DE587451C - Schroepfkopf - Google Patents

Schroepfkopf

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DE587451C
DE587451C DEP64420D DEP0064420D DE587451C DE 587451 C DE587451 C DE 587451C DE P64420 D DEP64420 D DE P64420D DE P0064420 D DEP0064420 D DE P0064420D DE 587451 C DE587451 C DE 587451C
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cupping
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cupping head
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/08Cupping glasses, i.e. for enhancing blood circulation

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

  • Schröpfkopf-Die Erfindung betrifft einen Schröpfkopf. Der Erfindung gemäß dient bei einem Schröpfkopf in Form einer Saugglocke mit einem olivenförmigen durchbohrten Ansatz dieser Ansatz nicht nur von außen zur Aufnahme eines mit einer Saugvorrichtung verbundenen Schlauches, sondern auch von innen als Halter einer Lunte oder eines Filters.
  • Es sind bereits Schröpfköpfe in mannigfacher Ausführung und zur Anwendung an verschiedenen Teilen des Körpers bekannt. Ein Teil dieser Schröpfköpfe ist mit Lunten oder Dochten versehen oder zur Aufnahme derartiger Lunten geeignet, um durch Wärme die erforderliche Luftleere zu erzeugen. Andere Schröpfköpfe wiederum besitzen Einrichtungen, durch die die Luftleere durch Saugen mit einer Pumpe oder mit dem Munde erzeugt wird.
  • Diesen bekannten Schröpfköpfen gegenüber zeigt der Erfindungsgegenstand den Vorteil; daß beide Möglichkeiten zur Erzeugung der erforderlichen Luftverdünnung kombiniert werden können. Es ist z. B. möglich, bei empfindlichen Geschwulsten o. dgl. mit einem geheizten Schröpfkopf gemäß Erfindung die- Behandlung zu beginnen. Hierbei wird durch die mäßige Strahlungswärme eine Reizung der kranken Körperstellen vermieden. Die Wärme sorgt zugleich für eine vorteilhafte gesteigerte Blutzufuhr zu dem Krankheitsherd. Ist das Gewebe noch so hart, daß ein Aussaugen bzw. ein Durchbruch der Haut noch nicht bewirkt werden kann, so kann im Gegensatz zu dem bekannten Schröpfkopf die Behandlung weiter fortgesetzt werden und da die erkrankte, unter Saugwirkung stehende Körperstelle sich bereits unter günstiger Wärmebeeinflussung an den Unterdruck gewöhnt hat, noch ein zusätzlicher mechanischer Unterdruck durch das Saugen mittels einer Pumpe o. dgl. hinzugefügt werden. Es erfolgt also außer der durch Wärme hervorgerufenen Luftverdünnung noch eine zusätzliche Verdünnung oder ein Unterdruck durch den an der Vorrichtung befindlichen Schlauch.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen der Vorrichtung gemäß Erfindung.
  • Abb. i@ zeigt eine mit einem olivenförmigen Ansatz versehene Ausführungsform des Schröpfkopfes. Abb. 2 zeigt den gleichen Schröpfkopf mit einer abgeänderten Zuleitung.
  • Abb.3 zeigt als Vergleichsdarstellung einen gewöhnlichen durch Saugwirkung betätigten Schröpfkopf.
  • Bei dem durch Luftansaugen betätigten Schröpfkopf nach Abb. 3 ist auf einem hohlen und offenen Ansatz r ein Schlauch 2 angebracht, der dazu dient, vorzugsweise durch Ansaugen mit dem Munde eine Luftverdünnung zu erzeugen. Derartige Schröpfköpfe und ihre Ansaugung sind unhygienisch, da beim Ansaugen durch den Schlauch: 2 die Dämpfe aufgenommen werden, die aus den Kondensationsniederschlägen im. Innern des Schröpfkopfes herrühren. Durch eine derartige Benutzung ist die Übertragung von Krankheiten möglich, wenn die Schröpfköpfe bei Kranken benutzt sind.
  • Der Erfindujig gemäß ist der Schröpfkopf mit einem olivförmigen Ansatz versehen, der zur Möglichkeit der kombinierten Erzeugung der Luftverdünnung mit einer Lunte bzw. mit einer antiseptischen Filterfüllung versehen ist, so daß einmal die entzündete Lunte durch Wärme erzeugte Luftverdünnung hervorruft und andererseits beim Saugen Dämpfe aus dem Schröpflcopf in der- Lunte oder Filterfüllung aufgefangen werden.
  • Der Schröpfkopf gemäß Erfindung ist zugleich dazu geeignet, mit getrennter Wirkung angewandt zu werden. Zu diesem Zweck wird bei Verwendung einer brennenden Lunte der Schlauch 2 durch ein Verschlußstück 5 verschlossen. Bei dem in Abb. 2 dargestellten Schröpfkopf ist in den Saugschlauch ein zusätzlicher olivförmiger Körper eingesetzt, der,c eine antiseptische Filterfüllung enthaltend wiederum der Auffangung von abgesaugten Dämpfen dient.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schröpfkopf in Form einer Saugglocke mit einem olivenförmigen durchbohrten Ansatz, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz nicht nut von außen zur Aufnahme eines mit einer Saugvorrichtung verbundenen Schlauches, sondern auch von innen als, Halter einer Lunte oder eines Filters dient.
DEP64420D Schroepfkopf Expired DE587451C (de)

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DE587451C true DE587451C (de) 1933-11-03

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