DE69010481T2 - Einrichtung zum regeln der spannung eines fadens. - Google Patents

Einrichtung zum regeln der spannung eines fadens.

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    • B23H7/00Processes or apparatus applicable to both electrical discharge machining and electrochemical machining
    • B23H7/02Wire-cutting
    • B23H7/08Wire electrodes
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die an einer mit elektrischer Entladung arbeitenden Draht- Schneidemaschine angebracht ist und die die Drahtspannung präzise zu regulieren gestattet.
  • Im allgemeinen wird bei einer mit elektrischer Entladung arbeitenden Draht-Schneidemaschine die Drahtspannung reguliert bzw. gesteuert, um eine gewünschte Arbeitsgenauigkeit zu erreichen. In typischer Weise wird ein Erregungsstrom für die elektromagnetische Pulver-Kupplung einer die Drahtspannung hervorrufenden Bremseinrichtung auf einen bestimmten Wert gesteuert, der einem vorgegebenen Wert der Drahtspannung entspricht, um dadurch die Drahtspannung zu steuern; siehe hierzu JP-A-59-152022. Falls die Pulver- Kupplung einer Alterung ausgesetzt ist, wird es jedoch unmöglich, eine festgelegte Bremskraft auf den Draht mit Hilfe der Bremseinrichtung auszuüben, und zwar sogar in dem Fall, daß ein festgelegter Erregungsstrom der Pulver- Kupplung zugeführt wird, so daß die Drahtspannung bei dem festgelegten Wert nicht gehalten werden kann. Ferner ändern sich verschiedene Reibungswiderstände, denen der Draht während des Draht-Vorschubbetriebs ausgesetzt ist, und demgemäß ändert sich die Drahtspannung.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine Drahtspannungs-Reguliervorichtung bereitzustellen, die die Drahtspannung präzise zu regulieren bzw. zu steuern imstande ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Drahtspannungs- Reguliervorrichtung geschaffen, die an einer mit elektrischer Entladung arbeitenden Draht-Schneidemaschine angegebracht ist, für die Regulierung der Elektrodendraht- Spannung, welche in einem elektrischen Entladungs-Bearbeitungszustand vorliegt, mit einer Bremseinrichtung für die Ausübung einer Bremskraft auf eine Drahtelektrode, um dadurch während der Bearbeitung eine Elektrodendraht-Spannung hervorzurufen, wobei die Bremseinrichtung eine Brensrolle für die Ausübung einer Spannung auf die Drahtelektrode und eine elektromagnetische Pulver-Kupplung für die Ausübung einer Bremskraft auf die Bremsrolle aufweist, und mit einer Steuereinrichtung, die derart betreibbar ist, daß ein Erregungsstrom in der elektromagnetischen Pulver- Kupplung gesteuert wird und daß dadurch die durch die Bremseinrichtung erzeugte Bremskraft in Abhängigkeit von einem in die Steuereinrichtung eingegebenen Wert eingestellt wird. Diese Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Drahtspannungs-Detektiermechanismus ein Verschiebungsglied, welches in Abhängigkeit von der elektrischen Entladungsbearbeitungs-Drahtspannung verschoben wird, und einen Sensor für die Messung einer Verschiebeposition des Verschiebungsgliedes umfaßt und daß der in die Steuereinrichtung eingegebene Wert das Ausgangssignal des Sensors umfaßt.
  • Wie oben beschrieben, kann gemäß der vorliegenden Erfindung mit Rücksicht darauf, daß die durch die Bremseinrichtung erzeugte Bremskraft in Übereinstimmung mit dem Sensor-Ausgangssignal eingestellt wird, welches kennzeichnend ist für die verschobene Position des Verschiebegliedes, welches in Abhängigkeit von der Drahtspannung verschoben wird, die Drahtspannung präzise reguliert werden, und dadurch kann eine Abnahme in der Bearbeitungsgenauigkeit aufgrund einer Veränderung in der Drahtspannung vermieden werden.
  • Es folgt eine kurze Beschreibung der Zeichnungen.
  • Fig. 1 zeigt in einer schematischen Ansicht eine Drahtspannungs-Reguliervorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sowie eine mit elektrischer Entladung arbeitende Draht- Schneidemaschine, an der die Drahtspannungs-Reguliervorrichtung angebracht ist.
  • Fig. 2 zeigt in einer vergrößerten Ansicht die Drahtspannungs-Reguliervorrichtung gemäß Fig. 1 im einzelnen.
  • Gemäß Fig. 1 ist an einer mit elektrischer Entladung arbeitenden Draht-Schneidemaschine eine Drahtspannungs-Reguliervorrichtung angebracht; die betreffende Maschine umfaßt einen Maschinenhauptkörper 10 und eine numerische Steuereinrichtung 20 mit eingebautem Rechner für die Steuerung des Betriebs des Maschinenhauptkörpers. Der Maschinenhauptkörper 10 umfaßt einen Tisch 11, einen vertikalen Ständer 12, der sich vom Tisch des Maschinenhauptkörpers aus in vertikaler Richtung erstreckt, sowie obere und untere Stützen 13 und 14, die sich von den oberen bzw. unteren Enden des Ständers 12 aus in horizontaler Richtung erstrecken. Eine obere Führungsanordnung 16 ist an einem Gehäuse 15 angebracht, welches am fern liegenden Ende der oberen Stütze 13 angebracht ist. Ferner ist eine untere Führungsanordnung 17 am fern liegenden Ende der unteren Stütze 14 angebracht, um zur oberen Führungsanordnung 16 hinzuzeigen. Ein Werkstück 30 ist zwischen den Anordnungen 16 und 17 angeordnet und wird von einem (nicht dargestellten) Arbeitstisch getragen.
  • Eine Drahtelektrode 50 (nachstehend als Draht bezeichnet) ist um eine Drahtvorratsspule 41 herumgewickelt, die von dem vertikalen Ständer 12 drehbar getragen ist. Der Draht 50 wird von der Spule 41 zu der oberen Führungsanordnung 16 über eine Führungsrolle 42, eine Brems-Klemmrolle 43 und eine Bremsrolle 44 herumgeleitet und dann über Führungsrollen 45 bis 45" und eine Verschiebungsrolle eines nachstehend erläuterten Drahtspannungs-Detektiermechanismus weitergeleitet. Die Elemente 42 und 43 werden dabei von der oberen Stütze 13 drehbar getragen; die Rollen 45 bis 45" sowie die Verschiebungsrollen werden von dem Gehäuse 15 drehbar getragen. Der Draht 50 wird in den Drahtdurchgang der oberen Führungsanordnung 16, in eine in dem Werkstück 30 gebildete Arbeitsnut und in den Drahtdurchgang der unteren Führungsanordnung 17 eingeführt und weiter zu einem Drahtaufnahmebehälter 49 über eine von der unteren Stütze 14 drehbar getragene Führungsrolle 46 sowie eine Vorschubrolle 19 und eine Klemmrolle 48 weitergeleitet, die zusammen mit der Rolle 47 von dem vertikalen Ständer 12 drehbargetragen ist. Die Elemente 41 bis 48 und die Verschiebungsrolle des Detektiermechanismus legen einen Drahtvorschubweg fest.
  • Mit dem Bezugszeichen 60 ist eine elektromagnetische Pulver- Kupplung bezeichnet, die eine Bremseinrichtung für die Ausübung einer Spannung auf den Draht 50 im Zusammenwirken mit der Bremsrolle 44 darstellt. Die Kupplung 60 umfaßt eine Platte, die in dem mit ferromagnetischen Partikeln gefüllten Gehäuse untergebracht ist, eine Eingangswelle, die mit der Platte gekoppelt und an der oberen Stütze 13 angebracht ist, eine elektromagnetische Spule und eine Abtriebs- bzw. Ausgangswelle auf, die mit der Drehwelle der Bremsrolle 14 gekoppelt ist. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß das Ausmaß der Kupplung zwischen den Eingangs- und Ausgangswellen und demgemäß eine auf die Bremsrolle 44 ausgeübte Bremskraft dadurch eingestellt wird, daß ein an die elektromagnetische Spule abgegebener Erregungsstrom eingestellt wird.
  • Bezugnehmend auf Fig. 1 und 2 sei angemerkt, daß die Drahtspannungs-Reguliervorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die an der mit elektrischer Entladung arbeitenden Maschine angebracht ist, einen Drahtspannungs-Detektiermechanismus 70 mit einer später erwähnten Verschiebungsrolle, die in Abhängigkeit von der Drahtspannung verschiebbar ist, einen Distanz-Sensor 80 für die Messung der verschobenen Position der Verschiebungsrolle und eine Steuereinheit 90 für die Steuerung eines Erregungsstroms in der Pulver-Kupplung 60 aufweist.
  • Der Drahtspannungs-Detektiermechanismus 70 weist insbesondere eine Grundplatte 71 auf, die in dem Gehäuse 15 befestigt ist und die mit einem länglichen Loch 71a ausgestattet ist, welches sich längs der Achse der Grundplatte 71 erstreckt. Ein Gleiter 72, der einen Führungsvorsprung 72a aufweist, welcher in dem länglichen Loch 71a untergebracht ist, ist an der Grundplatte 71 derart angebracht, daß er relativ zu der betreffenden Grundplatte längs des länglichen Loches 71a bewegbar ist. Ferner ist eine Verschiebungsrolle 73 an einem Ende des Gleiters drehbar getragen. Eine Drehwelle 73a der Rolle 73 ist in das längliche Loch 71a eingeführt. Ferner ist ein vorstehendes Teil 71b mit der Grundplatte am inneren Endteil der betreffenden Grundplatte zusammenhängend gebildet, und ein vorstehendes Teil 72b, welches so angeordnet ist, daß es zu dem vorstehenden Teil 71b hinweist, ist mit dem Gleiter 72 zusammenhängend gebildet. Ein Führungsstab 74, der an einem Ende des vorstehenden Teiles 71b befestigt ist, ragt durch das vorstehende Teil 72b hindurch und erstreckt sich längs der Achse der Grundplatte 71. Eine Schraubenfeder 75, die den Führungsstab 74 in sich aufnimmt, ist zwischen den vorstehenden Teilen 71b und 72b angeordnet und liegt mit ihren gegenüberliegenden Enden an den gegenüberliegenden Seiten der vorstehenden Teile an, die als Federauflagen wirken.
  • Wie oben beschrieben, verläuft der Draht 50, der von der Drahtvorratsspule 41 zu dem Drahtaufnahmebehälter 49 hin geleitet wird, von der Verschiebungsrolle 43 des Detektiermechanismus 70 aus über die Verschiebungsrolle nach unten hin. Dabei verläuft der Draht 50, der von der Führungsrolle 45', die auf der Oberseite von der Verschiebungsrolle 73 aus angeordnet ist, insbesondere von der Führungsrolle 45' zu der Verschiebungsrolle 73 im wesentlichen längs der Achse der Grundplatte 71, erstreckt sich längs der Außenumfangsfläche der Verschiebungsrolle 73, die auf der von der Schraubenfeder 75 abgewandten Seite liegt, und verläuft weiter von der Verschiebungsrolie 73 zur Führungsrolle 45" hin, die von der Rolle 73 aus unten angeordnet ist, und zwar im wesentlichen längs der Achse der Grundplatte. Die Drehwelle 73a der Verschiebungsrolle 73 ist zu der von der Schraubenfeder abliegenden Seite hin in bezug auf eine gerade Linie verschoben, welche die Drehwellen der Führungsrollen 45' und 45" verbindet. Deshalb drückt der über die Rollen 45', 73 und 45" gespannte Draht 50 die Verschiebungsrolle 73 zur Schraubenfeder 75 in der axialen Richtung der Grundplatte 71 entgegen der Federkraft der Feder 75 mit einer Kraft, die der Drahtspannung entspricht. Mit anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß die Verschiebungsrolle 73 so angeordnet ist, daß sie ihre verschobene Position einnimmt, in der die Drahtspannung und die Federkraft der Feder 75 einander ausgeglichen sind.
  • Der Distanz-Sensor 80 der Drahtspannungs-Reguliervorrichtung ist bei dieser Ausführungsform durch einen linearen bzw. stabförmigen Sensor gebildet, der so angeordnet ist, daß er eine kontaktlose Distanzmessung durch Verwendung eines Laserstrahls vornimmt. Der lineare Sensor 80 ist in Ausrichtung zur Achse der Grundplatte 71 angeordnet und mittels geeigneter Einrichtungen (nicht dargestellt) an dem Gehäuse 15 befestigt. Ein Teil zur Reflexion des Laserstrahls von dem linearen Sensor 80, vorzugsweise ein Reflexionsspiegel (nicht dargestellt), der hinsichtlich der Strahlreflexionseigenschaften ausgezeichnet ist, ist so an dem Gleiter 72 befestigt, daß er dem linearen Sensor 80 zugewandt ist. Der lineare Sensor 80 ist so ausgelegt, daß er eine Distanz zwischen dem Sensor 80 und dem Reflexionsspiegel mißt, der an dem Gleiter 72 angebracht ist, welcher im Gleichklang mit der Verschiebungsrolle 73 bewegbar ist, die in Abhängigkeit von der Drahtspannung verschiebbar ist, und daß er ein Ausgangssignal erzeugt, welches kennzeichnend ist für die verschobeme Position bzw. Verschiebeposition der Verschiebungsrolle 73.
  • Die Steuereinheit 90 der Drahtspannungs-Reguliervorrichtung weist einen Aufnahme- bzw. Empfangsbereich für die Aufnahme eines Ausgangssignals von dem linearen Sensor 80 her und einen Rechenbereich für die Aufnahme eines Ausgangssignals auf, welches gekennzeichnet ist für den festgelegten bzw. vorgegebenen Wert der Drahtspannung. Der Rechenbereich ist so angeordnet bzw. ausgelegt, daß er beispielsweise aus einer in dem Rechenbereich enthaltenen Nachschlagtabelle einen Ausgabe- bzw. Ausgangssignalwert des linearen Sensors (Referenzwert) ausliest, der einem vorgegebenen bzw. festgelegten Wert der Drahtspannung entspricht, welcher veränderbar festgelegt ist, und einen tatsächlichen Sensor- Ausgangssignalwert von einem Wert subtrahiert, der gleich dem Zweifachen des Referenzwertes ist. Die Steuereinheit 90 weist ferner einen Ausgabe- bzw. Ausgangsbereich auf, der entsprechend dem Ergebnis der Operation einen Erregungsstrom an die Pulver-Kupplung 60 abgibt.
  • Nunmehr wird die Arbeitsweise der Drahtspannungs-Reguliervorrichtung erläutert.
  • Wenn die Bedienperson vor der Inbetriebnahme der mit elekrischer Entladung arbeitenden Maschine verschiedene Bedingungen bzw. Zustände der mit elektrischer Entladung arbeitenden Maschine festlegt bzw. einstellt, einschließlich des festgelegten Wertes der Drahtspannung, speichert die numerische Steuereinrichtung 20 die elektrischen Entladungs- Bearbeitungsbedingungen in einem eingebauten Speicher und gibt ein für den festgelegten Wert der Drahtspannung kennzeichnendes Ausgangssignal an den Rechenbereich der Steuereinheit 90 der Drahtspannungs-Reguliervorrichtung ab. Daraufhin liest der Rechenbereich einen Ausgangssignalwert des linearen Sensors (Referenzwert), der dem festgelegten Wert der Drahtspannung entspricht, aus der in dem Rechenbereich enthaltenen Nachschlagtabelle aus und speichert den Referenzwert in einem in dem Rechenbereich enthaltenen Register.
  • Wenn der Maschinenhauptkörper 10 unter der Steuerung der numerischen Steuereinrichtung 20 arbeitet, wird der Draht längs der Drahtvorschubbahn geleitet, die sich von der Drahtvorratsspule 41 zu dem Drahtaufnahmebehälter 49 hin erstreckt, und Arbeitsimpulse werden zwischen dem Werkstück 20 und dem Draht 50 so abgegeben, daß die elektrische Entladungs-Bearbeitung ausgeführt wird. Während der elektrischen Entladungs-Bearbeitung wird ein Erregungsstrom von dem Ausgangsbereich der Steuereinheit 90 an die Pulver- Kupplung 60 abgegeben, die eine dem Kupplungs-Erregungsstrom entsprechende Bremskraft auf die Bremsrolle 44 ausübt. Infolgedessen wird eine Spannung auf den Draht 50 mit Hilfe der Bremsrolle 44 ausgeübt.
  • Die Verschiebungsrolle 73 des Drahtspannungs-Detektiermechanismus 70 nimmt die Drahtspannung, die auf die Schraubenfeder 75 in einer axialen Richtung der Grundplatte 71 des Detektiermechanismus 70 wirkt, und außerdem über den Gleiter 72 die Federkraft der Schraubenfeder 75 auf, die in einer entgegengesetzten Richtung zu jener der Drahtspannung längs der Achse der Grundplatte 71 wirkt. Infolgedessen nimmt die Verschiebungsrolle 73, die im Gleichklang mit dem Gleiter 72 relativ zu der Grundplatte 71 verschiebbar ist, ihre Verschiebeposition ein, in der die Drahtspannung und die Federkraft der Feder 75 einander ausgeglichen sind. Während dieser Zeit mißt der lineare Sensor 80 eine Distanz zwischen Sensor und dem Reflexionsspiegel, der an dem Gleiter 72 befestigt ist, das heißt der Verschiebeposition der Verschiebungsrolle 73, und gibt ein für die verschobene Rollenposition kennzeichnendes Ausgangssignal ab. Zu diesem Zeitpunkt wird die Messung der Rollenposition in einer kontaktlosen Weise durchgeführt, so daß eine verbesserte Meßgenauigkeit erreicht werden kann und auf die elektrische Entladungs-Bearbeitung keinerlei nachteilige Auswirkung vorhanden sein wird.
  • Der Rechenbereich der Steuereinheit 90 subtrahiert einen tatsächlichen Sensor-Ausgangssignalwert von einem Wert, der gleich dem Zweifachen des Ausgangssignalwerts (Referenzwerts) des linearen Sensors ist, welcher dem festgelegten Wert der Drahtspannung entspricht. Wenn die Drahtspannung bei dem festgelegten Wert gehalten wird und damit der tatsächliche Sensor-Ausgangssignalwert gleich dem Referenzwert ist, ist das Ergebnis der Berechnung durch den Rechenbereich gleich auf den Referenzwert eingestellt. In diesem Falle wird ein vom Ausgangsbereich der Steuereinheit an die Pulver-Kupplung 60 abgegebener Erregungsstrom bei dem festgelegten Stromwert gehalten, so daß die Drahtspannung weiter bei dem festgelegten Wert gehalten wird.
  • Wenn demgegenüber die Drahtspannung mit der Alterung der Pulver-Kupplung 60 zunimmt, tritt eine Erhöhung in der auf den Draht 50 und dergleichen ausgeübten Reibungskraft auf, und die Verschiebungsrolle 73 wird zusammen mit dem Gleiter 72 in einer Richtung zu der Schraubenfeder 75 hin entgegen der Federkraft der Schraubenfeder 75 verschoben. Infolgedessen nimmt eine Strecke zwischen dem Reflexionsspiegel am Gleiter 72 und dem linearen Sensor 80 zu, und der Wert des tatsächlichen Sensor-Ausgangssignals wird groß. Deshalb sinkt der in dem Rechenbereich erhaltene berechnete Wert ab, und damit sinkt ein vom Ausgangsbereich an die Kupplung 60 abgegebener Erregungsstrom ab. Infolgedessen ist die auf die Bremsrolle 44 durch die Kupplung 60 augeübte Bremskraft herabgesetzt, so daß die Drahtspannung verringert ist. Wenn die Drahtspannung auf den festgelegten Wert herabgesetzt ist, wird da nach der Erregungsstrom in der Kupplung 60 bei dem festgelegten bzw. festgesetzten Wert gehalten, so daß die Drahtspannung bei dem festgelegten Wert gehalten wird.
  • Wenn die Drahtspannung kleiner wird als der festgelegte Wert, steigt der Erregungstrom der Kupplung 60 an. Eine Veränderung in der Drahtspannung kann in der obigen Art und Weise schnell kompensiert werden, und somit kann die Drahtspannung stets bei dem festgelegten Wert gehalten werden. Demgemäß kann eine Verminderung in der Arbeitsgenauigkeit infolge einer Veränderung in der Drahtspannung vermieden werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist auf die obige Ausführungsform nicht beschränkt, sondern kann in verschiedener Art und Weise modifiziert werden.
  • So wird beispielsweise bei der obigen Ausführungsform eine Kombination aus dem linearen Sensor und dem Drahtspannungs- Detektiermechanismus eingesetzt, der die Verschiebungsrolle aufweist. Alternativ dazu kann eine Kombination aus einem von der Verschiebungsrolle verschiedenen Verschiebungsglied, welches in Abhängigkeit von der Drahtspannung verschiebbar ist, und einem von dem linearen Sensor verschiedenen Sensor verwendet werden, der die Verschiebeposition des Verschiebungsgliedes zu ermitteln imstande ist. Ferner ist bei der obigen Ausführungsform die ausschließlich für die Drahtspannungsregulierung eingesetzte Steuereinheit verwendet worden; die Steuerfunktion der Steuereinheit kann jedoch durch eine numerische Steuereinrichtung erreicht werden.

Claims (5)

1. Drahtspannungs-Reguliervorrichtung, die an einer mit elektrischer Entladung arbeitenden Draht-Schneidemaschine angebracht ist, für die Regulierung der Elektrodendraht- Spannung, welche in einem elektrischen Entladungs-Bearbeitungszustand vorliegt,
mit einer Bremseinrichtung für die Ausübung einer Bremskraft auf eine Drahtelektrode, um dadurch während der Bearbeitung eine Elektrodendraht- Spannung hervorzurufen,
wobei die Bremseinrichtung eine Bremsrolle (44) für die Ausübung einer Spannung auf die Drahtelektrode und eine elektromagnetische Pulver-Kupplung (60) für die Ausübung einer Bremskraft auf die Bremsrolle (44) aufweist,
und mit einer Steuereinrichtung (90), die derart betreibbar ist, daß ein Erregungsstrom in der elektromagnetischen Pulver-Kupplung (60) gesteuert wird und daß dadurch die durch die Bremseinrichtung erzeugte Bremskraft in Abhängigkeit von einem in die Steuereinrichtung (90) eingegebenen Wert eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drahtspannungs-Detektiermechanismus ein Verschiebungsglied (73), welches in Abhängigkeit von der elektrischen Entladungsbearbeitungs-Drahtspannung verschoben wird, und einen Sensor (80) für die Messung einer Verschiebeposition des Verschiebungsgliedes (73) umfaßt, und daß der in die Steuereinrichtung (90) eingegebene Wert das Ausgangssignal des Sensors (80) umfaßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Sensor (80) so angeordnet ist, daß er eine berührungsfreie Messung der Verschiebeposition des Verschiebungsgliedes (73) ausführt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Sensor (80) ein linearer Sensor ist, der einen Laserstrahl für die Messung verwendet.
4. Vorrichtung nach irgendeinem vorhergehenden Anspruch, wobei das Verschiebungsglied (73) eine Rolle ist, auf der der Elektrodendraht läuft und die in Abhängigkeit von der Drahtspannung verschiebbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei der Drahtspannungs- Detektiermechanismus einen Gleiter (72), der die genannte Rolle (73) drehbar trägt und der in Übereinstimmung mit der betreffenden Rolle (73) bewegbar ist, und eine Feder (75) umfaßt, die den Gleiter (72) in eine Richtung drückt, die entgegengesetzt ist zur Richtung, längs der die Drahtspannung auf die genannte Rolle (73) wirkt.
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