2 DE1992602108 DE69202108T DE69202108T2 DE 69202108 T2 DE69202108 T2 DE 69202108T2 DE 1992602108 DE1992602108 DE 1992602108 DE 69202108 T DE69202108 T DE 69202108T DE 69202108 T2 DE69202108 T2 DE 69202108T2
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    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00—Details of electromagnetic relays
    • H01H50/54—Contact arrangements
    • H01H50/541—Auxiliary contact devices
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    • H01H71/04—Means for indicating condition of the switching device
    • H01H2071/048—Means for indicating condition of the switching device containing non-mechanical switch position sensor, e.g. HALL sensor

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Description

  • Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um ein als Zusatz zu einem Hauptschaltgerät gedachtes Hilfsschaltgerät, welches in einem neben dem Hauptgerät befestigten Gehäuse ein bewegliches Schalterbetätigungselement besitzt, das über Koppelungsmittel mit einem mit den beweglichen Kontakten des Hauptgerätes verbundenen Organ gekoppelt werden kann, und welches dazu dient, den Strom zwischen zwei Anschlußklemmen zu schalten.
  • Gegenwärtig werden Kontaktblöcke oder Hilfsschalter angeboten, um entweder auf der Frontplatte eines Hauptschützes oder seitlich davon angebracht zu werden. Diese Hilfskontakte bilden Hilfspole des Schaltschützes und werden gleichzeitig mit den Hauptkontakten betätigt. Sie erfüllen verschiedene Nebenfunktionen: Steuerung der Selbsthaltefunktion, Einfügung des Zusatzwiderstandes zum Elektromagneten bei Gleichstrom, Steuerung der Kontroll- und Anzeigefunktionen, Verriegelung zwischen verschiedenen Schaltschützen, Verbindung mit speicherprogrammierbaren Steuerungen usw.
  • Bimetallrelais oder Trennschalter können gleichfalls mit Hilfskontakten ausgerüstet werden.
  • Man unterscheidet zwischen unmittelbar öffnenden bzw. schließenden Hilfskontakten, welche gleichzeitig mit den Hauptpolen schalten, und verzögerten Kontakten, welche mit einem gewissen Verzug nach dem Schließen bzw. Öffnen des Hauptschützes schalten.
  • Jeder Hilfskontakt besteht, genau wie ein Hauptkontakt, aus einem festen Kontakt und aus einem beweglichen Kontakt, welcher an den entsprechenden festen Kontakt angepreßt wird oder nicht. Ein Betätigungsglied der beweglichen Kontakte ist mit den beweglichen Teilen des Hauptschützes gekoppelt. Die Patente FR-A-2555 804 und EP-A- 0086 698 erläutern traditionelle Hilfskontaktblöcke. Diese traditionellen Hilfskontakte besitzen den Nachteil, daß sie der Alterung unterworfen sind und vor allem in aggressiver Umgebung eine beschränkte Lebensdauer aufweisen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Umschaltvorrichtung als Schaltgerätzusatz zu bilden, in welcher Detektoren mit statischen (d.h. kontaktlosen) Ausgängen die traditionellen Hilfskontakte (d.h. mit beweglichen Kontakten) ersetzen. Ein auf dieser Detektionstechnologie beruhender Hilfskontaktblock besitzt zahlreiche Vorteile. Zusätzlich zu einem niedrigen Herstellungspreis unterliegt er, unabhängig von der Anzahl der Schaltspiele, keiner Alterung und keiner Abnutzung. Er paßt hervorragend zu elektronischen Automatisierungsgeräten, insbesondere zu den Eigenschaften der Eingänge von speicherprogrammierbaren Steuerungen vom Typ 24V Gleichstrom. Er weist eine gute Beständigkeit in rauher Industrieumgebung (insbesondere in gefährlicher Atmosphäre) auf. Das erfindungsgemäße Gerät ist nach Hinzufügen einer Leistungsstufe in der Lage, einen Strom von mehreren Ampere unter 250 V oder mehr zu schalten. In einer anderen Anwendung kann es verzögerte Hilfskontakte, Öffner und Schließer, in traditioneller Ausführung durch eine Ausführung in Halbleitertechnologie ersetzen.
  • Erfindungsgemäß ist das Gerät dadurch gekennzeichnet, daß es eine im Gehäuse untergebrachte Schaltung vom Typ Annäherungsdetektor besitzt, die in der Lage ist, die Bewegungen des beweglichen Schalterbetätigungselementes zu erkennen und so je nach Stellung des beweglichen Organs des Hauptgerätes die Umschaltung zwischen besagten Anschlußklemmen vorzunehmen.
  • Nach einem bevorzugten Merkmal ist der im Gehäuse untergebrachte Detektor ein induktiver Detektor, und das bewegliche Element besteht mindestens teilweise aus Metall, um so mit dem Detektor zusammenarbeiten zu können.
  • Nach einem weiteren bevorzugten Merkmal besitzt das Gerät eine bedruckte Leiterplatte, die mindestens eine, eine Induktionsspule des Oszillators der induktiven Schaltung bildende Leiterbahnwindung, aufweist.
  • Nach einem weiteren bevorzugten Merkmal besitzt das Gerät eine mit der Induktionsspule gekoppelte Detektorschaltung, welche den Kreis zwischen den Anschlußklemmen öffnet und schließt.
  • Nach einem weiteren bevorzugten Merkmal besitzt das Gerät eine durch die Detektorschaltung gesteuerte Ausgangsleistungsstufe, welche den Strom zwischen den Anschlußklemmen schaltet.
  • Nach einem weiteren bevorzugten Merkmal besitzt das Gerät eine zwischen die Detektorschaltung und die Ausgangsleistungsstufe eingefügte programmierbare elektronische Verzögerungsschaltung.
  • Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beispielshalber angeführten und auf den beigefügten Zeichnungen dargestellten Ausführungsarten im einzelnen beschrieben. Dabei zeigen:
  • - Bild 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Hilfsschaltblockes, welcher auf die Frontplatte des Hauptschützes montiert wird;
  • - Bild 2 eine schematische Vorderansicht des Hilfsschaltblockes;
  • - Bild 3 eine schematische Darstellung der im Hilfsschaltblock untergebrachten gedruckten Schaltung;
  • - Bild 4 das Schaltbild der mit dem Hilfsschaltblock verbundenen Elektronik;
  • - Bild 5 eine schematische Darstellung eines mit einer Leistungsstufe ausgerüsteten erfindungsgemäßen Hilfsgerätes;
  • - Bild 6 eine schematische Darstellung eines eine verzögerte Kontaktfunktion ausübenden erfindungsgemäßen Hilfsgerätes;
  • - Bild 7 Chronogramme betreffend das verzögerte Gerät nach Bild 6.
  • Das erfindungsgemäße Hilfsschaltgerät 1 wird an einem Hauptgerät 2 angebracht. In der auf den Bildern 1 und 2 dargestellten Ausführungsart wird dieses Hauptgerät 2 durch ein Schaltschütz gebildet.
  • Das auf den Bildern 1 und 2 dargestellte Hilfsgerät 1 ist ein Block für frontseitige Montage. Alternativ könnte es sich um ein Gerät für seitliche Montage handeln.
  • Das Hauptgerät 2 besitzt eine Sohle oder Sockel 22 zur Befestigung auf einer Montageebene. Es besitzt mehrere Schaltpole zur Steuerung von Leistungskreisen.
  • Das Gehäuse 21 des Hauptgerätes 2 besitzt Wangen oder Trennwände 23, welche sich rechtwinklig zur Frontplatte erstrecken und mit Klemmschrauben 25 bestückte Leistungsklemmen 24 abgrenzen. Die Frontplatte des Gehäuses besitzt Befestigungsmittel wie zum Beispiel 27, um das Gehäuse des Hilfsblockes 1 aufzunehmen.
  • Im Gehäuse 21 ist ein Elektromagnet untergebracht, welcher die Verschiebungen der beweglichen Kontakte ausführt. Wenn dieses Antriebsorgan gespeist wird, werden die beweglichen Kontakte gegen die mit den Leistungsklemmen verbundenen festen Kontakte gedrückt. Das bewegliche Organ 28, welches die beweglichen Kontakte trägt und mit dem beweglichen Teil des Elektromagneten verbunden ist, führt eine Querbewegung durch, womit es sich um Kontakte mit zweifacher Unterbrechung handelt. Dieses bewegliche Organ besitzt Verbindungsmittel 29, welche durch das Gehäuse hindurch nach außen geführt werden.
  • Das Hilfsschaltgerät 1 besitzt ein mit Befestigungs- und Verriegelungsmitteln, die zu den Befestigungsmitteln 27 des Hauptgerätes passen, ausgerüstetes Gehäuse 11. Diese Befestigungsmittel bestehen aus einer schwalbenschwanzförmigen Rille, mit welcher das Gehäuse 11 auf die die Befestigungsmittel 27 bildende Führung geschoben werden kann. Ein Riegel sorgt für die Verriegelung des Gehäuses 11 auf dem Gehäuse 21. Das Gehäuse 11 weist Hilfsklemmen 12, 13 für äußere Anschlüsse auf.
  • Das Hilfsgerät 1 weist ein mit Verbindungsmitteln 16 ausgerüstetes bewegliches Element bzw. einen Schieber 14 auf, mit dem es mit den Verbindungsmitteln 29 gekoppelt werden kann, wenn das Hilfsgerät 1 auf das Hauptschützgerät 2 montiert ist. Dieser bewegliche Schieber 14 wird im Gehäuse 11 in Querrichtung so geführt, daß er in der Querbewegungsebene des beweglichen Organs 28 gleitet. Der Schieber 14 bewegt sich parallel zu einer im Gehäuse 11 untergebrachten und mit den Anschlußklemmen 12 und 13 verbundenen Unterbrechungsschaltung 3. Diese Unterbrechungsschaltung 3 besitzt eine Schaltung vom Typ Annäherungsdetektor, welche die Bewegungen des beweglichen Schiebers 14 erkennt und den Strom zwischen den Klemmen 12 und 13 schaltet.
  • In der auf den Zeichnungen dargestellten Ausführungsart ist diese Unterbrechungsschaltung 3 vom Typ eines induktiven Annäherungsdetektors. Sie wird auf den Bildern 3 und 6 detailliert dargestellt.
  • Die Unterbrechungsschaltung 3 der auf den Bildern 3 bis 6 dargestellten Ausführungsarten enthält einen ein wechselndes elektromagnetisches Feld erzeugenden Oszillator. Der bewegliche Schieber 14 besitzt einen Metallschirm 15, in welchem Wirbelströme induziert werden, wenn er sich in das magnetische Feld begibt. Die im Metallschirm umgesetzte elektrische Leistung dämpft die Schwingungen der Schaltung.
  • Die Unterbrechungsschaltung 3 ist im Gehäuse 11 auf einer bedruckten Leiterplatte 6, die die zur Erfüllung der Unterbrechungsfunktionen notwendigen elektronischen Bauteile trägt, untergebracht. Die bedruckte Leiterplatte 6 besitzt eine zu der auf Bild 4 detailliert dargestellten elektronischen Unterbrechungsschaltung 3 gehörende und mit den beiden Klemmen 12 und 13 verbundene Leiterbahnwindung 31. In der Ausführungsart von Bild 3 besitzt die Leiterplatte 6 eine zu einer zweiten Unterbrechungsschaltung 4 gehörende zweite Leiterbahnwindung 41. Das Gerät besitzt zwei Schalter. Die bedruckte Leiterplatte 6 trägt die beiden respektive mit den elektronischen Schaltungen 3 und 4 verbundene Windungen 31 und 41. Die Anzahl und Art dieser Schalter (Schließer, Öffner) können dem jeweiligen Anwendungsfall angepaßt werden.
  • Die Leiterbahnwindung 31 bzw. 41 bildet eine Induktionsspule, die ein wechselndes elektromagnetisches Feld erzeugt, in welchem sich der Metallschirm 15 bewegt.
  • Die Schaltung 3 besitzt eine einen induktiven Annäherungsdetektor bildende analoge Schaltung 32, deren Pins 1 und 6 mit den Anschlußklemmen 12 und 13 verbunden sind. Die Schaltung 32 umfaßt eine Ausgangsstufe, welche den Kreis zwischen der auf 0 V liegenden Klemme 12 und der Klemme 13 (+Vcc) öffnet und schließt. Diese Schaltung 32 ist über ihre Pins 3 und 7 mit der Induktionsspule 31 verbunden, parallel zu welcher ein Kondensator 33 montiert ist. Die Dämpfung dieses Oszillators durch den Metallschirm 15 bewirkt die Umschaltung der Ausgangsstufe der Schaltung 32.
  • In der auf Bild 5 dargestellten Ausführungsart besitzt das Gerät einen Leistungsverstärker 34, welcher den Strom zwischen den Klemmen 12 und 13 schaltet. Dieser Leistungsverstärker 34 wird durch die Detektorschaltung 32 gesteuert. Dieser Leistungsverstärker 34 besteht bei Gleichstrom aus einem Leistungstransistor und bei Wechselstrom aus Thyristoren oder Triacs. Damit kann ein Strom von mehreren Ampere unter 250 V oder mehr geschaltet werden.
  • In der auf Bild 6 dargestellten Ausführungsart besitzt das Gerät eine Verzögerungsfunktion. Eine programmierbare elektronische Verzögerungsschaltung 35 bereitet das Ausgangssignal der Detektorschaltung 32 auf. Dieses Verzögerungsglied 35 steuert eine Ausgangsleistungsstufe 34, die die Umschaltung des Stromes zwischen den Klemmen 12 und 13 steuert. Dieses Gerät macht es möglich, die herkömmlichen verzögerten Hilfskontakte, Schließer und Öffner, durch Halbleitertechnologie zu ersetzen.
  • Zu erwähnen ist, daß das Gerät in den beschriebenen Anwendungen stets nur zwei Anschlußklemmen besitzt.
  • Nachfolgend wird die Funktionsweise des Gerätes erläutert.
  • Im normal geöffneten Zustand wird die zum Funktionieren der elektronischen Schaltung 3 oder 4 benötigte Energie an den Klemmen 12 und 13 in Form eines für die an den Klemmen 12 und 13 angeschlossene Last annehmbaren Leckstroms entnommen.
  • Wenn der den Schirm tragende Schieber 14 durch das Hauptgerät quer verschoben wird, schließt der Detektor den Kreis zwischen den Klemmen 12 und 13 und die zum Funktionieren notwendige Energie wird durch eine für die Last annehmbare Restspannung geliefert.
  • Bild 7 zeigt die Chronogramme des verzögerten Gerätes nach Bild 6, für einen Arbeitskontakt (NO) und einen Ruhekontakt (NC).
  • Selbstverständlich sind verschiedene Varianten und Verbesserungen von Einzelheiten denkbar, ohne den Rahmen der hiermit beanspruchten Erfindung zu überschreiten.
  • Der Annäherungsdetektor 3 des Hilfsgerätes könnte statt induktiv von einem andern Typ sein, zum Beispiel: Hall-Effekt, usw...
  • Das erfindungsgemäße Hilfsgerät könnte auf ein Bimetallrelais montiert werden.

Claims (6)

1. Hilfsschaltgerät (1), das einen Zusatz zum Hauptschaltgerät (2) bildet und in einem neben dem Hauptgerät (1) befestigten Gehäuse (11) ein bewegliches Element (14) besitzt, das über Koppelungsmittel (15) mit einem mit den beweglichen Kontakten des Hauptgerätes verbundenen Organ (28) gekoppelt werden kann und dazu dient, den Strom zwischen zwei Anschlußklemmen (12, 13) zu schalten, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens eine in einem Gehäuse (11) untergebrachte Schaltung (3 oder 4) vom Typ Annäherungsdetektor besitzt, die dazu geeignet ist, die Bewegungen des beweglichen Elementes (14) zu erkennen und so je nach Stellung des beweglichen Organs (28) des Hauptgerätes (2) die Umschaltung zwischen besagten Anschlußklemmen (12, 13) zu bewirken.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im Gehäuse (11) untergebrachte Detektor induktiv ist, und daß das bewegliche Element (14) mindestens teilweise aus Metall (15) besteht, um so mit dem Detektor zusammenarbeiten zu können.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es eine bedruckte Leiterplatte (6) enthält, welche mindestens eine Leiterbahnwindung (31, 41), die eine Induktionsspule des Oszillators der induktiven Schaltung (3) bildet, besitzt.
4. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Detektorschaltung (32) besitzt, welche den Kreis zwischen den Anschlußklemmen (12, 13) öffnet und schließt und mit der Induktionsspule (31) gekoppelt ist.
5. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es eine durch die Detektorschaltung (32) gesteuerte Ausgangsleistungsstufe (34) besitzt, die den Strom zwischen den Anschlußklemmen (12, 13) schaltet.
6. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es eine zwischen der Detektorschaltung (32) und der Ausgangsleistungsstufe (34) eingefügte programmierbare elektronische Verzögerungsschaltung (35) besitzt.
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