DE477376C - Verfahren zum Einbringen von Stabwicklungen in halbgeschlossene Nuten elektrischer Maschinen mit mehr als einer Wicklungslage pro Nut - Google Patents

Verfahren zum Einbringen von Stabwicklungen in halbgeschlossene Nuten elektrischer Maschinen mit mehr als einer Wicklungslage pro Nut

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DE477376C
DE477376C DEM94576D DEM0094576D DE477376C DE 477376 C DE477376 C DE 477376C DE M94576 D DEM94576 D DE M94576D DE M0094576 D DEM0094576 D DE M0094576D DE 477376 C DE477376 C DE 477376C
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winding
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electrical machines
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Rheinmetall Air Defence AG
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Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/06Embedding prefabricated windings in the machines
    • H02K15/062Windings in slots; Salient pole windings
    • H02K15/064Windings consisting of separate segments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

  • Verfahren zum Einbringen von Stabwicklungen in halbgeschlossene Nuten elektrischer Maschinen mit mehr als einer Wicklungslage pro Nut Halbgeschlossene Nuten werden für elektrische Maschinen mit kleinem Luftspalt oft angewendet, weil sie einerseits die magnetische Leitfähigkeit im Luftspalt weniger beeinträchtigen und weniger Nutenschwingungen verursachen als offene Nuten und weil andererseits das Wickeln leichter und die Streuleitfähigkeit kleiner ist als bei ganz geschlossenen Nuten. Immerhin ist das Einlegen der Wicklung in halbgeschlossene Nuten umständlicher und die Isolierung weniger einfach als bei ganz offenen Nuten. Die Leiter können nur einzeln isoliert und einzeln durch den Nutenschlitz eingeführt werden. Entweder muß jeder Leiter für die volle Spannung gegen Eisen isoliert sein, oder die Nuten müssen eine besonders einzulegende Isolierung erhalten.
  • Durch das den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Verfahren soll das Isolieren und Einlegen der untern Lage von Stabwicklungen für halbgeschlossene Nuten ebenso einfach gestaltet werden wie für offene Nuten. Bekannt ist die Geradführung einer Wicklungslage und die Beschränkung des Wicklungsschrittes auf die andere Lage; Nuten, die im Bereich der obern Wicklungslage weiter sind als im Bereich der untern, sind ebenfalls bekannt, desgleichen das Einziehen von Wicklungselementen längs der Nuten. Ferner ist das Einlegen von Wicklungsstäben durch die Nutenschlitze, symmetrisch bei ungerader, einseitig bei gerader Stabzahl pro Nutenlage, bekannt. Die vorliegende Erfindung besteht nun hauptsächlich in einer zweckmäßigen Kombination dieser an sich bekannten Anordnungen, indem man die zur untern. Wicklungslage einer Nut gehörenden Wicklungsstäbe vor dem Einlegen fertig isoliert und axial in die Nuten einstößt, dagegen die Stäbe der obern Lage einzeln durch die Nutenschlitze einführt. In der beiliegenden, als Beispiel gegebenen Zeichnung ist die Anwendung der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Die pro Nut zusammengehörenden Stäbe werden so geformt, daß das eine Ende der untern Lage ganz oder nahezu gerade bleibt, während das entsprechende Ende der obern Lage den ganzen Wicklungsschritt zu machenE hat. Abb. z zeigt ein solches Wicklungselement für eine Schleifenwicklung ; u ist die untere, o die obere Lage. Wenn der hintere Wickelkopf Lötstellen erhält, werden die beiden Lagen wie üblich erst nach dem Einlegen verbunden. Die Stäbe der untern Lage können von a bis b oder a bis c fertig isoliert werden, während die Stäbe der obern Lage, wie es für halbgeschlossene Nuten üblich ist, nur einzeln zu isolieren sind. Das Einlegen der Wicklung geschieht nun so, daß zuerst die untere Lage ac durch den obern Teil der nach Abb. 2 oder Abb. 3 oben verbreiterten Nut in Pfeilrichtung d (Abb. ¢) gestoßen und hernach in Richtung e auf den Nutengrund versenkt wird. Infolge der oben erweiterten Nut erfolgt das Einstoßen völlig reibungslos. Die obere Lage wird, wie für halbgeschlossene Nuten üblich, stabweise durch den Nutenschlitz eingeführt.
  • Die Vorteile des neuen Verfahrens sind leicht zu erkennen. Die untere Lage kann ebenso rasch wie bei offenen Nuten eingelegt werden. Sie kann von a bis b oder a bis c maschinell fertig isoliert werden, so daß die Isolation der untern Lage gegen Eisen wie auch die beiden Lagen gegeneinander von der Geschicklichkeit des Wicklers unabhängig ist. Als Nachteil könnte die Vergrößerung der Windungslänge durch den geraden Stabteil bezeichnet werden. Dieser Nachteil wird aber reichlich aufgewogen durch die dadurch ermöglichte Kühlung. Die zwischen den gerade geführten Stäben verbleibenden Spielräume können nämlich in an sich bekannter Weise als Luftkanäle benutzt werden. In gewissen Fällen wird es nötig sein, die Stäbe zu distanzieren, was zweckmäßig durch Hohlkörper geschieht. Bei geeigneter Luftführung kann die erzielte Kühlung bedeutend sein. Abb. 5 zeigt den Schnitt der Wicklung mit den Luftzwischenräumen z in der untern Stablage u, und zwar nach der Linie f-g der Abb. 6. Abb. 6 stellt den Grundriß zu Abb. 5 dar.
  • Die Erfindung läßt sich sinngemäß auch für Stabwicklungen mit mehr als zwei Lagen pro Nut verwenden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜcIiE: r. Verfahren zum Einbringen von Stabwicklungen in halbgeschlossene Nuten elektrischer Maschinen mit mehr als einer Wicklungslage pro Nut, dadurch gekennzeichnet, daß man die zur untern Lage der Nut gehörenden Stäbe vor dem Einbringen mindestens auf die. Eisenlänge in gemeinsamer Hülle fertig isoliert und axial in die im Bereich der obern Wicklungslage gegenüber dem Bereich der untern Wicklungslage erweiterten Nuten einstößt, wogegen die Stäbe der obern Lage einzeln durch die Nutenschlitze in radialer Richtung eingelegt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe der untern Wicklungslage auf einer Seite gar nicht oder höchstens ein wenig gebogen werden, damit sie leicht axial eingeschoben werden können.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch x und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Räume zwischen den wenigstens annähernd geraden Teilen der Stirnverbindungen in an sich bekannter Weise als Kühlkanäle für die Wicklung benutzt werden.
DEM94576D 1926-05-05 1926-05-15 Verfahren zum Einbringen von Stabwicklungen in halbgeschlossene Nuten elektrischer Maschinen mit mehr als einer Wicklungslage pro Nut Expired DE477376C (de)

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