DE650640C - Fliehkraftstaubabscheider - Google Patents
FliehkraftstaubabscheiderInfo
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- DE650640C DE650640C DEM134265D DEM0134265D DE650640C DE 650640 C DE650640 C DE 650640C DE M134265 D DEM134265 D DE M134265D DE M0134265 D DEM0134265 D DE M0134265D DE 650640 C DE650640 C DE 650640C
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- corrugated
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04C—APPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
- B04C5/00—Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
- B04C5/08—Vortex chamber constructions
- B04C5/10—Vortex chamber constructions with perforated walls
Landscapes
- Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)
- Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
Description
- Fliehkraftstaubabscheider Die Erfindung bezieht sich auf Fliehkraftstaubabscheider, bei denen.die zu reinigende Luft in einen zylindrischen Behälter tangential eingeführt, mittels Leitrades allmählich einwärts umgelenkt, und durch ein in der Mitte eingebautes Abzugsrohr ins Freie abgeführt wird.
- Es ist bekannt, bei Staubabscheidern dieser Art zwischen dem Abzugsrohr und dem Mantel des Abscheidebehälters einen Filter anzubringen, um auch feinere Staubteilchen bei der Abscheidung mitzuerfassen. Die bisher dazu verwendeten Siebfilter haben sich aber nicht bewährt, da sie sich schnell zusetzen, auch wenn man- sie als Klopffilter ausbildet.
- Die Erfindung hat den Zweck, bei der Abscheidung die Erfassung der feinen Staubteilchen mittels Filters in besserer Weise zu ermöglichen als bisher.
- Wollte man zu diesem Zweck Filter aus flächigen Prall- und Leitblechen verwenden, wie sie in ringförmiger Anordnung für in der Hauptsache radialen Durchgang des Strömungsmittels im Zickzackwege, z. B. zum Zweck der Wasserabscheidung, verwendet wurden, so würde man nicht zum Ziele kommen. Von derartigen flächigen Zickzackführungen ist es nämlich bekannt, daß sie sich für die Feinabscheidung nicht eignen. Auch kommt für die Staubabscheider der hier in Frage stehenden Art das Auffangen des feinen Staubes durch Zickzackführungen, deren Wände befeuchtet sind, nicht in Frage, weil es sich üm Trockenabscheidung handelt, bei der unter Umständen große Mengen Staubes abgeschieden werden müssen.
- Erfindungsgemäß wird demgegenüber der angestrebte Zweck mit Hilfe eines Filters von Wellblechen erreicht, die an sich und in paralleler Anordnung zu Abscheidezwecken bereits verwendet worden sind. Die Erfindung besteht darin, daß das zwischen dem Mantel des Abscheidebehälters und dem Reinluftauslaß angeordnete Filter als bekanntes Wellblechfilter, aber aus radial angeordneten kurzwelligen Wellblechen mit waagerecht verlaufenden Wellenlinien ausgebildet ist, wobei die Wellen benachbarter Bleche mit kurzem, von außen nach innen abnehmenden Abstand inein.andergreifen.
- Es wird dadurch erreicht, daß die an sich als gut bekannte Wirkung von Wellblechfiltern für die Abscheidung des-Feinstaubes in besonders günstiger Weise und in gesteigertem Maße ausgenutzt werden kann. Die die feinen Staubteilchen mitführende, von außen nach innen strömende Luft wird in den wellenförmigen nach und nach enger wer-" denden Kanälen immer schneller, und da ie; Prallflächen um so näher beieinander ste@4 e je weiter die Abscheidung fortschreitet, trfi feri schließlich auch die sehr feinen Staubteilchen mit einer für ihre Abscheidung günstigen Schnelligkeit und Heftigkeit auf die Prallflächen. -Um zu vermeiden, daß sich Staub an den Blechen festsetzt, werden diese bis auf einzelne, die als Träger des Staubfangtrichters verwendet werden, pendelnd aufgehängt. Die pendelnd aufgehängten Bleche werden also ähnlich wie bekannte Filterketten oder pendelnd aufgehängte Prallstäbe durch den Luftzug hin und her bewegt, so daß sie unten dauernd gegeneinander bzw. gegen die feststehenden Bleche stoßen und somit eine Rüttelbewegung erfahren.
- Vorteilhaft werden Wellbleche mit großer Wellentiefe verwendet und vorzugsweise kurzwellige Bleche, deren Wellentiefe größer `ist als die Länge. Solche Wellbleche sind an sich bekannt und der auf ihre Verwendung gerichtete Unteranspruch gilt nur in Verbindung mit dem Gegenstand des Hauptanspruches.
- Um in Fällen, wo die zu reinigende Luft verhältnismäßig großeMengen feinsterStaubteilchen mitführt, zu verhüten, daß noch merkbare Mengen, die auf dem Wege durch die wellenförmigen Kanäle von den Prallflächen nicht erfaßt werden konnten, durch die am Ende der Wellenwege hohe Strömungsgeschwindigkeit mit mach innen gerissen werden und in das Abzugsrohr gelangen, werden zweckmäßig hintereinander zwei oder mehr Wellblechfilter in geringem Abstand voneinander gleichmittig angeordnet. Es wird dabei zunächst eine Abscheidung feiner Staubteilchen durch die Schleuderwirkung zwischen den Wellblechen des äußeren Filters erzielt, worauf zwischen diesem und dem weiter innen liegenden Filter in dem freien Ringraum eine weitere Ausscheidung bei verminderter Strömungsgeschwindigkeit der Luft erfolgt. Durch das zweite Filter geht die Luft dann mit wieder gesteigerter Strömungsgeschwindigkeit, so daß die Schleuder- bzw. Prallwirkung sich wiederholt und auch restige sehr feine Staubteilchen ausgeschieden werden. Die Zahl der ineinanderliegenden Wellblechfilter und der Wiederholung der genannten Vorgänge richtet sich nach dem Feinheitsgrad des Staubes.
- An sich ist die Anordnung mehrerer ineinanderliegender Siebe und Filter bei Abscheidevorrichtungen natürlich -ebenfalls bekannt, und der auf die Hintereinanderschaltung der Wellblechfilter gerichtete Unteranspruch gilt ebenfalls nur in Verbindung mit dem Gegenstand des Hauptanspruches.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausfühizngsbeispiel eines Staubabscheiders nach der Erfindung in Abb. i in senkrechtem Mittelschnitt und in Abb. 2 in waagerechtem Teilschnitt nach der Linie A-B in Abb. i dargestellt..
- Die zu reinigende Luft wird wie üblich dem Ausscheidebehälter a durch die tangential einmündende Leitung b zugeführt und die Luft in üblicher Weise mittels des Leitrades c umgelenkt und durch das Abzugsrohr d nach oben abgeführt. Zur Abführung gröberer Verunreinigungen dient der Fangtrichter e .und zur Abführung des Staubes der innere Trichter f. Gemäß dem Beispiel ist zwischen dem Behältermantel a und dem Luftabzugsrohr d das aus den radial stehenden Wellblechen g bestehende Wellblechfilter eingebaut, dessen Bleche oben bei 1a größtenteils pendelnd aufgehängt sind, während nur vier Bleche g1, g=, g3, g¢ (Abb. z) an der Behälterdecke fest angeordnet,sind und als Träger des Staubfangtrichters f dienen.
- Die Wirkungsweise des Filters ist aus dem Vorstehenden an Hand der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich.
- Sollen zwei oder mehr mit geringem Abstand ineinanderliegende Filter verwendet werden, so können die einzelnen Bleche an der Decke in gleicher Weise befestigt werden wie vorbeschrieben, und unten kann entweder noch ein weiterer Staubfangtrichter an einzelnen dieser Bleche aufgehängt werden oder die fest an der Decke angeordneten Bleche können unten durch einen steifen Ring aus Flach- oder Profileisen miteinander verbunden sein.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE i. Fliehkraftstaubabscheider mit tangentialem Einlaß und axialem Reinluftauslaß und mit im Abscheidebehälter zwischen dem Reinluftabzugsrohr und dem Behältermantel angeordnetem Filter, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter, zu dem, wie an sich bekannt, Wellbleche verwendet sind, als Rundfilter mit zwischen dem Mantel des Abscheidebehälters (a) und dem Reinluftauslaßrohr »(e) radial stehend angeordneten Wellblechen (g) geringer Wellenlänge und mit waagerecht verlaufenden Wellenlinien ausgebildet ist, bei dem die Wellen benachbarter Bleche mit kurzem, von außen nach innen abnehmenden Abstand ineinandergreifen.
- 2. Staubabscheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Bleche des Filters bis auf einzelne, als Träger des Staubfangtrichters dienende Bleche pendelnd an der Decke des Abscheidebehälters aufgehängt sind.
- 3. Staubabscheider nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellentiefe der Filterbleche größer ist als die Wellenlänge. Staubabscheider nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß hintereinander zwei oder mehrere mit kurzem Abstand ineinanderliegende Wellblechfilter vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM134265D DE650640C (de) | 1936-04-21 | 1936-04-21 | Fliehkraftstaubabscheider |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM134265D DE650640C (de) | 1936-04-21 | 1936-04-21 | Fliehkraftstaubabscheider |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE650640C true DE650640C (de) | 1937-09-27 |
Family
ID=7332984
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM134265D Expired DE650640C (de) | 1936-04-21 | 1936-04-21 | Fliehkraftstaubabscheider |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE650640C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE912615C (de) * | 1939-11-25 | 1954-05-31 | Tongeren N V Bureau Van | Funkenfaenger |
| DE1115223B (de) * | 1957-11-30 | 1961-10-19 | Galvapol Ges Fuer Galvanotechn | Vorrichtung zum Entsaeuern von Gasen und Daempfen aus Industrieanlagen, insbesondereaus Beizanlagen fuer Metalle und Legierungen |
| FR2530969A1 (fr) * | 1982-07-28 | 1984-02-03 | Poch Sa | Melangeur pour gaz de gazogene avec filtre condenseur |
-
1936
- 1936-04-21 DE DEM134265D patent/DE650640C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE912615C (de) * | 1939-11-25 | 1954-05-31 | Tongeren N V Bureau Van | Funkenfaenger |
| DE1115223B (de) * | 1957-11-30 | 1961-10-19 | Galvapol Ges Fuer Galvanotechn | Vorrichtung zum Entsaeuern von Gasen und Daempfen aus Industrieanlagen, insbesondereaus Beizanlagen fuer Metalle und Legierungen |
| FR2530969A1 (fr) * | 1982-07-28 | 1984-02-03 | Poch Sa | Melangeur pour gaz de gazogene avec filtre condenseur |
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